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Donnerstag, 2. Januar 2020, 20:19

Notebook CPU: AMD Ryzen 5 3500U vs. Intel i5 10210u

Ich bin komplett aus dem Thema AMD vs. Intel raus, erst recht bei Notebooks. Kann mir jemand etwas zu den genannten CPUs sagen? Ein Notebbok mit dem i5 ist ca. 100,- teurer bei sonst gleicher Ausstattung. Das Notebook ersetzt ein altes Teil mit Pentium Dual Core - selbst auf dem liefen die notwendigen Anwendungen (Reaper, Samplitude Pro X3) ohne Probleme. Ich gehe daher mal davon aus, dass das auf einem neuen Notebook mit dem Ryzen 5 auch so sein sollte. Gibt es etwas, was ich übersehe? Etwas, das die 100,- Aufpreis zum Intel rechtfertigt?

Dr_Schmoker

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Freitag, 3. Januar 2020, 12:53

Hallo,

welches Betriebssystem soll darauf laufen?

Kannst du mal die Links zu den angedachten Notebooks posten
Dieser Post wurde extrem umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von alten, gelöschten E-Mails geschrieben und ist damit digital voll abbaubar.

Nick74

aka Martin6

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3

Freitag, 3. Januar 2020, 14:41

Die Frage bzgl. sowas wie CPU ist doch immer: was will ich mit dem Rechner machen?...

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4

Samstag, 4. Januar 2020, 01:00

welches Betriebssystem soll darauf laufen?
Windows 10
Kannst du mal die Links zu den angedachten Notebooks posten
Es ging um diese beiden Notebooks: Acer Aspire 5 mit AMD Ryzen 5 3500U und Acer Aspire 5 mit Intel i5
Die Frage bzgl. sowas wie CPU ist doch immer: was will ich mit dem Rechner machen?...
Steht ja ansatzweise oben schon - Reaper und Samplitude Pro X3 soll drauf laufen im Aufnahme-Modus bis 32 Spuren, Mischen erfogt auf dem System nicht (oder nur rudimentär ohne große PlugIn-Last). Latenz spielt für meine Anwendungen keinerlei Rolle. Ansonsten Office und Internet, aber das läuft ja sowieso.

Dr_Schmoker

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5

Samstag, 4. Januar 2020, 11:58

Hallo,

da ich seit Jahren nur noch Linux benutzte, frage ich immer nach dem Betriebssystem. Für Linux oder Dualboot Windows/Linux würde ich Acer auf keinen Fall empfehlen. Acer hat so seine Macken, die man erst erkennt, wenn man was anderes als Mainstream installieren will. Als reiner Windows User merkt man das vielleicht gar nicht.

Deine verlinkten Geräte haben beide eine dezidierte Grafikkarte, also eigentlich zwei Grafikkarten, die dezidierte wird für Spiele etc. benötigt und zieht reichlich Strom. Brauchst du für deine Software so eine dezidierte Karte oder reicht auch Onboardgrafik aus? Ich tendiere da zu Intel-only.

Als Eckpunkte würde ich für die Hardware folgendes vorschlagen: I7, 4 Kerne und 16 Gb Ram, SSD-Festplatte sowieso. Und für mich wichtig, der Support, wenn etwas kaputt geht und Ersatzteile beschafft werden müssen. Und natürlich die Nachhaltigkeit. Was ich heute kaufe soll etwa 10 Jahre (Edit: mindestens 5 Jahre) halten und für die Zukunft gerüstet sein.

Als Marken empfehle ich Lenovo, die Txxx-Serie, aktuell das T470 oder T570 in 15 Zoll, vielleicht auch gebraucht, wenn das für dich in Frage kommt. Desweiteren HP und Dell.

Von Acer und der Aldi-Marke Medion kann ich nur abraten.
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Nick74

aka Martin6

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6

Samstag, 4. Januar 2020, 17:03

Als Eckpunkte würde ich für die Hardware folgendes vorschlagen: I7, 4 Kerne und 16 Gb Ram, SSD-Festplatte sowieso.
Mindestens mittelmäßiger i7 würde ich auch sagen, da Laptop-CPU's im Vergleich immer schwächeln. Ram würde sicherlich auch 8GB gehen.

Aufnahme-Modus bis 32 Spuren
In dem Fall sehr von Vorteil, 2 "Festplatten" drin zu haben, eine SSD rein für die Recording-Audio-Files.

m_tree

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Sonntag, 5. Januar 2020, 00:23

Ich bin komplett aus dem Thema AMD vs. Intel raus, erst recht bei Notebooks. Kann mir jemand etwas zu den genannten CPUs sagen? Ein Notebbok mit dem i5 ist ca. 100,- teurer bei sonst gleicher Ausstattung. Das Notebook ersetzt ein altes Teil mit Pentium Dual Core - selbst auf dem liefen die notwendigen Anwendungen (Reaper, Samplitude Pro X3) ohne Probleme. Ich gehe daher mal davon aus, dass das auf einem neuen Notebook mit dem Ryzen 5 auch so sein sollte. Gibt es etwas, was ich übersehe? Etwas, das die 100,- Aufpreis zum Intel rechtfertigt?

Intel ist nach wie vor etwas teurer bei ansonsten gleicher Leistung. Letztere ist natürlich relativ stark von der Anwendung abhängig. AMD ist z.Z. bei Multicore-lastigen Sachen besser und obendrein viel effizienter - d.h. weniger Energieumsatz bzw. Stromverbrauch und Abwärme bei gleicher Rechenleistung. Insbesondere mit der aktuellen CPU Generation (Ryzen 3000 bzw. Matisse) hat AMD ordentlich aufgeholt und bietet in Multicore Anwendungen definitiv das bessere Gesamtpaket zum kleineren Preis als Intel. Intel hat vor allem bei Spielen immer noch die Nase vorn.

Ich hatte mir kürzlich einen neuen Hauptrechner, vor allem für die Audio-Nachbearbeitung, zusammen gebaut. Ist ein Ryzen 7 3700X. Der kleinste Octa-Core (mit SMT, also 16 Threads) mit 65W TDP. Letztere wird zwar wie bei Intel in der Praxis überschritten (selbst mit 100% CPU Last "gemessen"), aber der ist immer noch effizienter und günstiger als direkte Intel Konkurrenten, vor allem eben bei Multicore Anwendungen.
Im Desktop Bereich kommt zusätzlich das Argument des bei AMD nach wie vor mit dem CPU-Die verlöteten Heatspreaders hinzu, was für eine wesentlich bessere bzw. Wärme-leitfähigere Verbindung sorgt als die bei Intel seit einigen Generationen mit Wärmeleitpaste verbundenen Heatspreader. Mit einem fetten CPU-Kühler kann ich den 3700X so fast unhörbar kühlen.
Das aber nur am Rande, denn im mobilen Sektor verzichtet Intel komplett auf Heatspreader und AMD tut dies meines Wissens auch.

Viele Jahre hatte ich wieder komplett auf Intel gesetzt, aber AMD ist aktuell wirklich Konkurrenz-fähig und ich würde AMD daher einfach mal ne Chance geben.

Ist letztendlich auch einfach Geschmackssache ;)

PS:
Ne SSD im Notebook ist natürlich heutzutage essentiell und du solltest drauf achten, dass es eine M.2 SSD ist, die über PCI-E 4x (nicht S-ATA3) angebunden ist. Diese SSDs können bei sequentiellem Schreiben/Lesen mehrere Gigabyte pro Sekunde durchsetzen.

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m_tree

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Sonntag, 5. Januar 2020, 14:19

Noch ein Nachtrag:

Ich habe mich mal genauer zu den beiden CPUs und Grafikkarten informiert. Zunächst mal hat die AMD CPU nichts mit der aktuellen Desktop Generation zu tun - das geht schon bei der Fertigung mit 12nm statt wie bei Matisse 7nm los. In direkten Vergleichen schneidet der Intel auch durchweg etwas besser ab.
Dazu kommt, dass Acer beim AMD auf die integrierte CPU Grafik setzt, beim Intel jedoch nicht. Die Intel-Grafik ist zwar schwächer, aber die zusätzliche NVidia Karte im Intel Notebook besser als die integrierte AMD Grafik.

Unterm Strich ist das Intel NB hier also etwas leistungsfähiger. Ich beziehe mich dabei allerdings auf die Version mit dem Intel Core i5-10210U. Die anderen beiden Intel CPUs sind eher langsamer als der AMD.

Letztendlich sind das aber alles Peanuts und das AMD Notebook scheint laut Akkulaufzeit auch einen etwas geringeren Stromverbrauch - und damit im Optimalfall auch leiseren Betrieb - zu haben. Das wäre mir übrigens sehr wichtig: die Geräuschkulisse der Kühlung. Und ich würde das Windows ggf. neu aufsetzen, um häufig vorinstallierten Ballast über Bord zu werfen.

M.E. ist's eigentlich wurst welchen du nimmst, aber ich würde AMD wie gesagt 'ne Chance geben. ;)

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9

Sonntag, 5. Januar 2020, 17:11

Zunächst mal vielen Dank euch für das Feedback - die Dinge gingen hier etwas drunter und drüber mit dem Notebook und ich will dann jetzt wenigstens mal Rückmeldung geben, was es denn geworden ist und wie die Performance mit meinen Audioprogrammen ist.

Also, es ist am Ende das Acer Aspire 5 mit der AMD Ryzen 5 3500U und Radeon 8 Grafik geworden (die aber glaube ich im Ryzen eingebaut ist, also keine dedizierte externe Grafikkarte). Das Ding hat eine 1000 GB SSD (M.2 über PCIe) und 8 GB RAM, von denen sich die interne Grafik aber glaube ich 2 GB klaut. Ansonsten 2x USB2, 1x USB3 und HDMI sowie Ethernet - das war's dann auch schon. Sehr schön ist der Fingerprint-Scanner im Touchpad, der ist richtig schnell und erkennt meinen Finger zum Entsperren sehr zuverlässig.

Es ist dieses Notebook geworden, weil der mit der Intel-CPU ausverkauft war und wir (meine Frau und ich) nicht nochmal loswollten. Vielleicht nochmal kurz etwas zum Anwendungsfall: das Notebook kommt in erster Linie zu Hause mal zum surfen oder E-Mails bearbeiten zum Einsatz - dann in erster Linie durch meine Frau. Dafür hätte vermutlich jedes beliebige Notebook gereicht von der Leistung her. Ich benutze das Notebook als Backup-Medium beim Recording mit dem X32 - dann läuft die primäre Aufnahme in der X-Live-Karte und die Backup-Version auf dem Notebook. Dazu hatte ich bisher Reaper auf meinem alten Notebook laufen, dass dort bis 24 Spuren keinerlei Probleme machte. 32 wären sicher auch gegangen, habe ich aber noch nicht gebraucht bei meinen Anwendungen.
Auf dem neuen Notebook läuft jetzt neben Reaper auch das von mir eigentlich benutzte Samplitde Pro X3, da die Nachfrage beim Vertrieb ergab, dass ich mit meiner Lizenz dieses auf drei Maschinen gleichzeitig nutzen darf. Darüber freue ich mich sehr, dann ich bin zwar mit Reaper klargekommen, aber in Samplitude bin ich dann doch sehr viel mehr "zu Hause".
Meine Anwendung für das Notebook ist also das reine Aufnehmen von Mehrspuraufnahmen - vielleicht mal mit einem gleichzeitigen Einspielen eines Playbacks oder Clicks oder beidem. Gemischt habe ich bisher auf dem Notebook noch nicht, das mache ich zu Hause über meinen Studiorechner (einem PC mit i7-Prozessor mit 4 Kernen @ 4 Ghz).

Ich bin gerade dabei, die Performance beim Aufnehmen zu testen - dafür lasse ich vom X32 über die USB-Schnittstelle 32 Spuren mit 48 kHz und 24 Bit in den Rechner kommen und nehme diese in beiden Programmen auf.

Samplitude: Prozessorlast laut Programm bei 0-3%, SSD 1-2%.
Reaper: CPU (laut Taskmanager) um die 5% von Reaper, insgesamt 8%, Datenträger 3,5 MB/s was als 0% angezeigt wird.

Fehler sind bisher in beiden Programmen nicht aufgetreten (Aufnahmen jeweils ca. 30 Minuten am Stück) - ich werde mir aber die Files nochmal genau anschauen im Studiorechner. Der Test mit dem Focusrite Clarett 4Pre steht noch aus - ein schneller Test mit 8 Spuren lief problemlos, aber ich will es auf alle Fälle nochmal mit allen 16 verfügbaren Inputs testen.

Von der Performance also bisher für meine Anwendungen keinerlei Probleme. Ich habe auch mal ein Projekt mit 22 Spuren und voller Bearbeitung in Samplitude geladen und abgespielt - dabei hatte ich eine Prozessorlast von 33% laut Sampllitude-Anzeige. Da ist also reichlich Luft drin.

Letztendlich sind das aber alles Peanuts und das AMD Notebook scheint laut Akkulaufzeit auch einen etwas geringeren Stromverbrauch - und damit im Optimalfall auch leiseren Betrieb - zu haben. Das wäre mir übrigens sehr wichtig: die Geräuschkulisse der Kühlung. Und ich würde das Windows ggf. neu aufsetzen, um häufig vorinstallierten Ballast über Bord zu werfen.
Wenn das Teil auf Akkubetrieb läuft (bisher 7 h am Stück ohne Laden getestet), hört man vom Lüfter garnichts. Bei Netzbetrieb läuft der Lüfter ab und zu, aber so leise, dass man es aus einem Meter Entfernung nicht mehr hören kann - das ist auch für mich wichtig, denn ich sitze mit dem Geraffel immer im Hörbereich der Mikrofone.

Ne SSD im Notebook ist natürlich heutzutage essentiell und du solltest drauf achten, dass es eine M.2 SSD ist, die über PCI-E 4x (nicht S-ATA3) angebunden ist. Diese SSDs können bei sequentiellem Schreiben/Lesen mehrere Gigabyte pro Sekunde durchsetzen.
Ist drin -siehe oben. Die Aufnahme läuft aber auch auf eine über USB3 angeschlossene externe SSD ohne merkbare Last für das System. Ich würde damit nur nicht arbeiten wollen, weil ich nur so einen Adapter für die SSDs direkt habe und das nicht wirklich roadtauglich ist.

Mindestens mittelmäßiger i7 würde ich auch sagen, da Laptop-CPU's im Vergleich immer schwächeln. Ram würde sicherlich auch 8GB gehen.
Wie gesagt - die Performance des Ryzen 5 reicht für meine Anwendungen mehr als aus - siehe oben. Die frei verfügbaen 6 GB RAM scheinen auch ausreichend zu sein, denn es werden die ganze Zeit nur 2,5 von 6 genutzt.

Als Eckpunkte würde ich für die Hardware folgendes vorschlagen: I7, 4 Kerne und 16 Gb Ram, SSD-Festplatte sowieso. Und für mich wichtig, der Support, wenn etwas kaputt geht und Ersatzteile beschafft werden müssen. Und natürlich die Nachhaltigkeit. Was ich heute kaufe soll etwa 10 Jahre (Edit: mindestens 5 Jahre) halten und für die Zukunft gerüstet sein.
siehe oben - ein i7 System wäre sicherlich noch schneller als der Ryzen 5, aber diese Leistung benötige ich schlicht und ergreifend für meine Anwendungen nicht.

Als Marken empfehle ich Lenovo, die Txxx-Serie, aktuell das T470 oder T570 in 15 Zoll, vielleicht auch gebraucht, wenn das für dich in Frage kommt. Desweiteren HP und Dell. Von Acer und der Aldi-Marke Medion kann ich nur abraten.
Die Lenovos habe ich mir angeschaut - die liegen selbst refurbished deutlich über meinem Limit. Wie sich das Acer Teil jetzt im Langzeitgebrauch schlägt, wird die Zeit zeigen... ich persönlich habe mit den Medion-Geräten bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht (ein Notebook mit i3 seit 2008 im Dauereinsatz ohne Ausfälle, ansonsten mehrere Desktop-PCs im eigenen Einsatz, die jeweils auch über 10 Jahre in Benutzung waren). Ist sicher aber auch eine Frage des Anspruchs - ein IT-Professional sieht das vielleicht auch mit anderen Augen als ein Normalo-User..

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Sonntag, 5. Januar 2020, 19:01

Also, es ist am Ende das Acer Aspire 5 mit der AMD Ryzen 5 3500U und Radeon 8 Grafik geworden (die aber glaube ich im Ryzen eingebaut ist, also keine dedizierte externe Grafikkarte).

M.E. hast du dich richtig entschieden :thumbup:

2 der 3 anderen Intel Varianten sind sowieso langsamer als der AMD, zumindest von der CPU Leistung her. Und wie viel CPU Leistung wirklich nötig ist wird häufig überschätzt. Reine Multitrack Aufnahmen kommen z.B. mit sehr wenig Rechenleistung aus - wichtig ist hier einfach, dass alles kompabitel und stabil läuft. Meiner Erfahrung nach macht sich die geballte Rechenpower von vielen hoch getakteten Rechenkernen vor allem beim Rendering, und hier auch nur beim "Fullspeed Offline Rendering", wirklich bemerkbar. Die Renderzeit von meinen Mischungen ist bei mir durch den Umstieg auf den Octa Core z.B. deutlich gesunken. Um ca. ein 4-faches gegenüber dem Intel Quad Core von 2008 - und das ist weniger dem geringfügig höheren (Turbo)-Takt geschuldet, sondern mehr einer besseren CPU Architektur. Auch bei CAD und Compiling macht sich das hauptsächlich beim finalen Rendering bemerkbar, so wie ich das bisher mitgekriegt habe. Wo es bei der Echtzeit Berechnung aber wirklich knapp werden kann, ist Videobearbeitung im größeren Stil. DAS braucht richtig CPU Power.

Insofern bin ich da voll auf deiner Seite und mir sicher, dass das Notebook für dich ausreichend ist. Notebooks sind bei der Rechenleistung sowieso stark eingeschränkt, weil sie einfach wesentlich stromsparender und leichter zu kühlen sein müssen. Desktop CPUs sind i.d.R. viel leistungsfähiger. Also wenn es wirklich um viel Rechenleistung geht, sind Notebooks m.E. sowieso die falsche Wahl. Das ist eben der Preis für die Mobilität.

Den einzigen Kritikpunkt an dem Notebook sehe ich beim RAM:

Zitat

Das Ding hat eine 1000 GB SSD (M.2 über PCIe) und 8 GB RAM, von denen sich die interne Grafik aber glaube ich 2 GB klaut.

Ich habe mal nachgeschaut und da ist nur ein 8GB Riegel verbaut. Das hat zunächst mal den Nachteil, dass dadurch kein Dual Channel genutzt werden kann. Dual Channel ist wie ein Raid0 von zwei RAM Riegeln und bringt auch in der Praxis nahezu die doppelten Datenraten (das hat wiederrum nichts mit Double Data Rate, kurz DDR RAM, zu tun). Es müsste sehr sicher auch noch ein 2. und leicht zugänglicher RAM Steckplatz vorhanden sein.
Der weitere Nachteil ist auch einfach, weil 8GB - die ja schon eigentlich nur noch 6 GB wegen der Grafik sind - mittlerweile wirklich wenig sind. Auch, wenn man die nicht so schnell ausreizt. Denn Windows 10 nutzt den RAM mit dem Cache intelligent und effektiv. Es kommt bei mir ab und zu vor, dass z.B. die restlichen freien 10 von meinen 16GB mit dem Cache gefüllt sind, wenn der Rechner schon länger läuft.

Wichtig ist dabei natürlich, den exakt gleichen Speicherriegel zu verbauen. Nicht nur wegen Dual Channel & Co., sondern auch wegen der QVL. Es gibt immer eine Liste bestimmter Speicherriegel, die laut Motherboard Hersteller einwandfrei mit dem Board funktionieren.

Also das würde ich noch machen ;)

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11

Sonntag, 5. Januar 2020, 19:40

Ich habe mal nachgeschaut und da ist nur ein 8GB Riegel verbaut. Das hat zunächst mal den Nachteil, dass dadurch kein Dual Channel genutzt werden kann. Dual Channel ist wie ein Raid0 von zwei RAM Riegeln und bringt auch in der Praxis nahezu die doppelten Datenraten (das hat wiederrum nichts mit Double Data Rate, kurz DDR RAM, zu tun). Es müsste sehr sicher auch noch ein 2. und leicht zugänglicher RAM Steckplatz vorhanden sein.
Der weitere Nachteil ist auch einfach, weil 8GB - die ja schon eigentlich nur noch 6 GB wegen der Grafik sind - mittlerweile wirklich wenig sind. Auch, wenn man die nicht so schnell ausreizt. Denn Windows 10 nutzt den RAM mit dem Cache intelligent und effektiv. Es kommt bei mir ab und zu vor, dass z.B. die restlichen freien 10 von meinen 16GB mit dem Cache gefüllt sind, wenn der Rechner schon länger läuft.

Wichtig ist dabei natürlich, den exakt gleichen Speicherriegel zu verbauen. Nicht nur wegen Dual Channel & Co., sondern auch wegen der QVL. Es gibt immer eine Liste bestimmter Speicherriegel, die laut Motherboard Hersteller einwandfrei mit dem Board funktionieren.

Also das würde ich noch machen


ja, hatte ich auch irgendwo gelesen und zur Kenntnis genommen - ein zweiter 8 GB Riegel würde ca. 50,- kosten. Ich finde nur momentan keinen Grund dafür - das Ding ist so wie es ist schnell genug. Aber wenn es doch mal eng werden sollte, kann ich das ja immer noch machen...

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