Beiträge von Korki

    Klugscheißer mag keiner. Auch nicht, wenn sie Recht haben. Wenn ich darüber nachdenke: Besonders nicht, wenn sie Recht haben. :D

    Kritikfähigkeit ist eine Kunst, Kritisieren aber auch. Der Ton macht die Musik.

    Ich würde ganz entspannt darüber reden. Aufnahmen und gemeinsam Anhören ist auch gut. "Da hört ihr es, ich hab's doch gesagt" eher nicht so.

    Offene Diskussionen haben auch den Vorteil, dass man vielleicht auch seine eigene Meinung in Frage stellen kann. Klingt das wirklich so schlecht? Oder ist es tatsächlich Geschmackssache? Ist es am Ende überhaupt wirklich relevant?

    Wenn die Geschmäcker, Ansprüche oder Kompromissbereitschaften aber gar nicht zusammen passen, kann man seine Freizeit auch anders verbringen. Da muss man aber selber Bilanz ziehen, was einem wichtig ist.

    Was ich persönlich gut finde sind diese Automatismen, die simpel sind, aber angewendet richtig knackig werden können.

    Apropos simpel: Ich würde da gar nicht so weit ausholen und mir Lateinafrikanische Stilistiken und komplizierte Rhythmen draufschaffen. Ich finde das hier gar nicht so zielführend. Naja, Richtung Ziel schon, aber doch weit darüber hinaus. Generell ist natürlich klar: Je mehr Vokabeln du kennst, desto besser kannst du frei sprechen. Deshalb ist systematisches Üben mit Lehrbüchern effektiv und wichtig. Aber man erzielt auch schon einen sehr großen Effekt mit kleinen Variationen des Rhythmus, ohne ganze Lehrbücher durchgearbeitet haben zu müssen.


    Wenn du es systematisch angehen willst: Schreib dir den Rhythmus auf, den du spielst. 3 Takte. Für den 4. Takt schnappst du diesen Rhythmus und nimmst kleine Änderungen vor. Das kannst du mit Plan und Musikverstand machen (z.B. HiHat-Figur durch eine andere ersetzen, statt Snare Backbeat jetzt 3-2 Clave,...) oder einfach ganz mechanisch (z.B. alle Snare-Schläge um eine Achtel vor oder zurück verschieben, jeden 2. HiHat Schlag weglassen oder eine Achtelnote vor jedem Snare-Schlag eine Bassdrum einfügen). Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Einfach mal jede Menge aufschreiben und rund spielen. Gerne bei einfachen Veränderungen bleiben und es nicht unnötig kompliziert machen. Die Wirkung ist trotzdem groß. Was gut klingt, merken. Dann Kombinationen aus Veränderungen zusammen ausprobieren. Je nach Grundrhythmus funktionieren dann auch andere Sachen gut. Immer auch aufschreiben, das macht es leichter. So hat man sich sehr schnell viele schöne Ideen gebastelt. Und wenn man sich damit beschäftigt, dann hat man die kleinen Änderungen bald problemlos griffbereit und kann sie intuitiv einstreuen. Und wenn man sich noch etwas mehr damit beschäftigt, kreiert man bald solche Änderungen direkt beim Spielen.

    Außerdem werden viele Musiker wegen Corona ihre Neukäufe zurückgestellt haben.

    Bei Berufsmusikern kann ich mir das schon vorstellen. Im Hobby- bis Semipro-Bereich ist mein Eindruck aber, dass es auch das deutliche Gegenteil gibt: Die Leute kaufen gerade mehr als sonst, weil sie vermutlich mehr Zeit oder auch Langeweile haben und das Urlaubs-, Ausgeh-Geld ja irgendwie ausgegeben werden will. Und die würde ich eher als Zielgruppe vermuten.


    Das Video finde ich übrigens sehr gelungen. Schön unaufgeregt, vergleichsweise informativ und professionell. Hätte ich mir beim G9 auch du gewünscht.

    Am Klang hat sich allerdings ja nichts geändert. Den finde ich auch hier im Video sehr seltsam.

    Ich würde da immer den persönlichen Weg gehen und entweder zum Händler gehen oder zumindest anrufen.

    Dann würde ich ihm sagen, was ich mir vorstelle und er kann mir sagen, was er mir anbieten kann. Ein Vorteil ist zum Beispiel, dass er dich im Gespräch auch auf andere Angebote hinweisen oder dir zusätzliche Infos geben kann. Sowas wie "natürlich kann ich dir 16x14 bestellen. Empfehlen würde ich aber 16x16, kostet das Gleiche, hat aber bei der Kesselkonstruktion mehr Wums" oder "ich kann dir wie gewünscht die Trommeln in Arctic white bestellen, mein Tipp wäre aber: Nimm lieber Polar white. Der Unterschied ist gering, aber letzteres ist eine Standardfarbe und keine Sonderedition, so dass du auch in 5 Jahren noch passende Trommeln nachkaufen kannst". Im Gespräch stellt sich vielleicht auch heraus, dass es deutlich günstiger ist, zwei Komplettsets zu kaufen (22", 12", 16" und 22", 10", 12", 14"), um die komplette Ballerburg zu haben, anstatt ein Set mit Einzeltrommeln nachzurüsten. Und so weiter... Abgesehen davon, dass bei einem persönlichen Gespräch möglicherweise auch noch ein andrer Preis möglich ist.

    Bei einer Email-Anfrage gehen für mich sehr viele Möglichkeiten zwischen den Zeilen verloren.

    Und wenn du wirklich sicher gehen willst, nimmst du eben zwei Macbooks mit. :D



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    Gibt es bei den Reaktionen eigentlich irgendeine automatische Übertragung von irgendetwas aus der Zeit bevor sie eingeführt wurden? In manchen sehr alten Threads fallen mir gelegentlich Reaktionen auf, die als nachträgliche Würdigung des Posts keinen rechten Sinn ergeben. Es gibt auch einige negative Reaktionen von Leuten, deren letzte Aktivitäten schon Jahre her sind. Kommen die extra (heimlich) wieder, um wirklich alten Posts einen Daumen runter zu geben?

    leider ist da nicht eins dabei wo ausschliesslich das EAD mit der Band benutzt wird.

    Ist schon länger her, aber ich grabe das mal aus, weil ich über ein Video gestolpert bin, das zumindest mal in die Richtung "Bleed" geht.

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    Kein FOH Mix, aber man hört zumindest wie viel von der Band einstreut. Ist das deutlich mehr als man normalerweise in Overheads hat?



    Mittlerweile ist mir noch eine (durch Corona deutlich relevanter gewordene) Anwendung eingefallen:

    Online-Probe (oder -Unterricht). Leichter und günstiger kann man sich mit einem akustischen Schlagzeug kaum in so ein Online-Tool einklinken. Da ist die Talkback-Funktion auch ein nettes Feature.

    ...mir geht das meistens mit den "neuen deutschen Heulsusen"). Geht aber alles 👍

    Kick läuft durch in Tempo 130, nach der ersten lahmen Strophe kommt die Hihat dazu. Später wird's Disco.

    Stimmt zumindest in 90% der Fälle. :-) Wenn's jetzt grad ne Ballade war, ist's halt doof.


    Ich spiele gerne Karnevalslieder, Tanzmucke und Schlager. Mein Schlagzeuglehrer hat mir damals beigebracht: Spiel da ja nicht zu viel, das verwirrt die Leute nur. Und das ist genau mein Ding: 4/4 in der Komfortzone. Das macht mir Spaß.

    Tanzmucke und Schlager höre ich ansonsten nur, wenn ich muss. Das ist dann meistens über Inear bei unseren Auftritten.

    Und manchmal verstehe ich die Welt nicht, wenn andere beim Gig ungläubig fragen, ob ich denn schon wieder ein neues Schlagzeug hätte.

    Das verstehe ich auch nicht. Wie soll man denn sonst mit musikalischen Unzulänglichkeiten umgehen, wenn nicht durch neues, teures Equipment kompensieren? Die Leute haben manchmal Vorstellungen...


    Die sich immer und immer wieder wiederholenden Gespräche mit Laien und Bandkollegen nerven.

    - Frage: "Hast du dir die Lieder draufgeschafft?", Antwort: "Siehst du nicht, dass ich eine neue Snare habe?"

    - Frage: "Warum schon wieder ein neues Schlagzeug?", Antwort: "Das neue Set hat einen sehr geringen Wertverlust, ohne dass ich was dafür tun muss. Wenn ich aber statt Neukauf jetzt lieber übe, müsste ich doch langfristig dran bleiben, damit ich es nicht wieder verlerne. Das steht doch in keinem Verhältnis und lohnt sich einfach nicht."

    Ein Set für jeden Proberaum ist ja für jeden sinnvoll, der nicht ständig Auf- und Abbauen will und das entsprechende Budget hat. Das gleiche gilt für verpackte Live-Sets. Der Luxus kann sich bei vielen Gigs sehr lohnen.

    Ich finde es aber auch großartig, unterschiedliche Sets zuhause / im Proberaum anspielbar zu haben. Sich mal an die Rockbude und mal an das kleine Besteck setzen zu können, ist schon toll. Noch mehr Möglichkeiten, zu spielen statt zu üben...

    Mein erster Gedanke war: Ich habe schon länger meinen Führerschein und wollte mir jetzt ein Auto kaufen. Welche Marke könnt ihr mir empfehlen?

    Da ist dann wohl auch die sinnvollste Antwort: Schau dich mal (ergebnisoffen) in Autohäusern um und mach Probefahrten.


    Das selbst Testen und Vergleichen macht ja auch Spaß und man lernt viel über die Geräte und vielleicht die eigenen Anforderungen und Ansprüche.