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mafiaboss

neues Mitglied

  • »mafiaboss« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 4. Juli 2006, 14:37

Jazz-Stickhaltung

Hallo!

Ich hab mal nen paar Fragen zu der Jazz-Stickhaltung.

1. Heißt diese Stickhaltung mit der linken Hand, wo der Stick quasi nen 90°-Winkel zu der normalen Haltung bildet, Traditional Grip? Wenn nicht, wie heißt es dann?

2. Ist es sinnig, diese verquere Stickhaltung neu zu erlernen (für Jazz), oder wird man damit nicht besser als mit der Standard-Stickhaltung, wenn man sein Leben lang die Sticks "normal" gehalten hat?
Checkt mal www.vetanova-rockt.de.vu

Leute!!!

Crossroad

Gralshüter

  • »Crossroad« ist männlich

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2

Dienstag, 4. Juli 2006, 14:40

1. Trad. Grip
2. Man spielt dadurch nicht besser.

3. :] Spiel so wie es dir am natürlichsten erscheint, kein Grip ist besser als ein anderer, und spiel auch ab und zu mal auf die andere Weise um dein Körpergefühl generell zu verbessern.
Sei realistisch, plane ein Wunder!

ModSebomod

Bösewicht

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3

Dienstag, 4. Juli 2006, 14:41

Die Suche ist Dein Freund :)

Ja, das heisst "traditional-grip" ..
Signatur: Hilf Dir selbst, dann hilftDir das DF..... DF-Neulinge lesen bitte ZUERST die First Steps!!!

Paiste

Suchmaschinen- ergebnisverlinkungswahn

  • »Paiste« ist weiblich

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4

Dienstag, 4. Juli 2006, 14:42

RE: Jazz-Stickhaltung

Zitat

Original von mafiaboss
2. Ist es sinnig, diese verquere Stickhaltung neu zu erlernen (für Jazz), oder wird man damit nicht besser als mit der Standard-Stickhaltung, wenn man sein Leben lang die Sticks "normal" gehalten hat?

Dazu findest du hier einige Meinungen:

http://www.drummerforum.de/forum/thread.php?threadid=7902
http://www.drummerforum.de/forum/thread.php?threadid=4263
http://www.drummerforum.de/forum/thread.php?threadid=16135

@Sebo: Oder halt wieder Paiste ;).

ModAnthrax

cholerischer

  • »Anthrax« ist männlich

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5

Dienstag, 4. Juli 2006, 16:32

Dom Famularo hat mir mal erzählt, dass beim Traditional Grip (lasst mich nicht lügen, ich glaube) 9 Muskeln bewegt werden und beim Matched Grip 11.
Zusätzlich ist das eine natürlichere Bewegung als beim Traditional.

Es spricht wenig dafür den Grip neu zu erlernen, vielleicht höchstens aus authentischen Gründen :D
"....wenn sie sich nur nich verlaufen!"

Miss X beim auspacken der Toms: "Ach DAS sind also 14 Zoll!"

chrisgau

Mitglied

  • »chrisgau« ist männlich

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6

Dienstag, 4. Juli 2006, 17:12

Früher haben die Trommler beim Militär die Trommeln halt immer deutlich angewinkelt vor dem Oberkörper getragen - aus Sicht des Trommlers links höher als rechts. Daraus ergab sich, daß man mit der linken Hand und normaler Stockhaltung (was wir heute unter Matched Grip verstehen) kaum noch vernünftig trommeln kann. Der Traditional Grip behebt dieses Problem und entwickelte sich daher eben zur traditionellen Stockhaltung. Wenn DU also nicht zur der Gruppe von Trommlern gehörst, die mit ihrer Trommel durch die Gegend marschieren und diese wie oben beschrieben tragen, besteht kein Grund auf Traditional umzusteigen (außer aus Neugierde und Langeweile).

Viele Trommler - siehe Steve Gadd - haben halt bei dem angefangen, was wir hier in Deutschland als Spielmannszug kennen. Das ist im übrigen tatsächlich eine sehr guter Einstieg für junge Drummer (also Kinder und Jugendliche) weil man nicht nur die Grundlagen auf der Snaredrum aneignet(Stichwort: Rudiments) sondern auch noch lernt präzise im Verbund zu musizieren. Außerdem macht´s durchaus Spaß und man kommt relativ leicht an die ersten "öffentlichen Auftritte".

Lite-MB

Mitglied

  • »Lite-MB« ist männlich

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7

Dienstag, 4. Juli 2006, 18:31

Christian hat das sehr gut erklärt! Der Trad-Grip wurde nicht fürs Drumset entwickelt und hat da auch einige Schwachpunkte, wenn du eh schon einen anderen Grip gut drauf hast, dann bleib dabei.

Ich gehöre zu den eingefleischten Trad-Grip-Spielern, ich komme aus der Klassik und habe das von klein auf so gelernt, in langen Jahren perfektioniert und natürlich beibehalten - und trotzdem drehe ich für bestimmte Situationen den Stick um zum Matched Grip, z.B. wenn ich links (als Rechtshänder) anständige Crash-Schläge brauche, oder eine ganze Serie von Rimshots, oder ich spiele gerne Grooves auf der Cowbell links mit dem Matched.

Insgesamt finde ich eh nicht wirklich sinnvoll einen "reinrassigen" Griff zu spielen, man sollte sich alles mal ansehen und ausprobieren und das beste zu seinem "eigenen Griff" zusammenstellen.
..."meine" Musik: Jazz (Big Band bis Free), brasil. Musik, Avantgarde, hin+wieder Klassik ->am Drumset, an den Percussions, am Schlagwerk

BeetCake

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  • »BeetCake« ist männlich

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8

Dienstag, 4. Juli 2006, 18:33

Da hast du absolutRecht!
Ich hab 8 Jahre sowsas gemacht.
Als ich dann richtig angefangenhabmit Schlagzeugspieln, hatte ich dieganzen Rudiments und die nötige Technik sowie das nötige Timing dass man ja bekanntlich auch braucht:D

Übrigens haben wirda auhc mit dem Traditionalgrip gespielt.
Jetzt Bevorzuge ich eher Matchedgrip wenn ich auf dem Set spiel.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BeetCake« (4. Juli 2006, 18:34)


  • »the eluminatOr« ist männlich

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Wohnort: Whizzn

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9

Dienstag, 4. Juli 2006, 20:48

trad


die philosophie des traditional grips:)
Zitat Congero: "warum sieht vinnie colaiuta immer aus wie ein asozialer pizzabäcker?" /:D:D:D:D:D:D:D:D:D