Beiträge von Moigus

    Mit "gegen die Wand gefahren" meint Moigus wohl, dass zu viel Dynamikkompression drauf ist

    Genau. Und andererseits hast du ziemlich viel Attack draufgelassen. Also das wirkt schon sehr hart. Bei den YouTube-Songs konnte ich das so nicht nachvollziehen. Vielleicht habe ich aber auch mit unterschiedlichen Lautstärken gehört...
    Slo77y kann da natürlich die fachlichere Kritik üben.


    Grüße Marcus

    Das mit der Arbeitszeit ist natürlich Haarspalterei. Mit seiner "freien" Zeit muss man wirtschaften, wie mit jedem anderen begrenzt verfügbarem Gut auch. Das sollte man immer bedenken. Wofür man seine Zeit investiert, ist jedem selbst überlassen. Da es den Anschein machte, dass der TS hier die Intention hatte mit DIY Geld zu sparen, war der Hinweis mit der Arbeitszeit durchaus berechtigt. Es ist immer ganz gut, wenn man sich das mal vor Augen hält.
    DIY ist ne feine Sache. Man lernt viel, und gibt auch sehr viel Geld aus. Wenn man gewillt ist, das auch durchzuziehen.


    Also: viel Erfolg, egal für welchen Weg du dich entscheidest.


    Grüße Marcus

    Ich würde Two's Vorschlag beherzigen und mal eine gerollte Pappe ranhalten. Dabei würde ich aber auch berücksichtigen, dass durch die Rims auch nochmal mindestens ein Zoll draufkommt. Wenn man sich dann mal die Verhältnisse ausrechnet (bspw. 12/(10+1)=1,09; 10/(8+1)=1,11; 8/(6+1)=1,14) dann passt das sehr gut. An deiner Stelle würd' ich's kaufen.


    Grüße Marcus

    Kili: Danke schön!


    OG1: Alles klar, jetzt hab ich's verstanden. Hast recht, für diesen Zweck könnte ich so nen verhunzten Kessel mal ausprobieren. So richtig Fan von bin ich allerdings immer noch nicht :D Das mit dem Bohren ist natürlich ein Argument. So lange dauert das aber auch nicht. Am längsten dauert das Anzeichnen. Wenn ich jetzt nur ein Loch habe muss ich mir natürlich weniger Gedanken um Toleranzen machen. :whistling: 8o


    Grüße Marcus

    Verwunderlich, dass du mit dem Snare Reso aufm Tom viel Sustain hattest.


    Viel Sustain erreicht man technisch wohl eher mit dicken Fellen (mehr schwingende Masse!)


    Natürlich auch vom Verhältnis der Tonhöhen von schlag und resofell abhängig.


    RC-Drummer: Das hatte ich ehrlich gesagt auch erwartet. Bei ner Snare kann ich das auch nachvollziehen. Hier fällt der Effekt aber wahrscheinlich zu gering aus, als das man etwas merkt. Keine Ahnung. Resofell hatte ich bei der Kombination auch recht straff und Schlagfell eher locker. Also schon eine Maßnahme, bei der das Sustain nicht maximal ist.


    Die Trommel sieht richtig kitschig aus und klingt ziemlich gut!!

    Danke :D Ja, das Finish ist recht gewagt. Der eine mag es, der andere findet es wunderbar kitschig. ^^


    weiß nicht...

    Meinst du Fellkombination, oder was weißt du nicht?


    rumo0: Aber doubleended Tubelugs (wie ich diese Anglizismen hasse :wacko: ) habe ich doch schon verbaut? Funktioniert prima.


    Grüße Marcus

    Moin Rampen,
    also die anderen Toms klingen tatsächlich wesentlich kürzer als das 14er Floortom. Deshalb passen die anderen Toms eigentlich recht wenig zu dem Glasfaserkessel, oder andersrum. Im Vergleich zum Selbstbau-Kessel klingen die dann auch fast schon pappig. Woran liegt das? Also die Stimmung ist bei allen Trommeln in der warmen Zone. Ich müsste die Stimmung vielleicht nochmal überprüfen, ob dies immer noch so ist. Die Felle sind nicht neu, aber noch lange nicht durch. Daran sollte es normalerweise auch nicht liegen. Kann aber, klar das kann ich nicht ausschließen. Um das Sustain etwas zu verringern, hab ich das 14er Tom schon sehr weit in die warme Zone gestimmt. Bei den anderen Toms bin ich ähnlich vorgegangen, also etwas mehr Sustain wäre da möglich. Da hat mir dann aber der allgemeine Sound nicht sooo gefallen.
    Ansonsten herrscht bei den Toms ein heilloses Durcheinander:
    10er Tom: Tempus Glasfaserkessel, Ambassador coated/ambassador
    12er Tom: 3005er Sonor Force (das muss als nächstes raus): Emperor clear/ambasssador
    14er Tom: Eigenbau, Emperor Coated/Ambassador
    16er Tom: Pearl Wood-Fiberglass, Emperor/ Ambassador
    Du siehst es ist schwer einen schuldigen auszumachen. ^^ Aber freut mich, dass dir der Sound gefällt. Hat eben sehr viel Sustain und ist wenig kontrolliert. Aber mir gefällt das, wenn's wackelt.


    Grüße Marcus

    So, das Tom hat jetzt ne "anständige" Befellung. Bin von der Trommel sehr angetan. Hat unheimlich Dunst und Sustain. Also so, wie ich's mag. Ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Jetzt müssen nur noch die anderen Trommeln dazupassen, verdammt. :cursing: ^^
    Hab gestern gleich nochmal kurz mitgeschnitten.


    Hatte bei der Gelegenheit gleich mal 2 verschiedene Stimmungen ausprobiert. Wer Interesse hat kann sich's ja mal reinziehen und seinen Senf dazugeben. Aufnahme wieder über die beiden OH's, und keinerlei Nachbearbeitung, sowie keinerlei Gedanken gemacht, was ich da spiele.


    Pink Lady. Emperor coated/ Ambassador clear. warme Stimmung


    Pink Lady. Emperor coated/ Ambassador clear. flache Stimmung


    Zum Vergleich:


    Pink Lady. Ambassador coated/ Ambassador Snare. warme Stimmung


    Grüße Marcus

    Diverse benötigte Kleinteil sind gestern mit der Post gekommen. Also bin ich gleich in den Proberaum geradelt und habe meine "Pink Lady" zusammengeschraubt. Aufgehangen ist das Tom mit RIMS, jedoch mit der alten Version. Was dazu führt, dass die Halterung für die Beine, welche nach innen schaut, mit den Spannreifen des Resos konkurriert. Da muss noch ne bessere Lösung her. Ist bei meinem 14er Tempus-Tom allerdings auch so.
    Da RIMS etwas mehr Platz zwischen Böckchen und Spannreifen braucht, habe ich etwas mehr Platz gelassen, was mir optisch nicht wirklich zusagt. Wieder was gelernt. :pinch:
    Bezogen hab ich das ganze erstmal mit Ambassador Coated oben und Ambassador Snare unten. Hatte eben nix anderes da. Werde die Woche aber noch Emperor Coated und Ambassador Clear besorgen.
    Stimmen ließ sich sie sich recht einfach, wenn auch diese Fellkombination an einem Tom für mich völliges Neuland ist. Das Ergebnis war sehr viel Sustain, viel Ton und von der Stimmung etwas höher. Alles in allem hat mich der Klang gleich irgendwie an BigBeat erinnert, was man auch am Soundfile hört. Für meine Bedürfnisse im Bandkontext muss aber was doppellagiges her.


    Hier Bilder:



    In Reih und Glied: Das Bastard-Set


    Und hier gibt's was zu hören. Aufgenommen mit den beiden Overheads wie im Bild zu sehen. Kein Equalizer, Compressor oder ähnliches.


    Den Rest des abends habe ich noch meine Bassdrum auf Diät gesetzt, dazu aber mehr in meinem Galeriethread.


    Grüße Marcus

    Muss da rumo0 recht geben. Im gut sortierten baumarkt geht es vielleicht bis 800er Papier. Alles weitere drüber ist eher unwahrscheinlich. Da wirst du dich wohl im Netz nach nem Shop umschauen müssen. Gibt auch schöne Schleifvliese. Inwieweit Stahlwolle für Lack geeignet ist, kann ich nicht beurteilen. Hab ich noch nicht ausprobiert.
    Nass schleifen hat den Vorteil, das es ersten keinen Schleifstaub aufwirbelt. Ist für die Sauberkeit des Arbeitsplatzes echt von Vorteil, und es flutscht besser. man kann meiner Meinung nach gleichmäßiger schleifen und nimmt weniger runter. 1000er Papier und höher nimmt man allerdings auch erst, um Schleifhologramme und dergleichen runterzubekommen. Für den Glanz gibt's dann Poliermittel.


    Grüße Marcus

    Ich find's echt gut, dass man hier im Forum auch auf Fehler hingewiesen wird. Manchmal fehlt da die ausreichende Selbstreflexion und man denkt nicht lange und gründlich genug nach. Vorallem bei wissenschaftlichen Themen. (ist ja auch anstrengend :rolleyes: ) Hab die ein oder andere Aussage noch etwas korrigiert. Nichts weggelassen, sondern nur korrigiert damit es auch wissenschaftlich belastbar wird ^^


    nils: natürlich, das Schlagfell gibt es ja auch noch. naja, also ich denke man kann festhalten, dass das Schlagfell oder der Trommler eher die Hufe hochmacht als die Trommel. Ist aber glaube ich bei jeder Trommel so. Außer vielleicht bei Holztrommeln mit wasserlöslichem Leim. Aber lassen wir das mal.


    HöHö: Hagelschaden ist doch in der kasko mit drin :D


    Grüße Marcus

    Two: sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Mea Culpa. Richtig ist, dass die meisten Materialien bei Hitze weicher werden, das ist richtig. Das ist bei Glasfaser auch so. Ich wollte aber eher auf die Tieftemperatureigenschaften hinaus (unter dem Gefrierpunkt und weit darunter): Dort ist es so, dass die Bruchdehnung bei den meisten Materialien abnimmt, sie verspröden weil durch die geringe Versetzungsmobilität Verformungen im allgemeinen immer unwahrscheinlicher werden. Bei Glasfasern ist dies nicht so, da es kein kristalliner, sondern ein amorpher Werkstoff ist. Hier herrschen andere Versagensmechanismen. Dort steigt die Festigkeit bis hin zu 10000 MPa (so im Bereich von -200°C und mehr). Was das für die Bruchdehnung bedeutet, dürfte klar sein. Sie steigt schön mit.


    Danke für den Hinweis! Da hatte ich wohl nen Knoten im Kopf. Werde das noch editieren.
    Ist im Endeffekt für die Gebrauchseigenschaft auch uninteressant. Es sei denn, man will in SIbirien Ballistische Tests durchführen 8|


    Grüße Marcus


    Edit: nach Austausch mit Two ein paar Sachen korrigiert, danke! Er ist aber auch sehr penibel :whistling: :)

    DanielS: Dann hat es sich ja aufgeklärt. Die Vorschläge mit Kanonen auf Spatzen zu schießen kamen ja von anderen :whistling: und diese Vorschläge haben wirklich ihren Charme. :thumbup:
    Jens: Danke für das Kompliment =)
    @DS1: Ein zweites Standbein ist ja nie verkehrt ^^


    Zu deiner Frage vielleicht ein paar Ausführungen aus der Theorie. Obwohl man das ein oder andere ja noch überprüfen kann:
    Man muss je nach Fall beide Komponenten zusammen, oder getrennt betrachten. Allgemeine Aussagen sind da manchmal recht schwierig.


    Hitze/Kälte: Edit: Glasfaser wird fester und steifer, je kälter es wird. Im Prinzip wie auch bei allen anderen Stoffen, nur dass die Sprödheit und Kerbempfindlichkeit nicht zunimmt und damit der Werkstoff belastbarer wird was bei anderen Materialien meist nicht der Fall ist. In meiner Projektarbeit hatte ich dazu mal was recherchiert. Hängt irgendwie mit Wasserstoff-Dissoziation zusammen. Egal. Ist für den Einsatzbereich einer Trommel eh nicht relevant. Die limitierende Komponente ist hier eindeutig das Harz. Da das Harz getempert wird, erhält es einen sogenannten Temperaturvorlauf. Sprich: die Glasübergangstemperatur (hat nichts mit den Glasfasern zutun) ab der das Harz in den viskoelastischen Bereich übergeht wird erhöht. Bei meiner Temperung und dem von mir gewählten Harz sind das ca. 90°C. So eine Trommel würde ich also nicht im Desert Valley auf dem Amaturenbrett liegen lassen. Wenn ich's im Case habe, ist das aber kein Problem. Kälte wiederum tut der Trommeln garnichts, da das Harz ja schon im spröd energieelastischen Bereich ist.
    Luftfeuchtigkeit: Macht dem Material (fast) garnichts aus. Wenn man das Zeug mehrere Tage in warmes Wasser einlegt, kann man eine Massezunahme von 1-2% durch diffundiertes Wasser feststellen.
    Schnelle Klimawechsel: verursachen durch die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten prinzipiell Schubspannunge im Faser-Matrix-Interface. Ist aber nicht weiter dramatisch, da selbst bei Temperaturdifferenzen von 100K sich die Dehnung im Promillebereich bewegt.
    Spannungs/Zugkräfte: Beanspruchungen, welche faserdominiert sind also in der Ebene des Kessels wirken, kann das Material prima ab. Die Festigkeit ist höher als bei einfachem Baustahl. Selbst senkrecht zum Material wirkende Kräfte, welche von der Matrix bestimmt werden, haben gute Festigkeiten. So im Bereich von reinem Aluminium.
    Impactsicherheit/ Energieaufnahmevermögen: Das hat jetzt mit Trommeln kaum mehr was zutun. Aber das spezifische Energieaufnahmevermögen in J/kg ist sogar höher als bei Stahl.


    Im Vergleich zu Holz, was ein spitzen Leichtbauwerkstoff aufgrund der geringen Dichte ist!, setzt GFK immer noch eins oben drauf. Ich würde es fast schon als superschweres Holz charakterisieren. Bei der Beständigkeit gegen äußere Einflüsse ist GFK unerreicht.


    Ich hoffe diese "kurze" Einschätzung war das, was du dir gewünscht hattest.
    Was ich auf jeden Fall noch probieren könnte: Den Kessel komplett mit Hardware und Fellen bestücken und dann aus 1,50m auf den Boden fallen lassen. Mal schauen ob da wenigstens der Kessel heil bleibt, oder ob er Risse bekommt.


    Das arme Equipment ;( :rolleyes:


    Grüße Marcus


    Edit: Wurde von Two auf wissenschaftliche Ungenauigkeiten hingewiesen. Danke für den Hinweis!

    Wie schleifst du? Immer daran denken das Schleifpapier über einen ebenen Klotz oder so zu wickeln. Ich verwende diese Kunststoffklötze wo man das Papier einspannen kann. Wenn ich kleinste Riefen habe, geh ich mit 1000er ran. Aber selbst da vorsichtig schleifen, sonst hast du stellenweise den Lack runter. Je nachdem wie dick du aufgetragen hast. Danach macht sich 2000er ganz gut. Beim schleifen mit wenig Kraft, dafür gleichmäßig arbeiten und nass! Die weitere Reihenfolge muss man ausprobieren. Bei mir hat sich sehr feine Schleifpaste bewährt, danach mit nem sehr feinem Polierwachs (hat auch noch ganz feine Schleifpartikel) und danach mit dem Lammfell polieren. Da zwischen kann man auch noch Hochglanzpolituren einarbeiten. Je nach Zeit und Lust. Und ganz wichtig: zwischendurch den Kessel immer wieder säubern bevor es zum nächst feineren Schritt geht. Is ne scheiß Arbeit und man weiß nie so recht, wann man zum nächsten Schritt übergehen soll. Mit der Zeit bekommt man aber langsam ein Gefühl dafür.
    Wünsch dir viel Erfolg!


    Grüße Marcus