Beiträge von Lite-MB

    na ja, ein Splash ist für mich ein Effekt: sofort markant präsent und sofort wieder weg. Nicht mehr und nicht weniger.


    D.h. meine sind (überwiegend) dünn + klein (8-10"), eine Ausnahme, eines meiner UFIP China-Splashes hat 12".


    Genau dieses hab ich über lange Zeit als einziges "Crash" im Perc.-Setup gespielt, bis ich dann noch ein 8" A-Splash dazugenommen habe...

    Beide lassen sich problemlos von Hand (ohne Stick) spielen.


    Splashes sind auch meine einzige Beckenart, bei der ich eigentlich nicht über die Kombinationsfähigkeit mit dem Setup nachdenke - zumindest nur seeeehr selten.

    Wenn ich doch mal irgendwelche Zweifel habe, kommen immer die beiden UFIP-China zum Einsatz.

    Hallo Bergheimer, Du hast leichtsinnig immer wieder sehr gute Becken verkauft - hättest Du behalten sollen...


    ...wenn das Becken nicht zum Raum paßt, nimmt man ein anderes das paßt.


    Deshalb reise ich oft mit der doppelten Menge Becken, wenn ich eine Lokalität nicht kenne.



    Zum Abkleben haben die Kollegen richtiges geschrieben, ich (sehr persönlich) halte das für einen Irrweg.

    ...

    Ich suche ein Lehrbuch dass groovt, gerne auch mit 16tel Triolen, 4tel, 8tel & 16tel in allen möglichen Variationen...

    ich habe z.B. Kodo mehrfach live gesehen/gehört, die kochen auch nur mit Wasser, die spielen nicht so sehr viel anders, als was ich vor fast 70 Jahren in der klassischen Ausbildung hatte.

    Was eventuell abweicht, ist ab + an das sture "hand to hand"-Spiel, was mit Doppelschlägen wesentlich ergonomischer/ökonomischer zu spielen ginge - das kann ich aber nicht sagen, ob das tatsächlich trad. ist oder der Show geopfert?


    Wird aber bei uns auf Pauken aber auch oft so gespielt.


    und zum anderen, als ich noch nichts von Arthrose wußte, hab ich gelegentlich Menschen verblüfft, wenn ich beliebige Rudiments in gutem Tempo mit zwei großen Schmiedehämmern auf einem Amboß gespielt habe (u.a. als völlig freies Solo bei der Amboß-Polka)

    was ist eigentlich die Definition von Metronom vom Threadstarter?


    "Mein" Metronom kann auch nur einen Schlag pro Takt angeben, wenns einfach sein soll, dann ist der auf der Eins.


    Man kann sich aber auch vergnügen und vom Metronom die 2+ abnehmen - natürlich immer noch ein Schlag pro Takt.


    Wo steht geschrieben, daß ein Metronom immer durchgängig hämmern muß...?



    Jetzt noch was zur Praxis, ich bins gewohnt, das HH auf dem Offbeat durchlaufen zu lassen, meine Bassdrum spielt keinen Rumpelbass, die setzt lediglich Akzente wo gebraucht.

    Zwar ganz anderer Anwendungsfall (4 Tage im Freien, 3 Tage zu hause, wechselschichtig, etc.) aber Karten sind bei mir auch ein Verschleißartikel.


    Egal ob NoName oder Qualität, kein schleichender Tod, irgendwann ist einfach schlagartig der Zugriff nicht mehr möglich.

    Einsatzdauer irgendwas zwischen 6-12 Monate.

    ...

    Im "industriellen Umfeld" (wo man es viel mit Terminabsprachen und wichtigen Informationenzu tun hat) hab ich das früher oft gemacht. Schon zu viele Deppen erlebt, die sagten, sie hatten von nix gewusst.

    damit kommst Du am Ende nicht durch, daß Du eine Lesebestätigung erhalten hast, heißt lediglich, daß irgendwer irgendwo irgendwann das Ding zurückgeschickt hat.

    Das muß in keinsterweise Dein wirklicher Empfänger gewesen sein!

    ich habe ihn als angenehmen Menschen und Drummer in Erinnerung - zu meiner Schande muß ich gestehen, ich habe keinen Schimmer, was er musikalisch gemacht hat.

    Hab ihn zweimal bei einem Workshop erlebt, er hat gut erklärt, hat alles so vorgeführt, daß man ihm folgen konnte - er war einfach souverän ohne sich dabei einen runter zu holen.


    Gute Erinnerungen!

    RIP

    "Früher" war das eine ganz einfache Sache, da hat man das, was man stempeln wollte als Vorlage an einen Stempelbauer gegeben - der hat davon ein Negativ gemacht, davon wiederum wurde der Stempel hergestellt.


    Üblicherweise wurde das über den Fachhandel abgewickelt, heißt: jeder Schreibwarenladen hatte einen Stempelbauer an der Hand.

    Im Zweifel mal bei einem Bürofachmarkt nachfragen...

    ...

    Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz...

    nimm was anderes!


    Je nach dem wer die Interessen vom Amt vertritt, darfst Du dort nicht mal einen Nagel in die Hand nehmen, geschweige denn irgendwo einschlagen. Wenn die Fenster denkmalgeschützt sind, darfst Du die vielleicht nur unter Aufsicht öffnen, aber auf überhaupt gar keinen Fall dort irgendwas dämmen, ändern, davorhängen, etc.


    Falls es ein Fachwerkhaus sein sollte (gar mit Lehmausfachungen), dann dürfte die Luftentfeuchtung auch nicht erlaubt sein, das ganze "System" lebt und stirbt, wenn man die natürlichen Bedingungen beeinflußt.


    Ich schlage mich jetzt schon seit 1999 mit dem Denkmalschutz rum, unser Haus ist von 1769 - es ist einfach kein Spaß wegen jedem Scheiß einen Gutachter zu beauftragen, Prozesse zu führen, mit notwendigen Sanierungen nicht vom Fleck zu kommen, Unmengen Geld zu verbraten für nahezu keine Gegenleistung.

    ich habe am Perc.-Set einen sogenannten "Sonnen-Gong" (Flachgong) mit gerade mal 22", der ist erstaunlich flexibel.

    Egal dem mit was und wie man den anschlägt macht er immer eine "gute Figur".


    Ich hab hier so einen superweichen großen asiatischen Gongschlägel, damit klingt der Flachgong fast 20" größer.

    Das Schöne ist, ich hab den an einem großen doppelstrebigen Galgen-Beckenständer hängen, damit enfällt auch das Gerödel mit einem Spezialständer.

    ...

    da man ganze Stämme zum Trocknen einlagern muss...

    da bin ich mir nicht so sicher...?


    Ich hab mal ein Video gesehen, da haben zwei Inder mit einer übergroßen Gestell-Säge (=Hand-Bügelsäge mit Holzgestell) und einem ganz schmalen Schweifblatt einen Baumstamm ausgehöhlt.

    Zuerst ein durchgängiges Loch gebohrt, Sägeblatt durchgefädelt, dann in die Gestellsäge gespannt und kreisrund parallel zum Außendurchmesser gesägt.

    Die beiden sitzen am Boden, auf jeder Seite einer, halten den Stamm mit den Füßen fest. So zügig wie die gearbeitet haben, war das Holz sehr wahrscheinlich nicht trocken.



    Des weiteren habe ich hier in der Scheune vier Rohlinge stehen (*würden wir an geneigte User abgeben!), die hat der Ex meiner Frau vor über 30 Jahren mit der Kettensäge hergestellt, auch aus frischem Holz.


    Die "Kunst" ist ja, das ganze kontrolliert trocknen zu lassen, dazu ist sicherlich eine Menge Erfahrung notwendig, eine Klimakammer in geeigneter Größe ist sicherlich auch nicht hinderlich...



    (*) waren mal als kleine japanische/koreanische Trommeln gedacht, das Fell sollte aufgenagelt werden - nur ist da nie jemand dazugekommen. Und nu brauchen wir das nicht mehr.

    Zitat nils: ...da ich gelernt habe, leise zu spielen und stimmen kann...


    so siehts doch aus!

    ich gehe zu Gigs, bringe mit was paßt, meist sogar 3-4 Becken mehr, ich kann stimmen und ich kann angepaßt spielen und ich will meinen Sound nicht verändert haben.

    Verstärkt zur Not, aber in keinster Weise verändert! Ich weiß schon was ich mache, was man nicht von allen Tonleuten behaupten kann.

    sonorfan hat Dich sicherlich umfassend und kompetent informiert!


    Alles richtig, ersteres ist ein Champion made in Germanien, zweiteres ein Phonic von eben da.


    Die heutigen Kategorien stimmen mit den damaligen nicht mehr ganz zusammen - Champion war damals ein gehobenes Einsteigerset, ist aber qualitativ den heutigen überlegen. Die runden Gratungen sind halt zeittypisch, mit entsprechendem Klang/Sound. Muß man mögen oder sein lassen.


    Das Phonic war schon zwei Stufen höher, auch das angebotene aus der Generation 1, das läßt sich auch etwas flexibler stimmen, das Holz ist besser, auch besser verarbeitet, die Hardware ist deutlich besser. Vor allem extrem stabil, wenn auch nicht ganz so flexibel wie heute hochwertige Hardware.

    Ich spiele nach wie vor Hardware aus der Zeit, z.B. eine Fußmaschine von 1973. Ich habe auch noch einen Koffervoll einstrebige Hardware aus der Zeit (unkaputtbar, superstabil), ich benutze die nur deshalb nicht mehr, weil das Zeugs ständig von der Bühne gestohlen wurde, zumindest teilweise und weil es keine Galgenbeckenständer gab, die ich im Alter zu schätzen gelernt habe...