TD-50X und SD3: meine Latenzwerte

  • Ich habe ein upgegradet TD-50X und habe heute ein Paar Latenztests durchgeführt. Ich benutze ein MacBook Pro 15" Retina Mitte 2015 2,2 Ghz 16GB, ich habe das TD-50(X) direkt per USB Kabel angeschlossen und Superior Drummer 3 gestartet, dabei habe ich folgende Latenzwerte gesehen:


    In Standalone Mode:

    Bei 64 Samples Buffer Size: 1.6 ms Ausgang, 1,5 ms Buffer (was 3,1 ms roundtrip macht)


    In Logic:

    Bei 32 Samples Buffer Size: 5,7 ms Roundtrip, 2,4ms Ausgang.


    in Cubase elements 10.5:

    Bei 32 Samples Buffer Size: 2,358 ms Ausgang, 3.356 ms Eingang (was 5,7 ms macht)


    Wie man sehen kann, sind Roland Module einfach gut um Drum Libraries zu triggern, ich brauche für meine Zwecke kein teures Audio interface und ich will nicht 32 Kanäle aufnehmen, daher bin ich sehr zufrieden und vor allem, es macht mir richtig Spaß.

  • Sagen die Messungen denn wirklich etwas über die Gesamtlatenz aus? Zumindest ist die reportete Outputlatenz wohl gut, aber die ist wohl nicht immer richtig. Und über die Input- (also Midi-)latenz sagen die Screenshots gar nichts aus. Damit will ich nicht sagen, dass das Roland nicht super für Softwaredrumming ist, nur dass die Zahlen das nicht wirklich belegen, oder übersehe ich etwas?

    Nix da.

  • Naja, das ist jetzt keine Messung, das sind die Werte die die Software ermittelt rein für den Audioweg und die verhalten sich unter "Last " auch wieder anders.
    Die Zeit die das Signal im Modul verweilt wird da nicht berücksichtigt. Da wird bei einer echten Messung schon einiges dazukommen.

    Messen müsstest du mit einem Loopback. Mikro ans Pad und den Audioausgang auch wieder an den Eingang schicken.
    Der zeitliche Versatz ist dann deine Gesamtlatenz. Das Midi kann man auch noch gleich mit aufnehmen und siehst dann auch dessen Latenz.

    don´t panic

  • edcito

    Hat den Titel des Themas von „TD-50X und SD3 Latenztests“ zu „TD-50X und SD3: meine Latenzwerte“ geändert.
  • Ja, ich weiß, um eine richtige Messung braucht man Micros, Oszilloskop und einen weißen Mantel :-)

    Daher habe ich den Überschrift geändert, das sind meine Werte.

    Man muss das "Scan time", was generell 2 ms beträgt, und 1ms um das MIDI zu senden dazu addieren, das macht dann 8,7 ms insgesamt, das klingt realistischer....

    Unter last wird das ganze natürlich anders sein, für die obigen Werte habe ich das SD3 Preset "Roomy Premier Tape" das 1.2 GB groß ist, ohne Bleeding für die ganze micros, mit aktivierten Bleeding würde das ganze natürlich leiden. Ich würde sagen nicht wenige als 256 buffer size würde gehen, aber zum Üben reicht es mir das basis Preset...

    Und ja, der Mac ist eine Blessing, wäre ich ein Profi dann würde ich zu einem PC und RME eingreifen, aber so als Hobbymusiker, lieber Mac :-)

  • Die Frage ist halt, inwieweit schwindelt der TD-x-Report unter der jeweiligen CoreAudio-Version (gibt es "hidden Buffers", die er verschweigt, und ist der DAC-Wert konsistent mit einberechnet?). Bei richtig vielen Audio-Interfaces (meist die billigeren) ist der Report nicht authentisch. Bei vorbildlichen RME-Geräten ist er hingegen absolut verlässlich, was Tests immer wieder bewiesen haben, und in deren Manual werden eventuelle Safety-Buffer-Werte und AD-/DAC-Werte genau angegeben.


    Und natürlich verändert Audio-Treiber-Last (welche gut einsehbar ist z.B. mit dem Cubase RealTime-Peak-Meter) die Latenz per se nicht; allerdings muß man den Buffer erhöhen wenn es 'cracklet' und 'glitcht' und ein größerer Buffer ist dann die höhere Latenz.

  • Und Profis setzen tatsächlich eher auf Macs (gerne auch mit RME) als auf PCs :) .

    Sicher? beim Musik allgemein wahrscheinlich schon aber wenn es um Mixing-Mastering geht dann benutzten die meisten eher Pro-Tools und einem intel core i900 mit zighunderte cores und 30 PCIexpress Karten mit 500GHz und 20 TB Speicher...

  • Ich kenne große Studios, die ganze Serverräume unterhalten (sowohl mit PCs als auch Mac Pros), aber kleinere Studios setzen nach meiner Erfahrung gerne auf Macs (auch oft mit ProTools). Ich persönlich auch, wobei ich aber ein seeeeehr kleines Studio habe ^^ . Es gibt halt nur eine Hardwarekonfiguration und die wird (weil Apple ja auch selber mit Logic eine DAW verkauft) auch speziell für Audiobearbeitung getestet.

    Nix da.

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