Beiträge von Korki

    und der Nachbar hört's auch in Zimmerlautstärke

    Hast du ihm nicht gesagt, er solle doch bitte deine Privatsphäre respektieren und aufhören, bei dir mitzuhören. Ist doch eine Frechheit.


    Aber im Ernst: Ich bin schon froh, dass ich nicht neben, über, unter einem Schlagzeuger wohne. Das ist auf Dauer schon eine ziemliche Belastung. Das gilt leider für A, Pad und E. Auch wenn es bezogen auf das Recht auf künstlerische Tätigkeit mit einem Klavier oder einer Flöte gleichgestellt ist, ist es in der Praxis eben doch nochmal eine ganz andere Hausnummer. Deshalb vielen Dank an alle Nachbarn, die da Verständnis aufbringen.

    Aussnutzen möchte ich natürlich keinen der parat steht wenn ich pfeife. so ist das nicht gemeint.

    So hat Trommler das auch sicher nicht verstanden. Dein Anliegen ist vollkommen klar und sinnvoll.

    Du brauchst das Äquivalent zu einem Fitnesstrainer im Fitnessstudio, weil dir ein Personaltrainer zu teuer ist. Er gibt dir einen Trainingsplan an die Hand, damit du nicht ziel- und planlos von Gerät zu Gerät läufst. Er erklärt dir am Anfang die richtige Ausführung und schleicht dann immer mal wieder vorbei, um dich zu loben oder zu korrigieren, je nach dem, was du gerade brauchst. :-) Ansonsten steht er bei Fragen zur Verfügung, ohne ganze Trainingseinheiten mit dir durchzuführen.

    Autoreifen funktioniert sicher.

    Ein Bassdrum Practice-Pad soll auch recht laut sein, wenn das stimmt ist es keine Lösung für mich.

    Allerdings würde ich vermuten, dass das Lautstärke-technisch kein signifikanter Gewinn zu Bassdrum Pads ist. Aber natürlich günstiger.

    Ansonsten würde ich einfach einen Winkel an ein kleines Holzbrett schrauben und das ans Pedal klemmen. Für geringere Lautstärke dann noch eine Gummischicht drüber (stabiles Mossgummi, Waschmaschinen-Matte, Auto-Fußmatte,...) und natürlich einen Filzbeater benutzen. Geht auch und ist etwas flexibler als ein Reifenstapel.

    Vielleicht kurz was Allgemeines. Für dich gibt es hier immer sehr viel konstruktive Kritik. Ich hoffe, du nimmst das als was Positives wahr.

    Trotz der aufgezeigten Schwächen wären sicher viele Feierabendbands froh, wenn ihr Schlagzeuger das so spielen würde. Also weiter so und die guten Ratschläge beherzigen.

    Aber auch das nützt nichts wenn man sein Spiel am Schlagzeug verbessern will ;-)

    Das ist ein schöner Satz. Sachlich natürlich falsch, aber schön. :D


    Alles, was man am leisen Schlagzeug üben kann, kann man auch an einem E-Set mit Meshheads üben. Ist doch quasi das gleiche.

    Dazu kommen dann noch, wenn man denn möchte, die Möglichkeiten der Elektronik. Metronom an Bord, Timing-Übungen, Spielen zu Playalongs, simples Aufnehmen zur Eigenkontrolle,... Beim Schlagzeug-Spielen geht es doch noch um viel mehr als "nur" die Klangnuancen aus einer Trommel oder einem Becken rauszukitzeln. Ein Pianist kann sich doch auch verbessern, wenn er regelmäßig auf einem Keyboard ohne Hammermechanik spielt. Sicher nicht auf allen wichtigen baustellen, aber doch auf einigen.

    Ich spiele gerne mit meinem Schlagzeug, ich spiele gerne auf meinem E-Set ohne Ton und ich spiele gerne auf meinem E-Set mit Ton. Ich bin mir sicher, wenn ich die Zeit sinnvoll nutzen und Üben würde, würde ich in allen drei Fällen auch was lernen und mich weiterentwickeln. ;-)

    All das setzt natürlich ein gewisses qualitatives Mindestniveau von Modul und Meshheads voraus. Zudem muss einem der Sound von Modul (oder VST) natürlich auch gefallen, damit es Spaß macht. Aber das gilt ja auch für die Trommeln und Becken, die man sonst unter den Stöcken hat. Verstimmtes Schlagzeug, Messingbecken, schlechte Raumakustik und vielleicht noch muffige Ohrstöpsel machen das Spielen ja auch nicht zu einem Klangerlebnis.


    Insgesamt macht man doch sicher die meisten Fortschritte, wenn die Motivation groß ist, weil man etwas gerne tut. Und da kommt dann der Geschmack ins Spiel. Die eine fühlt sich an kleinen Pads total eingeschränkt, der andere genießt die "fetten" VST Sounds auf kleinem Raum.


    Aber das müssen wir natürlich nicht (wieder) an dieser Stelle diskutieren. Ich wollte nur kurz erwähnt haben, dass nicht alle die "wenn akustisch nicht geht spiele ich zwischendurch elektrisch" Idee für Quatsch halten. Und es tatsächlich auch sehr viele so praktizieren.


    Meine Erfahrung mit 1 cm Moosgummimatten ist, die helfen gegen geräuschempfindliche Nachbarn nicht viel, vor allem nicht bei der Bass Drum.

    Sprichst du vom Trittschall bei einm E-Set oder einer richtigen Bassdrum? Unabhängig vom pingeligen Nachbarn: Konntest du ganz objektiv feststellen, dass sich der Trittschall in anderen Räumen zumindest ein wenig reduziert?

    Das Set ist gebraucht, oder? Hast du schon einen Factory Reset gemacht? Damit würde ich immer anfangen, weil man nie weiß, an welchen Schrauben der Vorbesitzer warum gedreht hat.

    Ansonsten kannst du für ein E-Drum für zu hause so ziemlich jedes Kabel nehmen. Da sind die Anforderungen wirklich gering, da gehen auch die Hausmarken wunderbar. Vorher checken, ob für den Eingang ein Stereo-Kabel gebraucht wird oder Mono reicht und welche Länge du brauchst. Die Stecker sind 6,3 mm Klinkenstecker, falls die Bezeichnung fehlen sollte. Und dann bestell' noch ein paar mehr, weil man die in einem gut sortierten Haushalt immer haben sollte. ;-)

    Wie mein Vorschreiber ja auch schrieb. Ebenso stimme ich zu: Teste mal alle Kombinationen von Eingang / Kabel / Pad. Damit kannst du eingrenzen, wo der Fehler tatsächlich liegt.

    Da kann dir leider niemand per Ferndiagnose helfen. Vernünftig wäre es sicher, die chirurgische Sprechstunde abzuwarten und dort dann zu klären, was sinnvoll ist und was nicht. Ich persönlich würde bis dahin einfach die Füße still halten. ;-) In der Regel gibt es ja auch genug Baustellen, an denen man sich / sein Spiel / seine Musikalität weiter entwickeln kann, ohne dass man seinen Körper bzw. die Leiste belastet.

    Aber einschätzen muss das ganz individuell (d)ein Arzt und entscheiden (und mit den Folgen leben) dann du.


    Gute Besserung.

    Hätte ich genauso gemacht, der Preis ist sehr gut. :-)

    Dann kannst du jetzt in Ruhe alle Adpacks durchhören und entscheiden, welche du nimmst (sofern du custom gewählt hast).


    Ich empfehle Funk und UnitedPop in die engere Auswahl zu nehmen. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

    Erstklässler machen sich keine Gedanken darum, dass irgendwann das mündliche Abitur ansteht und sie darauf noch nicht vorbereitet sind. Sie freuen sich erstmal daran, dass sie die ersten Buchstaben lernen und kleine Wörter bilden können.

    Wenn man mit einem Instrument anfängt, geht man das am besten auch einfach Schritt für Schritt an und freut sich einfach über die ersten Fortschritte und darüber, dass es nach etwas Übung tatsächlich anfängt, sich nach Musik anzuhören. Das ist doch super und macht Spaß. Jede Art Leistungsdruck ist bei einem Hobby, insbesondere am Anfang, doch vollkommen unnötig. Der eine oder andere braucht das vielleicht als Antrieb und Motivation. Wenn man selbst aber nicht dazu gehört, dann lässt man den Druck eben einfach weg. Das liegt ja nur an einem selbst, von außen kommt da doch kein Zwang.

    Ich würde es einfach Mal mit ein paar unverbindlichen Unterrichtsstunden probieren und schauen, ob es Spaß macht. So einfach kann es doch sein.


    Terror-Klopfer: Sehe ich das richtig, dass du seit 3 Jahren hier angemeldet bist, aber noch nicht mit dem Spielen angefangen hast? Worauf wartest du? Spring!

    Klang für mich jetzt nicht so aggressiv oder persönlich, vielleicht eher etwas verbittert oder desillusioniert. Nach eigenen Erfahrungswerten mit sich überschätzenden (älteren) Schülern vielleicht.

    [Meiner Meinung nach ist der Unterschied zwischen A- und E-Set so ähnlich wie einen Liebesbrief mit Tinte auf Papier mit Wasserzeichen schreiben, um den Umschlag anschließend mit sorgsam ausgewählten Sondermarken so zu bekleben, dass sie (je nach Ausrichtung) noch eine verschlüsselte Botschaft mittransportieren... und eine Liebesnachricht per WhatsApp schicken.]

    edit: Ich schreibe es lieber bei Gelegenheit in der A vs E Diskussion, da passt es besser hin...

    Zur Diskussion kann ich nichts beitragen, habe das Material nicht getestet und keine Erfahrungswerte. Mir ist nur aufgefallen, dass ich dieses Video (das du sicher schon kennst), gerade im Vergleich überraschend gut finde:

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