Beiträge von Korki

    Vielleicht nochmal explizit, damit es etwas eindeutiger ist:

    - Es geht nicht darum, Spenden zu sammeln.

    - Es geht nicht darum, Trommelmaterial ins Hochwassergebiet zu bringen.

    - Es geht nicht um Soforthilfe, also nicht darum, kurzfristig, also zum jetzigen Zeitpunkt, aktiv zu werden.


    - Es geht um eine Anlaufstelle, um Betroffene in Zukunft zu unterstützen, wenn es bei ihnen aktuell ist.



    Ein fiktives Beispiel, wie ich es mir ganz naiv vorstellen könnte:

    Trommler B. Troffen räumt gerade mit fleißigen Helfern seinen Keller aus. Unter anderem kommt sein komplettes Schlagzeug auf die Müllhalde. In 2 Monaten schaut er ein bisschen wehmütig nochmal ins DF. Da entdeckt er den Link "Hochwasser-Betroffene Trommler bitte hier klicken, wir halten zusammen." Er freut sich. Weitere 6 Monate später sind sein Haus und Keller wieder bezugsfertig (er hatte Glück). Als Familienvater und ohne Elementarschadenversicherung ist an ein neues Set aber noch lange nicht zu denken. Er erinnert sich an das Angebot im df, ist neugierig und meldet sich. Daraufhin versorgen ihn hilfsbereite Kollegen mit dem Nötigsten. Er ist glücklich und kann wieder trommeln. 3 Jahre später sieht die Welt schon ganz anders aus. Er kauft sich wieder langsam sein Wunschmaterial zusammen. Das Set aus dem DF schenkt er Jugendlichen aus dem Ort, die gerade ihre erste Band gründen wollen.

    Grundsätzlich finde ich den Gedanken gut.

    Allerdings geht es hier um Hobby und das rangiert dann doch weiter hinten.

    Da hast du vollkommen Recht, die haben gerade ganz andere Sorgen. Ich möchte auch niemanden davon abhalten, etwas Sinnvolles zu spenden. Das ist wichtig und hat natürlich Vorrang. Dafür gibt es viele gute Plattformen und Organisationen.

    Ich dachte nur, dass man vielleicht auch einen klitzekleinen Beitrag leisten könnte, der den einzelnen Spendern eigentlich nicht weh tut, den Betroffenen aber viel Freude bereitet.


    Wenn ich mit Practice Pads und Sticks oder mit einer Trommel zur nächsten Sachspenden-Annahmestelle gehe, zeigen die mir den Vogel. Und das zu Recht. Ich wüsste aber auch nicht, wie ich das sonst am den Mann / die Frau bringe, wenn sich in einigen Monaten vielleicht jemand darüber freuen würde. Da dachte ich, es wäre vielleicht nett, dass Betroffene hier zumindest eine Anlaufstelle, eine Vermittlung hätten, wenn irgendwann wieder Normalität einkehrt.

    Natürlich gibt es auch andere Wege, vielleicht ist es an der Realität vorbei gedacht. War nur ein erster Gedanke zur Diskussion.


    Eigentlich wäre es sinnvoller, das nächstes Jahr zu diskutieren. Aber erfahrungsgemäß ist dann die Sache schon in den Hintergrund gewandert.

    Hallo zusammen,


    ich würde gerne mal meine Gedanken zur Diskussion stellen.

    Wie vermutlich jeder mitbekommen hat, ist letzte Woche ja bei uns im Ahrtal und im südlichen NRW "die Welt untergegangen". Wie es da aussieht und was die Betroffenen teilweise durchmachen, kann man sich kaum vorstellen. Die Hilfsbereitschaft aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland, ist allerdings wirklich unglaublich. Da kann man zwischendurch schon mal ein Tränchen der Rührung verdrücken. Auch bei den Sachspenden bin ich wahnsinnig beeindruckt. Es haben sich in kürzester Zeit viele (privat organisierte) Sammelstellen rund um den Katastrophenbereich aufgetan, die quasi alle nach nur einem Tag wegen Überfüllung nichts mehr annehmen konnten. Jetzt arbeiten alle mit Hochdruck daran, die Sachen auch an die Leute zu bekommen. Dabei geht es natürlich vorwiegend um Arbeitsmaterial (z.B. Schaufeln, Gummistiefel, Müllsäcke,...) und Bedarf des täglichen Lebens (nach Lebensmitteln jetzt Hygieneartikel, Klamotten, Kinderversorgung,...). Im nächsten Schritt, wenn es wieder irgendetwas zu beziehen gibt, wird dann Haushaltsbedarf kommen (Geschirr, Möbel, ...).

    Viele haben Vieles, einige alles verloren. Was nicht weggeschwommen ist, musste in den folgenden Tagen rausgekehrt werden. Das hat natürlich auch sehr viele Musiker- und Schlagzeuger-Kollegen, sicher auch hier aus dem DF betroffen. Schlagzeuge sind ja doch oft Kellerinstrumente...


    Es ist natürlich vollkommen klar, dass unser wunderbares Hobby "Musik" bzw. "Schlagzeugspielen" da in der Prioritäten-Liste gerade ziemlich weit hinten rangiert. Das ist aber sicher auch der Grund, warum für viele das Spielen erstmal auf unbestimmte Zeit nicht möglich sein wird. Es gibt erstmal wichtigere Anschaffungen.

    Deshalb fände ich es irgendwie schön, wenn man da ein wenig unterstützen könnte. Mir ginge es jetzt nicht darum, den entstandenen Schaden und das verlorene Material 1:1 zu ersetzen, sondern es den armen Socken einfach zu ermöglichen, bald wieder zu spielen.

    Mein erster Gedanke wäre, einfach diese Plattform zu nutzen, um Sachen anzubieten, die man den Betroffenen kostenlos überlassen oder auf unbestimmte Zeit leihen würde. Die meisten haben doch irgendwas im Musikzimmer oder Proberaum, auf das man eigentlich auch wunderbar verzichten kann. Das man z.B. immer mal verkaufen wollte, es sich aber nie richtig gelohnt hat. Wo man immer gedacht hat, haben ist besser als brauchen. (Wenn man sieht, was den Leuten da alles aus den Kellern geschleppt wird, stellt man seine eigene Sammlernatur sowie ein wenig in Frage...). Damit müsste man doch die betroffenen Kollegen soweit ausgestattet bekommen, dass sie wieder loslegen können, wenn es soweit ist. Altes Proberaum-Set, Einsteigerbecken, verstaubtes E-Set, das nicht mehr genutzt wird, Hier mal ein Hihat-Ständer, da eine Set-Snare, die nur im Schrank liegt, ein Satz neuwertiger Felle, die einen selbst am eigenen Set beim Test vielleicht nicht ganz überzeugt haben,... Oder auch übergangsweise Mitbenutzung von Proberäumen in der direkten Umgebung?


    Man könnte einen Thread vergleichbar zum Abholer- und Versender Thread machen, in dem einfach alle anbieten, was sie abgeben würden, und Betroffene kontaktieren dann, wen sie möchten. Das könnte aber schnell unübersichtlich werden und das aktuell zu halten wäre schwierig. Oder man macht einen Thread, in dem Betroffene ihren Bedarf posten und jeder, der was anbieten möchte, tut das. Allerdings ist der Schritt, öffentlich um Sachen zu bitten, für viele sicher auch nicht so leicht. Oder man nutzt die Kleinanzeigen und postet da sein Angebot mit dem Hinweis "zu verschenken für Flutopfer" oder sowas. Ich weiß nicht, ob das überhaupt eine gute Idee ist oder wie man das am besten realisieren könnte. Vielleicht fällt ja jemandem was Besseres ein.


    An die Betroffenen: Ich hoffe, ihr seid nicht schüchtern und würdet solche Angebote annehmen. Es spricht ja auch nichts dagegen, das Material in 3 oder 5 Jahren wieder weiter zu geben, wenn das eigene Budget wieder adäquaten Ersatz zulässt.


    Klar ist natürlich, dass das jetzt keine kurzfristige Aktion sein muss oder kann. In den nächsten 2 Wochen haben die kaum Internet, geschweige denn den Nerv, sich wieder irgendwas in einen nassen, dreckigen Keller zu stellen. So ein Angebot müsste wohl eher auf mindestens 6-9 Monate ausgelegt sein.


    Vielleicht ist es auch Quatsch, das über das DF zu machen und jeder der will, spricht eher bekannte Betroffene an oder offeriert was Entsprechendes in den ebay-Kleinanzeigen. Vielleicht sollte sich so ein Forum aus solchen Sachen auch komplett raushalten. Andererseits fände ich persönlich es wunderbar, wenn wir hier was für die Mitglieder machen, die es nötig haben. Unabhängig davon, wie es nachher tatsächlich angenommen wird.


    Falls ihr eine Meinung dazu habt, egal welche, würde mich die sehr interessieren.


    Liebe Grüße.



    P.S. an die Mods: Der Abholer- und Versender-Thread ist in diesem Unterforum, deshalb habe ich meine Anfrage mal hier platziert. Vielleicht passt es aber besser in irgendwas mit "Community", keine Ahnung.

    Kann man wirklich zugeben, dass man nervös ist?

    Kommt das nicht komisch rüber?


    Bisher habe ich immer versucht, mir das nicht anmerken zu lassen, weil mir das unangenehm war.

    Ich finde, das kann man sogar sehr gut. Das bricht das Eis und es fällt schon jede Menge Druck von einem ab. Ich würde dem Lehrer genau das sagen, was du im Eingangspost geschrieben hast.

    Ich habe das auch schon in einigen Vorstellungsgesprächen erlebt. Das wurde den Leuten nie negativ ausgelegt. Im Gegenteil: Das zeigt doch, dass es ihnen scheinbar wichtig ist (sonst wären sie ja nicht nervös) und dass sie offen sind.


    Ich persönlich finde das offene Eingeständnis jedenfalls sehr hilfreich und sympathisch.


    Man muss in solchen Fällen auch gar nichts gegen die Nervosität tun. Das gibt sich schon, wenn man sich in der Situation wohler fühlt. Tricks und Gedankenspiele führen ja oft dazu, dass man die Situation noch mehr aufbläst und sich noch mehr unter Druck setzt. Es ist vollkommen ok, vor Neuem außerhalb der Comfort Zone Angst zu haben. Um so mehr freut man sich, wenn man es gemeistert hat. Sieh es als (etwas anstrengende) Art der Vorfreude.

    Das ist keine Prüfungssituation. Je mehr deine Schwächen sichtbar sind, desto besser kannst du sie mit dem Lehrer angreifen.

    Nervosität ist vollkommen ok. Sieh es einfach als Baustelle, an der ihr arbeiten könnt.

    Sag dem Lehrer ruhig, dass du die Hosen voll hast, das nimmt den Druck.

    Uiuiui, lass das mal nicht den Professor hören.

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    Zumal ein nachhaltiger Einfluss auf die Kultur ja nicht alleine durch die Kunst an sich entsteht, sondern häufig durch die auffällige Persönlichkeit des/der Kunstschaffenden. Und die kann man meines Wissens nach noch nicht studieren.

    Und der Kontext muss stimmen. Vieles wird ja erst durch aktuelle Ereignisse, Strömungen, den Zeitgeist,... zu etwas Einflussreichem, Neuem.

    Wo findet man heute neue spannende Bands, innovative Musik, Subkultur mit Potenzial, das nächste große Ding zu werden.

    Ist nicht im Bereich Hiphop so einiges los? Ist leider nun überhaupt nicht meine Baustelle, aber wenn ich so beobachte, wie sich verschiedene Hiphop-Trends in den Charts widerspiegeln, *muss* es doch geradezu eine lebendige Szene an Underground-Subkulturen in diesem Bereich geben? Das Problem bei Subkulturen ist ja leider, dass sie erst so richtig sichtbar werden, wenn sie quasi vorbei sind, außer man ist Teil davon.

    Dazu kommt, dass doch in den letzten 100 Jahren die Jugend treibende Kraft war. Sowohl als Konsument, als auch als Künstler. Wir älteren Generationen sind bei diesen innovativen Entwicklungen oft außen vor. Teilweise auch, weil wir uns davor verschließen bzw. wir der "neuen" Musikgeneration die Innovation und teilweise sogar die Daseinsberechtigung absprechen. Das haben die Älteren vor uns genauso gemacht. Dieser gerade aktuelle deutsche Hiphop ist mir zum Beispiel vollkommen fremd. Ich schäme mich regelrecht fremd, wenn mir das mal im Radio begegnet und frage mich, ob das nicht Satire ist. Vollkommen talentfrei was Text, Sprechtechnik, Komposition, einfach alles angeht. Diese Balkaneinflüsse in der Pop-Musik sind aber doch eher neu, es tut sich also was. Und es bewegt eine ganze Generation.

    Insgesamt sehe ich schon, dass sich etwas entwickelt. Stillstand kann ich nicht sehen. Vor 10 Jahren gab es kaum deutsche Musik im deutschen (Pop) Radio. Jetzt hat sich eine ganz neue Nische von deutschen Singer-Songwritern mit handgemachter Musik entwickelt. Bis in die 2000er Jahre war Karnevalsmusik im Wesentlichen Klamauk. Mittlerweise sprießen Kölsche Bands aus allen Ecken. Oder K-Pop: Gibt es zwar schon länger, entwickelt sich aber auch sehr erfolgreich immer weiter. Indische Musik spielt weltweit (durch Bollywood-Filme) auch ein große Rolle, hat es vor 15 Jahren auch noch nicht. Insgesamt gibt es schon einige Strömungen und Subkulturen.

    Ich würde vermuten, dass ein großer Teil der Fragestellung eher ein Generationenkonflikt ist. Alte Leute denken, dass mit ihnen die Welt untergeht, junge, dass mit ihnen die Welt erst beginnt. Jährlich pilgern Millionen meist junge Menschen zu Musikfestivals, Tendenz stark steigend. Musik ist also weiterhin wichtig und Teil der Identität. Außerdem ist es wichtig, sich von der vorherigen Generation abzusetzen. Das liegt in der Natur des Menschen, gehört zur Entwicklung dazu. Durch Mode, Verhalten und eben auch Musik. Alleine deshalb kann es doch keinen Stillstand geben. Die jungen treiben das an. Ob das dann jetzt immer Kunst oder der große Wurf ist, hängt davon ab, wen man fragt.

    Die kreativen musikalischen Köpfe, die ihre Generationen geprägt haben, waren und sind selten studierte Musiker.

    Klugscheißer mag keiner. Auch nicht, wenn sie Recht haben. Wenn ich darüber nachdenke: Besonders nicht, wenn sie Recht haben. :D

    Kritikfähigkeit ist eine Kunst, Kritisieren aber auch. Der Ton macht die Musik.

    Ich würde ganz entspannt darüber reden. Aufnahmen und gemeinsam Anhören ist auch gut. "Da hört ihr es, ich hab's doch gesagt" eher nicht so.

    Offene Diskussionen haben auch den Vorteil, dass man vielleicht auch seine eigene Meinung in Frage stellen kann. Klingt das wirklich so schlecht? Oder ist es tatsächlich Geschmackssache? Ist es am Ende überhaupt wirklich relevant?

    Wenn die Geschmäcker, Ansprüche oder Kompromissbereitschaften aber gar nicht zusammen passen, kann man seine Freizeit auch anders verbringen. Da muss man aber selber Bilanz ziehen, was einem wichtig ist.

    Was ich persönlich gut finde sind diese Automatismen, die simpel sind, aber angewendet richtig knackig werden können.

    Apropos simpel: Ich würde da gar nicht so weit ausholen und mir Lateinafrikanische Stilistiken und komplizierte Rhythmen draufschaffen. Ich finde das hier gar nicht so zielführend. Naja, Richtung Ziel schon, aber doch weit darüber hinaus. Generell ist natürlich klar: Je mehr Vokabeln du kennst, desto besser kannst du frei sprechen. Deshalb ist systematisches Üben mit Lehrbüchern effektiv und wichtig. Aber man erzielt auch schon einen sehr großen Effekt mit kleinen Variationen des Rhythmus, ohne ganze Lehrbücher durchgearbeitet haben zu müssen.


    Wenn du es systematisch angehen willst: Schreib dir den Rhythmus auf, den du spielst. 3 Takte. Für den 4. Takt schnappst du diesen Rhythmus und nimmst kleine Änderungen vor. Das kannst du mit Plan und Musikverstand machen (z.B. HiHat-Figur durch eine andere ersetzen, statt Snare Backbeat jetzt 3-2 Clave,...) oder einfach ganz mechanisch (z.B. alle Snare-Schläge um eine Achtel vor oder zurück verschieben, jeden 2. HiHat Schlag weglassen oder eine Achtelnote vor jedem Snare-Schlag eine Bassdrum einfügen). Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Einfach mal jede Menge aufschreiben und rund spielen. Gerne bei einfachen Veränderungen bleiben und es nicht unnötig kompliziert machen. Die Wirkung ist trotzdem groß. Was gut klingt, merken. Dann Kombinationen aus Veränderungen zusammen ausprobieren. Je nach Grundrhythmus funktionieren dann auch andere Sachen gut. Immer auch aufschreiben, das macht es leichter. So hat man sich sehr schnell viele schöne Ideen gebastelt. Und wenn man sich damit beschäftigt, dann hat man die kleinen Änderungen bald problemlos griffbereit und kann sie intuitiv einstreuen. Und wenn man sich noch etwas mehr damit beschäftigt, kreiert man bald solche Änderungen direkt beim Spielen.

    Außerdem werden viele Musiker wegen Corona ihre Neukäufe zurückgestellt haben.

    Bei Berufsmusikern kann ich mir das schon vorstellen. Im Hobby- bis Semipro-Bereich ist mein Eindruck aber, dass es auch das deutliche Gegenteil gibt: Die Leute kaufen gerade mehr als sonst, weil sie vermutlich mehr Zeit oder auch Langeweile haben und das Urlaubs-, Ausgeh-Geld ja irgendwie ausgegeben werden will. Und die würde ich eher als Zielgruppe vermuten.


    Das Video finde ich übrigens sehr gelungen. Schön unaufgeregt, vergleichsweise informativ und professionell. Hätte ich mir beim G9 auch du gewünscht.

    Am Klang hat sich allerdings ja nichts geändert. Den finde ich auch hier im Video sehr seltsam.

    Ich würde da immer den persönlichen Weg gehen und entweder zum Händler gehen oder zumindest anrufen.

    Dann würde ich ihm sagen, was ich mir vorstelle und er kann mir sagen, was er mir anbieten kann. Ein Vorteil ist zum Beispiel, dass er dich im Gespräch auch auf andere Angebote hinweisen oder dir zusätzliche Infos geben kann. Sowas wie "natürlich kann ich dir 16x14 bestellen. Empfehlen würde ich aber 16x16, kostet das Gleiche, hat aber bei der Kesselkonstruktion mehr Wums" oder "ich kann dir wie gewünscht die Trommeln in Arctic white bestellen, mein Tipp wäre aber: Nimm lieber Polar white. Der Unterschied ist gering, aber letzteres ist eine Standardfarbe und keine Sonderedition, so dass du auch in 5 Jahren noch passende Trommeln nachkaufen kannst". Im Gespräch stellt sich vielleicht auch heraus, dass es deutlich günstiger ist, zwei Komplettsets zu kaufen (22", 12", 16" und 22", 10", 12", 14"), um die komplette Ballerburg zu haben, anstatt ein Set mit Einzeltrommeln nachzurüsten. Und so weiter... Abgesehen davon, dass bei einem persönlichen Gespräch möglicherweise auch noch ein andrer Preis möglich ist.

    Bei einer Email-Anfrage gehen für mich sehr viele Möglichkeiten zwischen den Zeilen verloren.