Beiträge von Korki

    Nur ein kurzer Kommentar zum konkreten Gig:

    Scheu' dich nicht davor, mit minimalem Set da anzurücken. Nicht aus Trotz, sondern weil es einfach viel praktikabler und transportabler ist und keiner den Unterschied bemerkt.

    Ideal ist da übrigens ein Sample-Pad wie SPD-SX pro mit Kick-Pad. ;) Kompakt, nur 1 Kabel zur Stagebox, keine Mikrofonierung erforderlich, und klanglich, meiner Erfahrung nach, auch nicht schlechter als ein spärlich mikrofoniertes Set ohne Soundcheck.

    Aber das muss man natürlich wollen. :)


    Ansonsten generell: Es sollte einen Ansprechpartner / Organisator in der Band geben, der mit einem Rider oder einer Checkliste zum Veranstalter geht und alles abklärt. Man kann immer Kompromisse eingehen, aber man sollte natürlich wissen oder absprechen, was tatsächlich machbar ist oder was Probleme generieren würde.


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    Habe ich die Problemstellung richtig verstanden, dass du die Band auf die Ohren bekommst und das Schlagzeug nur unmikrofoniert hörst? Und bein letzten Gig hast du scheinbar zu laut gespielt, weil das Schlagzeug so für dich nicht präsent genug war?

    Dann wäre mein erster Vorschlag: Inear leiser drehen. :)


    Ansonsten ist das EAD10 schon genau dafür gedacht, bei sowas das Schlagzeug auch ohne großen Aufwand auf die Ohren zu bekommen. Alle Spielereien vom Gerät lässt man weg und nutzt einfach nur das Mikrofon. Wenn du das Signal nicht für den FOH nutzen willst, dann könntest du auch mit dem inear Signal da rein gehen und deinen Kopfhörer am ead10 einstöpseln. Ich sehe da keinen Vorteil bei noch zusätzlichen Geräten. Metronom, falls benötigt, gibt es da dann auch.


    Das Ganze kann man natürlich auch einfach selbst mit Kleinstmischpult und (Wurst)Mikro erreichen. Mit dem Vorteil, dass man, hochwertige Komonenten nehmen kann, leicht upgraden kann und deutlich flexibler ist. Günstiger ist das im ersten Schritt auch, besonders, wenn man Teile davon schon rumliegen hat.


    Aber das EAD10 ist schon eine schöne Plug&Play Lösung, wenn man einfach nur die eigene Kopfhörerdämpfung überwinden möchte. Mein Eindruck wäre schon, dass man damit prinzipiell abkürzen könnte. Wobei es natürlich stark vom gewünschten Ergebnis, dem eigenen Anspruch an den Monitormix und dem Interesse an der Thematik abhängt.



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    Wer stellt denn dann in der Regel die PA und wer mischt? Wird da jemand (vielleicht sogar jedes Mal jemand anderes) zugebucht oder vom Veranstalter gestellt oder bleibt das in der Hand der eigenen Kapelle?

    Prima Perspektive. Lassen wir die lästige Auseinandersetzung mit den Originalsongs einfach weg

    Jetzt mal nicht so spitzfindig. :)

    Man muss nicht immer den Weg des größten Widerstandes gehen. Es haben auch nicht alle immer das gleiche Ziel. Da sind auch Abkürzungen erlaubt. Außerdem haben unterschiedliche Personen auch unterschiedliche Baustellen. Und unterschiedliche Lernansätze. Der eine geht ganzheitlich dran, die andere konzentriert sich auf Priorisiertes.

    Zur Ursprungsfrage scheint es ja einfach nur ein Missverständnis gewesen zu sein. Kommt schon mal vor, dass unterschiedliche "Communities" Begriffe unterschiedlich nutzen. Mir fällt das immer besonders auf, wenn z.B. im Hip Hop / Rap von Beat gesprochen wird.
    Der Umgang mit dem Missverständnis war natürlich suboptimal. Statt auf etwas zu pochen hätte man wohl besser mal versucht, die Ansicht des anderen nachzuvollziehen.

    Also ich habe das eine oder andere Mal auf Bühnen gespielt, wo eine 10" kürzere Bassdrum einen deutlichen Unterschied macht. Wenn du sowieso ein Set leihen musst, nimm ruhig das kurze. Wenn du Loch im Frontfell gewohnt bist, würde ich das definitiv sich hier empfehlen.

    Achte auf jeden Fall darauf, das Bassdrum-Mikrostativ seitlich aufzustellen. Da stolpert sonst definitiv jemand drüber.

    Und verlegt die Kabel ordentlich. :)


    Viel Spaß.

    Wenn es im Wesentlichen darum geht, ein Stativ einzusparen, könntest du das Mikro im Notfall auch am Hihat-Stativ oder am (oberen oder unteren) Spannreifen vom Hängetom befestigen. Ja nach Spannböckchen könntest du auch schauen, ob da eine der handelsüblichen Klemmen greift.

    Ich mag heute Standtoms auch deutlich lieber. Tatsächliche Probleme mit großen Hängetoms sehe ich aber nicht. Mit vernünftigem Rack oder (Doppel-) Tomständer geht das wunderbar.

    Hängetoms waren ja auch eine ganze Periode lang der Standard. Ich erinnere mich noch, wie ich in den Neunzigern unbedingt mein 16er Standtom ans Rack hängen wollte. Vermutlich, damit ich besser drunter saugen konnte.

    Da sind Hutkonzerte oftmals ein probates Mittel die Veranstaltung mit einem überschaubaren Kostenrisiko durchzuführen.

    Bzw. das Risiko an die Auftretenden zu übergeben.


    Ja bei Hutkonzerten gibt es immer wieder "Schnorrer" die nix oder nur sehr wenig geben.

    Das hängt für mich ein bisschen von der Veranstaltung selbst ab. Im obigen Beispiel sollte klar sein, dass ein Beitrag für den Hut absolut angemessen ist. In anderen Situationen kommt man vielleicht für etwas anderes, interessiert sich nicht für die Randbeschallung und soll aber trotzdem zahlen? Ich bin Musiker (oder spiele zumindest Schlagzeug), für mich ist Live-Musik immer interessant und unterstützenswert. Ich verstehe aber auch, dass es für andere vielleicht einfach keinen großen Mehrwert liefert, wenn in der Stammkneipe eine band spielt. Die vielleicht völlig unbekannt, zu laut und noch nicht so richtig professionell ist. Nur weil Musikinstrumente beteiligt sind, ist ja nicht alles immer direkt künstlerisch wertvoll.

    Ich hatte den Hut tatsächlich immer anders verstanden als in dem Aushang des Ausgangsposts.

    Hut war für mich immer eine Spende auf freiwilliger Basis, im Unterschied zu festem Eintritt oder Eintritt in Höhe des eigenem Ermessens.

    Vergleichbar eben mit Straßenmusik. Oder dem Klingelbeutel in der Kirche. :) Bei Auftritten mit Hut-Gage ist die Live-Musik dann auch eher ein zusätzliches Angebot.

    Bei der oben beschriebenen Veranstaltung hätte ich das entsprechend gar nicht als Hut-Veranstaltung bezeichnet, weil das für mich eben Freiwilligkeit suggeriert (und scheinbar auch für viele andere, sonst wäre der Aushang ja nicht nötig). Hätte man direkt geschrieben "Sie entscheiden die Höhe des Eintritts", wäre die Erklärung vielleicht nicht nötig gewesen.

    Unabhängig vom Verhalten des "Produzenten":

    Vielleicht gibt es ja auch Gesprächsbedarf innerhalb der Band. Manchmal werden Externe vorgeschickt, weil man etwas selbst nicht ansprechen kann oder möchte.

    Vielleicht lohnt es sich, die ganze Sache mal in Ruhe mit den Kollegen durchzugehen.

    Wie und worauf hast du denn geübt? Gummipads können bei nicht idealer Spielweise die Belastung noch verstärken.

    Ansonsten: Falls dir dünnere Sticks helfen, leiser zu spielen (der Zusammenhang gilt nicht automatisch), würde ich es definitiv probieren. Das Schlagzeug gibt in der Regel die Grundlautstärke vor und in quasi jedem Genre klingt eine zu laute Band nicht gut.

    Wer am Ende wo drauf klettert, ist ja sekundär. :)


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    dafür mach ich ja jetzt Rockabilly, dann steht bald son Teil neben dem Kontrabass

    Vielleicht nimmst du sicherheitshalber dann aber noch eine Holzbassdrum nimmt, damit der Basser zwischendurch irgendwo draufklettern kann. Bei Acryl wäre ich da etwas ängstlich.


    Du meinst ein Crystal Beat, dass auf Knopfdruck

    die Farbe wechselt? Puh, das isma wirklich

    anspruchsvoll.

    Aber machbar. Im Prinzip zumindest. :)

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