Beiträge von m_tree

    Ich bring mal noch ne andere Note rein, damit nicht drüber diskutiert werden muss, wieviel Prozent Leistungseinbuße erlaubt sind ;)

    Ich kenne auch den umgekehrten Fall, dass ich an ein fremdes Set komme, welches mich plötzlich in einer Weise inspiriert, dass ich das Gefühl habe, besser zu spielen als je zuvor. Ungewohnte Beckensounds, ne andere Stimmung, tolle Raumakustik, was auch immer diese Wahrnehmung begünstigt.

    Das kenne ich auch, allerdings ist es gegenüber dem umgekehrten Fall - also dass man sich zumindest nicht ganz so wohl wie am eigenen Set fühlt - nach meiner Erfahrung eher selten.


    Das! Sein eigenes "kleines Besteck" mitzubringen, gehört dazu. Selbst wenn das Drumset gestellt wird (von wem auch immer): eigene Snare, Becken und Fußmaschine sind das Minimum, was ich selbst mitbringe.

    Definitiv. Hatte aber, relativ selten, live auch mal über komplett fremde Sets gespielt und nur Sticks mitgebracht. Wird nächsten Donnerstag bei einer Probe auch wieder der Fall sein.

    Fühlt ihr euch an fremden Schlagzeugen auch nicht zu Hause und könnt nur eingeschränkter spielen? Haben andere Instrumente dieses Problem auch (z.B. Gitarre) oder ist das nur ein Drummer Problem?

    Als Drummer hat man da tatsächlich leider oft die Arschkarte. Gang und Gäbe ist aber, die eigene Fußmaschine, Snare, Becken, ggf. auch Hi-Hat Maschine, Hocker, Snareständer usw. von sich selbst zu nutzen.


    Das bleibt auch in größeren Maßstäben des öfteren nicht aus. Mal vom Aufbau ganz abgesehen, kommt der Klang der Trommeln dabei ja auch noch ins Spiel - also Felle, Abnutzungsgrad der Felle, Stimmung (!!), Dämpfung ...


    Wenn du an fremden Sets nur 20% geben kannst, stimmt aber was nicht. Es sollten eher 80% sein.

    Das schöne an einer DoFuMa ist, dass man das, was man mit den Händen auf der Snare macht 1:1 auch auf die BD übertragen kann. Mir hat es koordinativ unheimlich geholfen mich damit zu beschäftigen. Auch sitze ich dadurch viel gerader, weil ich nicht mein Hihat-Fuß permanent als Standbein benutze. Und das mit den Baustellen wird immer mehr als das es abnimmt je weiter man kommt.

    Ja, mit das Schwerste am Double Bass Spiel ist besonders bei hohen Tempi nicht vom Stuhl zu fallen und das Gleichgewicht zu halten, während man natürlich oben mit den Händen auch noch aktiv ist.

    Den Hi-Hat Fuß, ohne Dofuma, als Standbein zu nutzen, ist ja auch kein guter Ansatz. Wenn ich die Hi-Hat tappe, mache ich das oft mit dem gesamten Bein, damit die getapte Hi-Hat schön laut und akzentuiert ist.


    Körperspannung ist am Schlagzeug grundsätzlich das A und O.

    Bin Baujahr '90 und hab mit 7 auf eigenen Wunsch angefangen aber dann leider mit 10 erstmal wieder aufgehört. In der Zeit auch mit einem Jahr Unterricht bei verschiedenen Lehrern, ist aber damals nicht wirklich auf fruchtbaren Boden gefallen. Bin also bis dato fast gänzlich Autodidakt.


    Hatte dann mit 15 wieder angefangen. 1,5 Jahre später dann auch in verschiedenen Bands. Bis jetzt hatte ich in der Zwischenzeit immer mal wieder einige Zwangspausen bis hin zu Szenarien, notdürftig und depressiv im Proberaum gewohnt zu haben, die Möglichkeit gehabt 24/7 spielen zu können, aber nix gemacht hatte ...


    Das Verständnis für einige Zusammenhänge ist mittlerweile gereift und ich arbeite nun daraufhin, das ganze in seiner Gesamtheit (ggf. auch mit ein bisschen Musikproduktion / Mixing) zu meinem Beruf zu machen. Bzw. mache ich generell einen Neustart.

    Und es muss auch keine Doppelkette sein.

    Das interessiert mich jetzt. Ist der Unterschied spürbar oder nur marginal?

    Ich würde tatsächlich sagen, dass das primär in die Kategorie "doppelt hält besser" fällt. Aber auch hier: warum sollte eine Einzelkette "reißen"? :/


    Seitliches Spiel kann ein Pedal auch mit Doppelkette haben. Das hängt viel mehr mit den Lagern bzw. Scharnieren zusammen, über die das Pedal an der Bodenplatte bzw. dem Fersenteil befestigt ist.

    Günstigere Pedale haben hier nach meiner Erfahrung häufig genau den Nachteil des seitlichen Spiels, oft auch trotz Doppelkette.


    Was das Spielgefühl angeht, sollte sich da eher die etwas geringere Masse einer Einzelkette bemerkbar machen als ihre Möglicherweise minimal größere Elastizität. Der spürbare Unterschied wird wenn überhaupt nur marginal sein. Ich kenne beide Varianten, hatte aber bisher keinen Direktvergleich am ansonsten baugleichen Pedal. Ist völlig nebensächlich.


    Noch mal zur quietschenden Feder:

    Ist wie gesagt überhaupt kein Grund zur Besorgnis. Ein bisschen Öl schafft hier schnell Abhilfe, z.B. Ballistol. Und ist die Feder irgendwann mal ausgeleiert, kann man sie durch eine neue ersetzen.


    Ansonsten kann es nicht schaden mal ein paar der Einstellmöglichkeiten der Fußmaschine durchzuprobieren. Möglicherweise liegt hier auch einfach ne ungünstige Einstellung vor oder irgendwas ist nicht richtig fest.

    Hallo,

    ich besitze eine Tama Iron Cobra 200 Fußmaschine und finde sie schrecklich, es quietscht (vermutlich die Feder) und ich möchte mich auch von Kettenzug trennen. Ist ein Seilzug "besser"? Oder was ist die bessere Alternative?

    Ich spiele seit ca. 13 Jahren fast ausschließlich die "erwachsenen" 900er Iron Cobras in der doppelten Version. Zunächst die alte (nicht mehr käufliche) Flexi Glide mit Band, dann kurzzeitig die Power Glide, die ich vor über 10 Jahren mit Rolling Glide-Cams nachgerüstet hatte. Cobra Coil und Fußstopper nutze ich auch nicht.


    Die Federn der 900er ICs fangen gelegentlich auch an zu quietschen. Andere Fußmaschinen haben einen Filz in der Feder, um das zu vermeiden. Was hier wirklich hilft ist ein bisschen Ballistol.


    Deine HP200 hat 'ne Bodenplatte und ist sicher 'ne sehr solide Fußmaschine. Ein paar Features der größeren hat sie halt nicht. Z.B. ist die Feststellschraube für die Bassdrumklaue schlecht erreichbar, was bei häufigem Auf- und Abbau besonders im Livebetrieb nervig werden kann.


    Meiner Meinung nach wäre der einzige Grund z.Z. für dich, eine andere Fußmaschine zu probieren, das meines Wissens standardmäßig exzentrische Kettenblatt der HP200 (Power Glide). Runde Kettenblätter sind eher der Standard und haben ein gleichmäßiges Spielgefühl. Liegt mir z.B. besser. Letztendlich sind das aber Nuancen und ist auch ein bisschen Gewöhnungssache.

    Kettenzug ist der heutzutage mit Abstand am weitesten verbreitete "Standard". Damit machst du nichts falsch. Und es muss auch keine Doppelkette sein.

    Ich würde alles beim Alten belassen. Und hier ist natürlich auch was dran:


    Wenn der zitierte Text nicht im Nachinein editiert wurde, sieht doch jeder, dass das Zitat manipuliert wurde.

    Darum wundert mich auch sehr, dass das im genannten Fall getan wurde. Wie auch im MB.

    So blöd kann man doch fast nicht sein.


    Beschissen ist es natürlich und ich kann Olivers Reaktion durchaus verstehen ... aber wir sind doch hier in einem Forum mit hauptsächlich hellen und vertrauenswürdigen Köpfen. Trolle kommen und gehen ab und zu mal.

    Ich würde dem Ereignis und dem Typ keinerlei weitere Beachtung schenken. Kommt noch so weit, dass sich unzählige Leute Gedanken drum machen, wie man solche Kleinkriminellen hier unschädlich macht und am Ende zu dem Ergebnis kommen, dass es das einfach nicht wert ist.

    Ich hab die Lösung gefunden im Keller sind 4 Winterreifen übereinander gestapelt dort werde ich die Fußmaschiene gegenstellen und mich dann auf den Drumhocker setzen. Da stört es auch niemandem 🙂

    Na dann ist das Thema doch eigentlich schon durch, oder?


    Im Ernst:

    Ich finde auch, dass man vor allem "entsichert" am Schlagzeug üben sollte. Anderweitig kann man Basics machen und sich aufwärmen. Thomas Lang sagt im Video zum Schluss auch, dass er das hauptsächlich zum Aufwärmen so macht.


    Übe deine Fußtechnik mit der Fußmaschine an einer echten Bassdrum, nicht in der Luft. Evtl. auch mal an den Einstellungen der Fußmaschine basteln und dich insbesondere nicht davor scheuen deine Technik zu überdenken und zu optimieren.

    Das kann man wohl recht gut ohne Pedal üben. Zumindest sieht es hier mal so aus:

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    Dirk Erchinger nimmt Schlagzeugunterricht bei Thomas Lang. ^^

    Aber ab einem gewissen Alter muß man sich damit abfinden, daß man wohl kein Virtuose am Instrument mehr wird.

    Da ist schon was dran. Es spielen dabei sowohl die Zeit, die rein rechnerisch zum Üben und generell Erfahrungensammeln und Weiterentwickeln zur Verfügung steht, als auch die mit dem Alter abnehmende Lernfähigkeit und voran geschrittene Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle. Zumal dann im Erwachsenenalter auf Hobbybasis oft auch nicht mehr die Resourcen zur Verfügung stehen, in vielerlei Hinsicht - außer finanziell wahrscheinlich.


    Ich hab mal auf dein Soundcloud-Profil geklickt und gesehen, dass du mit 19 angefangen hast. Das ist auch nicht all zu früh ...


    Ansonsten fällt mir hier wieder auf, dass irgendwie viel aneinander vorbei geredet wird. Siehe:

    Kein Grund um ihm jetzt auch noch Gewissensbisse zu machen, manche zögern eben weil sie alleine mit ihren Selbstzweifeln sind.


    Gut werden kann man in jedem Alter wenn man nur genug übt, das Hobby zum Beruf machen nicht unbedingt, aber das möchte ja nicht jeder. Vielleicht will er ja auch nur wie sehr viele das Ganze als Hobby betreiben, mal in einer Band spielen und ab und an mal paar Gigs mit denen spielen. Und das ist völlig in Ordnung, solange er Spaß am Spielen hat.

    Schau mal in IHR Profil ;)

    PaisteDrummer95

    Das, was du beschreibst, finde ich echt schockierend und geht in meinen Augen gar nicht. Es geht beim Musizieren vor allem um Leidenschaft und Selbstausdruck und aus "moderneren" Blickwinkeln sogar mitunter darum, exakt solche negativen zwischenmenschlichen Erfahrungen zu verarbeiten ... ;)

    Mit einer gewissen Portion Sensibilität.


    Ich wünsche Dir viel Glück für die weiteren Unterrichtsstunden! Und wenn alle Stricke reißen, sind hier auch einige Lehrer am Start. Ich kann Dir dies bzgl. noch nicht weiterhelfen.


    Meine Intention bei der Geschlechtersache war lediglich, einfach besser zu wissen mit wem man es zu tun hat. OK - man könnte natürlich auch einfach mal ins Profil schauen, bevor man sich dem Anliegen einer Person annimmt ...

    Das Geschlecht an sich ist mir zumindest relativ egal, gibt auf beiden Seiten Menschen die ich nicht mag. :P :D

    Da bist du hier sicher nicht der einzige (mich eingeschlossen), aber mal Hand aufs Herz - bezogen auf Menschen, die du magst: verhältst du dich gegenüber Frauen nicht ein bisschen anders als gegenüber Männern?


    Gleichberechtigung ist ganz wichtig, aber gewisse Unterschiede bleiben trotzdem bestehen.


    Und m.E. erscheinen einem hier gewisse (Inter-)aktionen durchaus schlüssiger, wenn man das Geschlecht der User kennt. Das ist im übrigen in der Realität das erste, das man i.d.R. auf den ersten Blick einem Menschen ansieht, ohne ihn weiter zu kennen.

    Ich bin im wesentlichen wahrscheinlich wegen meinen schlechten Erfahrungen nervös.

    Darf man fragen, welche?


    Und ich frag mich gerade, warum hier in Threadverläufen nicht mehr das Geschlecht der User angezeigt wird, obwohl es im Profil eingetragen ist. :/


    In diesem Sinne korrigiere ich mich:

    Und Du hast da ansonsten als SchülerIN auch einen entscheidenden Vorteil:

    Du musst keine Leistung erbringen. Das muss dein Lehrer machen, der dafür bezahlt wird. ;)

    Ich würde die Nervosität auch positiv sehen. Ist wie mit Auftritten und Studioterminen: wer da vorher nicht wenigstens ein bisschen nervös ist, ist wohl zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder anders gesagt: wenn man es ernst meint, gehört die Aufregung dazu.


    Und Du hast da ansonsten als Schüler auch einen entscheidenden Vorteil:

    Du musst keine Leistung erbringen. Das muss dein Lehrer machen, der dafür bezahlt wird. ;)

    Die Frage nach Framerate würde ich aber definitiv unter Kategorie: Geschmack setzen.

    Ich persönlich krieg beim Anblick von 50 oder 60fps die Krise. In Videospielen mag das flüssig erscheinen,

    in Film hat das nichts zu suchen :P :D

    In meinen aktuelleren Schlagzeugvideos nutzte ich ja Splitscreens mit einem 50 fps Camcorder und 30 fps vom Smartphone und die 50 fps sehen für mich definitiv flüssiger aus. Ich bin kein Video/Film-Experte, aber das macht mich halt auch unvoreingenommen :P

    EDIT

    Übrigens nutze ich WQHD (2560x1440) mit einem 24" Monitor. Der Trend geht ja sowieso zu höheren Pixeldichten und damit einer höheren Bildschärfe.


    Aber mit 4K oder gar 5K Videos sehe ich's ähnlich wie im Musik- und Audiobereich:

    Je weiter entfernt man damit von professionellen Anwendungen ist, desto fragwürdiger ist es. Shit In -> Shit Out gilt ja überall.


    Und was die Framerate betrifft:

    24 fps sind ja nur die Grenze, ab der das menschliche Auge keine Einzelbilder wahrnehmen kann. "Wie" flüssig es dann aussieht, hängt halt immer noch von der genauen Framerate ab. Höhere Frameraten sind nicht nur beim Zocken sinnvoll.

    Für Drumvideos, sprich im Studio, reichen für mich 4K (30fps) aus.

    Ich würde da eher auf 50 oder 60 fps statt auf 4K setzen. Sieht bei Drums tatsächlich flüssiger aus (mit einem >60Hz Screen ;) ). Es gibt ja auch nicht umsonst 144Hz Monitore zum Zocken und so ...


    Davon abgesehen sind 4K bei 16:9 3840 x 2160 Pixel und ich frage mich ernsthaft, welcher Anteil der benutzten Bildschirme (Smartphones und Tablets inklusive) das heutzutage schon (sinnvoll!) kann ...


    Die aktuelle Adobe Premiere Version kann definitiv 5K, aber damit ist es - wie schon angemerkt wurde - nicht getan. Die Hardware muss es letztendlich bringen und meine Erfahrung ist, dass ein Octacore auf 4GHz (+/-) und 16GB mit Windows 10 für grundsätzlich alles ausreicht - nur eben keine speziellen Extrawürste. Wozu ich 5K definitiv zählen würde.


    Sicher, dass du damit nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen willst? :/