MILLENIUM MPS-600 E-DRUM - Test - UPDATE, 02/2011

  • Hallo allerseits,


    neuster Zwischenstand,


    Bassdrum-Pad war defekt. Habs wohl doch etwas zu heftig mit der Doublebass-Maschine "traktiert".
    Ein filigranes Kabel war "durch". Die sind ziemlich dämlich verlegt - laufen genau durch den Auftreffbereich der Schlegel.
    Habs Pad geöffnet, Kabel verlängert, gelötet und umgeleitet (liegen jetzt am Rand) und wieder verschlossen.
    Funktioniert jetzt einwandfrei. Ist im Übungsbetrieb nicht weiter tragisch, aber im Road-Einsatz untragbar sowas - iss klar.
    Also mein Reden - das Set taugt für Übungszwecke.
    Bis zum nächsten Defekt dann ;)
    Gruß
    Thomas
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    der Threadupdate war fällig, nach 1 Jahr Benutzung des eDrumsets.
    Resumee 11/2010
    - die Pads sind doch nicht ganz so flink wie zunächst angenommen. DoubleBass schnell gespielt oder Snare-Wirbel scheinen nicht ganz 1/1 zu laufen.
    - bisher im Übungseinsatz keinerlei Probleme oder Ausfälle. Bin bisher sehr zufrieden.


    Gruß
    Thomas
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    ich bin der Thomas, lese hier sehr viel mit und schreibe sehr wenig. Um das Wenige mal etwas zu mehren ein kurzer Beitrag.


    Ich weiß, ich weiß, das MPS-600 von Thomann ist für viele nicht der Rede wert - hab ich hier gelesen und unter 1,5 KiloEuro machens hier manche sowieso nicht aber ich habs mir dennoch bestellt. Ich stelle keine Profi-Anforderungen und wollte mal "fühlen" wie sich soein edrum-Set anfasst.


    Hab es seit 2 Wochen - erster Eindruck - ganz nett. Im einzelnen:


    positiv:
    - schneller Aufbau
    - einfache Verkabelung (farb. gekennzeichnet und beschriftet)
    - solide Anmutung
    - Gummipads mit angenehmem Spielgefühl
    - Die Pads reagieren flink, haben 2 Zonen und zwei Sounds - die Becken-Pads ebenfalls. Trommelwirbel kommen sauber (keine Aussetzter wie hier schon jemand bemängelte)
    - enormer Rebound (das kenn ich von meinen "schlaffen" Pinstipes garnicht - die Sticks kommen ja wirklich zurück, ohne dass ich dran ziehen muss - iss jo 'n Ding)
    - Steuergerät mit diversen "Sounds" und etc.
    - Slot für SD-Card zum nachfüttern/abspeichern


    negativ:
    - Sounds des Steuergerätes - na ja - klingt nach "Plastik"
    - Schnittstellen (Midi/USB) nur für "seltsame "Steckerformate. Eine simle USB-Verdrahtung zum PC oder der simple Anschluß eines MP3-Players scheint mir so ohne weiteres nicht möglich. Geht alles nur über MIDI (ich dachte immer, das ist was für keyboarder) die SD-Card. Und die (übriggebliebene) von meinem Motorola-Handy erkennt das Steuergerät nicht :(
    - Billigste BD-Fussmaschine. Aber gut - da schraub ich eh meine drann
    - gewöhnungsbedürftiges HH-Pedal. Wäre IMHO besser eine normale HH-Maschine zu verwenden und nur die "eBleche" draufzuschrauben - aber dann kriegen die wohl das Zisseln nicht hin, vermute ich mal - zumindest nicht in der 600EUR Liga.


    Resumee bisher:
    Ich brauch keine 2000EUR Schallschutzkabine bauen um daheim üben zu können, für 600EUR kann ich im beheizten, vergemütlichten Übungskeller trommeln wann ich will - auch und geradeeben Abends wenn die Kinder schon schlafen.
    Als Übungsset - bisher - prima. Ich werds behalten.


    Fortsetzung folgt.


    Gruß
    Thomas

    TH

    3 Mal editiert, zuletzt von ThomasH () aus folgendem Grund: Update!

  • Danke für Dein Feedback. Ist doch prima, dass dieses Set Deine Ansprüche erfüllt und Du zufrieden bist. Dann weiterhin viel Spass damit. :thumbup:


    Da Du die "großen Beträge" mehrmals erwähnt hast, hierzu noch eine Bemerkung: Es ist sicher unstrittig, dass man auf diesem Set für 600 EUR gewisse Dinge durchaus gut spielen kann. Ebenso unstrittig ist aber auch, dass man für mehr Geld auch mehr bekommt. Und viele haben doppelt bezahlt, indem auf das Einsteigerset sehr bald ein etwas leistungsfähigeres folgte, man aber leider für das günstige No-Name Einsteigerset im Gebrauchtmarkt nix mehr bekommen hat. Insofern können sich auch größere Ausgaben auf lange Zeit manchmal durchaus rechnen. ;)


    Bin gespannt, wie es bei Dir in einiger Zeit aussieht... :rolleyes:


    Grüße,
    Kaiser

  • Schnittstellen (Midi/USB) nur für "seltsame "Steckerformate. Eine simle USB-Verdrahtung zum PC oder der simple Anschluß eines MP3-Players scheint mir so ohne weiteres nicht möglich.

    Meinst Du solch einen Stecker?



    Das ist ein Midi-Stecker, das ist der Standard für die Übertragung. Deine Soundkarte könnte über einen solchen Eingang verfügen.

  • Hallo,
    Kaiser09
    natürlich hast Du recht, ein teureres eDrum-Set bietet mehr. Es ist roadtauglich, die Pads reagieren anders (mglw. meshpads) hat bessere Sounds etc. Diese Anforderungen stelle ich jedoch nicht an mein Set. Es wird lediglich zu Übungszwecken eingesetzt. Allerdings bezog sich meine "Spitze" schon auf einige Poster hier im Forum die, egal wie niedrig die Anforderungen sind, ein recht hohes Minimalpreisniveau nicht unterschreiten wollen oder es zumindest hartnäckig empfehlen.
    Extrembeispiel: "suche Drumset für 4 Jährigen Jungen. Was soll ich kaufen?"
    Eigentlich klar: so billig wie möglich, klein, gebraucht. Man weiß nicht ob der 4 Jährige überhaupt Lust hat zu spielen (kann ne Eintagsfliege sein), ob er Talent hat ist unklar und evtl. ist nach 3 Wochen die Lust verflogen. 50 Öcken ausgegeben (max. mehr auf keinen Fall) und wenn der Sohnemann keine Lust mehr hat dann die Schlagfelle runter, Resofelle drinnlassen, Blumenerde rein und bepflanzen.
    Meinen doch einige empfehlen zu müssen, unbedingt ein hochwertiges Markenset zu kaufen wg. späterem Unterricht u.s.w., Wiederverkaufswert blabla - ist natürlich völliger Unsinn.
    Oder, einem Anfänger, der mehrfach betont kein oder sehr wenig Geld zur Verfügung zu haben wird empfohlen, er müsse ja mindestens ne Iron Cobra kaufen, "also drunter auf gar keinen Fall". Alles schon gelesen - deshalb, quasi vorbeugend, meine Bemerkung bzgl. des Preises.


    mc.man
    Danke, daß Du dir die Mühe gemacht hast, die Bilder zu posten. Das mit den "seltsamen Steckerormaten" war natürlich etwas überzeichnet, aber mal ehrlich - im HiFi-Bereich hat man die DIN-5Pol-Stecker in die ewigen Jagdgründe geschickt und als MIDI-Verbinder tauchen sie jetzt wieder auf.
    Ist schon seltsam, wie unkoordiniert manches in der Wirtschaft so abläuft - der Markt solls immer richten - aber der hat meist Scheuklappen auf.


    Am eDrum-Steuergerät sind DIN-5Pol-Buchsen sichtbar - das passt - aber meine Soundkarte onboard (ich brauchte da bisher nix "fettes") hat sone Buxe nicht. Geht nicht PC-seitig Cinch oder sonstwas? Kann ich da tatsächlich meine alten HiFi-DIN-5Pol Verbindungskabel verwenden mit PC-seitigem Adapter auf , sagen wir, Cinch?


    Gruß
    Thomas

  • Hallo ThomasH,



    was bezweckst du denn mit der Verbinung zum PC?


    Willst du nur die Sounds aufnehmen, oder willst du externe Soundprogramme nutzen?



    Das Modul, so weit ich es erkenne konnte, verfügt doch noch über 6mm klinkenbuchsen sowohl IN und OUT. Hierüber lässt sich via adapter doch leicht die Verbindung zum Soundeingang (mini Stereo-Klinke) herstellen und mit einem Aufnahme-Programm (Audiocity oder ähnlich) die Sounds aufnehmen.



    Willst du externe Sounds benutzen (AddictiveDrums, EZ-Drummer usw), bleibt dir die MIDI-Verbindung nicht erspart. Diese lässt über MIDI-to-USB Adapter auch leicht herstellen.



    Da du schon länger im Forum dabei bist, konnte ich mir kaum vorstellen, dass du das nicht weist. Aber aus deinen Beiträgen liest es sich so.



    Gruss Kellaya

  • Hallo Kellava,


    eDrum sind völlig neu für mich. Ich habe in dieser Rubrik bisher nie gelesen. Sorry - deshalb meine laienhafte Fragerei.


    Die Klinkenausgänge sind für den Anschluß an Amps - also line-out. Na gut - das wäre auch soundkartengeeignet.


    Ich würde am ehesten neue Sounds hinzunehmen wollen und glaubte die Anleitung so verstanden zu haben, daß der neue Sound in Form eines Files hochgeladen werden kann.


    Die Sounddatei wird mittels SD-Card transportiert. BD,Sn,T1,T2,T3,T4 also 6 Dateien.


    Wann und wozu brauche ich denn dann MIDI?


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Thomas,




    also zum eigentlichen Modul des MPS-600 und dessen Fähigkeit sounds zu laden kann ich nichts sagen. Hätte jetzt vermutet, dass dazu der USB-Port benuzt werden kann.Nun gut, geht wohl auch (oder nur) über SD-Karte.




    Wozu du MIDI-Brauchst? Wenn du dazu noch keine Vorstellung hast, möchte ich dich auf den "E-Drum für Anfänger" Thread verweisen:


    E-Drums für Anfänger (FAQ)




    Hier findest du fast alles, was dich am Anfang interressieren dürfte. Unter anderen auch viele nützliche Informationen zum Thema MIDI.


    Da, wie du selber schreibtst, und ich auch, Anfänger im E-drum und Midi Bereich bist. Kann keiner deine einzelnen Fragen beantworten. Jede Antwort würde weitere Fragen aufwerfen.


    Daher mein Verweis auf den o.g. Thread.




    Gruss Kellaya

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