Beiträge von m_tree

    Gummibänder


    Gummibänder sind das aber nicht. Egal, ob das flache Plastikstreifen oder dünne Seile sind. ;)


    Zitat

    Oder gleich ein neuer Snareteppich?


    Von Drumheads Vorschlag abgesehen ist das evtl. sowieso sinnvoll, weil Snareteppiche auch verschleißen und weil du mit einem anderen Teppich deiner Snare auch einen etwas anderen Charakter verpassen kannst. Um welche Snare handelt es sich denn genau?

    m_tree: Wir haben ein altes Mackie 32 Kanal 8 Bus Mixing Console


    Wie ist die genaue Bezeichnung? Es braucht wie gesagt für jeden Kanal Line-Outs, die den Pre-Amp, aber nicht die EQs abgreifen. Aber mal vom Kabelsalat ganz abgesehen lohnt sich das bei solchen Pre-Amps sowieso nicht.


    Ansonsten lautet meine Empfehlung nach wie vor das >> A&H Qu-24 Chrome <<. 24 Kanäle reichen definitiv, wenn ihr kein Orchester einzeln mikrofonieren wollt. Im Normalfall wird sowieso einiges overdubbed ... und Mehrspur Tonband Recorder aus dem letzten Jahrhundert konnten bis zuletzt auch nur 24 Kanäle aufnehmen. Wenn ich richtig gezählt habe kommt ihr mit 2 Backing Vocals auf 14 Kanäle.


    Übrigens - klassische Pre-Amps mit "Farbe" sind immer teuer. Beispiel: https://www.thomann.de/de/ams_…073_dpa_preamp_stereo.htm


    Auch die integrierten Pre-Amps in High-End Interfaces von z.B. RME klingen meist nur analytisch und sehr klar. "Farbe" ist Old School ...


    Bzgl. Recording Rechner: Leise sollte er sein. ;)

    Ich mache das zu einem beruflichen Standbein, ja. ;)
    Aktuell benutze ich eigentlich nur meine Ohren, um fremde Aufnahmen abzumischen. Aufnahmemöglichkeiten habe ich erst demnächst wieder, und das auch nur provisorisch / vorübergehend.


    Wegen den Wandlern - ich hatte das Mischupult vorhin außer Acht gelassen. Um welches handelt es sich denn? Die Qualität der Pre-Amps ist entscheidend. Außerdem braucht es für jeden Kanal direkte Line-Ausgänge, Pre (vor der Effektkette abgegriffen) oder wahlweise, um das an einen AD Wandler weiter zu geben.

    Mal von den Mikrofonen abgesehen, ist es ähnlich wie mit Instrumenten: Das Zeug will auch bedient werden. Klar - in Recording kann man sich recht schnell einarbeiten. Aber spätestens der Mixdown entscheidet, ob das ganze professionell klingt oder nicht.


    Meine erste Empfehlung lautet jedenfalls Digitalpult mit Aufnahmefunktion für alle Einzelkanäle "trocken". Beispiel - 24 Kanäle (+ Multitrack Recording über USB ), 2.000€: https://www.thomann.de/de/allen_heath_qu_24_chrome.htm


    Ansonsten würde ich nur auf All-In-One Lösungen bei Interfaces / Pre-Amps setzen. Also USB Interface und die über 1-2 weitere Module über ADAT auf 16 bzw. 24 Kanäle erweitert.

    Habe überlegt, ob ich diese Grundsatzfrage stellen soll ... aber wenn das gleich direkt jemand macht, ist's vielleicht ganz gut. Denn Arbeitsaufnahmen, sprich "vernünftige und schnelle Mitschnitte", kann man auch mit einem Handyrecorder machen. Denn mit steigendem Aufwand beim Aufnehmen steigt auch der Aufwand der Nachbearbeitung, wenn sich das wirklich lohnen soll. Dann gehts weiter mit Dingen wie Übersprechen. Mindestens die Vocals müssen overdubbed werden, damit das am Ende wirklich gut klingt. Davon abgesehen, dass man entsprechend nah besprochene Aufnahmen mit bspw. einem SM58 erst mal ordentlich im Bassbereich beschneiden muss, damit das überhaupt nach was klingt. Habe auch schon Live Mitschnitte abgemischt und spreche aus Erfahrung. ;)


    Eine weitere Sache, die mir einfällt: Sind das tatsächlich keine Kanonen auf Spatzen? Einen reinen AD/DA Wandler mit 32 Kanälen (von denen ihr kaum mehr als 16 brauchen werdet) für 3000€ in Erwägung zu ziehen, mit dem noch kein einziges Mikro vorverstärkt und ggf. mit Phantomspannung versorgt ist, geht für mich zumindest mit einem wirklich professionellen Ziel der Aufnahmen einher.


    Ich nehme mal an, dass ihr das ganz alte Saffire Pro habt? Das war glaube ich nur ein Prototyp. Hatte ich selbst mal getestet, nachdem ich mit vielen Exemplaren der "normalen" Saffires gearbeitet hatte. Die Nachfolger sind die Scarletts mit USB Anschluss, die allerdings die gleichen Pre-Amps haben. Diese Qualitätsstufe betrachte ich sogar als ausreichend für professionelle Aufnahmen, wenn das Budget sehr klein ist. Da in eine viel höhere Liga zu gehen hat m.E. nur Sinn, wenn ihr das dann z.B. auch professionell nachbearbeiten lasst.


    Ansonsten denke ich, dass ein digitales Mischpult mit Aufnahmefunktion für Einzelkanäle "trocken" (also unbeeinflusst von der Effektierung des Pults) sich gut für eure Zwecke eignet. Egal ob ihr mit PA oder In-Ear Monitoring probt - irgendwie müsst ihr das sowieso verstärken bzw. eure Monitor Mixe erstellen. Und so braucht ihr nur noch die Aufnahme mit laufen lassen.


    Sind wirklich mehr als 16 Kanäle nötig? Wie groß ist denn das Drumset und wie viele von euch singen? Wobei die Gesänge wie gesagt sowieso overdubbed werden sollten. Allein das Schlagzeug müllt Gesangsmikros schon kräftig zu. Fängt man dann zu komprimieren wird das noch problematischer. Je größer der Raum und je durchdachter die Aufstellung, desto kleiner wird das Problem natürlich (ähnlich wie mit der Bühnengröße).

    Ich hab schon oft lieber mein eigenes Set gestellt und andere drauf spielen lassen. Nicht nur wegen der Ungewissheit über den Zustand anderer gestellter Sets, sondern auch einfach weil ich gerne auf meinem eigenen Set spiele.


    Einfacher ist natürlich, nie was eigenes außer die Sticktasche mitzunehmen und bei den Bandkollegen mitzufahren, um nichts schleppen, nicht warten und nicht auf- und abbauen müssen und sich vor allem nach dem Gig ordentlich voll laufen lassen zu können. :D


    Aber wenn man Ansprüche hat :whistling:

    Ich würde wenn dann schon ein vollständiges Set anschaffen. Es ist zwar gewissermaßen Standard, dass man die eigene Snare, Fußmaschine, meist auch Becken und ggf. auch Hi-Hat Maschine und Hocker mitbringt, aber eben kein Muss. Erst recht, wenn das gestellte Set nicht privat genutzt wird.


    Daher würde ich das folgendermaßen angehen:



    Ach ja ... ganz wichtig: Felle. Neben einem kompletten Fellsatz, der was taugt, sollte sich da auch mal jemand hinsetzen und die Bude komplett durchstimmen, bevor da irgendwas startet. Bzw. sollte sich am besten regelmäßig ein erfahrender Drummer um die Instandhaltung des Sets kümmern.


    Und auch wichtig:
    Taschen oder Cases für die Trommeln und Becken. ;)

    Große Sets haben schon einen gewissen Reiz, finde ich. Vor allem, wenn jemand dahinter sitzt, der wirklich was damit anfangen kann.


    In meiner ersten Spielphase in meiner Kindheit war mein Set nie groß genug. Am Anfang meiner aktuellen Spielphase als Teenager war ich dann gezwungen, ohne Hängetoms mit nur einem Standtom zu üben. Und dann hatte ich auch meine Groove Affinität entdeckt. 2 Toms sind für mich daher schon beinahe Luxus, auch China und Splash Becken. Und vor allem ist das Ridebecken dann so schön nah. :D


    Aber wenn ich es mir mal leisten kann und ich mich mit dem Schleppen gezielt fit halten möchte, baue ich mir evtl. auch mal ein großes Set.


    Finde es jedenfalls cool, wenn einige das bewusst "leben". Solange es kein Ersatz für mangelhafte Fähigkeiten ist (was ja durchaus vorkommt) ...

    Den Vic Firth Kopfhörer hätte ich dir sowieso empfohlen. Eine noch stärkere Außengeräuschdämpfung bietet kein anderer Kopfhörer, von In-Ears evtl. abgesehen. Bis zu einem gewissen Maß fließen die Außengeräusche immer mit ein. Aber das ist mit einem geeigneten Kopfhörer an den Drums z.B. im Vergleich zu Vocals eigentlich relativ unkompliziert.


    Ich habe mir das Interface mal noch genauer angeschaut und glaube, dass da von Bonedo schon einiges beschönigt wurde. Einen richtigen Monitormix mit richtigem Leveling und Panning jedes Kanals kriegst du mit dem Teil wohl nicht hin. Abgesehen davon, dass die Pre-Amps und Wandler sowieso nicht so das Wahre sind.


    Meine Empfehlung ist daher ein besseres Interface. Z.B. das Focusrite Scarlett 18i20. Ich habe sehr viel mit verschiedenen Exemplaren der Vorgänger Serie (Saffire mit Firewire Anschluss) an verschiedenen PCs gearbeitet und kann da eigentlich nur gutes berichten. Und besorge mit das 18i20 auch demnächst.


    Der Gedanke beim Zero-Latency Monitoring hat schon einen bestimmten Grund. Nämlich Latenzfrei zu sein ;)
    In die DAW bzw. den Rechner und zurück musst du das nur schicken, wenn du etwas damit machen willst, was das Interface nicht kann. Z.B. generell alle MIDI Geschichten oder eben, wenn du Effekte drauf ballern willst. Das brauchst du für deine Zwecke aber alles nicht. Ein guter Monitor Mix besteht erst mal aus guten Lautstärkeverhältnissen und am besten in Stereo mit Panning von allem außer Snare und Bassdrum.

    Ok, klar ... der Grundton ist immer der tiefste Ton eines Frequenzgemisches. In Anbetracht dessen, dass das, was bei Bassdrums unter 100Hz passiert für gewöhnlich recht mager ist (man nehme Overhead- oder Raumspuren zur Verdeutlichung) und dass auch Unterschwingungen entstehen können, hatte ich das wohl falsch interpretiert.


    Trotz dieser Wissenslücke möchte ich darauf hinweisen, dass das Ziel guter Aufnahmen immer sein sollte, solche störenden Frequenzanteile gar nicht erst finden und rausfiltern zu müssen. Gerade bei Bassdrum Spuren ist sowas eigentlich nicht üblich. Auch der Bereich zwischen 140 und 220Hz stört nach meiner Erfahrung eigentlich selten bis nie. Standard ist eine mittelbreite Absenkung im unteren Mittenbereich bzw. generell Badewanne (fängt beim Mikrofon Frequenzgang an), aber das sind alles breitbandige Sachen.

    No problem at all -- anyone's fair game for comparison and critique as far as I'm concerned! (Besides, I'd be a bit of a hypocrite if I complained, given all the dirt I've dished about commercial releases in SOS's Mix Review column over the years...) And the split of opinions in this thread nicely highlights how so much of mixing is about personal taste. There are multiple great ways to mix any multitrack, and it just depends what your personal vision is and what competition you're aiming at. In fact, I'm just kicking off a mixing contest on my site where people are mixing another track I've already mixed for CD release, and I'm sure there'll be lots of great alternative versions there too. Looking forward to hearing them all! (The competition page is here, in case you're interested in getting involved: http://cambridge-mt.com/HannesKesebergMixContest.htm )


    Thanks, you nicely completed this thread with your words. I read your book 'Mixing Secrets', by the way and reconsidered my whole mixing approach from this point.


    Of course I will participate on your Mix Contest (didn't see it before). I already uploaded some mixes in the Discussion Zone.

    Das Behringer UMC 1820 ist hinsichtlich Zero-Latency Monitoring ein Spezialfall, weil man das direkt am Gerät von Hand regelt und nicht über eine spezielle Mixer Software des Interfaces auf dem Rechner (nicht zu verwechseln mit deiner DAW).


    Zitat von Bonedo



    Dann geht's nur noch um einen stimmigen Monitormix und Außengeräuschdämpfung. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass durch die hohe Lautstärke von Drums man fürs Monitoring und Klick und/oder Playback eine gute Außengeräuschdämpfung braucht.
    Der Klick kann wie gesagt auch von der DAW kommen.

    Dieser Basketballeffekt tritt durch die kesselinneren Reflektionen auf.
    Der unterschied verschiedener Felle wird darauf nicht einen so großen Einfluss haben. Ein kleines Stück Schaumstoff Oder ein Tuch in der Mitte der Trommel welcher nicht einmal die Felle berührt... Bekämpft den Basketballeffekt deutlich effektiver.


    Die Frage bleibt trotzdem, wie es Stimmprofis wie z.B. Rossi Roßberg (keine Dämpfung) oder auch Leute wie Simon Phillips (kleines, zusammengerolltes Handtuch am Schlagfell unten) den Basketballeffekt auch mit klaren Fellen so gut im Griff halten können.


    Zitat

    Tipp: Wenn du ein Mikrofon IN der Bass-drum hast, gibt es immer eine Frequenz die total überbetont ist.
    Das ist die „Raumfrequenz der Bassdrum“. Du hörst sie auch wenn du deinen Kopf in die BD steckst und darauf achtest wie deine Stimme dann klingt.
    Ich finde diese Frequenz meistens zwischen 140-220 Hz.
    Wenn du diese Frequenz mit einem EQ steil herausnimmst
    Klingt die Bass natürlicher und die Obertöne stechen nicht so sehr hervor.


    Hmm ... ich kenne das Thema nun auch aus tontechnischer Sicht sehr gut und kann das so überhaupt nicht bestätigen. Dass man mit Mikrofonaufstellung im Inneren die Reflexionen im Inneren (neben dem Kick-Anteil, der vom Schlagfell / Beater kommt) besser einfängt, ist klar. Bei 140 bis 220Hz müssten dort aber nur störende Anteile auftreten, wenn bspw. sehr kleine und hoch gestimmte Bassdrums dort ihren Grundton haben.
    Der Grundton einer normal gestimmten 22er liegt nach meiner Erfahrung bei um die 120Hz. Plus / Minus max. 20Hz, je nach Stimmung. Dazu kommt der Frequenzgang des Mikrofons. Das hier benutzte Beta52 betont unter 100Hz mehr als darüber. Und so sieht das auch aus:


    Ich habe mal die Kick Spur des PS3 mit Kissen durch den Analyzer im Average Modus laufen lassen und als Screenshot angehängt. Der Grundton liegt bei ca. 110Hz. Zwischen 140 und 220Hz finde ich auch mit einem EQ Sweep keine störenden Anteile. Dass unter 100Hz noch so viel passiert ist dem Beta52 zu verdanken, das dort viel Dampf macht (viel mehr als ein D112 oder MD421).

    Die beiden Sennheiser kenne ich selbst vom Recording (das e604 auch live) und bin, obwohl es das günstigere ist, eher beim e604. Hauptunterschied ist eine andere Präsenzbetonung. Das 904er hat etwas mehr High-End im oberen Höhenbereich, während das 604er mehr Präsenz im unteren Höhenbereich hat. M.E. klingt das insgesamt runder und ist auch dem Gesamtkontext (Bandmix) eher zuträglich.


    Das TG D35 kenne ich nicht. Eine grobe Einschätzung kann man allerdings immer über den Frequenzgang geben. Hier mal die Frequenzgänge der 3 Mikros:


    TG D35



    e604



    e904



    Als erstes fällt auf, dass das TG D35 nicht so weit runter geht wie das e604 - was bei größeren Toms ein Nachteil ist - dort dem e904 allerdings ähnlich sein wird. Dann der Frequenzgang im Höhenbereich, der an das Shure Beta57 (nicht SM57) erinnert.
    Zu beachten ist bei den Grafiken, dass der Nahbesprechungseffekt bei den ersten beiden eingezeichnet ist und beim letzten nicht. Weiterhin, dass sich die Linie beim TG D35 auf 2cm und beim e604 auf 5cm Abstand bezieht. Je geringer der Abstand, desto ausgeprägter der Nahbesprechungseffekt.


    Hier ein Vergleichsvideo der beiden Sennheiser:
    https://www.youtube.com/watch?v=NXAoTQSELyQ


    Weil das TG D35 nicht so weit verbreitet ist und es auch keine brauchbaren Vergleichsvideos gibt, kaufst du damit halt ein Stück weit die Katze im Sack.

    Für den Anfang fehlt dir nur eine gute DAW. Garageband ist unbrauchbar. Ich empfehle auch Reaper. Steht anderen DAWs wie Cubase oder Pro Tools in nichts nach und wird auch von Profis genutzt. M.E. ist es sogar intuitiver und effizienter bedienbar als die beiden genannten DAWs. Davon abgesehen, dass es nur 60$ kostet, kannst du das auch erstmal 60 Tage kostenlos testen.


    Wenn du das hast, sind die folgenden Punkte einfach geklärt:


    Meine Drums (derzeit 4 Spuren) abgemischt (und "bearbeitet" = EQ?) live über InEars hören


    Normalerweise bieten Audio Interfaces Latenz-freies Monitoring über den integrierten DSP. Dabei kannst du den Monitormix über die Interface Software auf dem Rechner steuern, tatsächlich verlassen die Monitorsignale aber nicht das Interface und werden direkt an den Monitor Ausgang weitergegeben.
    Bietet der integrierte DSP wie üblich keine Effekte, kannst du dabei allerdings keine EQs nutzen. Der Hintergedanke dabei ist (sollte der DSP Effekte bieten), dass du auch mit Effekten keine Latenz hast und dass die eigentlichen Aufnahmen unbeeinflusst von der Monitoring Effektierung bleiben.
    Ich kann dir allerdings aus Erfahrung sagen, dass Effekte fürs Monitoring nicht unbedingt nötig sind. Die Performance wird dadurch i.d.R. nicht besser. Stimmen die Lautstärkeverhältnisse insgesamt für dich (Außengeräuschdämpfung, Monitoring, Playback, Klick) ist die Grundvoraussetzung zum "Wohlfühlen" im Prinzip gegeben. Alles andere ist Luxus.


    Zitat

    Mit meinem Smartphone/externe Quelle den Klick auf meinen InEars wiedergeben und dazu spielen


    Die DAW kann auch einen Klick ausgeben. Alternativ kannst du den Klick aber auch mit ins Interface über Line eingeben und deinem Monitoring hinzu mischen.


    Zitat

    Mein Getrommle aufnehmen und mit einer DAW weiterbearbeiten


    Wie schon gesagt wurde reichen die DAW internen Effekte dafür erst mal aus. Ansonsten kannst du bspw. Reaper mit sämtlichen verfügbaren VST Effekten erweitern, und da gibts auch ein paar brauchbare Freeware Sachen im Netz.


    Zitat

    Später/Reserve: Toms (2-3), Hi-Hat, Bandmitglieder ebenfalls aufnehmen (Git, Bass, Keys, Gesang)


    Mit den 8 Mikrofon Eingängen des Interfaces wird das nur im Overdub Verfahren (alles nacheinander einspielen) funktionieren. Allerdings ist das Interface auch mit 8 Kanälen über ADAT erweiterbar.


    Zitat

    Das Behringer Interface habe ich mir mal als Anfang gekauft, um die Spuren mal auf mein Macbook zu bringen und aufzunehmen. Wahrscheinlich wäre ich mit einem Mixer aber vorerst besser bedient gewesen. Bei den Mics habe ich die Audix empfohlen bekommen. Hier war es mir wichtig, dass ich Qualität habe und nicht in ein zwei Jahren wieder was Neues kaufen muss. Nun meine Frage: Was mache ich mit meinen Zielen in Bezug auf das Equipment? Interface verkaufen und ein Mischer mit Interface kaufen? Oder kann ich da irgendetwas ergänzen das Sinn macht?


    Das mit dem Interface ist schon ok so. Mixer brauchst du für deine Zwecke nicht unbedingt.

    Inwieweit da wirklich mit Samples gearbeitet wurde kann ich nicht sagen. Man kann so einen Sound auch mit Gates ein Stück weit erreichen. Eine Kombination aus einer gated Snare und einem dazu oder mehreren dazu gemischten Samples kann es auch sein. Alles in allem ist der Drums Mix jedenfalls erstmal stark auf Triggersound ausgelegt, das ist deutlich zu hören.


    Und bei dem Snare Sound ist es vor allem die Hallfahne. Höchstwahrscheinlich ein Plate Hall mit kurzem Pre-Delay, ggf. noch gated (siehe "gated Reverb"). EQing der Hallfahne ist auch üblich, Kompression vor allem bei kompletten Drums Räumen.


    Die Snare ist definitiv recht tief gestimmt und auf Badewanne getrimmt, wobei diese Badewanne nicht durch nachträgliches EQing erreicht werden muss (bzw. sollte - sehe ich zumindest so). Stimmung und die Nahmikrofonierung mit entsprechenden Mikros machen das vor allem. Dämpfung muss es bei guter Stimmung gar nicht unbedingt sein, weil vor allem Plate Hallfahnen bei kurzem Pre-Delay mit dem Sustain verschwimmen und weil Dämpfung automatisch Präsenz und Attack weg nimmt (die man für einen durchsetzungsfähigen Sound braucht).
    Bei den beiden Song Beispielen meine ich auch einen Tonband Charakter zu hören. Auf Tonband aufgenommene Trommelspuren klingen automatisch fetter und sind einfacher nachzubearbeiten, weil schon vorkomprimiert und gesättigt.


    Direkt raushören kann man das allerdings schwierig. Gehts bei dir denn um Aufnahmen oder Live?

    Aus der Zuschauer-Perspektive hab ich die Sache natürlich noch nie betrachtet.Bin halt ein "Heimtrommler" und kann nur beurteilen was ich von meinem Platz aus höre.Und von dem Standpunkt aus klingt meine 14er so wie sie klingen soll.


    Keine Sorge, es gibt auch einige "Nicht Heimtrommler", die sich wenig Gedanken um ihren Sound machen und einfach Obertöne killen, wo es nur geht.


    Zitat

    Hab da auch gleich mal ne frage zur Abnahme eines Drumset. Stimme ich die Trommeln anders,wenn ich mit oder ohne Abnahme spiele?
    Frage nur deshalb,weil sich oft das Schlagzeug erst gut anhört,wenn man es über die Abnahme hört.


    Nein, die Trommeln stimmt man nicht anders, wenn man sie abnimmt. Es sei denn, man muss den Trommelsound - warum auch immer - an die Abnahmesituation anpassen. Oder man stellt fest, dass die abgenommene Trommel sich im Bandkontext nicht so gut macht und Korrekturen braucht.


    Ein nah mikrofoniertes und entsprechend nachbearbeitetes Schlagzeug hat einen eigenen Klang Charakter und verändert den Sound. Trommeln klingen direkt am Schlagfell (oder gar in der Trommel -> Bassdrum) anders als ein paar Meter weiter weg. Dazu kommt die Klangcharakteristik der Mikrofone, die bei Dynamischen vor allem "Badewanne" (Bass- und Höhenbetonung) ist.
    Bei der Nachbearbeitung hat man dann viele verschiedene Möglichkeiten. Insgesamt kann man sagen, dass man über Nahmikrofonierung und eine aufwändige Nachbearbeitung einen "Besser als die Realität" Sound erreichen kann. Ob man das gut findet und auch so umsetzt, ist die nächste Sache.

    Habe mir mal das komplette Paket runtergeladen und in die DAW gezogen. Zwischen den drei gedämpften Varianten höre ich nur auf der Kick Spur nennenswerte Unterschiede. Hier gefällt mir PS3 mit Kissen am besten.


    PS3 ungedämpft erinnert wirklich an Basketball. Schlimm ... frage mich, wie Rossi Roßberg das mit beidseitig PS3 ohne Dämpfung in den Griff kriegt.



    Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt! Meine Erfahrung mit dem Amba clear als Reso ist, dass es fürchterlich oinkt. Ohne Filzstreifen oder die Asi-Version davon (zwei ganze Tempos von innen mit Gaffa aufgeklebt) ging es nicht. Allerdings war es bei mir ein schwarzes Amba mit 5" Loch auf 17:00 Uhr.


    Es wird auch bei mir ein schwarzes Amba mit 5" Loch zwischen 15 und 18 Uhr sein. Möglicherweise harmoniert das ja mit dem Emperor coated auch ohne Dämpfung so gut, dass sich sowohl Basketball als auch "Oink" in Grenzen halten. Ich werd's ja dann hören und kann auch hier mit Hörmaterial berichten.


    Prinzipiell wollte ich damit einfach mal meine derzeitige "Fell Strategie" auch auf die BD übertragen: coated Schlagfelle, ab 14 oder 16" Toms zweilagig, clear Resos einlagig, keine Dämpfung. Das wird auf jeden Fall experimentell.

    Danke. ;)


    Ich traue mir bei dem Thema selbst nicht so ganz, weil mir da irgendwie das Urteilsvermögen zu fehlen scheint. Letztendlich ist man jedenfalls eher selbst das Problem als die Fußmaschine. Zumindest, wenn es um hochwertige Modelle geht.
    Möglicherweise versuche ich dadurch rauszufinden, ob ich einen Schritt weiter gekommen bin oder nicht. D.h., sollte mir die 5000er wirklich besser als die IC liegen, habe ich mich wohl verändert und nicht die Pedale. :D