DanielS: Dann hat es sich ja aufgeklärt. Die Vorschläge mit Kanonen auf Spatzen zu schießen kamen ja von anderen
und diese Vorschläge haben wirklich ihren Charme.
Jens: Danke für das Kompliment
@DS1: Ein zweites Standbein ist ja nie verkehrt 
Zu deiner Frage vielleicht ein paar Ausführungen aus der Theorie. Obwohl man das ein oder andere ja noch überprüfen kann:
Man muss je nach Fall beide Komponenten zusammen, oder getrennt betrachten. Allgemeine Aussagen sind da manchmal recht schwierig.
Hitze/Kälte: Edit: Glasfaser wird fester und steifer, je kälter es wird. Im Prinzip wie auch bei allen anderen Stoffen, nur dass die Sprödheit und Kerbempfindlichkeit nicht zunimmt und damit der Werkstoff belastbarer wird was bei anderen Materialien meist nicht der Fall ist. In meiner Projektarbeit hatte ich dazu mal was recherchiert. Hängt irgendwie mit Wasserstoff-Dissoziation zusammen. Egal. Ist für den Einsatzbereich einer Trommel eh nicht relevant. Die limitierende Komponente ist hier eindeutig das Harz. Da das Harz getempert wird, erhält es einen sogenannten Temperaturvorlauf. Sprich: die Glasübergangstemperatur (hat nichts mit den Glasfasern zutun) ab der das Harz in den viskoelastischen Bereich übergeht wird erhöht. Bei meiner Temperung und dem von mir gewählten Harz sind das ca. 90°C. So eine Trommel würde ich also nicht im Desert Valley auf dem Amaturenbrett liegen lassen. Wenn ich's im Case habe, ist das aber kein Problem. Kälte wiederum tut der Trommeln garnichts, da das Harz ja schon im spröd energieelastischen Bereich ist.
Luftfeuchtigkeit: Macht dem Material (fast) garnichts aus. Wenn man das Zeug mehrere Tage in warmes Wasser einlegt, kann man eine Massezunahme von 1-2% durch diffundiertes Wasser feststellen.
Schnelle Klimawechsel: verursachen durch die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten prinzipiell Schubspannunge im Faser-Matrix-Interface. Ist aber nicht weiter dramatisch, da selbst bei Temperaturdifferenzen von 100K sich die Dehnung im Promillebereich bewegt.
Spannungs/Zugkräfte: Beanspruchungen, welche faserdominiert sind also in der Ebene des Kessels wirken, kann das Material prima ab. Die Festigkeit ist höher als bei einfachem Baustahl. Selbst senkrecht zum Material wirkende Kräfte, welche von der Matrix bestimmt werden, haben gute Festigkeiten. So im Bereich von reinem Aluminium.
Impactsicherheit/ Energieaufnahmevermögen: Das hat jetzt mit Trommeln kaum mehr was zutun. Aber das spezifische Energieaufnahmevermögen in J/kg ist sogar höher als bei Stahl.
Im Vergleich zu Holz, was ein spitzen Leichtbauwerkstoff aufgrund der geringen Dichte ist!, setzt GFK immer noch eins oben drauf. Ich würde es fast schon als superschweres Holz charakterisieren. Bei der Beständigkeit gegen äußere Einflüsse ist GFK unerreicht.
Ich hoffe diese "kurze" Einschätzung war das, was du dir gewünscht hattest.
Was ich auf jeden Fall noch probieren könnte: Den Kessel komplett mit Hardware und Fellen bestücken und dann aus 1,50m auf den Boden fallen lassen. Mal schauen ob da wenigstens der Kessel heil bleibt, oder ob er Risse bekommt.
Das arme Equipment

Grüße Marcus
Edit: Wurde von Two auf wissenschaftliche Ungenauigkeiten hingewiesen. Danke für den Hinweis!