Beiträge von KingKiller

    Zitat

    Die meisten Kollegen, mich eingeschlossen, verbessern sich nämlich eher trotz als wegen ihrer Trainingsroutine...


    Da musste ich lachen. So ein Spruch passt perfekt zu dir, Crud. 8o Ich würde sowas ja nicht einfach behaupten, ohne wenigstens dabei zu schreiben, das es eine Vermutung ist. Aber ich bin ja auch nicht Du. In der Vermutung würde ich dir aber zustimmen, dass man sich trotz "unkoordiniertem" Üben verbessert, einfach weil man Zeit mit dem Set/Sticks/Instrument verbringt.


    Ich bin kein Profi, übe unregelmässig am Set. Wenn ich dort übe, übe ich Zurzeit eher
    Finger/- Schlagtechnik, geklaute Grooves, New Breed Sachen, Rudiments und Verteilung aufs Set. Viel Zeit improvisiere ich aber auch einfach vor mich hin. Das ist zwar lerntechnisch nicht sehr effektiv, da ich aber kein Profi bin, brauche ich ja auch nicht effektiv an mir arbeiten. Der Spass steht im Vordergrund.


    Wenn ich nicht "richtig" üben kann, spiele ich auf meinen Beinen mal so zwischendurch Rudiments teilweise auch mit Verteilung aufs imaginäre Set oder solche Sachen die der Herr Greb in seiner DVD zeigt. Teilweise mit Sticks, teilweise ohne.


    Schönen gruß
    Andre

    Also ich finde so eine kleine Bassdrum auch sehr spannend. Kann ja mein 16er Floortom auch als Bassdrum nutzen seitdem ich mir den Raiser gebaut habe.


    Das Floor klingt als Bassdrum ganz anders. Find ich schon lustig. Das Spielgefühl ist auf der kleinen Bassdrum auch ganz anders als auf der 22, aber ich habe das Fell auch strammer gespannt.


    Das 16er ohne Raiser kann ich mir kaum vorstellen. Da würde ich ziemlich weit oben spielen also im oberen drittel.


    Viel Erfolg und kein Problem. Hab doch gerne geholfen. Hab auch nur eine Weile gesucht, weil ich an einen Thread als Galerie (Drummergalerie) gedacht habe und nicht an die Fotogalerie, die es seit dem "neuen" Forum gibt. Und den Link zum Thread hab ich dann ewig gesucht, weil nicht in Signatur, nicht im Profil verlinkt und nicht in der Suche, da nicht existent. Irgendwann hab ich dann unten im Profil das Bild gesehen und hab gedacht: "aaaahhhhhhhh".


    Schönen Gruß
    Andre

    zum Thema mehr Kick:


    Also bei mir war es so, dass das 112er halb drin und halb draussen im Resoloch sehr viel Volumen erzeugt hat und nicht so viel Kick. Ich würde an deiner Stelle das Mikro mal in die Bassdrum ca. 5 cm vor dem Auftreffpunkt des Schlägels montieren. Da dürfte das ganze sehr "kickig" mit viel weniger Volumen sein. Irgendwo zwischen diesen "extremen" liegt wahrscheinlich dein gewünschter Sound.


    Also Mikro auf einer Linie die Senkrecht zum Auftreffpunkt des Schlägels steht vor und zurückschieben.
    Auf einer linie die Senkrecht zum Schlagfell steht und dieses ca. 10 cm vom Auftreffpunkt entfernt schneidet vor und zurückschieben.
    Auf einer Linie die Senkrecht zum Schlagfell steht und Mittig durch das Resonanzfellloch geht vor und zurückschieben.


    Edit: dafür braucht man natürlich einen Mikroständer, der das Mikro in der richtigen Höhe durchs Resoloch einführt und trotzdem stabil steht, damit er nicht durch das Gewicht und den lang ausgezogenen Arm nach vorne kippt. Edit ende.


    Am meisten Lautstärke wurde bei mir im Resoloch erziehlt. In der Bassdrum kommt nicht ganz so viel Pegel, was man aber ja mit GAIN ausgleichen kann.


    Fazit:Verschiedene Positionen ausprobieren.


    Schönen Gruß
    Andre


    Ps: Schlagfell faltig stimmen erhöht auch den Kick, aber da hat man auch ein ganz anderes Spielgefühl als wenn das Fell stramm gespannt ist. Und wenn die Bassdrum in natura so klingt wie man will, würde ich erst versuchen es anders aufzunehmen, bevor ich den Sound des Schlagzeugs an sich ändere.

    Nylon-Tips... also bitte! :pinch:
    Erstmal muss man so ein Freak sein, der es schafft, den dadurch entstehenden Beckensound ohne Ohrenkrebs auszuhalten.


    Ich Freak. Andererseits muss man ein Nerd sein, den nach 2 Wochen abspielen entstehenden Beckensound von Holztips interessant zu finden.


    Aber das ist wohl eine Offtopic Disskussion. Ich stimme zu, dass Fellbeschichtungshaltbarkeit nicht von der Spitze (solange sie keine scharfen Kanten hat) abhängt.

    Nylonspitzen. Spiele ich immer. Aber auch damit hab ich schon Remofelle in 2 Wochen plattgespielt (das stimmt nicht. Sie waren nicht platt. Geklungen haben sie immer noch. nur das Coating war ab), während andere Monate länger hielten.


    Ausserdem mögen ja einige den Sound von Holz auf den Becken lieber.... Bei mir ist es so, dass ich den Sound von Holzspitzen 2 Wochen lang gut finde. Dann sind die Sticks abgespielt (VF 5a) und die Tips klingen nicht mehr. Da ich mir nicht alle 2 Wochen neue Sticks leisten kann und will, spiele ich die m.M.n. etwas schlechter klingenden aber vom Klang gleichbleibenden Nylontipsticks, die nach 2 Wochen besser klingen als die Holztips.


    Edith hat mal ein Bild gemalt


    Schönen Gruß
    Andre


    Also Sinn ergibt das schon ein Schlagzeug auch mal abzunehmen.


    Manche schwören darauf Bassdrum, Snare und Toms abzunehmen (weil die Becken sich sowieso durchsetzen?!), andere wiederrum Bassdrum Snare und Overhead und die Toms nicht. Oder alles komplett....


    Wie wärs, wenn man bei so nem Gig einfach mal testet?


    Wenn du Jazzmusik machst und im Zuschauerraum alles ruhig ist, brauchst du vielleicht keine Mikros. Wenn es Rockig ist würde ich zumindest die Bassdrum abnehmen, wenn du drinnen spielst und das ist auch stark vom Raum abhängig. Wenn du draussen spielst, dann eigentlich alles.


    Snare und Hihat find ich quatsch.


    Schönen Gruß und viel Spass!
    Andre

    Sonor S Class Maple ( BJ unbekannt, mit den "Plastikdingsen" in den Lugs )
    22, 12,13,16 Floor ohne Snare
    Bis auf einen Kratzer in der Floor wirklich wie neu...


    Der Willy hat doch ein Sclass Pro für ca. 800 Euro verkauft und lange auf Käufer gewartet. Die Hardware beim Sclass Maple ist deutlich schlechter. Da hat Sonor wirklich scheisse gebaut! Die Gussfüsse mit Schnellspannverschluss sind nichts für ständige auf- und abbauer. Wir spielen ein Sclass Maple im Musikverein. Dort ist einer der Bassdrumfüsse 3 mal gebrochen. Mittlerweile hat den ein Musikerkollege mit Stahl verstärkt und es geht nichts mehr Kaputt. Das Set selbst klingt aber super.


    700-800 Euro wäre meine Einschätzung.


    Schönen Gruß
    Andre

    du sollst auch nicht einfach 3 Runden hochknallen, sondern zwischen jeder halben umdrehung wieder alle Stimmschrauben untereinander in Stimmung bringen. Wenn dann eine etwas mehr gedreht werden muss, dann ist das halt so.


    Wichtig ist, dass das Fell immer in Stimmung mit sich selbst ist, es also an allen Stimmschrauben angeschlagen immer gleich klingt. So wird dann ordentlich hochgestimmt, auch höher als man evtl. später spielen will. Lässt die Trommel nen Tag stehen und stimmt wieder runter und dann von unten auf den gewünschten Zielton.

    Also ich hab das so im Kopf:


    x gegen y ists, wenn die eine Hand x Schläge pro Einheit und die andere gleichzeitig y Schläge in der selben Zeit macht. Also meinetwegen 8tel mit links 8tel-triolen mit rechts = 2 gegen 3.


    x über y ist, wenn ich eine Schlageinheit in y Schläge unterteile (und diese Unterteilung wiederholt spiele) und dann jeden x-ten Schlag betone (sei es durch Akzent oder Orchestrierung...). Also zum beispiel wie hier, 16tel Schläge im 4/4tel Takt und jeden 3. Schlag betont ist 3 über 4.


    Zum Video, der Herr ist wohl technisch sehr fit, Becken möchte ich bei ihm trotzdem nicht sein.


    Schönen Gruß
    Andre

    4 Monitorboxen? Was versprichst du dir davon? spielst du ein Edrum? Dann könnte ich evtl. 2 verstehen, ansonsten reicht doch eine völlig für dich!


    Spass haben ist doch super! :)


    Schönen Gruß
    Andre


    Edit: 4 gute Monitorboxen sind auch deutlich teurer als ein gutes In Ear System.

    Hi!


    Zu 1.: Stimm das Set in dem Raum so, dass es dir wenn du dahinter sitzt gut gefällt. Für den Klang im Zuschauerraum brauchst du das Set nicht stimmen, da es abgenommen wird und da eher der Klang eingefangen wird, der auf Spielerseite herrscht.


    zu 2.: Tänzer sind sehr flexible Wesen. Die kommen mit ein bisschen geeiere sehr gut zurecht. Wenn du also sonst eigentlich nie zu Metronom spielst, würde ich nicht gerade auf dem Auftritt damit anfangen.


    zu 3.: Ich würde eine elektronische Bassdrum nie neben die Hihat stellen. Du spielst doch die Bassdrum sonst auch mit dem anderen Fuss. Also nicht experimentieren. Mit dem Bassdrum Fuss auch die Ebassdrum spielen. Mein Rechter Fuss ist deutlich fitter als mein Linker fuss und ich hätte koordinatorische Probleme, beide Füsse umzudrehen, also mit Rechts (statt Links) die Hihat in viertel durchtreten (z. B.) und mit Links (statt Rechts) die Bassdrum zu variieren. Meine Meinung ist, dass es für die meisten Stücke nicht ausschlaggebend ist, welcher Snare oder Bassdrumsound gespielt wird. Es ist einfach egal, hauptsache es wird etwas gespielt und deswegen würde ich das E-Zeugs einfach weglassen.


    zu 4 ;-).: auf dem Auftritt nichts anders machen als in den Proben. Also so wie du geprobt hast, auch den Auftritt spielen und nicht mehr oder weniger anschleppen.


    Schönen Gruß und viel Erfolg!
    Andre