Beiträge von mc.man

    Man erkennt aber, dass der Trommler, seine Performance und das Genre eine ganz entscheidende Rolle dabei spielen. Drumm.er macht das auf einem sehr hohen und professionellem Niveau, die Technik ist sauber aufeinander abgestimmt - und eben auf dem Punkt getrommelt. Da wundert es nicht, dass es dort keine Rolle spielt, ob das ein ein E- oder A-Drum ist.

    Ob das in einem Jazz-Kontext genauso eindrucksvoll funktionieren würde, wage ich zu bezweifeln. Es gibt aus meiner Sicht aber auch keinen guten Grund dort ein E-Drum einzusetzen.

    erklärt jemand aus der Riege "leitender Position"

    Mir erschliesst sich leider nicht welche Intention der Threadstarter mit diesem Thread verfolgt. Er hat hier keine Frage gestellt und auch selber keine Meinung hinterlassen.


    Die betroffene Zielperson bin vermutlich ich, auch wenn ich nicht weiß, inwiefern ich eine leitende Rolle habe. Ich bin als mc.mod Moderator und nichts anderes. Auch habe ich in dem besagten Thread auch nicht den Musiker herabgewürdigt, ich habe lediglich sinngemäß gesagt, dass sie diesen Song in der Form nicht mag. (Frickelig im Sinne von zu viel gespielt, und kaputt im Sinne der ursprünglichen Stimmung). Mit keinem Wort habe ich etwas über den Musiker selbst geäußert, auch nicht indirekt.


    In diesem Thread wurden viele verschiedene Meinungen zu dem Song kundgetan, Manche krasser als meine, andere mit Gefallen, genau das liebe ich an der Musik. Es geht um Geschmack und eigenes Empfinden. Und genau deswegen gibt es so viel unterschiedliche Musik. Technisch nicht gut gemachte Musik kann gefallen und andersherum auch. Jemand kann sich etwas bei seiner Interpretation gedacht haben, er kann sich intensiv damit beschäftigt haben, aber gefallen muss es trotzdem nicht. Und umgekehrt.

    Warum beißt ihr euch immer an einer Aussage fest?

    Naja, dieser Post suggeriert, dass Du möglicherweise mit fremden Material hantieren möchtest.

    Ich glaube ich würde erstmal heimlich in den Proberaum gehen und selbst mal abchecken was so geht.

    Nur gucken wird für Deine Intention nicht reichen.



    Um die Kurve auf die Ausgangsfrage zu bekommen: Rücksichtnahme, oder vielleicht einmal das Problem aus Sicht der anderen zu betrachten, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, ist immer ein guter Weg. Bei einer Ablehnung einer Lösung mal nachhaken, wieso etwas auf Ablehnung stößt. Dabei auch gern mal etwas tiefer nachfragen. Viele Vorschäge machen, bei der man selbst auch seinen Beitrag liefern muss.

    Unser Giarrist hatte letztens bei einer Probe (trotz InEar) nichts gehört, weil ihm der Bassist zu laut war. Wir haben dann gemeinsam gecheckt woran es lag und das Problem behoben. Wichtig ist "gemeinsam" und aus dem "Blick des anderen" analysieren. Ist echt entspannt so!

    Hallo,


    hat noch jemand aktuell das Problem, beim Anmeldebildschirm auf Facebook via Browser in einen Loop mit dem PopUp für Cookies zu geraten?

    Ich kann nicht einmal auf die Supportseite kommen, weil ständig dieses Popup hochkommt.

    Das passiert auf allen Rechnern und diversen Browsern hier im Haus.


    Kennt das jemand und hat vielleicht eine Lösung dafür?


    Danke und Gruß

    Uli

    Natürlich ist das Transkribieren auch etwas, was man lernen muss. Aber dafür muss ich Sachen nicht spielen können, man muss lernen zu beobachten und zu hören. Das schöne dabei ist, dass man neues erkennt, einen neuen Handsatz, oder eine Orchestrierung der Trommeln. Das ist genau das was den Lernprozess unterstützt.

    Ist ja sowiso nahezu Null los hier im e-Sektor und vor allem auch im Software-Sektor gibt es ungeachtet meiner Wenigkeit eigentlich keinen einzigen fortgeschrittenen oder nerdigen Type

    Es ist doch schön, wenn man ein Alleinstellungsmerkmal hat.

    Aber hier gibt es tatsächlich einige Nerds, nur dass die sich hier nicht auf Deine Anregungen äußern. Warum ist das so?


    Du wertest Zustimmung zu einem Post anderer als Ablehnung an Deine Person. Und in der Resonanz begegnest Du den Menschen hier nicht sehr freundlich und verhöhnst sie. Und wenn Du sachlich darauf angesprochen wirst, kommst Du mit einer fadenscheinlichen Entschuldigung, um im nächsten Schritt wieder pauschalierend anzugreifen, ein Beispiel findest Du in diesem Thread. Vielleicht reflektierst Du einmal Deine Posts und denkst darüber nach wie Du damit auf andere wirkst.

    In einem Metzgerforum kann man die Menschen nicht zum Tofu bekehren, da reicht es nur für einen Beilagen-Thread.

    Nick74 Bezogen auf diesen Post:

    Warum sollte ich das alles tun? Ich bin glücklich mit meinem Set. Das was ich am Schlagzeug mag, bekomme ich mit meiner Lösung schnell und einfach, in Verbindung mit einem E-Drum muss ich reichlich technischen Aufwand erbringen um etwas simuliertes zu bekommen. Denn Luft wirst Du mit einem E-Drum nicht bewegen.


    Es sind halt zwei unterschiedliche Welten und damit verbunden unterschiedliche Herangehensweisen. Ich liebe das Experimentieren mit Fellen und

    Stimmungen. Ich mag es, wenn mir ein besonderes Becken unter die Stöcke kommt. Ich weiß den Wert eines toll gefertigten Stückes Blech zu schätzen. Ich klicke es nicht weg, wenn es mir auf den ersten Blick nicht so zusagt, sondern ich beschäftige mich damit und das gern. Diese Erlebnisse und Empfindungen wird man mir nicht wegargumentieren.

    Ich bin auch stets ein bißchen belustigt über die vielen A-Leute mit ihrem Grundsatz "ich finde e-Drums richtig doof, und weißt du auch warum: weil ich noch nie geil klingende Sampler-Sounds auf den Ohren hatte und ich noch nie die Möglichkeiten von eDrums ausprobiert und genutzt habe. Hä!"

    Ich finde E-Drums nicht doof, haben sie mir doch vor 14 Jahren den Wieder-Einstieg in das Trommeln ermöglicht. Ich war sehr experimentierfreudig, habe Trigger selber gebastelt und SD2 mit den tollen Sounds eingesetzt. Jetzt spiele ich nur noch auf A-Drums! Warum? Die Abhängigkeit von einem Rechner ist mir auf einem RR-Drummertreffen mal um die Ohren geflogen. Rechner tot, Trommeln leise. Das war ein Aspekt, ein weiterer ist die Abhängigkeit von 128 Midi-Stufen und die damit verbundene Dynamik. Aber später habe ich gemerkt, dass man das vielleicht noch akzeptieren konnte. Dann noch das viel angebrachte leise Spielen, das hat für mich im Reihenhaus auch nicht funktioniert, dem Trittschall sei Dank. Was mich dann aber vollends auf die A-Schiene gebracht habe, war das Feel am Set. Ein Schlag auf ein gut gestimmtes Standtom bei einem Musikalienhändler hat meinen Bauch erreicht. Etwas was ich immer vermisst habe. Bass nur auf den Ohren und nicht am Körper hat mich wohl nie zufrieden gestellt. Deshalb höre ich gute Musik auch lieber über die Stereoanlage als über den Kopfhörer.

    9 Jahre später geht es mir immer noch so. Es ist ein gutes Gefühl Luft zu bewegen - und das wirkt bei mir nur mit einem A-Set.

    Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich einer Generation Hobbymusiker entstamme welche heute weitestgehend ausgestorben ist.

    Das glaube ich nicht, diese Generation Hobbymusiker ist hier stärker vertreten, als man denkt. Aber vielleicht ist diese Generation einfach etwas gelassener im Umgang mit einer - für meinen Geschmack - oft zu dogmatisch, religiös geführten Diskussion, so dass diese Generation hier weniger in Erscheinung tritt.


    Aber so lange man Spaß am trommeln halt sollte man es machen, egal mit was.

    Genau so!

    Folgende Mikros habe ich verwendet:


    Snare Kandidat 1 Audix i5
    Snare Kandidat 2 Shure SM57
    OH Kandidat 1 LineAudio cm4
    OH Kandidat 2 Rode NT5
    FT Kandidat 1 Sennheiser e904
    FT Kandidat 2 Rode NT5


    Bei der Snare bin ich aktuell hin und hergerissen, beide Mikros haben ihre Besonderheiten.


    Das LineAudio habe ich frisch erhalten, das hat mich überhaupt erst zu den Vergleichsaufnahmen bewegt. Ich finde die Aufnahmen der LineAudio deutlich entspannter, die Becken werden sehr viel realistischer abgebildet.


    Überraschend war für mich die klangliche Nähe des e904 und nt5 am Standtom. Das e904 ist etwas wärmer und hat etwas mehr Bauch, das gefällt mir besser.

    Die Gelegenheit war da und ich habe gezielt Mikros zum Vergleich an mein Set gebaut. Vielleicht habt ihr Spaß daran zu raten, welche Mikros zum Einsatz gekommen sind. Nun ja, wahrscheinlich ist es wirklich nur raten :D.

    Welches gefällt Euch jeweils besser im direkten Vergleich?

    Ihr hört das unbehandelte Signal, ich habe daran nicht geschraubt.


    Starten wir mit einem Paar an der Snare (Sonor S-Classix 14x6 mit Gußreifen):

    Snare Kandidat 1

    Snare Kandidat 2


    Weiter geht es mit zwei Pärchen Overheads, die Positionierung ist "Recorder-Man". Die ersten 20 Sekunden hört man nur Becken (Ride ist ein K Custom dark, der Rest ist Paisty twenty), im zweiten Teil dann das ganze Set:

    OH Kandidat 1

    OH Kandidat 2


    Für mich die größte Überraschung am Standtom (Sonor S-Classix 16x16), das Ergebnis habe ich so nicht erwartet:

    FT Kandidat 1

    FT Kandidat 2


    Viel Spaß

    Bei einem E-Drum mit Mesh-Heads liegt das Problem nicht in den Bewegungsabläufen, sondern eher in der Klangerzeugung. Bei einem akustischen Set bekommt man die Anschlagdynamik und die Anschlagpositionierung direkt zurück. Man spürt es und man hört es.
    Bei einem E-Drum wird versucht, das nachzubilden. Die Klangerzeugung ist komplex und gelingt je nach eingesetzter Technologie mal mehr mal weniger gut. Dafür kann man ein E-Drum für bestimmte Musik super einsetzen, wie z.B. eleltronische Musik, oder auch Tanzmusik.


    In einem Sauna-Neben-Raum ohne ausreichende Lüftung würde ich keine Trommel - auch keine billige - platzieren. Man könnte einen elektrischen Luftentfeuchter einsetzen, der die Luftfeuchtigkeit auf einem sinnvollen Niveau hält.

    Ich habe einen kompletten Satz Kesselhardware für zwei Hängetoms, einem Standtom und einer 22er Bassdrum. Komplett mit Hoops und Spannringen der Bassdrum aus Holz. Standtombeine, komplettes Befestigungsmaterial.
    Die Hardware stammt von einem Tama Imperialstar aus den 80er, sie entspricht der Hardware des damaligen Superstar. Das ist richtig gutes Material.


    - 40 TomTom-Böckchen inkl. Schrauben
    - 20 Bassdrum-Böckchen inkl. Flügelschrauben
    - 3 Floortom-Beine inkl. Befestigungsböckchen
    - 2x12" Spannreifen
    - 2x13" Spannreifen
    - 2x16" Spannreifen
    - 2x22" Holzspannreifen
    - 2 Bassdrumbeine inkl. Befestigung
    - 1 Bassdrumrosette
    - 1 Tom-Halterung für beide Toms
    - viele Schrauben
    - 3 Muffen für Ventholes für die Toms
    - 1 PS4-Fell für die BAssdrum und ein Resofell mit Guckloch


    Was kann ich wohl dafür verlangen?

    Wir proben seit einiger Zeit nun mit dem Klick und setzen ihn auch live ein - Live neigt man auch eher dazu ein anderes Tempo zu gehen als im Proberaum. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll, wenn alle ihn hören, dann ist man als Trommler nicht dauerhaft damit beschäftigt, andere Instrumente wieder einzufangen. Man gewöhnt sich mit der Zeit daran und die Konzentration auf den Klick läßt deutlich nach, das werden irgendwann Automatismen. Sollten wir live trotzdem mal aus dem Klick rutschen, schalte ich ihn aus - dafür habe ich einen Fußschalter.


    Drei von vier Musiker nutzen bei uns InEars, das macht es leichter, ein Klick über die Monitorbox ist live eher suboptimal. (Obwohl man auf einer Live-CD der Fantas den Klick schon mal hört ;) )


    Aber jeder Jeck ist anders, bei uns funktioniert das inzwischen sehr gut.