Beiträge von m_tree

    Ich kann die Frage zwar nicht direkt beantworten. Mache allerdings genau wegen diesem Basketball Sound des PS3 einen Test mit Emperor coated und Amba clear ohne Dämpfung. Momentan noch beidseitig PS3 drauf und ein Stück Noppenschaum drin


    Nunja, es macht das selbe wie von Alkohol oder Drogen wegzukommen. Es spart immens Geld. :thumbup:


    Nicht nur das. Es spart auch viel Energie und verlängert das Leben. Bleibe trotzdem bei Remo ... nachdem ich wieder zu Remo zurückgekommen bin.


    Zitat

    Evans klingen nicht nur besser (subjektiv), sondern halten auch viel länger und sind dabei zumindest beim BD-Fell günstiger.


    Leichter zu stimmen sind sie auch.
    Merkt man alleine schon beim losen auflegen auf den Kessel, dass die Evans Felle satt aufliegen und die Remo Felle rumwabbeln als würden sie nicht passen. ;)


    Stimmt zwar alles, hat aber auch eine Kehrseite bzw. alles seinen Preis: Die längere Haltbarkeit verändert den Sound des Fells definitiv. Auch die Tatsache, dass Remo vor dem Zentrieren nicht so gut passt, spricht dafür, dass sie dann nach dem Zentrieren umso besser zur jeweiligen Trommel passen.


    Das ist so ein Thema, das ab einem gewissen Punkt sowieso in persönlichen Vorlieben endet und es kein Besser oder Schlechter mehr gibt.

    Wäre doch gelacht,wenn ich einige nicht doch auf die dunkle Seite der ölgefüllten Felle ziehen kann ;) ;)


    Das Lustige an der Sache ist, dass man sich das sparen kann ... wenn man die dunkle Seite gut kennt und was Helles draus macht. :D


    Es geht nicht darum, welche Felle man aufzieht ... es geht darum, was man draus macht. Aus Hydraulic kann man aber nix machen außer das, wonach sie klingen: Pappkarton.

    Ich halte Stimmvideos für ziemlich behämmert, weil ein aufgenommener Ton verfälscht halt.


    Ich auch. Mit Ausnahme des Rossi Roßberg Videos. Das Gehör dafür muss man sowieso übers Machen schulen, da kommt keiner drumrum. Aber mal zu sehen, wie es richtig (wenn auch stark verlangsamt) gemacht wird, ist schon viel wert.



    Was ist denn ein normales Fell?Jeder Typ Fell hat doch seine Daseinsberechtigung,oder?


    Als "normal" betrachte ich Felle ohne Ölfüllung. Clear / coated, einlagig / zweilagig. Mit Dämpfringen oder außen verklebt (Pinstripe) ist schon experimenteller, aber auch noch sehr weit verbreitet. Aber mit Ölfüllung ist nicht mehr normal.


    Zitat

    Aber,ob jemand gezielt sich Hydrauliks drauf schraubt,um seine Unfähigkeit des Stimmens zu überdecken,kann ich mir nicht vorstellen.


    Das kannst du dir zwar nicht vorstellen, habe ich allerdings schon beobachten können. Noch viel häufiger habe ich aber Moongel, Gaffer- und Taschentuch Orgien beobachten können, bei einer miserablen Grundstimmung der Trommeln.
    Ganz am Anfang habe ich die selben Fehler gemacht ...


    Zitat

    Voraussetzung sollte allerdings immer sein,dass man eine Soundvorstellung im Kopf hat.Gerade das ist doch entscheidend.


    Genau so ist es. Dabei gehts aber weniger darum, wie die verschiedenen Felle klingen, sondern überhaupt erst mal eine Vorstellung davon, wie eine Trommel aus nächster Nähe klingt, wenn sie gut gestimmt wurde. Obertöne und Sustain gehören dazu, wie gesagt. Außerdem sollte ein Schlagzeug ein paar Meter weiter weg im Raum gut klingen, nicht direkt am Set (grundlegend betrachtet).


    Es gibt da gerade am Anfang viele Missverständnisse. Das gesamte Thema ist ein eigener Bereich des Schlagzeugs für sich, der auch Fachwissen und Übung erfordert.

    In dem PDF sieht man gut, wie das D112 unter 100Hz generell schwächer wird, egal wie ausgeprägt der Nahbesprechungseffekt ist. 10cm sind ja noch nicht das Ende der Fahnenstange. Im Inneren einer Bassdrum ist der Nahbesprechungseffekt sowieso maximal, so weit ich weiß.


    Andere Bassmikrofone machen dagegen unter 100Hz erst so richtig Betrieb.


    Zitat

    Ich denke 100Hz für Bass sowie 60Hz für Kick sind generell, aber nicht obligat, du weisst schon.


    Das kommt immer drauf an. Mehr Tiefbass ist halt moderner. Außerdem müssen E-Bässe nicht zwingend mikrofoniert werden. Ein Ampeg macht z.B., so weit ich weiß, unter 100Hz noch mal viel mehr Dampf als die meisten anderen Amps.
    Dann ist halt noch die Frage, wie sich Bass und Kick den Bassbereich teilen. Wobei das sogar noch vergleichsweise unwichtig ist, wenn die restliche Frequenzverteilung stimmig ist. Ohne Mitten / Höhen / Kick Anteil setzen sich sowohl Bassdrum als auch Bass spätestens bei niedrigen Abhörpegeln und vor allem auf sehr kleinen Anlagen oder Handys sowieso nicht mehr durch.


    Ist aber wieder ein anderes Thema ...

    Ich empfehle bei allen Trommeln eine etwas höhere Stimmung des Resos gegenüber des Schlagfells. Zumindest, wenn man die Trommeln relativ tief stimmt. Wie im Video gesagt verkürzt das das Sustain. Anders herum wäre nur sinnvoll, wenn man eine hohe Grundstimmung der Trommel bevorzugt. Exakt gleiche Stimmung beider Felle (was sowieso höheren Stimmaufwand nach sich zieht - und Nachstimmen ist immer wieder erforderlich) verursachen das längste Sustain.
    Man kann also allein schon mit dem Verhältnis der beiden Felle zueinander das Sustain beeinflussen - ganz ohne Dämpfung.


    Beim Snare Reso zusätzlich das Snare Bed beachten. ;)


    Außerdem nehme ich ab einer bestimmten Trommelgröße zweilagige Schlagfelle. Snare jedoch immer einlagig. Ich gehe dazu gerade auch bei der Bassdrum über. Steige von beidseitig Powerstroke 3 auf Emperor coated und Ambassador clear um. Und werde auch sämtliche Dämpfung entfernen (das mit doppelseitigem Klebeband auf die Schlagfell Seite unten rein geklebte Stück Noppenschaum). Betrachte das allerdings auch als Experiment.

    Diese "Glocke" ist der Nahbesprechungseffekt (also kein Bell EQ oder sowas). Ohne Nahbesprechungseffekt fällt die Kurve ab 100Hz ab und ähnelt damit sehr vielen nicht Bass-spezifischen Mikros. Z.B. dem MD421.
    Beta52, e602, Audix etc. gehen allerdings alle weiter runter.


    Für einen Bassamp bzw. Lautsprecher ist der Frequenzgang auch nicht maßgeschneidert. Allgemeingültige Regeln gibts da sowieso nicht. Kommt auch immer auf den Bass Sound (Bass, Amp, Box) und den Ziel Sound bzw. Gesamtmix an.


    Klar ... das D112 liefert immer brauchbare Ergebnisse in jeder Situation. Mehr aber eben auch nicht. Will es keinesfalls schlecht reden. Aber es gibt viele Alternativen.

    Es ist schon ein Unterschied ... ob man tote Felle nimmt oder die Felle mit Dämpfung tötet, weil man keine Soundvorstellung einer "normal" befellten, gestimmten und ungedämpften Trommel hat und keine ausreichenden Stimmfähigkeiten besitzt, um auch mit normalen und ungedämpften Fellen zufriedenstellende Ergebnisse zu erreichen. Oder ob man das trotz Kenntnisse über Sounds und deren Erreichung macht, um eben wirklich bewusst so einen toten Sound zu erzeugen.


    Und so, wie ich das sehe, werden Hydraulics und viel Dämpfung vor allem wegen Unkenntnis und Unfähigkeit benutzt. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.


    Das Video hatte ich mir nicht angeschaut. Zugegeben, etwas "grob" ... aber die Intention dahinter sollte klar sein.

    Ja, so ist das wohl ... :rolleyes:


    Ich hatte definitiv mal mit den Gewichten der Iron Cobra Beater experimentiert und die nicht ohne Grund weg gelassen. Aber ich werde einfach mal den DW Beater an die IC machen und schauen, wie das so läuft.


    Wenn es das Budget hergegeben hätte, hätte ich sowieso einfach eine 5002er bestellt und getestet. Wobei ich eben genau das vor ein paar Jahren schon mal gemacht hatte und bei der IC geblieben bin. Ist schon strange, das ganze ...


    DW 3000 ist für mich jedenfalls abgehakt. Evtl. verkauf ich sie wieder oder behalte sie als Ersatz Maschine. Gegenüber der IC wäre das auch einfach ein Downgrade. Die 5002er ist der IC hingegen ebenbürtig.

    Ein ewiges Hin und Her ... aber mittlerweile bin ich nicht mehr so begeistert von der DW 3000. Gestern wieder mal zur doppelten Iron Cobra gewechselt und erst mal festgestellt, dass mir ohne Doppelhuf tatsächlich was fehlt (obwohl ich kein Metaller bin). Und außerdem festgestellt, wie sehr ich an die IC gewöhnt bin. Irgendwie animiert die mich zu weitaus mehr Power und Spielfülle beim Frei Spielen (was ich oft mache). Die DW 3000 eher zu gesetzterem Spiel.


    Was mich wirklich richtig stört und mich davon abbringt, eine doppelte 3000er anzuschaffen, ist das seitliche und klappernde Spiel des Pedals, gegen das man auch nichts tun kann. Hier ist die 5000er wohl deutlich überlegen.


    Meine Iron Cobra werde ich jedenfalls nicht verkaufen. Hat mir bald 8 Jahre gute Dienste geleistet und ist noch gut in Schuss. Werde aber sehen, dass ich bei Gelegenheit eine 5002er besorge und die ausgiebig für mich teste. Selbst wenn ich sie behalte werde ich die IC nicht verkaufen.


    Wie heißt es doch immer ... never change a running system. Was ich jetzt zwar nicht als 100% zutreffend betrachten würde (ganz allgemein). Aber es ist eben was dran.

    Das D112 hat m.E. einen suboptimalen Frequenzgang mit wenig Tiefbass


    Nahhhhhh.... :huh:


    Lass das "m.E." und "suboptimal" weg und du hast eine neutrale Aussage, die sich auf Fakten bezieht. Brauchst dir nur mal den Frequenzgang anschauen und Hörbeispiele im Vergleich zu anderen BD Mikros anhören.


    Zitat

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    Schrecklich, wie der Typ da eiert. Wenn man schon solche Videos macht, kann man doch tight und rund spielen. Und vor allem die Mikros gleich laut (wahrgenommene Lautstärke) mischen. Leiser klingt immer schlechter.


    Ich mach demnächst mal wieder ein "ernsthaftes" Cover Video mit einer 22er mit Emperor coated und Ambassador clear ohne Dämpfung. Und einem Beta 52 und ggf. Support eines BD300 am Reso. Das wird fett 8)

    Bin gerade auf der suche nach einem Neuen Snare-Fell. Soll vom Sound kurz und mit kaum bis gar keine Obertöne sein.
    Zur Zeit habe ich vier unterschiedliche Felle auf meinen Toms drauf und das mit voller Absicht


    [...]


    Was das nicht vorhandensein von Obertönen angeht,hat ganz klar das Hydraulik-Fell die Nase vorn. Darum war ich mir auch so sicher,dass es auch ein Hydraulik Snare-Fell werden sollte.


    Das würde ich noch mal grundlegend überdenken. Obertöne gehören dazu. Wer damit nicht klar kommt, kann nicht stimmen. Wer damit klar kommt und trotzdem Hydraulic drauf macht, hat m.E. keinen Geschmack :D


    Zitat

    Habe mir natürlich auch einige Videos auf YouTube angeschaut und bin an dem folgendem Video hängen geblieben.


    Das hier ist besser:


    https://www.youtube.com/watch?v=X-HPbT5SpUM


    Udo Masshoff ist in Deutschland auch eine Größe in der Hinsicht. Der hat da glaube ich gerade ein aktuelles Lehrvideo am Start. Ganz kostenlos, aber etwas schwergängiger, ist übrigens die Drum Tuning Bible.

    Mein gemasterter Mix ist mit -8,3 LUFS integrated allerdings ganze 6,5dB lauter als Olivers Mix mit -14,8 LUFS integrated. Für einen Vergleich sollte man das auf jeden Fall berücksichtigen und meinen Mix entsprechend leiser anhören. ;)

    Ja, die Wahl des Mikros hängt von vielen Faktoren ab. Mir fällt ein, dass ich ein mit meiner Bassdrum und einem Beta91a eingespieltes Bassdrum Sample erfolgreich für eine Reihe Mixdowns eines bestimmten Kunden eingesetzt hatte, obwohl es einzeln m.E. nicht gut klingt. Manchmal habe ich auch nur den Kick-Anteil dazu gemischt. Weil die Schlagzeug Aufnahmen sehr problematisch waren. Bald werde ich aber wieder neue Samples aufnehmen können.


    Was die Natürlichkeit betrifft: Die hört bei Nahmikrofonierung von Trommeln (im Inneren noch mehr als außen am Schlagfell) sowieso auf. Dennoch klingt eine Grenzfläche in der Bassdrum m.E. künstlicher als ein normales dynamisches Bassdrum Mikro.


    Das ganze Thema zeigt übrigens auch wieder mal schön, dass die tontechnische Umsetzung einer Produktion einen künstlerischen Anteil am Gesamtwerk hat.

    Das ist aber jetzt echt ein Äpfel-Birnen Vergleich. LCR Panning ist eine Panning Methode, die viele (auch Weltklasse) Mischer standardmäßig nutzen. Wenn man das überhaupt mit Drums Spielen vergleichen sollte, würde ich das eher mit bestimmten Schlagzeug Parts gleichsetzen, die man standardmäßig als Mindestbesteck benutzt.


    Ich verstehe die Kritik daran trotzdem. Dennoch hat das Ausnutzen der vollen Stereobreite ganz sicher nichts mit dem Nutzen aller Optionen zu tun. Mischen ist vergleichbar mit Kochen. Genau so, wie es unpassend ist, immer alle Gewürze zu benutzen, gibts hingegen viele Rezepte und Kocharten, die immer ein oder zwei bestimmte Gewürze gemeinsam haben. Vergleichbar mit Salz und Pfeffer, die eigentlich immer zum Einsatz kommen. Oder Anbraten und anschließendes Schmoren.


    Die Diskussion driftet jetzt irgendwie in eine eigenartige Richtung ab. :D

    Die räumliche Tiefe bestimmt übrigens auch ganz einfach der Abstand des Mikrofons zur Schallquelle. Schau dir mal das Vocal Recording im Video an. Die singt da direkt rein. Was bei einem geeigneten Aufnahmeraum eigentlich nicht nötig ist. Ich habe auf den Leadvocals auch ordentlich Bässe raus gedreht. Den Nahbesprechungseffekt zu nutzen und die Vocals Bass- und Höhenlastig zu machen ist zwar "modern", aber klingt ab einem gewissen Punkt einfach nur schrecklich, find ich.


    Weiterhin wirst du bei nah mikrofonierten und sehr (oder gar Knochen-)trocken gemischten Aufnahmen nie das Gefühl eines realistischen Raums haben, in dem du die Band spielen hörst. Kommen verstärkte Instrumente (E-Gitarren z.B.) sowie sehr laute Instrumente (Schlagzeug) mit sehr leisen (Vocals) zusammen, hört Realismus sowieso auf. Da sind in jedem Proberaum Verstärker nötig, um ein ausgewogenes Verhältnis zu erhalten. Dazu die Nahmikrofonierung der Aufnahmen. Was ich damit sagen will: Ab einem gewissen Punkt hört Natürlichkeit sowieso auf und dann kann man sich einfach den "Eigensound" eines Studiomixes auch zu Nutze machen. Gedoppelte Gitarren des selben Gitarristen z.B. ... Gang und Gäbe in Rock und Metal. Live ohne einen weiteren Gitarristen unmöglich.

    Nicht jede Kritik ist Geschmackssache, denke ich. Kommt schon auf den Einzelfall an, aber der Geschmack spielt mehr oder weniger natürlich immer mit ein. Ich bin Autodidakt und hatte z.B. kein Feedback von Lehrmeistern beim Üben gekriegt. Also so, wie das z.B. bei SAE oder auch HOFA läuft. Wobei ich den Mix von Jochen Sachse (Hofa Chef) übrigens nicht so besonders finde. Es passt zwar grundlegend alles, aber haut mich halt nicht vom Hocker.


    Im Großen und Ganzen ist die Kritik zu meinen Mischungen ja immer ähnlich ... tendenziell zu viel Hall. Zu viel Präsenz, zu analytisch und getrennt, zu glatt / glasig und schnörkellos bzw. zu wenig roh.
    Was ich allerdings gut finde, denn das zeigt mir, dass ich mein Ziel erreicht habe. Und dadurch weiß, dass ich weiß, was ich tue. :D


    Ich werde mal schauen, dass ich in Zukunft etwas mit roherem, trockenerem und kompakterem Sound experimentiere. Roher und trockener zu mischen vereinfacht die Sache prinzipiell.


    Das Panning mache ich übrigens hauptsächlich nach einem ganz einfachen Standard: LCR (left, Center, Right - nichts dazwischen). Also hauptsächlich. Sehr, sehr viele große Mischer mischen ausschließlich oder hauptsächlich mit LCR (Chris Lord-Alge, Andrew Scheps, Andy Wallace - um nur einige zu nennen).
    Der Rohmix ist übrigens genau so gepannt wie mein finaler Mix. Fehlt dir da auch die Kompaktheit? Der Rohmix ist nämlich Frequenz-mäßig kompakter, dynamisch allerdings weniger kompakt.


    Ich wüsste halt nicht, warum man nicht die volle Stereobreite ausnutzen sollte, mal von Ausnahmefällen abgesehen. Monokompatibilität wäre da das einzige technische Argument für, mal von der künstlerischen Gestaltung (schmalere Strophe, breiterer Refrain z.B.) abgesehen.


    Bei dem Hofa Song hatte ich übrigens folgendes Bild vor Augen: Die Band OHNE Bläser vorne bzw. im mittleren Bereich vergleichsweise trocken, und die Bläser fett, groß und Effekt-voll (mit Hall) nach hinten gesetzt, während die Vocals ganz vorne sind. Panning beeinflusst auch die Tiefenstaffelung. Prinzipiell erscheint alles, was weiter außen ist, weiter vorne und umgekehrt. Bei E-Gitarren lastiger Musik ist das übrigens überhaupt kein Problem und auf unzähligen Rock- und Metalalben zu hören.


    Hier noch mal mein Contest Mix:
    https://songcheck.de/song/1367/

    Ja, die haben das nicht so aufgenommen. Aber es sind alle Bläser vorhanden und ich habe sie so wie auf dem Bild gepannt. Übrigens nicht über die volle Breite.


    Oder was willst du mit dem Posten des Videos sagen? :whistling:

    Ja, die Instrumentierung ist schon ziemlich fett. Das war für mich auch die größte Herausforderung. Ich mag Mischungen, in denen wirklich alles seinen Platz im Mix hat und nichts untergeht. Dennoch die Lead Vocals die Priorität haben.


    Allerdings sehe ich es halt so, dass ich als Mischer nicht ins Arrangement eingreifen sollte. D.h., wenn Instrumente eingespielt wurden, dann hat sich dabei jemand was gedacht. Entweder ich mische alles gut hörbar mit rein oder frage nach, ob ich was weglassen kann. Mal abgesehen von mehrfach mikrofonierten Instrumenten, bei denen ich nach tontechnischen Aspekten vorgehe ...


    Die Bläser sind übrigens hier eigentlich schon wie bei einer Bigband arrangiert. Ich hatte mich für den Mix auch noch mal genau über die Aufstellung informiert, zwecks Panning:



    Ursprünglich wollte ich die Instrumente mit Raumspuren ohne künstlichen Hall auskommen lassen. Habe dann aber vor allem bei den Bläsern doch noch nachgeholfen.
    Ich hatte Zeiten, in denen ich sehr trocken gemischt habe. Ganz am Anfang mit zu viel Hall. Mittlerweile hat sich das eingependelt. Oft tuns aber auch einfach Delays, nach meiner Erfahrung. Interessant ist übrigens auch EQing und - zumindest bei Drums Räumen - Kompression des Halls.

    Ist ne generell sehr tief gestimmte 22er. Mit dem Bata91a war da zu viel Tiefbass da ;)
    Und das klingt einfach total künstlich. Live schon 'ne feine Sache. Aber für Recording werden Grenzflächen nicht umsonst so selten eingesetzt.


    Unter 100Hz ist beim D112 nicht mehr viel los. Modern ist aber, wenn die Bassdrum ihre Hauptenergie zwischen 50 und 100Hz hat. Kommt natürlich auch immer auf Stil und Geschmack an. Aber ich kann dem D112 nicht mehr viel abgewinnen. Und die Tonsache mach ich ja professioneller.

    iconi
    Verstehe schon. :)


    Also meine DREI D112 haben zwischen 40 und 60 Euro gekostet, und ich ziehe es fast jeden (D12 VR ausgenommen) vor, wenn nur ein mic zur Hand ist.
    Von den Audix und Sennheiser halte ich leider so gar nix! Dann lieber ein Beta91a rein geworfen


    Ich hatte mal ein paar Bassdrum Aufnahmen mit dem Beta91a gemacht und meine Einschätzung dazu ist, dass das einfach ein Live Mikrofon ist. Zumindest in der Bassdrum.


    Das D112 hat m.E. einen suboptimalen Frequenzgang mit wenig Tiefbass und einem Präsenzboost bei 3kHz. Das Beta52 hat diesen zwar auch "nur" bei 4kHz, aber das ist m.E. sogar ein guter Kompromiss. Präsenz der Trommeln zwischen 3 und 10kHz sind m.E. optimal für den Gesamtmix (Band) und den Eigensound.
    Ohne ein Support Mic für mehr Tiefbass ist mir das D112 jedenfalls zu dünn. Auch für sehr schnelle Bassdrumläufe (Metal) muss die Bassdrum nicht "Plöck" machen.