Beiträge von m_tree

    Ja, er meint zwei Schläge hintereinander im 16tel Abstand auf 140bpm. Keine durchgehenden 16tel. Und das ist schon machbar ...


    Die neuen Iron Cobras haben allerdings eine glattere Oberfläche als die alten. Was den Vergleich von Iron Cobra zu DW (die DWs nehmen sich vom Spielgefühl alle nicht viel - gleiche Kettenblätter vorausgesetzt) betrifft: damit habe ich mich erst kürzlich ausgiebig beschäftigt und erst mal eine einzelne 3000er besorgt. Eine DW 5002 (doppelte Version) steht auf meiner Einkaufsliste, wobei ich meine alte Iron Cobra behalten werde.
    Rein qualitativ und von der Verarbeitung nehmen sich die 900er ICs und die DW 5000er eigentlich nichts (wie andere Fußmaschinen aus der gleichen Preisklasse auch). Vom Spielgefühl allerdings schon. Die DW animiert mich jedenfalls zu gesetzterem und entspannteren Spiel, wobei man mit gleichem Kraftaufwand einfach mehr Punch und Lautstärke zu Stande kriegt - dabei ist die Präzision zwar "anders", aber nicht schlechter. Habe z.Z. allerdings nur eine einzelne 3000er mit der doppelten IC zum Vergleich. Double-Strokes gehen mit der DW für mich auch irgendwie besser. Und natürlich habe ich eine Rolling Glide (runde Kettenblätter) mit der 3000er verglichen (gibts nur in "Turbo" Ausführung, also mit runden Kettenblättern).


    Für deine Zwecke eignet sich eine DW m.E. besser als eine Iron Cobra. Und wenn die 20 Jahre halten soll, dann am besten gleich die 5000er.

    Danke, sehr cool :thumbup:


    Genau die beiden Dinge sind mir auch negativ aufgefallen, hatte es aber erst mal so gelassen. Man lernt bei jedem Ding etwas, das ist das Gute an der Sache ^^


    Die gesamten Drums sind sowieso etwas eigen und sehr zaghaft gespielt. Die Bassdrum hat kaum Kick Anteil, habe ich aber so gelassen. Die Snare habe ich mit einem Sample von mir unterstützt, und das ist auch der Knackpunkt. Das hatte ich 2017 in einem fremden Proberaum mit einem KM184 aufgenommen. Ein anderes Sample mit der selben Sanre, allerdings dem Original Teppich und einem MK-012, klingt ganz anders. Ich glaube sogar, dass die neueren Samples ok so wären, wenn sie mit einem neutraleren Mikro ohne Höhenbetonung - also z.B. einem MK012 statt dem KM184 - aufgenommen worden wären. Im Prinzip sind die wegen den Höhen so fast alle untauglich, weil sie stark aus dem Mix rausstechen.
    Ich mag diese Vorgehensweise bei Samples allerdings, weil sie sehr natürlich klingen und man kaum noch Höhen betonen muss. Den Einzelkanal des Samples hatte ich komplett flat gelassen, das Mehr an Höhen kommt dort nur durch den EQ auf dem Drum Bus. Aber bei diesen Samples bin ich wohl übers Ziel hinaus geschossen ... kann bald neue aufnehmen.


    Den Rimclick hatte ich übrigens auch mit einem Sample von mir unterstützt (auch mit einem KM184 aufgenommen, aber seitlich auf den Auftreffpunkt gerichtet).


    Mit dem Ende war ich auch nicht ganz zufrieden. Bei diesem Contest sind wohl nicht mal Arrangement Änderungen problematisch. Der Senior (und auch einige Contest Teilnehmer) hatte in seinem Mix auch einiges umgebastelt und den Song damit allerdings überladen, finde ich. Ich mag das generell nicht so, weil die Band und die Recording Leute sich ja was denken bei dem, was und wie sie machen. Selbst bei Timing Korrekturen würde ich vorher anfragen. Ich als Musiker würde das auch wollen.
    Werde das Ende aber noch anpassen.


    Hier gibts übrigens schon einige andere Mixe des Songs zu hören - fast 100 Mixe wurden schon eingereicht:


    http://discussion.cambridge-mt.com/forumdisplay.php?fid=473

    @ glatte Oberfläche:
    Wahrscheinlich habe ich einfach zu wenig Erfahrung mit unterschiedlichen Pedalen und werde das auf jeden fall auch ausprobieren, mag das gefühl aber nicht, wenn meine Füße unkontrolliert wegrutschen.


    Das unkontrollierte Wegrutschen würde ich jetzt einfach mal ganz dreist auf die Socken schieben. ;)


    Zitat

    @ Socken:
    Ich finde, in Socken habe ich ein wesentlich besseres Gefühl für das Pedal und kann die Dynamik besser kontrollieren. Aber auch das ist vermutlich gewöhnungssache und liegt wohl daran, dass das Schlagzeug früher im Wohnzimmer/ Schlafzimmer stand und ich dort nunmal nie Schuhe anhatte. Ein beheizbares Pedal würde mich allerdings begeistern. Im Winter ist´s im Proberaum oft kallt und dementsprechend Kalt sind die Pedale und dann auch meine Füße.


    Ich kenne da eine ganz einfache Lösung gegen kalte Füße: Warme Schuhe. :D


    Zitat

    @ meine Fußtechnik:
    Das fällt mir schwer zu beschreibem weil ich selten bewusst an der Technik gearbeitet habe. Spiele sowohl Heel Up alsauch Heel Down, spiele auch Doublestrokes, könnt jetz aber nich sagen welche Technik dabei genau zum einsatz kommt. Der Fuß ist für mich meißt eher intuitiv mit dabei und vielleicht auch die gröte Baustelle wenns ums perfektionieren geht.


    Das ist doch ein guter Grund, um das gesamte Thema noch mal richtig anzugehen.


    Ich würde das mit dem Besuch beim großen T erst mal sein lassen und mit Schuhen spielen üben. Selbst wenn du dann doch lieber mit Socken spielst, kann es ja nicht schaden auch mit Schuhen spielen zu können.
    Und dann würde ich mir für den Anfang erst mal eine Fußmaschine (ggf. gebraucht) besorgen, die man als "0815 Standard Allrounder" bezeichnen kann: Rundes Kettenblatt mit Doppelkette, Short bzw. normales Board (also kein Longboard), Bodenplatte, kein Schnick Schnack. Und dann ganz in Ruhe am eigenen Set ausprobieren, wie die sich im Vergleich zu deiner jetzigen spielt. Ggf. wieder verkaufen / zurück schicken oder gleich die nächste besorgen. Aber es halt langsam angehen. Weil du bisher nur deine Fußmaschine kennst und die auch nur mit Socken gespielt hast, bringt eine Hau-ruck Aktion da m.E. nichts.

    Ich verstehe eher nicht, warum man überhaupt ohne Schuhe spielt. Die muss man doch dafür erst immer aus- und anziehen, wenn man kein Barfuß-Läufer ist. ?(


    Und das mit dem Grip ist auch so eine Sache. Es gibt Spieltechniken, bei denen weniger Grip sogar vorteilhaft ist. Z.B. Doublestrokes mit Heel-Up.

    Ganz lustig ist übrigens, dass auch Felle einen eigenen Sound haben und dass die sogar zu ca. 70% am Klang beteiligt sind. Die restlichen 30% sind in Konstruktion, Material, Spannreifen und Hardware des Kessels aufgeteilt.


    Ist übrigens auch ein Zitat von Rossi Roßberg. Und der hat in dem Video eigentlich nur meine eigenen Erfahrungen bestätigt. Das ist ja erst letztes Jahr erschienen.


    Daher kann ich nur noch mal sagen, dass das "auf den Kesselton" stimmen ein (halber) Mythos ist, der es kaum wert ist, ihn zu suchen. Es überhaupt erst mal zu schaffen, die Felle nach Gehör - nachdem man sie gut (also nicht schief) aufgezogen und zentriert hat - in Stimmung mit sich selbst zu bringen, dann allerdings noch das Verhältnis zwischen Schlag- und Resofell und damit den Gesamtklang der Trommel in den Griff zu kriegen, ist schon mal eine Leistung. Und mir persönlich reicht das übrigens ... ich brauche da keinen Kessel Grundton zu suchen. Allerdings stimme ich auch keine fremden Schlagzeuge für Geld, ok. :rolleyes:


    Das stimmt so nicht. Ich war noch im November bei einem Seminar von Rossi Roßberg.
    Und da einige seiner Kunden in letzter Zeit zu DW gewechselt haben, stimmt er sehr wohl auf den Kesselton wenn es gewünscht wird.
    Seine Stimm-Methode hat allerdings auch den Vorteil, dass man quasi automatisch nahe am Kesselton landet.
    Das ist mir im Bass Drum Fell Thema schon aufgefallen, dass seltsames Halbwissen zu Rossi Roßberg verbreitet wird. Dass er z.B. keine Dämpfung in der Kick benutzt stimmt auch nicht.


    Und wenn ma ein Tom-Sound mit maximaler Resonanz möchte, ist es durchaus auch sinnvoll den Kesselton zu treffen.


    Ok, gut zu wissen. Das "seltsame Halbwissen" hab ich jedenfalls aus diesem Video:


    https://www.youtube.com/watch?v=X-HPbT5SpUM


    Im letzten Drittel gehts u.a. um die Tom Intervalle und am Ende um eine von Rossi gestimmte Bassdrum mit beidseitig PS3 ohne Dämpfung.

    Erwartest du denn eine ehrliche Antwort von mir, wenn dem so wäre? :P


    Nee, ganz so irre bin ich schon nicht. ;)


    Ein Admin könnte sicher herausfinden, von welchem Standort aus der Account erstellt wurde. Aber eigentlich ist's mir wurst. Wenn es wirklich MS selbst war - cool ... wenn nicht, bestätigt das nur, wie viele irre Leute es auf diesem Planeten gibt.

    Der Grundton ist prinzipiell einfach nur der tiefste Ton des Frequenzgemisches, das du mit dem Anschlagen einer Trommel erzeugst. Wo der genau liegt, liegt in letzter Konsequenz immer an der Stimmung. Du kannst eine Trommel sowohl tief, mittel als auch hoch stimmen. Festgelegt ist da überhaupt nichts. Allerdings hat jede Trommel einen bestimmten Bereich, mit dem sie am besten harmoniert.


    Du kannst Toms schon auch nach Intervallen stimmen. Aber selbst Drum Techs wie Rossi Roßberg machen das nicht. Wenn man für jedes Tom den gleichen Stimmungsansatz nimmt und die jeweils passende Stimmung findet, harmonieren die sowieso miteinander.


    Die ganze Sache geht ja auch noch weiter, da man Schlag- und Resofell nicht gleich hoch stimmen muss. Ein Schlagzeug ist kein Melodie Instrument. Töne entstehen da zwar schon, aber diese müssen keine exakt definierte Höhe haben.

    Am Anfang dachte ich auch an einen Fake. Aber mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher. Im Zweifelsfall mal lieber ernst genommen, zumindest offiziell ... ich könnte den ja mal im Cambridge Forum anschreiben und fragen, ob er das tatsächlich war.


    Btw - habe für deinen Mix gestimmt, Oliver ;)

    Neben Spikes haben einige Maschinen auch eine gummierte oder mit Klettbändern bestückte Unterseite. Davon abgesehen, dass die Bassdrum sowieso rutschfest stehen sollte, ist es schon gut, wenn die Fußmaschine einen eigenen "Grip" hat und die Bassdrum nicht zusätzlich belastet.


    Ich würde die Fußmaschinen übrigens unter "realen" Bedingungen am eigenen Set testen, um mir beim Spielgefühl letztendlich wirklich sicher zu sein. Im Laden an Pads ist so eine Sache, auch wenn man die an ein Set klemmen und spielen darf ...


    Vielleicht ist eine von den beiden ja was für dich:


    https://www.thomann.de/de/pearl_p_920_bass_drum_pedal.htm


    https://www.thomann.de/de/dw_2000_bass_drum_pedal.htm


    Auf jeden Fall abchecken solltest du den Unterscheid zwischen runden und exzentrischen Kettenblättern. Im Zweifelsfall würde ich immer ein rundes nehmen.

    :thumbup:


    Poste doch mal den Link zu deinem Mix, dann lass ich nen Vote da. ;)


    Ich mische übrigens gerade an diesem Song weiter. Das ist der aktuelle Mix Contest von Mike Senior, den er persönlich in meinem anderen Mixing Thread gepostet hat :thumbup:


    http://cambridge-mt.com/HannesKesebergMixContest.htm


    Werde ich hier auch mal posten und auf Feedback hoffen, bevor ich den einreiche. Habe die letzten Kritiken hier und da mit berücksichtigt, bzgl. Frequenzbild, Panning und Räumlichkeit.

    Weil dir das Thema Langlebigkeit so wichtig ist, gleich vorweg: Langlebigkeit kostet etwas mehr. Hochwertige Single Maschinen im Bereich um 200€ sind im Prinzip für die Ewigkeit gebaut und haben i.d.R. auch etwas bessere Laufeigenschaften als günstige Pedale. Beispiel: Ich bin langjähriger Iron Cobra Spieler und habe kürzlich die DW 3000 angetestet, die ich dir auch zum Test empfehlen würde. Allerdings hat das Pedal seitliches und klapperndes Spiel, was die 5000er definitiv nicht hat.


    Daher rate ich dir, einen 100er drauf zu legen und gleich was Ordentliches zu besorgen. Außerdem rate ich dir auch, in Ruhe verschiedene Pedale durchzutesten, die du vorher aussuchst. Welches Pedal dir persönlich liegt und mit welchem du dich am wohlsten fühlst, musst du für dich selbst rausfinden.


    Doppelkette ist seit einiger Zeit Standard, auch im Midrange Bereich. Eine glatte Oberfläche haben leider einige Pedale, aber die kannst du ja außer Acht lassen. ;)
    An einem Longboard ist nichts per se besser, es spielt sich einfach nur anders. Ich brauch auch kein Longboard.
    Ansonsten gibts auch noch Unterschiede beim Kettenblatt: Rund oder exzentrisch. Wirkt sich entsprechend aufs Spielgefühl aus.


    Direkte Empfehlungen gebe ich erst mal nicht raus. Denn wie gesagt solltest du das Budget m.E. noch mal überdenken, wenn du die nächsten 20 Jahre auf der Fußmaschine rumdemmeln willst, ohne dass sie auseinander fällt. ;)

    Laut den Bewertungen scheint der aber nicht so das Wahre zu sein (was ich von verschiedenen 14" Tama Teppichen nicht sagen kann). Puresound hatte ich früher öfters genutzt. Einziger Nachteil ist hier die Fummelei mit den Drähten - da ist ein Band m.E. die elegantere Lösung.


    Also das ganze evtl. gleich nutzen und einen besseren Teppich drauf machen. Ich würd einen von diesen beiden nehmen:


    https://www.thomann.de/de/pure…20_custom_wires_13_20.htm


    https://www.thomann.de/de/pure…_blaster_teppich_1320.htm

    Nein, die sind dabei. ;)


    Erwähnenswert ist noch, dass der Teppich mit zunehmender Tiefe der Trommel auch schlechter anspricht. Also je tiefer die Trommel, desto mehr Spiralen kann / sollte man tendenziell nehmen. Mehr als 20 Spiralen sind aber schon ziemlich fett, auch bei 6,5".


    Je nach dem wann du die Felle zuletzt gewechselt hast empfiehlt sich auch ein Fellwechsel (auch Reso). Beim Snare Resonanzfell das Snarebed beachten und reinstimmen. Das ist wichtig für eine gute Teppich Ansprache.


    Falls du bei Tama bleiben willst:


    https://www.thomann.de/de/tama_ms20sc13s_snareteppich.htm

    Hatte übrigens auch nicht bedacht, dass es Adapter von Klinke auf D-Sub gibt (Ein/Ausgänge beim Ferrofish aus dem Startpost z.B.). Der Vorteil davon ist vor allem, dass ihr eure Monitor Mixe mit einem richtigen Mischpult machen könnt. Das geht schon nach wie vor entspannter als jedes mal in der Interface Software rumfummeln zu müssen.


    Natürlich müssen dafür ein paar Eingänge für die DAW reserviert sein. Ob und wie das Qu-24 z.B. überhaupt mit Playback von der DAW zurecht kommt, weiß ich nicht.


    Dafür würde übrigens auch der nächst kleinere Ferrofish Wandler ausreichen. Die vollen 32 Eingänge könnt ihr sowieso nicht nutzen, weil ihr das Pult ja auch für Playback / Klick und Abhören als Ausgabe für die DAW braucht.


    https://www.thomann.de/de/ferrofish_a32_ad_da_converter.htm


    Mit beachten müsst ihr natürlch die Adapterkabel (4 Stück insgesamt, eins davon für den DAW / Interface Output): https://www.thomann.de/de/cae_subd_25polstkl_3m.htm


    Voraussetzung dafür ist wie gesagt, dass die Direct Outs des Pult (sofern wirklich vorhanden) symmetrisch geführt sind.
    Dennoch wäre das Pult dann nur fürs Recording und die Wiedergabe zuständig. Zum Abmischen solltet ihr schon die DAW benutzen.

    Die genau Bezeichnung ist: Mackie 32.8.2 8 Bus Mixing Console


    https://www.ebay.com/p/Mackie-32-8-8-bus…id=132911478611


    Wenn ich das richtig sehe hat jeder Kanal einen Direct Out auf der Oberseite. Sollte das tatsächlich der Fall sein, könnt ihr die z.B. an so ein Interface anschließen:


    https://www.thomann.de/de/motu_16a_avb.htm


    Aber das wird halt ein Kabalsalat. Andere Pulte haben die Direct Outs auf der Rückseite. Man findet auch kaum Interfaces mit mehr als 16 Line Eingängen. Weiterhin sollte die Line Übertragung von Pult zu Interface auch symmetrisch sein (Stereo Klinken Kabel) ... wenn das in diesem Fall hier nicht möglich ist -> kategorisch ausschließen.


    Zitat

    Was mich bei solchen Dingern (auch Presonus, Behringer, Midas etc.) abschreckt ist, dass du gefühlt 1 Million Features hast, im Sinne von: Das Ding kann alles, aber nichts richtig gut.


    Mir ist auch klar, dass das Mackie keine Sahneschnitte ist, aber bis jetzt hat es uns echt gute Dienste geleistet.
    Und man kann ja auch nicht alles gleichzeitig aufrüsten, dass wird bei uns Schritt für Schritt passieren, je nachdem was der Geldbeutel gerade so her gibt.


    Ich kenne diese A&H Pulte zwar nicht direkt, aber hatte mich auch schon vielseitig informiert. In erster Linie sind das sowieso Live Pulte und das können die bis zu einem gewissen Level schon ausreichend gut (also nicht gerade Hallengigs mit 5000+ Zuhörern). Die Aufnahmefunktion macht ja einfach nur einen Mehrspur Mitschnitt der rohen Einzelkanäle. Hier kommt es lediglich auf die Qualität der Pre-Amps und Wandler an. Und wenn die beispielsweise auf dem Level von eurem bisherigen Saffire sind, wüsste ich nicht, was gegen dieses Pult spricht.


    Man kann auch mal schnell einen 6-stelligen Betrag in Aufnahmetechnik investieren, wenn man Zeug zusammenstellt, das jeweils wenig, aber dafür "richtig" kann.


    Es gibt da viel größere und wichtigere Baustellen, wenn die Technik ausreichend gut funktioniert. Z.B. der Instrumenten Sound, die Räumlichkeiten, die Mikrofonierung, das Arrangement, die Performance und vor allem die Nachbearbeitung. Allein, was man alles im Mixdown machen kann / sollte, aber auch komplett verhunzen kann, wiegt zig mal schwerer als jede Farbnuance eines bestimmten Pre-Amps.


    Zitat

    Und die Aussage stimmt nach meiner Meinung nach absolut nicht, man bekommt auch qualitativ gute PreAmps mit Färbung unter 1000€. Das ist zwar immer noch ein Haufen Geld, aber definitiv günstiger als obiges Beispiel. Und da kommt es ja auch immer darauf an, was man gerade für ein Sound sucht, bzw. was auch die Vorlieben sind.


    Wenn ihr euch so für das Pre-Amp Thema interessiert, ist das vielleicht was für den Anfang:


    https://www.soundonsound.com/r…cusrite-liquid-saffire-56


    Das bietet neben der Möglichkeit über ADAT auf bis zu 24 Kanäle zu erweitern (andere Interfaces fast ausschließlich nur bis auf 16 Kanäle) noch für zwei Kanäle relativ realistische Pre-Amp Simulationen verschiedener klassischer Pre-Amps, die zusammen ein halbes Vermögen kosten.