Beiträge von Lite-MB

    ich bin ja ein ausgesprochener Trad.-Spieler, aber bei Besen nicht.


    Liegt wohl daran, daß es in den frühen 60igern des letzten Jahrhundert keine passende Tutorials gab und ich meinen Lehrer nicht fragen konnte - weil der das nicht wissen durfte.

    Deshalb spiele ich Besen autoditaktisch seitenverkehrt wie ein Linkshänder. Hab im fortgeschrittenen Alter mal ein paar Stunden bei Ed Thigpen gehabt, der fand das seltsam, aber hat mir abgeraten das noch zu ändern.

    huch, ich bin ja auch schon seit 2005 hier vertreten...

    Wenn ich zu Hause bin, schaue ich allermeistens 1x pro Tag rein.


    Insgesamt bin ich eh kein kommunikativer Typ, alles was ich hier beitragen könnte, haben andere meist vor mir schon geschrieben - nur um die zu bestätigen, muß ich das gleiche nicht nochmals schreiben.


    Im Alter bin ich träge, aber auch ungeduldiger, ab + an auch zynischer geworden - macht das Antworten auf Fragen nicht einfacher, die schon Jahrzehnte beantwortet sind. Ich würde dann eher was schreiben zu der Faulheit und eventuell auch zu der Unverschämtheit/Undankbarkeit der Fragesteller - das kann ich mir meistens verkneifen.


    Mit gehts wie Hochi, ich überfliege die Überschriften und klicke selten mal ein Thema an. Und noch seltener schreibe ich was dazu.

    kommt drauf an...


    wenn ich das China (meist ein 18er Paiste 2002) überwiegend als Crash bzw. Effekt spiele, dann habe ich das fast senkrecht aufgehängt, die Kuppe von mir weg. Wie Jürgen K, ich spiele es auch wie er oben/unten.

    Das 22er Swisch und das 24er China spiele ich überwiegend als Ride, das hängt ziemlich flach, Kuppe nach oben.

    die Mehrzahl der Beiträge hier bestätigen auch meine Erfahrungen, hier ist es sogar so, daß die Instrumente, die nicht so technik-affin sind, von den gleichen Musikern bedient werden, die auch bei den Guggenmusiken unangenehm auffallen.


    Lautstärke und Optik/Show ist wichtige als musikl. Qualität.


    In Brasilien würden solche Disziplinlosigkeiten nicht durchgehen!

    Kennst Du keinen angehenden Lehrer, Lehramtstudenten, Referendar, etc. (Fachgebiet ist egal), vielleicht lassen die Dich mal an ihrem Material, oder gar ihren Erfahrungen partizipieren, da gibts spezielle Fächer, u.a. "Lehrersprache", Didaktik, Psychologieansätze für den Unterricht, etc.


    Oder wenn Du Beziehungen hast, vielleicht darfst Du mal an einer "normalen" Schule hospitieren, möglichst bei guten Lehrern, die arbeiten mit manipulativen Tricks (in sehr positiven Sinne!!) um Aufmerksamkeit für den Stoff zu erwecken und interessant zu halten.

    Bei Spizzichino findet man nen Grabstein.

    Ansonsten hat der Typ halt früher Becken gedengelt für Leute, die nach 60er Miles Davis Quintet klingen wollen.

    War dein Beitrag ernst gemeint?

    jein... - die universellsten Becken mit der gößten Bandbreite habe ich tatsächlich von Spizzichino gehört.

    Wird aber für den Threadstarter aus div. Gründen nicht in Frage kommen.


    Es gibt einen gut sortierten Gebrauchtmarkt von Spizzichino-Becken, anpassen lassen geht halt nicht mehr.

    Einem Beginner braucht man also traditional nicht mehr beibringen, weil du mit matched grip genauso den jazz spielen kannst.

    wenn es sich rein ums Drumset handelt, oder eine einzelne Snare auf einem Ständer, braucht man den Trad. nicht.


    Man muß halt dann passen, wenn mal eine Aushilfe gefragt ist, bei der die Snare traditional am Adler getragen wird beim Maschieren.



    Ganz deutlich, ich bin ein Trad.-Spieler, rein fürs Schlagzeug ist es ein Irrweg.

    Bei meiner klass. Ausbildung war das halt Standard und beim Luftwaffenmusikkorps ein Segen. Am Schlagzeug hab ich mich damit arrangiert.

    ich habe min. 3 Paiste Signature nach hause getragen, weil ich die im Laden genial fand - zu Hause haben sie sowas von gar nicht zu meinem Setup gepaßt, daß ich alles wieder zurückgebracht habe.


    Tolle Becken, wenn sie passen...



    Die oben angesprochenen ALTEN 602er habe ich alle noch, die lassen sich fast mit allem kombinieren.

    das eigentlich Schlimme an der Sache ist: wenn man nur alt genug geworden ist, kommen die gleichen Sachen immer wieder mal auf den Tisch.


    Das zweite, was einem in der Seele weh tut, nur weil ein unfähiger Verkäufer alle anderen für blöd gehalten hat/hält, vergammelt ein ganzes Lager voll mit ehemals wertvollen Bestandteilen.

    ...Habt ihr auch schon so etwas erlebt, und woran lag es bei euch?...

    ich hab ein steinaltes Paiste Dixie mediumthin 18", das benutze ich bei reinem Besenspiel gerne als gr. Crash.

    Das macht genau dieses Problem, seltsamerweise nicht immer, manchmal isses da, dann wieder wochenlang nicht.

    Andere Menschen hören es nicht mal...

    Keine Ahnung, woran es liegt - ich vermute auch einen Riß, den ich nicht finden kann.


    Deshalb habe ich inzwischen 3-4-5 Becken als Ersatz für diesen Einsatz gekauft, aber keines klingt so geil wie das olle billige Paiste - ich spiele es halt, bis es mich final nervt, oder richtig defekt ist.



    Bei Rißsuchspray acht geben! In der Regel haben die als Lösungsmittel Alkohol, wenn der verdunstet ist, geht die Farbe eigentlich nur noch mechanisch ab, kann bei einem Becken nicht unbedingt erwünscht sein. Wenn schon solche Hilfsmittel, dann was, das sich hinterher löslich entfernen läßt.

    was machen dann die Organisten an Pfeifenorgeln...?


    die Finger machen was und irgendwann später kommt es dann hörbar rüber, in diesem Moment sind die Finger aber schon viel weiter.


    Es gibt jede Menge Musik, bei der Orgeln nicht alleine spielen.


    Das gelegentlich schaurige Beispiel sind Gottesdienste: der Organist fingert was, die Orgel tönt irgendwann, und das Kirchenvolk singt irgendwas dazu, völlig unabhängig von ersten beidem.


    Vielleicht sind Organisten leicht schizo, oder wie können die mit den Fingern unabhängig von dem Hörbaren spielen? Wie können Mitmusiker da mitspielen - hab ich schon gemacht: wenn man die Finger vom Organisten im Blick hat, wird man verrückt, es funktioniert nur, wenn man sich auf den Klang konzentriert. Wie interagiert man aber in solcher Kombination?


    Fragen über Fragen...

    hast Du mal bei den üblichen Verdächtigen (Stegner, etc.) versucht, ein Ersatzteil zu bekommen?


    Ehrlich gesagt, ich könnte eine Messingbuchse herstellen, hätte auch jemanden, der mir das Federstück hartlötet - aber ich würde mir das schlicht nicht antun. Das ist eine Hyper-Super-Friemelei!

    Das wäre mir das Teil in keinster Weise wert - sagt ein oller SONOR-man.

    na ja, da gibts knallharte Angelegenheiten...


    ich hab mal einige Zeit in einer bekannten Big Band gespielt, die live Tanztuniere begleitet hat bis zum Europacup.


    Die kompl. Rhythmusgruppe + alle Leadspieler der Bläser + Bandleader haben auf der Bühne den Klick im Ohr - und der ist Gesetz!

    Wer das nicht kann, braucht einen anderen Job.


    Ansonsten ist auf der Bühne das erlaubt, was zum Ziel führt, u.U. ist das bei jedem Gig was verschiedenes.


    Ich war der Überweltmeister im stillen Kämmerlein, gute 50 Jahre täglich auf dem Pad und IMMER mit dem Metronom, bei Proben + auf der Bühne (mit obiger Ausnahme) nie mit Klick. Auch nicht bei Aufnahmen!


    Man muß nur alt genug werden, irgendwann ist Timing eine Körpereigenschaft.