Beiträge von Korki

    Das führt jetzt vielleicht ein bisschen ab vom Schuss, aber meine dringende Empfehlung wäre: Sprich mit deinem Vater. Erkläre ihm doch, dass dich das sehr mitnimmt. Vielleicht ist ihm das gar nicht bewusst. Aber egal, wie er reagiert: Dass du es angesprochen hast, wird dir sicher helfen.

    Wenn einem klar ist, dass man mit neuer, teurer Snare nicht besser spielt und nur besser klingt, weil man sich besser fühlt, spricht doch nichts dagegen, sich mal was zu gönnen.


    Ich finde die Greb Snare wunderhübsch. Wenn dich die Innendämpfer überfordern, nimm doch einfach die erste Version, die kommt ohne und man darf nach Belieben Taschentücher drauf kleben, wenn man möchte. Die sollte gebraucht auch noch etwas günstiger sein als die neue.

    Mich nervt der Stress, den das Spielen bei Nachbarn verursachen kann. Als Spieler unterschätzt man sehr schnell den wahnsinnigen Krach und die daraus resultierende Belastung. Ich würde auf jeden Fall nicht gerne neben einem zu Hause praktizierendem Schlagzeuger wohnen wollen.


    Außerdem nervt mich schon mal die Stimmerei. Es ist super, dass man so viel Einfluss auf den Sound hat. Manchmal würde ich aber einfach gerne in 3 Minuten einen Satz neuer Felle aufziehen und auf einem gut klingenden Set spielen. Dann würde ich es gerne 4 Wochen in einer Ecke stapeln, mit zum Gig nehmen und mich freuen, dass es Open-Air noch genauso fett klingt.

    Da wäre ich neugierig. Kannst du ein paar Beispiele nennen? Es gibt für uns Insider jede Menge unglaublich talentierte, versierte und kreative Schlagzeuger. Viele davon sind allerdings eher solo unterwegs oder in Sessions zu sehen. Welche Schlagzeuger würdest du derzeit tatsächlich als stilprägend bezeichnen? Aus dem Gospelbereich könnte man Vertreter nennen, die dieses Lick-reiche Spiel geprägt haben. Dieser Spiel-Stil prägt ja auch einen Teil des Live-Hip-Hops.

    Aber wenn man mal Radiomusik betrachtet, höre ich sehr wenige Schlagzeuger wirklich raus. Da sind für mich dann eher die alten Hasen charakteristisch und unverkennbar (Ringo, Copeland, Bonham, ...). Carter Beaufort und von mir aus auch Travis Barker prägen den Stil ihrer Bands noch deutlich. Die Handschrift vieler anderer wichtiger Schlagzeuger sind aber eher für uns "Experten" erkennbar und für den Normalo, zumindest auf Platte, absolut austauschbar.

    Wen ganz aktuelles meinst du, der jetzt deutlich relevanter und eben Stil-prägender wäre als Copeland? (Ich frage aus Neugierde, vielleicht sind mir ja einige entgangen, ich höre seit einiger Zeit kaum noch Radio und verpasse vielleicht neu entstandene Musikstile mit ihren Vertretern.)

    Beim Set für den kleinen Neffen habe ich am Ende auch etwas über den Winkel geregelt: Wenn die Snare nicht ganz weit genug runter geht, etwas steiler als gewöhnlich nach vorne kippen. Dann trifft er die Trommel auch wieder ohne am Spannring hängen zu bleiben. Das gleiche bei den Toms (die sowieso die niedrigste Priorität haben). Vom Ritchie von den Toten Hosen macht das beispielsweise immer noch so. :)


    Die Toten Hosen – Vom Ritchie. (6/17) – So intim rocken die Düsseldorfer  selten. – laut.de – Foto

    Bildquelle: https://www.laut.de/Die-Toten-…-5369/Vom-Ritchie.-158951



    Foto

    Bildquelle: https://www.ox-fanzine.de/interview/vom-ritchie-4629

    Da kann man schon was basteln. Z.b. das Pedal einfach auf ein entsprechend gibt's Holzstück stellen. Statt der Spikes dann Schrauben durch das Pedal ins Holz. Nachteil ist nur, dass der Beater dann recht weit oben auf das Fell treffen wird. Tragisch ist das aber nicht.

    Das Hihat Pedal müsste man dann natürlich ebenfalls auf ein kleines Podest setzen.


    Insgesamt würde ich auch eher versuchen, alles niedriger aufzubauen, damit es passt. Aber es ist schon möglich, dass das die Hardware nicht zulässt.

    Nein, kein neues Set, eher viel zu viel Kleinkram. Wenn ich aber prinzipiell über einen Neukauf nachdenken würde, wäre die musikalisch ruhigere Zeit eigentlich gut dafür gewesen. Man verschwendet vielleicht mehr Zeit damit, Augen und Ohren auf dem Schlagzeugmarkt offen zu halten und kommt auf dumme Ideen. Man kennt ja das Haben-Brauchen-Paradoxon.

    Rein Marketing-technisch habe ich mich aber schon gewundert, warum die Firmen nicht die neuen Bedürfnisse in der Gig-freien Zeit in den Fokus gestellt haben. Das gilt natürlich auch für Sonor. Trotzdem schweife ich damit natürlich deutlich ab, darum soll es ja hier nicht gehen.

    Das ist natürlich sehr ärgerlich.

    Umtausch-Procedere sind für mich ganz schweirig, da ich nicht weiß ob 2 neue Hybrid Pro Module dann wirklich fehlerfrei sind...?

    Ich würde wohl trotzdem den Verkäufer kontaktieren und das Gespräch suchen. Im Idealfall telefonisch. Da erfährt man oft deutlich ehrlichere Antworten als in Emails. Und dann würde ich einfach mal schauen, was die Kollegen meinen und ob ihnen eine Lösung einfällt.

    Und der Austausch von Modulen ist ja am Ende noch der kleinste Aufwand. Das würde ich zumindest probieren, bevor du das Set komplett als Fehlkauf abschreibst.

    Bei einer solch günstigen Kiste muss man natürlich mit einigen Einschränkungen und Kompromissen rechnen und oft leben. Man bekommt meistens genau das, was man bezahlt. Das kann man sich ja vorher überlegen und für einen selbst abwägen. Dauerhafte Abstütze gehören aber sicher nicht zu den Kompromissen, die man eben eingehen muss. Das sollte sicher nicht sein.

    Ich habe mich bereits vergangenes Frühjahr darüber gewundert, wieviel neues da verkauft werden möchte mitten in einer Zeit, wo mindestens im Amateur- und Semi-Profibereich niemand ein neues Drumset braucht.

    Ich habe noch nie so viel Geld für Musik-Kram ausgegeben wie in den letzten 2 Jahren, in denen alle Auftritte ausgefallen sind...

    Ohne Auftritte und Proben bliebe ja sonst nur Üben. Da kaufe ich lieber.

    Warum hatte eigentlich noch niemand nach Videos zum Drum-O-caster Mark I gefordert? Das kann doch nicht sein.

    Gibt es da einen Arbeitsnachweis? Das Teil ist doch total spannend und lustig. Erinnert mich ein bisschen an diese Trigger-Jacke.

    Wobei man als Resofell ja eigentlich auch problemlos ein normales Fell nehmen könnte, wenn man möchte. Bei Meshhead als Schlagfell, das auch noch gedämpft ist und mit vielleicht etwas größerem Resoloch ist das nicht so wild. (Wenn es um die absolute Laustärkeminimierung geht, ist Mesh natürlich besser).

    Ansonsten könnte man den Schriftzug alternativ auch auf z.B. LKW-Plane drucken, ausschneiden und in den Spannreifen vor das Meshhead spannen. Hätte vielleicht auch einen schönen Tiefeneffekt.


    Zu deiner Kompromisslösung mit 22er Bassdrum: Ich habe das auch eine ganze Zeit so gemacht. Die Triggereigenschaften und auch die Spielbarkeit wurden schlagartig besser als ich die Trommel wirklich stark gedämpft hatte. Mit dicker Decke innen am Schlagfell hat es wunderbar funkfioniert. Später habe ich dann statt Meshhead ein normales genommen. Lautstärke ist bei der Dämpfung noch überschaubar (wobei Lautstärke für mich nie ausschlaggebend war, im Gegenteil: Das neue Plock war sogar besser für die Bandkollegen und auch für mich, weil direkter) und es ließ sich noch besser spielen.

    Eigentlich offensichtlich, aber trotzdem noch kurz der Hinweis: Je nach Rack ist der Platzbedarf natürlich auch etwas größer. Wenn man also immer mit ausladendem Schlagzeug auf einem 2mx2m Riser unterwegs ist, könnte es links neben einem eng werden und am Ende könnten vielleicht wenige, entscheidende Zentimeter fehlen. Ein überstehendes Rack würde den inneren Monk sicher auch nicht erfreuen. :D

    DI Boxen hatte ich, weil die Ausgänge vom Modul unsymmetrisch sind.

    Multipin und damit Kabelpeitsche für die E-Drum oder Mikrokabel habe ich nicht benutzt. Das Einstecken auf der einen Seite geht zwar flott, dafür verheddern sich die Kabel auf der anderen Seite aber sehr gerne und da dauert es für mich dann doch länger als Einzelkabel zu legen. Mit denen bin ich dann in die Patchbay. Hätte sicher auch direkt ins Modul gehen können, aber ich fand das so besser zugänglich und ich habe das ständige Ein- und Ausstecken an den Modulbuchsen vermieden.

    So mussten dann nur Trigger oder Pads in die Patchbay und XLR von DI zur Stagebox.

    Mein Rack hat hinten auch noch eine Serviceklappe. Da waren dann die Kabel drin (Strom und XLR schon eingesteckt zum Rausziehen).

    DI und Patchbay passen bei mir beide noch hinter die Wanne. Könnte die hier gewesen sein (wobei Wanne nicht ganz treffend ist):

    Thon Rack Adapter 1 U 25 / 1 HE 25 – Musikhaus Thomann


    Wir waren zu der Zeit regelmäßig mit der gleichen Kapelle unterwegs, Transport im Bandbus und ebenerdiger Zwischenlagerung. Da musste es nicht flexibel sein und hat sich gelohnt. Dazu hatte ich mir ein Rollbrett für drunter gebastelt.

    Weiterer Vorteil: Das Ding hat wunderbar links neben die Hihat gepasst und alles war auf der richtigen Höhe griffbereit, inkl. allen nötigen Ersatzteilen und Hilfsmitteln in der Schublade immer griffbereit. Und sah aufgeräumt aus, finde ich.

    Suchbegriff wäre wohl neben Siderack das 19" Rack.

    Ich hatte für meinen Kram auch ein L-Rack. Vorne eine Schublade und Rack-Steckdose, oben vorne das Modul auf einer Rackwanne und dahinter eine Patchbay und eine Rack-DI Box. Phasenweise hatte ich noch den Fischer Amps Inear Monitor für den Butt shaker mit drin und eine zeitlang auch neben dem Modul ein kleines Pult für meinen eigenen Monitormix.

    Das war schon sehr praktisch. Am Ende aber leider auch tierisch schwer.