Kesselgratung checken nach Neukauf

  • Moin Leute,


    mir sitzt die Rückgabefrist im Nacken.

    Ich habe zuletzt zwei Sonor Prolite Sets gekauft. Einmal als 320 und einmal als 322.


    Ich habe letztens mal gelesen, wie man die Kesselgratungen checkt.


    Heute habe ich angefangen alle Trommeln zu entfellen.


    Ich habe Trommel auf einen Spiegel gestellt und mit Papier getestet.


    Ebenfalls habe ich eine kalte Ceranfeld Platte als Unterlage genutzt.


    Und auch einen Schweisstisch aus 10mm Stahl, der für gewöhnlich komplett eben ist.


    Und es sind bisher fast alle Trommeln durchgefallen. Teilweise bekomme ich eine Fühlerlehre mit bis zu 0.3mm durch geschoben.


    Ich weiß noch nicht, ob ich einen Fehler mache, Oder die Toleranzen unterschätze … aber gerade eben vermute ich, dass hier keine Trommel wirklich komplett plan ist.


    Habt ihr zu den Messmethoden noch Input? Oder generell zu dem Anliegen?


    Wenn ein Tom kippelt und die Kippachse bei einer 90 Grad Drehung mitwandert, kann man die Unterlage als Fehlerquelle ausschließen.


    Gruß

    Tobi


    Fotos kommen

  • Anmerkung: Eins der 12er Toms ist auf der Ceranfeld Platte komplett plan. Auch während man es dreht. Am Spiegel passt kein Blatt Papier darunter.


    Damit wäre bewiesen: Das Ceranfeld ist plan und auch das Tom.


    Habt ihr eure Trommeln mal auf Herz und Nieren getestet, was das Thema Kesselgratung anbelangt?

  • Hallo,wir reden hier ja über ein Holzprodukt,ich war bis zur Rente Tischler in der Möbelindustrie und bei keinem Produkt waren 0,3mm jemals ein Problem.Wenn sich das gleichmäßig über die Trommel verteilt,so what.Unterziehe mal alte Gretsch,Ludwig oder andere hochgepriesene und auch hochbezahlte Vintagetrommeln deiner Prozedur,da kannst du teilweise Münzen statt einer Lehre drunter durchscheinend!! Trotzdem wird der Klang und auch die Stimmbarkeit dieser Trommeln episch besungen.Lass dir von solchen Kleinigkeiten nicht den Spaß verderben.Nicht messen und grübeln sonder trommeln und Spaß haben.Hau rein Franz

  • Nicht, dass ich das rational erklären könnte, aber mein erstes Set war ein Sonor 3005 und mir gefallen wirklich ausschließlich Sonor Drums.


    Das Auge isst ja bekanntermaßen mit.


    Ich mag die Hardware, ich mag die Bassdrumbeine, ich mag alles daran. Made in Germany, das Logo, die Firma.


    SQ2 ist cool, aber schwer verkäuflich, da ist individuell.


    Für mich war die Prolite Serie mit der TAR Aufhängung und den Kesselmaßen die Krönung der dünnkesseligen Großserien-Sets.


    Insofern ist da gar kein so ungutes Gefühl.


    Ich will die Sets eigentlich behalte und notfalls nachschneiden lassen.


    Dennoch interessiert mich, ob solche Toleranzen überhaupt sein dürfen.


    Wie sieht das bei den anderen Prolite Spielern aus?


    Oder wie bei den hochwertigen Tama Sets?


    Hat jemand Lust mal mitzumessen?

  • Übrigens - die 12er Tom, die plan ist, war direkt beim ersten Anspielen (nach sorgfältigem Stimmen) phänomenal vom Klang.


    So, dass es mich tatsächlich extrem überrascht hat, da ich die 12er Tom ja eigentlich schon (in anderem Design) am Bespielen war.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die minimalsten Abweichungen der Kesselgratung da schon den entscheidenden Unterschied machen könnten.


    Bei einer Prolite Snare - welche kippelt - passt eine 0.5mm Fühlerlehre auf einer Seite, wenn der Rest plan aufliegt.


    Meine bisherigen Recherchen sagen, dass bis 0.1mm (also Blatt Papier) alles in Ordnung ist und darüber hinaus nicht mehr.

  • mc.mod

    Hat den Titel des Themas von „Kesselgratunt checken nach Neukauf“ zu „Kesselgratung checken nach Neukauf“ geändert.

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