Kritik an m_tree:
Bei einigen Beiträgen gibt es sehr niederfrequenten Müll, der meinen Sub (auf meiner eingemessenen 2.1 Anlage) in den Wahnsinn treibt. Warum?
So wie auch bei der Jazz Challenge war auch im Playback für die Reggae Challenge der Bass wirklich ein ganzes Stück überbetont. Warum?
Die "Lautheitsanpassung" finde ich diesmal nicht gut gelungen. Ich könnte besser damit leben, wenn die wahrgenommene Lautheit eines jeden Beitrags auch schwankt, je nachdem wie "dicht" und welche Frequenzanteile das Material eben hat. Warum dann noch mit Hall & oder Delay zugearbeitet wird, erschließt sich mir nicht.
Nachdem der Sound auch nicht bewertet werden soll, warum dann am Sound (und da gehört Kompression/Lautheitsanpassung natürlich auch dazu) geschraubt wird, keine Ahnung.
Technische Grundlagen-Sachen - ja, die sollte man ausputzen. Eben einen Low cut bei 40 Hz, damit ganz unten rum nicht die Hölle losgeht, so wie bei Beitrag C. Aber sonst finde ich man könnte halt auch einfach die stereo drum spur einfach lauter/leiser machen, so dass subjektiv das alles einigermaßen passt, und dann is es aber auch genug.
Meine Meinung.
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Erstmal möchte ich darauf hinweisen, dass ich kein Mastering-Studio besitze und auch keine eingemessene Abhör-Anlage mit Subwoofer. Bei bezahlten Aufträgen betreibe ich insofern deutlich mehr Aufwand für technische Sauberkeit. Für die Challenges benutze ich meinen AKG K-240 und das war's. Dafür würde ich in einem Tontechnik-Forum wahrscheinlich gesteinigt werden, aber das ist mir egal! 
Das hier ist eine kostenlose Veranstaltung. Ich bemühe mich zudem, die Beiträge zeitnah nach Ende der Spielphase zur Verfügung zu stellen und das Voting zu starten.
Was die Basslastigkeit der Playalongs angeht, sei angemerkt, dass Jack Curtis (hauptsächlich, meines Wissens) ein Basser ist und fast alle seine Playalongs relativ basslastig sind. Auch was den Mix bzw. die Frequenzverteilung betrifft. Ich würde den Bass bspw. anzerren und (Mitten-)Präsenz anheben, um ihn damit etwas in den Mittenbereich zu verschieben und der Basslastigkeit entgegenzuwirken. Aber erstens kann ich an einem fertigen Mix da sowieso nicht mehr viel machen und zweitens ist mir das für so eine kostenlose Veranstaltung hier auch zu viel Aufwand. Die Basslastigkeit hat aber auch einen Vorteil: im Regelfall ist der Basser im Bandgefüge der "erste Ansprechpartner" für den Schlagzeuger. Im Monitormix habe ich den Bass z.B. gerne lauter und den Gesang leiser als in einem ausgeglichenen Zuhörer-Mix. Sein Material ist zu Übungszwecken, für das er es ja erstellt, für Schlagzeuger also gut geeignet.
Ohne Subwoofer ist der Bereich unter 100 Hz und erst recht unter 50 Hz im Regelfall sowieso stark unterrepräsentiert. Prio hat für mich immer das klangliche Gesamtbild und da dreht sich sehr vieles um den Mittenbereich. Ich checke immer mit einem Analyzer gegen und wenn ich im Bassbereich nichts sehe, das komplett aus dem Ruder läuft, lass ich es auch so. Spätestens seit dem Siegeszug des Hip Hop ist es auch eine Mär, dass es im Subbassbereich nicht wabern dürfte. Das kann auch ein Stilmittel sein.
Ansonsten nutze ich Low Cuts relativ selten aber zielgerichtet und räume eher mit Low Shelfs auf. Auf Beitrag C von Nils habe ich Bässe mit einem Shelf abgesenkt und Höhen angehoben. Ich habe da also durchaus schon gegengearbeitet. Allerdings will ich das Klangbild nicht komplett verbiegen und einer Bassdrum auch nicht die Eier rauben.
Was meine sonstige Bearbeitung und Angleichung der Beiträge betrifft behalte ich mir auch weiterhin vor, das so zu machen wie ich es ursprünglich im Sinn hatte.
Mein Grundgedanke dabei ist nämlich, dass tontechnisch "schwächere" und rohere Beiträge nicht zu sehr im Nachteil gegenüber tontechnisch ausgereifteren Beiträgen sind. Eine Angleichung der Lautstärke reicht nicht, um einen (mehr oder weniger) roh belassenen Overhead-Mix gegen einen komplett mikrofonierten und mit Schmackes nachbearbeiteten Schlagzeugmix "ankommen" zu lassen, wenn es das Genre und das klangliche Gesamtbild erfordert.
Meine Bearbeitung soll also auch die Chancen für die jenigen verbessern, die nicht die tontechnischen Möglichkeiten und das Know How wie andere haben.
Hier habe ich zum ersten mal bei zwei Beiträgen subtil Hall zugemischt, um sie etwas besser an die anderen anzugleichen. Konkret waren das Beitrag E und H.
Delays habe ich nicht dazu gemischt.
Ich finde diese Diskussion sehr ermüdend und ich möchte auch nicht mehr, dass du eine Challenge statt mir bzw. "für mich" ausrichtest. Das müsstest du wenn dann in Eigenregie machen. Falls Niop dir sein Voting-System zur Verfügung stellt, ist das seine Entscheidung.
Es bleibt also dabei, dass ich im Frühjahr und Herbst eine Challenge veranstalte und ich möchte dafür auch keine Gebühren nehmen oder finanzielles Interesse verfolgen, damit ich tontechnisch deutlich mehr Aufwand betreibe, um alle Eventualitäten in den Griff kriegen zu können. Wenn mal was nicht ganz passt -> take it or leave it! Das ist eine kostenlose Veranstaltung und dabei soll es auch bleiben.
Wenn ich mich recht entsinne, habe ich einen Low Cut -100db ab 50 Hz auf der Master-Spur. Bin über Ostern unterwegs, aber werde mir das nochmal anschauen sobald ich zurück bin
Du meinst einen steilen 96 dB/Octave Low-Cut? Wozu? So steile Eingriffe sind im Bassbereich erstens sowieso problematisch (EQs erzeugen "Rippling" und Nachschwingen, das mit der Wellenlänge und "Steilheit" korreliert) und zweitens nicht generell nötig. Wenn dann sollte das zielgerichtet im Mix auf einzelnen Tracks gemacht werden. Und auch da sind so steile Eingriffe meist nicht nötig.
Ich werde in Zukunft noch im Startbeitrag darauf hinweisen, dass der Schlagzeugmix ohne Effekte auf dem Masterbus zum Playalong passen solllte, weil meine Masteringkette relativ subtil ist.