Beiträge von m_tree

    Spannreifen, Raum und Position im Raum kommen u.U. noch vor dem Kessel. Je nach dem wie unterschiedlich die Kessel sind. Bei Acryl oder (bei Snares) z.B. Stahl oder Messing vs. Holz kann's auch schon mal deutlichere Unterschiede geben.


    Von Mikrofonierung und Nachbearbeitung mal ganz abgesehen.


    Die Anzahl der Spannschrauben spielt auch noch ne Rolle.

    Würdet ihr eine SQ1 FT aus 7 Layern und 7mm oder eine Momentum FT mit 9 Lagen auf 6mm nehmen? Beides Birke.

    Hmm ... 7 x 7mm = 49 mm ... 9 x 6mm = 51 mm ...


    Ich glaube, sowas solltest du eher einen Trommelbauer fragen.

    Hatte ich natürlich falsch verstanden, 5cm wären ja etwas zu viel für die Kesselwand. :D


    Aber trotzdem - ob 7 Lagen mit 7mm Kesseldicke oder 9 Lagen mit 6mm Kesseldicke ... kommt vielleicht fast auf die selbe Masse raus durch die zusätzliche Verleimung. Wenn du die im Blindtest mit exakt gleicher Befellung und Stimmung eindeutig zuordnen kannst, gib gern Bescheid!


    @TS: Den größten Einfluss auf den Klang hat m. E. übrigens Üben.

    Und Felle + Stimmung natürlich.

    Nein nein - ich meine die Serien.

    Schon klar. Meine Antwort war ein Hinweis darauf, dass da wahrscheinlich kein normaler Mensch einen Unterschied hört unter sonst gleichen Bedingungen. 2mm mehr oder weniger Kesselstärke, 6 oder 7 Lagen. Ist die Frage ernst gemeint?


    Da hast du wahrscheinlich schon einen deutlicheren Klangunterschied, wenn du nur einzige Spannschraube um 90° verdrehst.

    Bin auch langjähriger Iron Cobra - Spieler und kann das Problem überhaupt nicht nachvollziehen. Man kann die normalen Federn schon sehr hart einstellen, wenn man will. Zusätzlich kann man die Gewichte montieren. Oder einfach einen schwereren Beater nehmen - z.B. die normalen von DW oder Pearl sind relativ schwer / heavy.


    Weißt du, wie du die Federspannung einstellen kannst?


    Ich nutze die Iron Cobra ohne die Cobra Coil, ohne die Fußstopper und ohne die Gewichte.

    Kriege mit der Rolling Glide aber trotzdem genug Punch rein (ich hau auch gern richtig drauf), wenn ich will. Nur halt ohne Kraftverschwendung. ;)

    Der Übertragungswinkel sollte im Idealfall 90° sein.

    Du meinst, dass der Fuß nur vertikal nach unten drückt und nicht auch nach vorn? Das ist nicht Paxisnah.

    Zum einen, weil die üblichen Pedale mit üblichen Einstellungen noch leicht schräg gestellt (nicht waagrecht) sind, wenn der Beater auf dem Fell auftrifft.

    Zum anderen, weil bestimmte Spieltechniken auch etwas "Vortrieb" erzeugen. Z.B. bei Doublestrokes mit Heel Up und Slide nach vorn.


    Vor allem mit Heel Up und einer passenden Sitzposition, mit einem leicht stufen Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel, wird auch immer ein bisschen "Vortrieb" vorhanden sein.


    Ich zähle halt leider zu denjenigen, für die die Fußstopper am vorderen Ende der Trittplatte erfunden wurde.

    Dann lohnt es sich definitiv, da noch mal an deiner Technik nachzuarbeiten.


    * Ich hab die Fußstopper (und auch die Cobra Coil) von meiner Iron Cobra schon lang entfernt. Den "Sweet Spot" sollte man auf jedem brauchbaren Pedal automatisch für sich finden können, ohne die Kette (o.ä.) oder eben den Stopper mit der Fußspitze zu berühren.

    Meiner Erfahrung nach sind Spikes vor allem bei HH-Maschinen und Slave-Pedalen wichtig. Beim Masterpedal an der BD weniger. Die bilden ja bei richtiger Montage der Fuma eine Einheit.


    Ich trete auch gern mal fester rein. Wichtig ist, die Spikes der Bassdrum-Beine und einen geeigneten Teppich zu benutzen.


    Hatte es schon erlebt, dass meine BD mit der IC (ohne Spikes) auf fremden Teppichen weggerutscht ist. Besonders ärgerlich war das mal auf einem größeren Festival. Weil's schnell gehen musste den Teppich genommen, der schon auf dem Riser lag. Und dann musste ich die BD zwischen allen Songs immer wieder zu mir ranziehen. Damals hatte ich die auch noch frei stehen, ohne Tom und auch ohne Tomhalter.

    Mit meinem Teppich war das auf der Tour nie ein Problem.


    Wichtig ist also, die Spikes der BD-Beine auszufahren, die Beine etwas anzuwinkeln (nicht zu vertikal). Außerdem sollte der Reso-Spannreifen keinen Kontakt zum Boden haben. Und halt einen geeigneten Teppich benutzen.

    Die BD zu beschweren kann den Stand zusätzlich verbessern, z.B. mit Toms.


    Ich benutz seit einiger Zeit die Teppiche von Thomann. Der Hocker, die BD inkl. Beinen und die HH-Maschine sollten drauf stehen. Der Rest ist egal.


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    www.thomann.de

    Falscher Thread, oder? ;)


    Hab's mir mal aufgeschrieben. Werde wohl mal mitmachen. Ich such z.Z. sowieso immer Material für meinen YT-Kanal. Wobei meine ToDo-Liste da andererseits eigentlich schon aus allen Nähten platzt mit anspruchsvollem und Zeitintensivem Zeug (aktuell "Seven Days" von Sting / Colaiuta).

    Die Thomann-Challenge dürfte ich vergleichsweise schnell fertig haben.


    Was die Planung für nächstes Jahr betrifft, werde ich das genau so wie oben beschrieben machen. Also zwei Challenges im Frühjahr direkt nacheinander und eine im November.

    Das passt mir nächstes Jahr auch besser. :thumbup:

    Du meinst das hat den gleichen Effekt? In die Bd rein, würde ich nichts stellen wollen. Dann hinkt der Vergleich direkt wieder.

    Ich bin mir sicher, dass sich schwerere / dickere Kessel, schwerere Spannreifen und Spannböckchen und ggf. zusätzliche Beschwerung des Kessels leicht unterschiedlich auswirken. Das dürfte aber insofern subtil bis nicht existent sein, dass die schiere Masse des Kessels mit allem, was dazu gehört, einen deutlich größeren Einfluss auf den Klang hat.


    Und der Vergleich würde nicht hinken, sondern den Vergleich mit einem anderen Kessel vorerst ersetzen. Auf diesen hast du ja sowieso keinen Zugriff, wenn ich das richtig verstanden habe?


    Aber Decke oben drauf ist eine Idee. So ein 500g/m2 Molton zum Beispiel

    Das dürfte ein bisschen zu wenig sein. Für einen hörbaren Effekt muss man da schon etwas schwerere Geschütze auffahren - im wahrsten Sinne.


    Aber eine Decke oder alles, was Luftschall absorbiert, macht sich in der Bassdrum natürlich gut. Insbesondere bei Mikrofonierung im Innern zum Zähmen des Basketballeffekts.

    Du könntest ja auch einfach erstmal mit zusätzlicher Masse bzw. dem Beschweren des Kessels experimentieren. Simon Phillips stellt z.B. einen mit Sand gefüllten Farbeimer rein, zumindest im Studio. Und natürlich beschweren Toms und der Tomhalter die Bassdrum auch.

    @m-tree: Bei der Sq1 BD würde demzufolge interessant sein, ob die einzelnen Lagen Birke genau so hochwertig und fest/schwer sind, wie die vom SQ2. Beim Sq1 sind es 10 Schichten für 10mm. Beim SQ2 9 Schichten für 8mm?


    Das täte zumindest erklären, warum ich noch keine Lobhymnen über das Sq1 (oder explizit die massive BD) gelesen habe.


    Den Beitrag lese ich mir mal durch.

    Schon unterschiedliche Stärken der Schichten, unterschiedliche Verleimung, Schwankungen der Holzeigenschaften (ist halt ein Naturprodukt) und eben auch widersprüchliche Erfahrungen in der Praxis zur eigentlich so logischen Theorie sind nur wenige der vielen Dinge, die allgemeine Aussagen zum Thema sehr schwierig machen. Zuverlässige und objektive Vergleiche mit messbaren Unterschieden sind praktisch kaum umsetzbar und wären mit entsprechender Anzahl der Testexemplare sehr aufwändig. Das wurde im Thread vom verlinkten Beitrag hitzig diskutiert. Deshalb wurde der dann auch geschlossen. :D


    Letztendlich kommt's also vor allem auf die eigene Wahrnehmung an. Und die impliziert Gehörtraining, "Abhörsituation", Tagesform, Placebo-ähnliche Einflüsse wie Optik, Haptik, Voreingenommenheit uvm. ...

    [...] will man keine Vintage-Ringe und einen möglichst steifen Kessel, damit die Luftsäule uneingeschränkt zwischen den Fellen hin und her wandern und Klang erzeugen kann. Der Kessel soll ja möglichst wenig mit schwingen, da das die Luftsäule bremst.

    Das dürfte auch Geschmackssache sein. Die Masse und Steifheit des Kessels beeinflusst vor allem die resultierende Lautstärke. Je schwerer, desto lauter (tendenziell). Die Dichte des Materials und die Kesselstärke sind also ausschlaggebend. Ich habe mal einen Beitrag rausgesucht, der das ganz gut zusammenfasst: RE: Einfluss von Hölzern, Kesseldicken, Schichtanzahl und Gratung auf den Sound von Toms, Kick und Snares?


    Die Holzsorte wird zwar oft überschätzt. Aber bei großen Unterschieden in der Dichte dürfte sich das mit dickeren und dünneren Kesseln schon sehr auf das Gesamtgewicht auswirken, was sich wiederum auch auf den Klang auswirkt. Und die Härte des Holzes wirkt sich auch auf die Steifheit aus, so wie die Kesseldicke auch.


    Mit Floortoms habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass zusätzliche Masse am Kessel das Sustain verkürzt.

    Man könnte also fast sagen, dass schwere und ggf. zusätzlich beschwerte Kessel genau den modernen und Mikrofon-freundlichen Klang erzeugen, den die meisten Tonleute haben wollen.

    Eben zufällig gefunden:


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    OK - ist jetzt arg Off Topic - aber Vinnie spielt mittlerweile auch Matched ...


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    Ist doch auch nicht anders von ihm zu erwarten, oder? ;)


    Interessant find ich vor allem, wie frei er das spielt. Auf mich wirkt es so, dass er ganz lässig und spontan einfach die Sachen, die ihm gerade so einfallen und die er aktuell gern probiert, raus haut. Für ein Solo könnte man sogar ein Konzept oder zumindest einen dramaturgischen Aufbau vermissen. Tut aber natürlich keiner, weil er das mit brachialer Authentizität andererseits wett macht.

    So auf die Art "... and now you just have to hear what I feel at this moment ...".

    Zu analogen Tonbandzeiten gab's auch schon elektronische und genaue Metronome. Auf ein Metronom einzuspielen war einfach nur noch nicht so verbreitet wie heute. Erst mit DAWs war es ja überhaupt möglich, die Produktion an einem Grid auszurichten. Und obwohl der Perfektionismus in der Musikproduktion noch nicht das Maß von heute erreicht hatte, hatte man damals auch schon mit viel Aufwand Timingkorrekturen und ähnliches gemacht. Es gab Leute, die mit der friemeligen Editierarbeit mit dem Tonband mit Rasierklingen usw. sehr geübt waren.


    Mir fallen gerade mehrere Beispiele zu englischsprachigen Interviews zum Thema ein, auch zu genauen Aussagen.

    Kann ich bei Interesse verlinken. Das dann aber vielleicht wirklich in einem neuen Thread? ;)

    Nur ganz kurz abschließend zum Off Topic / Recording:


    Es kommt auch einfach aufs Instrument an. Bei Schlagzeug und Bass ist z.B. eher üblich, durchgehende Takes für den ganzen Song aufzunehmen. Overdubs werden i.d.R. eher gesplittet aufgenommen. Ist bei unterschiedlichen Gitarrensounds in Strophen und Refrains oder Dopplungen in Refrains eh klar, beim Gesang ist's ähnlich.


    Guidetracks ohne Klick aufzunehmen wird aber schlecht funktionieren. Nicht nur, weil es schwierig wird da drauf zu spielen, sondern auch weil das Feeling für die Schwankungen ja auch passen muss.


    Ohne Klick muss das Grundgerüst eigentlich schon gemeinsam ("live") eingespielt werden. Groovt bei einer gut eingespielten Band eh besser.


    *OT Ende*

    Man kann längere und komplexere Tracks mit Pausen natürlich von vorn herein Schrittweise aufnehmen. Kommt z.B. ein Breakdown mitten im Song (z.B. ohne Schlagzeug) mit einem spielerisch anspruchsvollen Teil zum Schluss, kann man das natürlich gut in zwei Etappen einspielen.


    Manche gehen sogar so weit und spielen Strophen und Refrains grundsätzlich getrennt ein. Da werden dann aber erst recht viele Takes im Loop aufgenommen, um sich da richtig drauf einzugrooven bzw. den Vorteil zu nutzen, dass das Feeling dann eben genau für den jeweiligen Teil passt.

    Ich persönlich halte davon aber nicht viel. Die Übergänge sind ja auch wichtig.


    Deine beschriebene Vorgehensweise hat eigentlich keinen praktischen Nutzen für ein möglichst gutes Ergebnis. Zeit sparen kann man im Studio immer noch am besten mit guter Vorbereitung.


    Ich vermute und befürchte, dass bei heutiger "Verbrauchs-Pop-Musik" Drums, Keyboards, Bass, Streicher, Gitarren, Orchester, Chöre, einfach nur programmiert sind. Und das einzig "echte" der Leadgesang durch Auto-Tune ist.

    Da hast du wahrscheinlich recht, zumindest bei ganz "schlimmen" Fällen.

    wenn eine Nummer auf konstanten Klick eingespielt wird, braucht man z.B. die Gitarren, Bass oder auch Drums und sogar Chorus-Gesang bloß einmal für einen Chorus aufnehmen.

    Und dann kopiert man sie einfach auf alle Chorusse - fertig.

    Ebenso für die Strophen.

    Somit klingt es nach echten Instrumenten, lässt sich aber rationeller produzieren.

    "Rationeller" ist eigentlich, wenn gute Musiker ein paar ordentliche Takes einspielen. Dann nimmt man den jeweils besten und nimmt ggf. nur hier und da einen anderen, wenn ein anderer an bestimmten Stellen besser ist.


    Je besser die Musiker ihr Handwerk beherrschen und den Song geübt haben, desto schneller und effizienter geht das auch. Bei einer Live-Performance im Studio sowieso.


    Und beim Lead Gesang hört man schon, ob in den Wiederholungen unterschiedliche Takes laufen oder alles kopiert wurde.

    Danke für die Infos! Ich werd's mir auf jeden Fall besorgen. Mich mal näher mit Wilcoxon zu beschäftigen steht auch noch aus. Aber ich glaub nicht, dass ich das komplett durchspiele, so wie ich es mit Stick Control gemacht hatte.


    ...


    Zurück zum Thema:

    Ich arbeite und denke ja in Baukästen, kann ich zu einem Lehrer gehen und sagen, ich möchte gerne z. B. das Buch 'New Breed' mit ihm durcharbeiten, es soll die Grundlage für unseren Unterricht sein und auf dieser Grundlage sieht der Lehrer ja wie ich spiele (Technik, Stockhaltung, Sitzhaltung, Timing, Geschwindigkeit usw.).

    Nur noch mal als Hinweis zusammengefasst, da du ja noch Anfänger bist:

    Aber meiner Meinung nach schießt New Breed für Anfänger völlig übers Ziel hinaus.

    Für Anfänger ist es, ich sag's mal vorsichtig,

    sehr, sehr ambitioniert.

    Ja, das ist old school Krams...daran ist meiner Meinung nach auch nichts zwingend...gibt auch noch einen 2 Teil, aber das ist IMHO komplett daneben für einen Anfänger