Erfahrungen mit Cubase (Cubasis 3) mit Android

  • Ja klar, du stellst "die Sampelrate" auf 64 ein. Mann, du bist hier der Pro-Audio-Held der noch nicht mal weiß, was "Samplerate" bedeuted. Gratuliere!


    Oh, falsche Nomenklatur. Sowas von sorry. Also genauer: Ich stelle in der app unter Einstellungen die Latency Control auf 64 Frames ein. Als pro-audio und IOS-checker wirst du mir bestimmt sagen, wo du den Treiberdialog mit low, medium und high gefunden hast.


    Ich hoffe immer, ich muß mit Typen wie dir nie was zu tun haben, hab' ich dann leider aber durchaus doch öfters (jobbedingt)


    Scheiß Job. Hättest du doch in der Schule besser aufgepasst. :P Na, ist das Brett jetzt dick genug?

  • Hallo Jungs,
    ich finde es wirklich schade, dass bei Software-Drumming-Themen so oft eine latente Aggressivität rauszulesen ist. Die Inhalte sind ja meistens sehr interessant und für viele sicher auch sehr informativ, aber die schlechte Stimmung zieht das schon ziemlich runter. Schade.
    (Aussagen und Erfahrungen anderer müssen ja auch nicht zwangsweise falsch sein, sondern können vielleicht durch einen anderen Kontext / andere Messmethoden / andere Definitionen ... zu Stande kommen. Ist doch spannend herauszufinden, wie man da zusammen kommen kann und wie es mit den eigenen Erfahrungen zusammen passt.)
    Ich fände eine entspanntere Herangehensweise jedenfalls toll und hilfreich. :)

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

  • IOS-checker

    Ja eben net! Ich hasse dieses Gedöns und bezweifel, daß IOS irgendwas hinsichtlich SoftwareDrumming taugt.


    wo du den Treiberdialog mit low, medium und high gefunden hast

    Ich meine mich an Cubasis und/oder GarageBand zu erinnern.


    Hättest du doch in der Schule besser aufgepasst. :P Na, ist das Brett jetzt dick genug?

    Och, ging. Hätt's mir schlimmer vorgestellt.


    Ich fände eine entspanntere Herangehensweise jedenfalls toll und hilfreich.

    Ja, Du hast recht: lass mal entspannen. :)

  • Es gibt kein USB Midi oder ein DIN 5pol Midi.
    Midi hat eine fest definierte Spezifikation mit einer Übertragungsrate von exakt 31250 Bit/s. Eine Note/ein Datenpaket hat exakt 1 Byte + 1 Stop- und ein Startbit. Diese 10 Bit benötigen auf einem 30 Jahre alten Atari oder einem neuen Macbook immer genau 0,96ms!
    Der einzige Vorteil von Midi über USB ist die hohe Bandbreite auf kosten einer Latenz.
    Und nein, die Latenz kommt nicht von deinem RME Interface sondern von der Pufferung deines USB Ports im Rechner.
    USB ist eben keine "echte" serielle Schnittstelle, sondern eine serielle mit Puffer.



    Würdest du deine edrums mit einem Din Kabel an einer echten RS-232 Schnittstelle (aus den 60er Jahren btw) anschliessen, würdest du nochmal einige ms einsparen.


    Ich darf dann mal aus Wikipedia zitieren:


    "Die Übertragung von einer typischen MIDI-Information bestehend aus 3 Werten ist beim Standard-MIDI mit unter 1 ms immer noch schneller, als
    die typische Latenz, die am USB-Bus beobachtbar ist. Diese liegt im
    günstigsten Fall bei 1–2 ms, kann aber auch bis zu 50 ms betragen..
    USB 2.0 und 3.0 bringen hier leider keine Verbesserungen, sondern haben sogar oft noch höhere Latenzen.
    Erst ab 30–100 Noteninformationen... ist USB in Summe schneller, weil
    es die höhere Bandbreite aufweist, hätte allerdings in Abhängigkeit der
    Paketgrößen immer noch eine nicht reproduzierbare Latenz und damit
    Jitter.
    Daher ist USB weniger für das Live-Spiel und mehr für die Produktion von Musik aus der DAW heraus geeignet."


    Der USB to lighning Adapter über den man gemeinhin seine Audio und Midigeräte am Pad anschließt, ist eben kein USB Port und auch deutlich schneller als an einer Windowskiste und vermutlich auch als an deinem Macbook.


    Die von mir zitierten 4,5ms RTL (am Audioausgang, nicht am angeschossenen Interface) habe ich glaubhaft übernommen.
    Ob das jetzt 44.1 oder 96kHz sind ist auch egal, Ebenso ob Apple "low, mid oder high" schreibt anstatt Zahlenwerte.
    An meiner Küchnmaschine steht auch nur Stufe 1-4 und nicht die Leistungsaufnahme.
    Jetzt haben wir hier den Thread gekapert, wo es doch nur um Cubasis für Android ging :pinch:

    don´t panic

  • "Die Übertragung von einer typischen MIDI-Information bestehend aus 3 Werten ist beim Standard-MIDI mit unter 1 ms immer noch schneller, als
    die typische Latenz, die am USB-Bus beobachtbar ist. Diese liegt im günstigsten Fall bei 1–2 ms, kann aber auch bis zu 50 ms betragen.. USB 2.0 und 3.0 bringen hier leider keine Verbesserungen, sondern haben sogar oft noch höhere Latenzen.


    Es gibt kein USB Midi oder ein DIN 5pol Midi.
    Midi hat eine fest definierte Spezifikation mit einer Übertragungsrate von exakt 31250 Bit/s. Eine Note/ein Datenpaket hat exakt 1 Byte + 1 Stop- und ein Startbit. Diese 10 Bit benötigen auf einem 30 Jahre alten Atari oder einem neuen Macbook immer genau 0,96ms!


    Nein, nein, nein und nochmals NEIN! Das ist vollkommen falscher Bullshit. Vergiß mit Anlauf den von Irgendwelchen in vergangen Zeiten verfassten Wiki-Bla. Lies das! : The Latency Hunters, second edition, the real deal, USB MIDI vs old Midi DIN Cable



    Mit externem USB Interface liegt die RTL dann schon bei >10ms.

    Gut, das kann sein (es deckt sich mit meiner Erfahrung), und evtl. daß es das auch war, weswegen ich so eine Aversion gegen diesen Pad-Mummpitz habe, denn normalerweise akzeptiere ich das Audio aus diesen lächelichen Buchsen nicht. Gute DAC und analoge Verarbeitung seitens eines fähigen/hochwertigen Audio-Devices sind bei mir Pflicht.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!