Beiträge von Lite-MB

    geboren 1950, angefangen mit knapp 6, klassische Ausbildung, klassisches Studium, bis 2019 regelmäßigst gespielt, bis dahin auch Übeweltmeister - täglich min. 30 Minuten auf dem Pad, wenn möglich (war sehr oft möglich!) auch bis zu 2 Stunden. Immer nur Pad mit Metromom, geübt am Schlagzeug eigentlich nie nach der Ausbildung.

    Zw. 1990 und 2005 überwiegend am Percussionset unterwegs, danach fast nur wieder Drumset, ab etwa 2000 auch keine Pauken mehr (ich habs hörtechnisch nicht mehr auf die Reihe gebracht zu stimmen beim Spielen).

    Seit 2 Jahren spiele ich kaum noch, die Arthrose hat mich fest im Griff, wenn ich spiele, dann ausschließlich mit Besen. Deshalb habe ich auch das tägliche Üben eingestellt - wider Erwarten hab ich das als Erleichterung und Zugewinn an Lebensqualität erlebt.

    Meine Ambitionen sind deutlich zurückgefahren, ich daddel im Amateurbereich etwas mit und gut.

    Und dann auch noch eine Anekdote vom Schlagzeug-Umzug: Autofahrer fährt und lauscht, fragt dann: "hört ihr das auch? Da ist so ein Geräusch ..." Der arme Mann dachte, sein Auto wäre kaputt. Nun ja, was machen die Drähte unter der Kleinen Trommel

    :) :) :)



    ...leider bin ich da auch einmal Opfer gewesen...

    Ich habe öfters die Logistik für meine Frau übernommen, für Ihre Workshops hatte sie immer einen Kombi voll mit Instrumenten.

    Beim ersten mal hab ich fünf Oceandrums zwar stehend, aber längs ins Auto gepackt. Bei jeden Brems- und Beschleunigungsvorgang haben diese verdammten Kugeln mit beschleunigt bzw. mitgebremst.

    An und für sich schon nervig, aber das Geräusch regt auch unheimlich zum pinkeln an.

    Von Pforzheim bis Ochsenhausen mußte ich an jedem zweiten Rastplatz zu pipizieren.


    Als lernfähiger Mensch hab ich Oceandrums danach nur noch stehend quer eingeladen.

    Der Single-Tomarm und die beiden Tomarme vom Doppel-Tomhalter sind die sündteuren Basic Arm Teile. Ich hab zwar die Originalen die sind aber grob verzahnt. Die feine Verzahnung ist schon sehr komfortabel und im Hinblick darauf, dass das Set jetzt dann 3-mal auf'n Jazzsommer geht und ich auch noch ein paar Gigs habe, hab ich mir den Komfort gegönnt

    das ist Dir sicherlich schon bekannt, aber zur Sicherheit...

    Es reicht, wenn Du auf einer Seite die feine Verzahnung hast, die ist kompatibel zur groben Verzahnung. Ist bei meiner Hardware auch wild gemischt.

    das weckt Erinnerungen...

    ...vor vielen Jahrzehnten hatte ich mal ein SuperChampion in Maserbirke mit drei Hängetoms an einem Tomhalter auf der BD, plus zwei Standtoms.


    Habs nicht lange gespielt, erstens war das Finish nicht sonderlich reisekompatibel/unempfindlich, zweitens war das Set damals mit 22er Bassdrum angegeboten, die war mir für den Alltag einfach viel zu groß.

    Kleine Anekdote aus den mittigen 80igern...


    Charly Antolini hatte abends in Karlsruhe ein Konzert und war tagsüber schon in der Stadt.

    Rein zufällig kam ich gerade in den Rockshop, als er mit Rudi Metzler ein neues elektronisches Metronom (ich glaube was von Korg?) getestet hat, das eine Tap-Funktion hatte um Geschwindigkeiten zu messen.

    da gings allerdings um Gleichmäßigkeit/Timing, nicht um Höchstgeschwindigkeit.


    Charly war furchtbar stinkig, weil Rudi das besser konnte als er und Rudi ist bekanntermaßen nicht unbedingt ein Timing-Wunderkind.


    Sogar abends beim Konzert hat er das in 2-3 launigen Ansagen nochmals wiedergekäut - das hat tief gesessen...

    Im Microtiming drücken sich Individualität und „Feeling“ aus. Das ist besonders zu fördern und nicht abzutrainieren durch ein Metronom in den sogenannten Subdivisionen. Aber sicher hängt meine Einstellung auch damit zusammen, dass ich Blues und frühen Jazz mag.

    ich bin schon der Meinung, daß man es "richtig" lernen sollte, die Abweichungen kann man erst bewußt einsetzen, wenn man weiß was man macht.

    Ich weiß, die Überflieger brauchen das nicht.



    Zum Thema Metronom..., nehmt euch z.B. irgendwas von Wilcoxon, etc. und laßt den Klick einen Schlag pro Takt bringen und legt den z.B. auf 3+

    Da tauchen plötzlich ganz neue Herausforderungen auf, die tägliche Routine wird nicht zur Langeweile.


    Gibt viele, die mögen das Metronom nicht, ich habe das immer als lieben Kollegen verstanden - wir haben viele Stunden zusammen erfolgreich musiziert.

    ich habe 50 Jahre grundsätzlich nur mit Klick geübt ->Stickings auf dem Gummipad, täglich!


    Bei Proben, auf der Bühne, im Studio: NIE!



    Im Studio haben wir immer komplett als Band gespielt (Jazz), oder ich hab irgendwo Spuren dazugespielt (meist Percussions), dann hatte ich sowieso die vorherigen Aufnahmen auf dem Kopfhörer.

    aus langjähriger Erfahrung laß Dir gesagt sein, schau Dir alle angebotenen Notierungen an, versuche mit diesen jeweiligen zu arbeiten - in der Praxis ist alles noch sehr vielfältiger.


    Je früher man sich dran gewöhnt, daß jeder eine eigene Notierung wählt, desto früher kann man allgemein damit arbeiten.


    Ich hab sogar schon gesehen, daß Arbeiten von einem Arrangeur vom gleichen Stück in verschiedenen Ausführungen existieren.

    Nur nicht eingleisig fahren oder gar seinen eigenen Standard basteln, das verstellt einem die Zukunft.

    was habt Ihr denn für Frauen??


    Die Trommeln meiner Frau stehen überall im ganzen Haus rum!

    Als sie den Schuldienst (aus Krankheitsgründen) beenden mußte, war das ganz schlimm, da kam alles auf einen Schlag nach hause.

    Unser Gästezimmer war voll bis unter die Decke, gerade mal noch ein schmaler Gang zum Laufen, das gleiche mit einem Vorratsraum und dem Wirtschaftsraum.


    Vieles hat sie inzwischen verkauft, aber 20 Djemben stehen immer noch im Schlafzimmer, zwei Buks und eine Taiko im Wohnzimmer, im Gästezimmer steht immer noch die gr. Tischtrommel und einige Rahmentrommeln, von 7 Congas sind immer noch 2 übrig.


    Mein Zeug steht da übersichtlich und konzentriert in meinem Musikzimmer... - aber da ich aus Altersgründen eher ans abgeben denke, kommt da wohl nichts wesentliches mehr dazu.

    die Acrl-Kessel gab es auch schon früher, hab hier einen Flyer von 1975 in der Hand, da waren das noch "Champions".

    In vier Farben: glasklar, smoky, blau + rot


    ...leider nix von Octobans dabei


    ...Wie sieht das mit der Statik aus?...


    normale Wohnräume haben eine Verkehrslast von min. 150kg/qm, meist sogar 200kg/qm


    Die Regale für CDs+LPs sind ca 12m lang (ist ja kein kl. Schlagzeug um das sie auf drei Seiten stehen).


    Eine CD wiegt max. 100g, meist weniger, eine LP wiegt max. 200g, auch da meist weniger.


    6000CDs wiegen demnach max. 600kg, 2000LPs max. 400kg - macht zusammen max. 1000kg.
    Verteilt auf 12m - wo ist da jetzt ein Problem?


    Da der Raum ganz früher mal Teil der Scheune war und zur Lagerung genutzt wurde, ist die Verkehrslast eventuell noch höher. Im unausgebauten Raum nebenan fahre ich problemlos mit dem Hubwagen Paletten umher...


    Noch Fragen?

    ...Bitte ein Handybild...


    mein Handy kann genau das, wofür ich das brauche: Telefonieren - und sonst nix!



    ...hab die Story sicherlich schon mal irgendwo geschrieben...
    Bin vor Jahren in den Mediamarkt und hab dem Verkaufsbuben meine SIM-Card gezeigt und ihm gesagt, ich hätte gerne ein Handy, in das die Karte reinpaßt, darf gerne robust sein.
    Der junge Mann nimmt ein Vorführmodell vom Regal, haut das 2x auf den Tresen und meint, das könne er mir empfehlen.
    Ich klappe das Teil auf und bin erfreut, schöne große Tasten, gut lesbares Display , in netten Farben.


    Meint doch das Bubi zu mir: Die Senioren-Handys sehen alle so aus!

    ich bin zu blöd, bzw. technisch nicht genug ausgerüstet, hier Bilder einzustellen...



    Mein stationäres Drumset ist dreiseitig/U-förmig von CDs + LPs in speziellen Regalen umgeben - 6000CDs+2000LPs sollte man sich doch vorstellen können?!


    Auf der Vierten Seite/Frontseite steht das Perc.-Set, das grenzt auf der anderen Seite wiederum ans Stagepiano.
    Auf der Rückseite vom Perc.-Set sind auch noch CDs, die Vorderseite zeigt in den offenen Raum = Platz für andere Musiker.


    Der Raum hat 65qm und ist Teil der Wohnung im Obergeschoss - ganz normales Musikzimmer halt...

    nicht ganz das gleiche...


    ...ich habe ein 2002er (Black Label) Medium in 18", das habe ich min. 35 Jahre permanent in allen Setups gespielt - das hat sich ständig verändert.
    Nicht von heute auf morgen, aber schon deutlich - gab immer wieder Phasen, hab ich ich das Teil gehaßt, hatte aber keinen Ersatz dafür.
    Habs also weiterhin gespielt und wude immer wieder mit Glücksmomenten belohnt, wenn es wieder genial klang.


    Ist dann aber doch irgendwann durch ein Bosphorus verdrängt worden.


    Werde das 2002er aber nie verkaufen, für bestimmte Sachen isses einfach unvergleichlich.

    keine zufällige Entwicklung... - nur ein weiterer Beweis, was China von Rest der Welt hält.


    Diese Stoffe sind durchweg dazu geeignet, alles noch ein Spur billiger zu bauen, noch mehr Profit rauszuziehen - wen kümmert da die Gesundheit vom dekadenten Westen? oder von den eigenen Untermenschen in den chinesischen Fabriken?