Also ich finde Stick Control eigentlich nicht schlecht. Es bringt einen auf die Idee, Rudiments auch invertiert, bzw alteriert zu spielen.
Ich habe noch ein ähnliches Buch, "Developing Dexterity" von Mitchell Peters. Das hab ich vom Schlagzeuglehrer bekommen. Das ist nicht ganz so stupide wie Stick Control. Man übt eher einige Sachen, die auch Anwendung finden, als das allgemeine Rumgeballer bei Stickcontrol.
Generell mag ich Technik Übungen und feile auch ständig an meiner Technik und seitdem ich die PDF auf der ersten Seite in diesem Thread erstellt hab, arbeite ich daran die 40 Rudiments locker und leicht zu spielen. Da sind so viele schöne und anwendbare Sachen dabei, die ich in meinem Schlagzeugspiel nicht mehr missen möchte.
Diese Rudiments am Schlagzeug zu spielen, sie zu verteilen, und über den Takt zu verschieben fördert auch ungemein die Unabhängigkeit.
Rudiments zu üben und damit auch in grossen Teilen das Buch von Stone haben mir geholfen automatisch verschiedene Techniken zu lernen, bzw. zu verinnerlichen. Man muss nur immer aufpassen, dass man nicht verkrampft. Verkrampftes Spielen ist ungesund und hört sich nicht gut an. Manchmal macht es "Klick" und durch eine etwas andere Arm, Hand oder Fingerbewegung wird dieser eine Rudiment flüssiger, man kann plötzlich viel schneller und relaxter spielen.
Ist doch toll!
Letztens hab ich mir die Jojo Mayer DVD durchgeschaut und der meint auch, das Rudiments technisch sehr viel verlangen. Ich meine zusätzlich, dass sich technisch auch sehr viel bringen. Man sollte nur in Ruhe daran gehen und nichts erzwingen wollen, dann kommen ständig Erfolgserlebnisse ins Haus. 
Gruß
Andre
Edit: die Geschwindigkeitsangaben auf der Vic Firth seite zu den Rudiments erschienen mir am Anfang (vor ca. 1,5 Jahren) wahnwitzig. Heute bin ich bei Rudiments so schnell, wie ich das damals nur den absoluten Cracks zugetraut hätte. Das macht mir Freude. 