Habe überlegt, ob ich diese Grundsatzfrage stellen soll ... aber wenn das gleich direkt jemand macht, ist's vielleicht ganz gut. Denn Arbeitsaufnahmen, sprich "vernünftige und schnelle Mitschnitte", kann man auch mit einem Handyrecorder machen. Denn mit steigendem Aufwand beim Aufnehmen steigt auch der Aufwand der Nachbearbeitung, wenn sich das wirklich lohnen soll. Dann gehts weiter mit Dingen wie Übersprechen. Mindestens die Vocals müssen overdubbed werden, damit das am Ende wirklich gut klingt. Davon abgesehen, dass man entsprechend nah besprochene Aufnahmen mit bspw. einem SM58 erst mal ordentlich im Bassbereich beschneiden muss, damit das überhaupt nach was klingt. Habe auch schon Live Mitschnitte abgemischt und spreche aus Erfahrung. 
Eine weitere Sache, die mir einfällt: Sind das tatsächlich keine Kanonen auf Spatzen? Einen reinen AD/DA Wandler mit 32 Kanälen (von denen ihr kaum mehr als 16 brauchen werdet) für 3000€ in Erwägung zu ziehen, mit dem noch kein einziges Mikro vorverstärkt und ggf. mit Phantomspannung versorgt ist, geht für mich zumindest mit einem wirklich professionellen Ziel der Aufnahmen einher.
Ich nehme mal an, dass ihr das ganz alte Saffire Pro habt? Das war glaube ich nur ein Prototyp. Hatte ich selbst mal getestet, nachdem ich mit vielen Exemplaren der "normalen" Saffires gearbeitet hatte. Die Nachfolger sind die Scarletts mit USB Anschluss, die allerdings die gleichen Pre-Amps haben. Diese Qualitätsstufe betrachte ich sogar als ausreichend für professionelle Aufnahmen, wenn das Budget sehr klein ist. Da in eine viel höhere Liga zu gehen hat m.E. nur Sinn, wenn ihr das dann z.B. auch professionell nachbearbeiten lasst.
Ansonsten denke ich, dass ein digitales Mischpult mit Aufnahmefunktion für Einzelkanäle "trocken" (also unbeeinflusst von der Effektierung des Pults) sich gut für eure Zwecke eignet. Egal ob ihr mit PA oder In-Ear Monitoring probt - irgendwie müsst ihr das sowieso verstärken bzw. eure Monitor Mixe erstellen. Und so braucht ihr nur noch die Aufnahme mit laufen lassen.
Sind wirklich mehr als 16 Kanäle nötig? Wie groß ist denn das Drumset und wie viele von euch singen? Wobei die Gesänge wie gesagt sowieso overdubbed werden sollten. Allein das Schlagzeug müllt Gesangsmikros schon kräftig zu. Fängt man dann zu komprimieren wird das noch problematischer. Je größer der Raum und je durchdachter die Aufstellung, desto kleiner wird das Problem natürlich (ähnlich wie mit der Bühnengröße).