Beiträge von m_tree

    Wenn du das Zeug für 70€ los geworden bist, dann hat der Käufer keine Ahnung gehabt.


    Ich habe Anfang des Jahres einen E6600, P5B Deluxe und 2*1GB DDR2-800 mit 4-4-4-12er Timings für 100€ vertickt - und das war schon ein guter Deal (in nem Forum). Der Typ hat sich im Nachhinein noch geärgert, dass er nicht weniger bezahlt hat. 20 Monate vorher (April 07) hab ich für die drei komponenten noch gute 600€ hingelegt - nun ist das Zeug vielleicht noch 1/10 des Neupreises wert. - Traurig, aber wahr.


    Hab jetzt keine Zeit/Lust dir das einzeln hochzurechnen, aber mit Monitor kommst du mit etwas Glück bzw. einem ahnungslosen Käufer wie gesagt auf 250€. Mit mehr solltest du nicht rechnen, sonst ärgerst du dich nachher wohl nur.


    Nur ein paar Anhaltspunkte:
    - der Speicher ist keine 20€ mehr wert
    - alte/gebrauchte Festplatten will keiner mehr haben bzw. würde keiner groß Geld dafür hinlegen
    - vergleichbare, sparsamere (höhere Pro/Takt-Leistung, kleinerer Herstellungsprozess, geringere Leistungsaufnahme/abgabe) und schnellere CPUs gibts für 40€
    - das Board ist ein Billig Board, für das ich keine 10€ mehr zahlen würde (mein P5B Deluxe gabs anfang des jahres neu für 30€ ...)
    - Netzteil und DVD Brenner sind nicht der Rede wert, genauso wie das Gehäuse
    - die Grafikkarte könnte noch 30€ wert sein
    - der Bildschirm ist veraltet und neu für 90€ zu haben - wobei selbst das wohl noch überteuert ist


    Du kannst also echt froh sein, wenn du nen Dummen findest, der dir noch 250€ oder mehr dafür zahlt.


    Hardware ist nach der Einführung der Core 2s immer billiger geworden, v.a. Arbeitsspeicher kostet quasi nichts mehr - alles andere ist auch sehr billig geworden. Zumal die Standards extrem in die Höhe geschnellt sind - nen brauchbaren Rechner kriegt man heute für nen Appel und n Ei. Da sind am Ende die Festplatten und die Kühlung das teuerste, wenn man ein paar Ansprüche (leise, minimierter Festplatten-Flaschenhals) stellt.

    Der ist keine 200€ mehr wert. Wirklich nicht.


    Setz ihn bei ebay für 1€ 10 Tage lang ein, gib dir Mühe mit der Auktion und sei froh, wenn du 200€ kriegst. Mehr wird es ganz bestimmt nicht.


    Selbst aktuelles Zeug, das besser verfügbar und leistungsmäßig vergleichbar ist, kommt im Schnitt mit unter 200€ daher.


    Hab keine Lust das jetzt alles aufzudröseln, aber einen Eindruck kann man sich auf folgenden Seiten holen: http://geizhals.at/deutschland/?m=1


    EDIT:
    OK - mit Monitor auch 250€. Mehr würde ich persönlich aber echt nicht mehr dafür hinlegen.

    Zitat von KatamaranE-D

    Wen du zocken willst, auf welcher auflösung? bis 1650x1050 reicht die Graka noch, wenn du höhere Detaileinstellungen benutzen willst, bei höheren auflösungen wirst du mit der nicht soo viel freude haben (auf höheren details)


    Das so zu verallgemeinern ist doch Quark. Es kommt ganz darauf an welche Spiele er spielt - spielt er eher die weniger aktuellen Spielen wird er keine Probleme haben, hohe Auflösungen mit vollen Details und vollem Rendering zu fahren.


    Man sehe sich einmal das hier an (die entsprechende Karte findet sich ca. bei der Hälfte): http://www.computerbase.de/art…rformancerating_qualitaet


    Ich würde den Typen einfach mal darum beten, einen Bericht von Everest (Version 4.x) als *.txt erstellen zu lassen und ihn dir zu geben sowie ein paar Fotos - v.a. vom Gehäuseinneren - zu machen.


    Da kann man dann rausfinden, wo evtl. der Haken ist. Ein bisschen Arbeit wirst du mit dem Teil wahrscheinlich schon haben, aber allein dass du ohne großen Bestellaufwand passable Hardware zu nem fast unschlagbaren Preis kriegst wäre das Hauptargument.

    Der verbraucht nicht mehr Strom, als nen Aufnahme PC.
    Es sei denn er läuft unter Volllast.


    Kommt ganz drauf an wie die CPU ihre Stromsparmechanismen nutzt - ein vernünftiger Übertakter (laut Angabe läuft sie ja auf 3,2GHz) würde diese sicherlich ausschalten. Außerdem ist die 9800GTX+ nicht gerade ne strom sparende Grafikkarte - auch nicht im Idle. Klar, dass der Rechner unter Volllast (was heißt, dass die CPU mit allen zwei Kernen und die Grafikkarte, demnach auch MB Chips und Arbeitsspeicher komplett ausgelastet sind) mehr braucht als im idle.


    Je nach dem was du jetzt für ne Mühle hast wird der Rechner im Idle nicht viel mehr brauchen als dein alter - allerdings bei viel mehr Rechenpower.


    Zitat von AAXplosion

    Entweder DDR2 mit 2x1GB und 2x2GB oder DDR3 mit 3x2GB ;)


    Was ist denn das für ne Antwort? Die Frage ist durchaus berechtigt - was hat das damit zu tun, ob der DDR2 mit 2*1GB+2*2GB (was man auch gut und gern mit 4+2 oder 3*2GB lösen kann) oder DDR3 mit 3*2GB drin hat? Zumal das Board eh nur 2 DDR3 Slots hat, 3 DDR3 also garnicht reinpassen - wobei das eigentlich dämlicher denn je ist, da ich mit DDR3 auch Triple Channel nutzen würde, was wiederrum aber von der CPU garnicht unterstützt wird (die 2 DDR3 Slots sind so gesehen nur son bissl Dicke-Hose mäßig und eine nette Geste vonm Gigabyte). --- Von DDR3 würde ich derzeit übrigens noch die Finger lassen. Und sollte da DDR3 drin stecken, würde ich den gewinnbringend verkaufen und mir statt dessen wahrscheinlich sogar schnelleren DDR2 einbauen.


    Zitat von AAXplosion

    für dicke games zu zocken, würde ich dann allerdings noch 200-300 euro mehr hinlegen und mir was anständiges holen.


    In die Grafikkarte kann man da vielleicht noch investieren, wenn man Crysis u.ä. richtig zocken will. Aber so wie er ist reicht der Rechner alle mal um gängige Spiele halbwegs vernünftig spielen zu können.


    Warum sollen Schlagzeuger nicht auch zocken wollen? Ich bin auch Schlagzeuger, hab mich aber mal ne Zeit lang intensiver mit Rechnerhardware befasst und auch mal recht viel gezockt. Ist aber mittlerweile etwas untergegangen ...


    Ich denke auch, dass der Rechner die 400€ wert ist - zumindest wenn er soweit gut läuft. Der ist sicher selbst zusammen gezimmert - da kann auch gut und gern ein Pfuscher am Werk gewesen sein. Würde nochmal alles nach prüfen und das OS ohnehin nochmal selbst installieren. Mach aber bitte nicht die ne ganze 750er Platte mit einer Systempartition dicht - die Zeiten sollten echt vorbei sein.


    Wert übrigens im Sinne davon, dass das Ding halt komplett ist und man im Idealfall zumindest in die Hardware keine Zeit mehr investieren muss. Abgesehen davon, dass man die Einzelteile nicht annähernd für 400€ zusammen kriegen würde, auch wenn man bei CPU und Grafikkarte nach vergleichbaren, aktuelleren (besser verfügbaren und günstigeren) Teilen Ausschau hält.


    Wichtig wäre mir nebenbei, dass die Kiste gut und leise gekühlt ist. Gerade bei Übertaktung. Mittlerweile bin ich extrem empfindlich, was das Thema angeht - habe zwar in meiner Kiste 6 120er (und keine weiteren) drin, aber alle auf 5V (~500-600rpm) und entkoppelt, 3 komplett entkoppelte HDDs (darunter eine Raptor mit 10000 rpm) und das Case komplett gedämmt. Aber mir ist das Ding immer noch zu laut, wobei für die Lautstärke trotzdem recht gut gekühlt.

    Die EC kannst du getrost übergehen, die G2 kontakarieren dein Vorhanben und zu Remo hülle ich mich in schweigen.


    Spiele ein Superstar Custom (Fusion) und wollte mir eigentlich für die Toms ECs (Clear) besorgen - genauer für das 12*9er EC1 und EC2 für das 14*11er (10er nicht in Benutzung).


    Derzeit sind Emperor Clear drauf, aber gerade für das 12er passt das überhaupt nicht. Ich kriegs damit einfach nicht so gestimmt, wie ich es gern hätte.


    Ich weiß nicht inwieweit ein foliertes Hyperdrive anders als ein "normales" Custom klingt, aber da das Superstar generell auf Birke setzt ist der Sound eher etwas höher anzusiedeln als z.B. bei Ahorn. Habe mal ein Mapex Pro-M (Ahorn) nur mit einlagigen Fellen gehört und gespielt - der Sound war definitiv fetter als der des Superstars, wobei nicht gleich "besser" (ist eh Geschmackssache).


    Aber back to topic: Warum sind die EC Felle nix?

    Ok, dann werd ich erstmal nichts tun und mir das Becken in Ruhe zu Gemüte führen. Wenn es mir aus irgendeinem Grund doch nicht so wie das angespielte Avedis Ping Ride (mit geschwungenem A) gefallen sollte, kann ichs ja wieder verkaufen.


    Zitat von Enzi

    ... und sei froh, dass Du kein neues hast ;)


    Wieso - was ist an den neuen schlechter?


    Danke für die Ratschläge ;)

    Hm, da könnte ich mich jetzt echt in den A*** beißen. Hätt mich vorher mal besser informieren sollen.


    Außerdem würde ich keine 125€ für ein über 20 Jahre altes Becken bezahlen. Was meint ihr, wie viel es noch wert ist?


    Ich denk ich werd den Verkäufer mal anschreiben und dem sagen, dass das Becken viel älter als angegeben ist und dass ich nen Teil des Geldes zurück haben will. Ob sich das lohnt?


    Wie es klingt werde ich wohl erst in einer Woche wissen - das Teil kam heut doch noch nicht an und nächste Woche bin ich von Mo-Fr weg.

    Mal ne andere Frage:


    Hab aus lauter Gier folgendes Becken ersteigert (hab schon Stunden vorher das Gebot abgegeben): http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…EWAX:IT&item=230345413788


    Jetzt bin ich aber ins Grübeln gekommen, da ich es auf ein Avedis Ping Ride abgesehen hab, dort aber nichts von Avedis zu lesen ist und laut Foto auf dem Becken auch nichts von Avedis steht. Mit der Google Bilder Suche hatte ich auch wenig Erfolg. Ich befürchte fast, dass das Becken viel älter als die angegebenen 3 Jahre ist ..


    Nun ist also die Frage, ob das Becken aus der Avedis Serie ist - und wenn nicht, aus welcher dann? Und wenn doch, warum steht dann nicht Avedis drauf?


    Bitte nicht gleich ankommen, dass ich ja nicht hätte blind und voreilig kaufen sollen - weiß ich selbst. Hatte nur dieses Ride (gefiel mir einen Ticken besser als das A-Custom Ping Ride) schon vor einiger Zeit als mein Wunsch Ride auserkoren und da hab ich einfach zugeschlagen.

    Man wächst mit den Herausforderungen, denen man sich stellen muss. Auch hier bringt die Zeit bzw. die Übung die nötige Ruhe und Gelassenheit - und natürlich die Sicherheit. Ins kalte Wasser (z.B. mangels Proben) sollte man bei nem Gig natürlich nicht geschmissen werden.


    Wobei ich die Stimmung kurz vorm Gig meistens total genial finde. Eins der geilsten Gefühle, die ich kenn - wenn man auf die Bühne geht und loslegt. ^^

    @#148
    Versteh die Aussage deines Posts irgendwie nicht ... hatte vor längerer Zeit auch schonmal dort per Mail angefragt, weil die Zultan Becken beinahe komplett verschwunden waren. Und da wurde mir gesagt, dass demnächst eine Lieferung käme - und schwupps waren auch wieder mehr Zultan Becken auf der Seite gelistet. Ganz nach dem Prinzip: Was nicht auf Lager ist, wird garnicht erst aufgelistet.


    Habe ja geschrieben, dass es sich vorerst zu nem Avedis gesellen müsste. Irgendwann käme dann sowieso ein zweites Crash aus der gleichen Serie dazu - oder zumindest eins, was dazu besser passt (z.B. A-Custom).


    Wollte ja eigentlich nur wissen, wie man die Dicke der Becken untereinander vergleichen kann. Ich will am Ende kein halbes Ride Becken als 18er Crash haben - etwas übertrieben ausgedrückt. Also ist die Frage, ob lieber das 19er normale oder das 18er medium Crash.

    http://www.musik-service.de/Dr…at-18-prx395498603de.aspx


    Dort ist unter den technischen Daten u.a. folgendes zu lesen: ""medium" ist etwas dicker als das "normale" Crash..."


    Grabe den Thread aus, weil ich gerade direkt vor dem Kauf eines Rockbeat Crashes (18 oder 19") stehe. Würde sich vorerst zu einem Avedis 16" Thin Crash gesellen müssen. Ich mag die Crashes auch eher dünn, d.h. mit schneller Ansprache und dafür, wenns sein muss, etwas größer.


    Nun ist die Frage wie dick bzw. dünn medium und normal bei den Rockbeats im Vergleich zu z.B. der Zildjian Avedis Serie ist. Käme eher medium oder die normale Dicke an das o.g. Thin Crash ran?


    Da zur Zeit vom 18er Crash nur das medium auf Lager ist und vom 19 nur das normale würde ich mich zwischen den beiden entscheiden müssen - 17" ist mir für das zweite Crash zu klein.


    Danke schonmal :)

    Habe so ziemlich alles probiert, was man mit der Eli einstellen kann - von den 4 Cams, Powershifter Funktion, Auslenkung (wie weit der zurück kommt) des Beaters (wobei mir bei der Eli eine Einstellung fehlt, in der der Winkel von Beater/Pedal verändert werden kann), die drei verschiedenen Positionen der Kette und natürlich die Federeinstellung.


    Eine härtere Einstellung hab ich ebenso schon probiert, aber das bringt m.E. bei der Eli keine Besserung. Für mich ist das Spielgefühl dann nur noch schwerfälliger und holt das Pedal auch nicht wirklich schneller zurück.


    Na ja .. ich werd heut nochmal ein bisschen testen, wnen ichs schaff - war gestern vielleicht auch nur zu müde.

    Grabe den Thread mal aus, da ich genau das selbe Problem hab.


    Seitdem ich auf Doppelfußmaschinen umgestiegen bin, suche ich nach der geeigneten Fußmaschine bzw. der geeigneten Einstellung.


    Als ich gestern die (gebrauchte) Pearl Eliminator bekam, bin ich spät abends noch mitm Fahrrad (Fußmaschine im Rucksack :D ) in den Proberaum um sie zu testen. Vielleicht war ich wirklich nur zu müde, aber selbst nach 1-1,5h Durchtesten war ich einfach nur ernüchtert. Ich spiel sehr viel Heel Down, v.a. wenn ich nur das Master Pedal nutze und hatte es all zu oft, dass ich einfach nur ins Leere trat.


    Habe von anfang an Iron Cobra Beater an die Maschine gemacht, als ich mal kurz den originalen Quad Beater dran machte, wurde das Spiel noch indirekter, klobiger und schwerer.


    Beim nochmaligen ausgiebigen Begutachten der Maschine ist mir aufgefallen, dass die Federn recht hart sind und außerdem innen mit Kunststoff noch verstärkt sind. Gerade bei den leichten Iron Cobra Beatern braucht man eine eher lockere Feder Einstellung und ich war dann sogar an dem Punkt, an dem die Feder nicht einmal mehr gespannt war.


    Seit Anfang April bin ich nur mit dem Fußmaschinen Kram beschäftigt. Bei der Eli fiel mir gestern auf, dass ich noch mehr ins Leere trete als mit der Fame (z.B. bei schnellen Doubles mit einem Fuß), was bei meinem vorherigen Einzelpedal ganz anders war. Die klebte quasi am Fuß, auch wenns nur ne 30€ Maschine war.


    Vielleicht teste ich heute mal ein paar andere Federn - die Fame ist ja noch da. Befürchte aber irgendwie, dass die Feder der Eli (als Einzel Element) garnicht demontierbar ist. :whistling:


    Mich würde aber vor allem interessieren was der Threadersteller so füre Ergebnisse mit den einzelnen Federn erzielt hat.

    Na ja. Eine ganze Beckenserie mit gebrauchten Becken im gewünschten Zustand und zum gewünschten Preis zu kriegen kostet viel Zeit und auch Arbeit. Von einer einmaligen Investition kann man da nicht sprechen. Ich hab nix gegen ebay - im Gegenteil. Aber das ist eher mal was für das Schnäppchen zwischendurch - oder für den Schnäppchenjäger, der (ohne Abstriche machen zu müssen), auch mal ein paar Monate auf das richtige Becken wartet.


    Empfehle dir dich bei http://www.musik-service.de mal nach Zultan Rockbeat umzuschauen. Kommen recht nah an die Sabian AA/X und Zildjian A/Customs ran, kosten aber neu (und mit Garantie) nicht mal die Hälfte.


    Werde mir Anfang Juli dort die Rockbeat 14" Hi-Hat und ein 18er Crash bestellen, wenn nix dazwischen kommt. Später kommt dann ein zweites Crash hinzu und mein AAX Stage Ride verkauf ich bei Gelegenheit bei eBay und schieß mir ein schwereres, ebenfalls bei ebay.


    Die Chinas der Aja Serie sollen auch sehr gut sein .. zu nem absolut lächerlichen Preis.

    Zitat von Jürgen

    Ich persönlich habe gar nichts gegen ein zweites Pedal, auch nicht am Anfang. Von reinem Geklopfe auf einer Trommel für den Anfänger halte ich auch nichts. Meiner Meinung nach macht es die Mischung. Wer Popularmusik spielen will, sollte das auch lernen dürfen und zwar von Anfang an. Die Zeiten als in der Schule Englisch mit Shakespeare gelehrt wurde, sind ja nun auch vorbei. Es bringt einfach nichts, wenn der Schüler dann in England mit "Holder Wirt, reichet uns doch ein Bier eures Hauses!" aus dem Rahmen fällt. Nichts desto trotz gehört eben auch ein bisschen Drumherum dazu. Wer vier Jahre lang 40 Rudiments lernen soll und sonst nichts, der wird bis dahin in seiner Kapelle kläglich versagen und die Stöcke an den Nagel hängen oder das Masochisten-Diplom anstreben.


    Mischung ist ein gutes Stichwort. Ich war Sonntag mit nem Kumpel im Proberaum, der Interesse am Drummen zeigte und mich bestaunte (sah mich mal bei nem Gig) etc. .. dachte allerdings, er könne schon ein paar Sachen, aber Pustekuchen. Da musste alles von Grund auf erklärt werden, von Stickhaltung, ja sogar über Armhaltung und Sitzposition - ganz abgesehen davon, dass ein Timing / Taktgefühl quasi nicht vorhanden war. Als er dann auf mehr als 2 Sachen gleichzeitig spielte kam nur noch Müll heraus - ergo ging es garnicht anders, ihn erstmall Single Strokes auf der Snare durchklopfen zu lassen, nebenbei Haltung etc. zu erklären und zu wiederholen, dass das ganz gleichmäßig sein müsse (dass das Timing hinten und vorne nicht stimmte hätte auch jeder Laie gehört). Da wurde mir nur nochmals der Grundsatz bewusst, dass man tatsächlich klein anfangen muss. Und dass man letztlich viel mehr kann, wenn man aus wenig viel herausholen kann. Hatte zwischenzeitlich mal alle 3 Toms (vorher lange Zeit nur mit einer Standtom gespielt ..) am Set hängen, aber hab dann vor zwei Wochen das 10er wieder abgehangen. Mein Spiel hatte sich m.E. negativ verändert und ich wollte wieder etwas mehr "back to the Roots", zumal der Setaufbau mit der 10er Tom unnötig in die Breite gezogen wurde - v.a. was die Hi-Hat angeht (hatte 10er+12er Tom mittels Multiklammer auf nem Beckenstativ, zentral vor die Snare (also links der BD) ausgerichtet.


    Vielleicht spielt da auch wirklich ne Portion Veranlagung und Begabung mit ein - z.B. Rhythmusgefühl und die Begeisterung fürs Instrument. Aber ich hab am Sonntag erstmal richtig gemerkt, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, Schlagzeug spielen zu können ^^


    Gerade das brachte mich zum Nachdenken, da ich - als ich mit 7 anfing - auch erstmal ohne Lehrer (hatte mit 8 ein jahr Unterricht) oder irgendwelche großartigen Instruktionen mich an mein Billigschlagzeug setzte und das spielte, was mir so in den Sinn kam. Wobei sich mein Musikgeschmack schon damals an dem meines Vaters orientierte, was wohl ganz hilfreich war. Erst später ging ich an Sachen systematisch an und beschäftige mich jetzt erst (oder noch?) mit Rudiments - z.B. weil meine linke Hand (auch rein Snaretechnisch betrachtet) nicht ganz mit meiner rechten gleichzieht.


    Von allen Instruktionen, Rudiments, Unterricht etc. abgesehen ists finde ich wichtig, seinen eigenen Stiefel bzw. seine eigene Spielweise zu finden, also das Instrument selbst für sich zu interpretieren. Allein deswegen sollte man m.E. auch vieles einfach auto-didaktisch oder frei machen. Wahrscheinlich finde ich Schlagzeuger, die nur das Produkt ihrer Lehrer oder irgendwelcher Übungen sind, nicht ohne Grund langweilig ..


    Davon abgesehen denke ich, dass man die Gleichwertigkeit der Gliedmaßen mit den Rudiments und diversen Double Bass Sachen schon ganz gut trainieren kann. Genau darauf zielen die Rudiments ja u.a. ab - wobei eben nur insoweit, um die Grundlage für ein möglichst flexibles Spiel zu schaffen. Kein Mensch - nicht mal z.B. Simon Phillips als Allrounder - kann seine Spielweise (auf dem gesamten kit - also nicht was Rudiments angeht) komplett spiegeln. Wozu auch? ;)

    Ich habe nach knapp 6 Jahren Gesamtspielzeit angefangen (vor etwas mehr als nem Monat). Mittlerweile laufen 16tel auf der BD problemlos zusammen mit Grooves (Ride+Snare) und Fills durch, Paradiddles, Single- und Double Strokes gehen bis zu bestimmten Tempi auch sauber. Diverse, typische BD Fills laufen auch prima (32tel auf BD/Toms, Doppelschläge mit anschließenden Crash/Snare Schlag etc.) im Kontext.


    Inwieweit das gut ist weiß ich nicht - aber ich hätte bis vor kurzem niemals gedacht, dass ich doch recht schnell in simple Doublebass Figuren reinkomme.


    Denke also auch, dass man erstmal "eins" mit dem Set sein sollte bzw. einfach ein paar Erfahrungswerte, ehe man mit Double Bass anfängt.


    Selbst wenn du dir das von dienem Lehrer alles lang und breit erklären lässt .. die meisten Sachen muss man sich einfach selbst erschließen, auch die Technik. Man muss einfach dahinter steigen - erst wenn man es kann, weiß man wirklich, was dahinter steckt. Und das kostet halt Zeit / Übung - und auch ne Portion Elan / Leidenschaft ..

    Nur mal am Rande: Nicht jeder hier hat TV Kabel oder DSL 16000. Ich krieg maximal 85kB/s durch die Leitung. Da kostet es doch sogar weniger Zeit die Grafiken entsprechend zuzuschneiden (das ganze weiße Zeug braucht v.a. in Form von *.png kein Mensch!), zu verkleinern und in ein platzsparendes Format wie z.B. JPEG umzuwandeln, als es braucht um die png Grafiken mit z.B. einfachem DSL zu laden...


    Nach dem o.g. Schema hättens statt den 15 (Fünfzehn!) MegaByte auch locker 500kB getan. ;)


    Zumal solche Pic-Upload Dienste auch nicht immer die schnellsten Server bereit stellen ...

    Bei Nightmares ist das Schlagzeug stellenweise zu laut und dein Timing schwankt gelegentlich bzw. ists auch oft einfach nicht tight. Ansonsten straight und songdienlich gespielt. ;)


    Genremäßig evtl. aber nicht jedermanns Sache.