Beiträge von Moigus

    Hi Matz,
    glückwunsch zu den Nubis. Bei mir hats platztechnisch nur für die 311er gereicht (Freundin und IKEA-Regal :pinch: ). Da musste das ATM natürlich her. Die Aufwertung hat sich vollends gelohnt! Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Nubert schreibt allerdings auch, dass der Bassgewinn bei den größeren Boxen nicht mehr so kolossal ausfällt. Das konnte mir mein Arbeitskollege auch bestätigen. Ich würde mir das nochmal überlegen. Vorallem wenn du fast ausschließlich Musik hörst. Allerdings: bevor du dir nen Woofer holst, würde ich das ATM vorziehen.
    Na dann noch viel Spaß mit den Teilen.
    Die Teile schonmal ausgereizt? :rolleyes:


    Grüße Moigus

    Innen. Meine Hi-Hat ist aber generell etwas weiter links und zu mir ran, als möglicherweise bei anderen Drummern. Ist der Dofuma, als auch den beiden Toms links der BD geschuldet. Ich komm zurecht. Einfach mal längere Zeit probieren.


    Grüße Moigus

    Ich müsste nach 2 Minuten ähm, also ich müsste mich übergeben. Aber sieht Oberhammergeil aus! Und macht Spaß beim zuschauen.
    Aber würde so ne Konstruktion nicht eher zu Swing passen? ;) :whistling:

    Lite-MB: ich hab mir deinen Post jetzt nochmal etwas ausgeschlafener durchgelesen, und geb dir Recht. Seh's mir bitte nach. War jetzt die halbe Woche nur unterwegs mit kaum Schlaf :sleeping: Ich hatte mich wohl an der Formulierung Kartusche und Eimer etewas hochgezogen.


    Grüße Moigus

    Dem Statement von Lite-MB will ich vorsichtig, aber mit Nachdruck widersprechen. Hier wird Handwerk auf der Baustelle (das ist ne ganz andere Baustelle -wie passend-) mit industrieller Fertigung in einen Topf geworfen. Die Ansprüche und Restriktionen sind hier ganz andere. Allein schon weil der Schreiner vor Ort oder auch zum Teil in der Werkstatt nicht zwingend eine beheizte Presse hat!
    Klebstoffe für die Baustelle müssen bei Raumtemperatur und darunter schnell aushärten. Und das auch bei widriger Umgebung. Zum Beispiel auch Luftfeuchtigkeit, Verschmutzung und bei nicht ganz 100tigen Fügestellen. In der Industrie wird der Leim i.d.R über eine Kalanderwalze aufgetragen. Dazu muss der Leim einen sehr lange Topfzeit besitzen, damit er auf der Walze nicht aushärtet. Die Aushärtung erfolgt dann bei höheren Temperaturen, wobei je nach Rezeptur die Reaktion dann wesentlich!! heftiger verläuft. Je nach "Leim"-Typ sogar unter Wärmeentwicklung.
    Welche Klebstoffe nun eingesetzt werden weiß ich natürlich auch nicht. Bin schließlich nicht vom Fach.
    Im Handwerk wird auch viel Sch*** verkauft, zu Mondpreise, worüber die Industrie nur schmunzeln kann ;) . Dafür aber in der Anwendung in gewisser weiße *idiotensicher*. Ist klar: der Handwerker will schließlich Geld verdienen, ohne vorher ein 14-tägiges Seminar besucht zu haben.
    Es wird mit Sicherheit nicht überall der selbe Kleber verwendet. Allerdings werden sich bei Betrachtung der Rahmenbedingungen 1 oder 2 Klebstoffe herauskristallisieren, wo man nur noch zwischen den einzelnen Derivaten und dessen Händlern entscheiden kann.


    Just my 4 Pfennich!


    Grüße Moigus

    Warum gibt es hier kein Feedback? ?(
    Also ich find den Song klasse! Auf den ersten "Blick" scheint Bass und Bassdrum etwas zu vordergründig. Allerdings lebt diese Musik ja vom Beat den diese vorgeben. So betrachtet passt das einwandfrei. Snare würde ich auch nicht sagen, dass sie zu laut ist. Ich finde den Mix wirklich gelungen.
    Ein paar klitzekleine Kritikpunkte hätte ich, obwohl das meckern auf hohem Niveau ist. Vielleicht eher als Idee oder Entwicklungsansporn verstehen:
    Der Gesang wirkt manchmal etwas "unkonventionell". Immer mal bißchen außerhalb des Metrums, manche schnelle Passagen wirken angestrengt und von der Aussprache (okay es ist ja mehrsprachig) tanzt der Gesang manchmal EIN WENIG aus der Reihe. ALLERDINGS: Machen diese Punkte dass ganze sympathische und man kann es durchaus als künstlerische Freiheit auslegen. Der Mix aus deutschem, spanischem? und englischem Text ist aber sicherlich knifflig. (ich kann nicht glauben, dass ich als Sachse jemanden was über Aussprache erzähle :D ). Was ist die Muttersprache eures Sängers? Sicherlich deutsch, richtig?
    Noch was zum Beat: Bass und Bassdrum sind sehr tight, wie festgenagelt. Ich denke etwas mehr "Lässigkeit" (du weißt schon: Caipi und Sonnenschirm) könnte die Rhythmusgruppe noch vertragen. An manchen Stellen auch der Gesang. Das wirkt zuweilen noch etwas zu "deutsch". Aber das ist wie mit den Weißen und dem Blues...
    Das bitte nur als Kritik auf höchstem Niveau verstehen.
    Ich find den Song und den Mix wirklich klasse. Hut ab!


    Grüße Moigus

    Ab Minute ~30 bin ich etwas verwirrt. Ist da ein Kompressor drauf? Wenn er das Gongtom anschlägt, hört sich das schön fett und knackig an, und eine Sekunde danach, ist so ein Rauschen/Wummern zu hören. Teilweise wird er beim reden auch weggeschnitten. Ich vermute einen Kompressor mit einer sehr langen Release-Zeit. Kann da einer der Tonmeister was dazu sagen?
    Das erste Kit gefällt mir auch am meisten, obwohl der Rest auch gut klingt. Optisch wissen DW's ja sowieso zu überzeugen.


    Grüße Moigus

    braindead-animal: Was soll mit denen sein? Da wird die milchmädchen"Rechnung" etwas einfacher, da man nicht wie bei Holz die Eigenschaften der beiden Werkstoffe im Verbund miteinander verschmieren muss, sondern die Kennwerte "gleich so"* auf der Hand hat. Als Kennwerte würde ich nennen: Dichte, E-Modul und Dämpfungskoeffizient. Vorteil von Metall und reinem Kunststoff: quasi isotropes Werkstoffverhalten, es gibt also keinen Lagenaufbau mit richtungsabhängigen Kennwerten.
    Es geht aber noch weiter: Metallkessel werden bspw. meist umgeformt (Sicke und Gratung) und/oder noch verschweißt/verlötet. Alles Maßnahmen die Spannungen, ob gewollt oder nicht, in den Kessel reinbringen. Bei Becken ja erwünscht.
    Bei urgeformten Kunststoffkesseln wie Acryl oder auch faserverstärkten Kesseln sind die Eigenspannungen meist deutlich geringer, bzw. null.
    All diese Maßnahmen kann man am nackten Kessel, also ohne Hardware, gut nachvollziehen. Die Gretchenfrage ist aber: kann ich diese Erkenntnisse, und wenn ja, in welcher Form, auf die montierte Trommel übertragen?
    Ich vertrete ja die Meinung, das ist aber lediglich eine subjektive und nicht hintermauerte, dass Kessel, welche nackt schon kein Sustain haben, es auch montiert nicht entwickeln. Gleichwohl bleibt die Frage, wieviel von dem Klangverhalten des Kessels übrig bleibt, wenn man ihn in sein enges Korsett gezwängt hat.


    Grüße Moigus


    *gleich so bedeutet: Materialdatenblatt des verwendeten Materials vom Hersteller anfordern, oder ggf. selber messen, Literaturwerte geben meist einen sehr weiten Bereich an


    P.S: Beim durchlesen des Threads ist mir aufgefallen dass leicht der Eindruck entstehen könnte, man behauptet die Großen pumpen ihre Kessel mit Leim voll oder dergleichen. Dem möchte ich ausdrücklich widersprechen. Gerald wollte lediglich auf ein paar Kuriositäten hinweisen.

    mh, ich ging jetzt davon aus, dass die großen Hersteller (Yamaha, Tama, Pearl, Sonor, Mapex) in etwa dieselben Produktionsbedingungen haben.

    ich gehe jetzt von mittelklasse sets namhafter hersteller aus, keine exoten.

    Das ist ja gerade das Spannende. Niemand hat Einwände gegen die Produkte dieser Hersteller, sonst wären sie ja nicht dort, wo sie heute sind. Man sollte sich allerdings bewusst machen, dass diese Hersteller nur deshalb dort sein konnten, wo sie heute sind, wenn sie entsprechend große Märkte auch bedienen können. Da spielt das (groß)serientaugliche Fertigungsverfahren eine große Rolle.
    Wenn man jetzt aber losgelöst dieser ökonomischen Restriktionen "rumspinnt", finde ich das ne spannende Frage. Und viel mehr ist das hier nicht.


    Grüße Moigus

    Noch ein kleiner Nachtrag, sozusagen als Salomonisches Urteil: Wenn man darüber diskutiert, "wie Leim" klingt und man bspw. zum Ergebnis kommt, weniger Leim ist "besser" oder was auch immer, dann gilt das ja nur unter den zu Grunde gelegten Annahmen. Die Optimierungsrichtung "besser" gibt es ja nicht. Man kann nur als Optimierungsziel meßbare oder bewertbare Parameter einsetzen, wie etwa "weniger innere Dämpfung", "höhere Steifigkeit", "längeres Sustain" etc.
    Damit umgeht man das Totschlagargument: "Meine Snare klingt auch total geil, obwohl sie dies und das nicht hat."


    Grüße Moigus

    Die praktischen Parameter, die einen Kesselbauer interessieren, sind fertigungstechnischer Natur.
    Also: wie schnell, unter welcher Temperatur härtet der Leim aus. Beeinflusst er die Beize? Was kostet er, und welche Betriebsmittel brauche ich dafür.
    Wenn man alle Aspekte unter einen Hut bringen möchte, ist die Auswahl dann wahrscheinlich gar nicht mehr soo groß.

    @jalokin_b: Dass Leim härter als Holz sein kann, wage ich nicht zu bezweifeln. Vielleicht bin ich was die Definitionen angeht, zu sehr technisch verbohrt. Dass der verwendete Leim einen höheren E-oder G-Modul als Holz besitzt, ist mir bislang jedoch nicht bekannt. Wie ich aber bereits schrieb, ist dies zweitrangig, wenn die Leimfuge entsprechend dünn ist (was ja u.a der Sinn beim Kesselpressen ist)


    Grüße Moigus


    P.S.: Also der bisherige Tenor geht ja Richtung: weniger ist mehr. Und dem Rest ist das egal :D

    @jalokin_b: Dass Leim härter sein kann als Holz, gut möglich. Dass Leim allerdings eine höhere Steifigkeit als Holz besitzt, wage ich zu bezweifeln. Kennst du ein Beispiel? Wenn ja, immer her damit. Wenn ich von einem relativ weichen (im Sinne von nicht steif) Holz wie Fichte ausgehe, habe ich ein E-Modul in Faserrichtung von 10 GPa. Da die Schichten i.d.R. kreuzverleimt werden bleibt effektiv ein Modul von 5 GPa. Da sind wir im Bereich von Epoxidharz. Steifere Hölzer haben einen Modul von ~13GPa. Die Dichte von Leim ist immer höher als von Holz. (Gegenbeispiele nehme ich gerne an)
    Warum ich das schreibe: unter der Annahme (Achtung: wissenschaftliche Erbsenzählerei!!) dass Leim eine Steifigkeit <= der Steifigkeit des Holzes besitzt, und dass das allgemeine Entwicklungsziel eines Kessels (darüber darf gestritten werden) möglichst hohe Steifigkeit ist, so kommt man zu dem Ergebnis, dass der Leimanteil möglichst gering sein sollte.
    Auch wenn man sich dem Problem von einer anderen Seite nähert, nämlich dass der Leim dazu da ist, die einzelnen Schichten zu verkleben und lediglich Schubspannungen überträgt, kommt man zum selben Ergebnis. Je dünner die Leimschicht, desto geringer ist die Verschiebung bei gleichem Schubwinkel (ergo bei gleicher Schubspannung) und somit sinkt der Einfluss der Steifigkeit der Klebschicht. Interessant ist auch, dass die Tragfähigkeit einer Verklebung mit sinkender Schichtstärke steigt.


    Hab ich schon erzählt, dass mir solche Themen gefallen? :rolleyes:


    Grüße Moigus

    Die Aussage von Schmock, dass es keine Kommunikationsprobleme gibt, kann ich ehrlich gesagt nicht teilen.
    Wenn man dieser Logik folgt, hätte ich ja auch kein Problem mit meiner Heizung, wenn sie nicht heizt. Denn eine Heizung ist ja dazu da, um zu heizen.


    Da wäre ich bei meinem kleinen praktischen Problem, welches man als Fallbeispiel heranziehen könnte:
    Meine Heizung geht nicht. Ich bin allerdings in der komfortablen Lage zu wissen woran es liegt: Luft im Heizkreislauf. Was ich jetzt nicht weiß: welche Schraube muss ich aufdrehen. Ich hab mir das jetzt auch noch nicht so genau angeschaut, keine Bilder gemacht oder mich da irgendwie schlau gemacht.
    In dieser Ausgangslage befinden sich wahrscheinlich die meisten Threadsteller.


    Die Möglichkeiten:
    a) Ich schau mir den Heizkörper an und bemühe meinen Denkapparat und wenn ich damit fertig bin, dreh ich an der Schraube, welche ich auserkoren habe. Wohlwissend dass es die Falsche sein könnte und ich Schaden verursache, erledigt innerhalb einer Stunde
    b) Ich schau mir den Heizkörper an und bemühe meinen Denkapparat und wenn ich damit fertig bin, rufe ich jemanden an, der die Antwort kennt. Erlidgt innerhalb einer Stunde
    c) Ich lasse mein Gehirnbrötchen im Bett liegen und drehe einfach an irgendeiner Schraube. Nennt sich try-and-error und wird nach x-Versuchen plus Schaden zum Erfolg führen, Erledigt innerhalb von 3 Stunden, da ich den Schaden beseitigen muss
    d) ich lasse mein Gehirnbrötchen im Bett liegen und poste mein Problem in einem Forum. Nach 2 Tagen habe ich dann x-Antworten mit y-Vorschlägen. Ich bin mir immer noch nicht sicher und probiere 2 Varianten aus. Erledigt innerhalb von 2 Tagen und 2 Stunden.
    e) ich rufe den Hausmeister an, welcher den Havariedienst anruft. Der sagt mir, er kommt am nächsten Tag zwischen 10 und 12 Uhr. Erledigt innerhalb 24h, muss mir allerdings freinehmen.


    Man sieht, dass die schnellste Lösung mit denken und jemanden anrufen verbunden ist.
    Aus dem Alltag kann ich auch bestätigen, dass wenn man schnell Informationen/ Entscheidungen braucht, man das Telefon bemühen sollte. E-Mails werden gerne einmal angeschaut und dann vergessen.
    Was mich zum Kommunikationskrüppel macht, ist die geringe Bedeutung der Information. Wenn mir Information nichts wert ist, bemühe ich mich auch entsprechend wenig darum, und gehe dann den vermeintlich kostengünstigsten* Weg über das Internet.


    Ich schau mir jetzt auf jeden Fall den Heizkörper mal an, und ruf dann meinen Vater an, der wird das schon wissen, hoffe ich.


    kommunikativ verkrüppelte digitale Grüße Moigus



    *kostengünstig im Sinne von Suchkosten und Zeitaufwand

    Fassen wir mal zusammen:
    - die Angebotenen Mikros sind die 5€ Versandkosten wert Check: [X]
    - mit den eingebauten Batterien brauchst du auch kein Mischpult mir Phantomspeisung Check: [X]
    -Mischpult mit 2 Mikrofoneingängen (mit Mikrofonvorverstärker) Check: [/]
    - Kabel? Check: [?]
    - Stative? Check: [?]
    - Rechner für EDV vorhanden Check: [X]
    - A/D-Wandlung in den Rechner? Nur bedingt. Mischpult kaputt. Laptop verwenden Check: [?]


    Ich weiß nicht ob ich jetzt noch etwas vergessen habe. Also aktuell bist du mit dem Equipment nicht aufnahmefähig.
    Das heißt, da muss noch etwas investiert werden. Mir ist völlig bewusst, dass insbesondere als Schüler die Solvenz sehr beschränkt ist. Wer kennt das nicht? Ging jedem so. Aber das ist keine Schande. Ich finde den Vorschlag mit dem Ghettoblaster eigentlich garnicht mal doof. Weil: kost nix. Und sooo schlecht sind die Ergebnisse im Vergleich zu deiner angepeilten Lösung auch nicht. Alles andere kostet Geld. Auch der Handyrecorder.


    Also: Ghettoblaster organisieren und den Rest einfach sparen.


    Grüße Moigus

    Statt an Messeständen vorbeizugehen und im hastigen Vorbeigehen mit dem Zeigefinger auf ein Tom zu tippen und dessen Sustainverlauf mit einem Daumen nach oben oder unten (wiederum im Vorbeigehen) zu bewerten - würde ich eher einen Blick durch das Schlag und/oder Resonanzfell diverser Drumaussteller wagen. Was man da mitunter sieht ist sooo viel vielsagender als der "blöde Fingertipper" (der aufgrund der für Besucher unbekannten Raumakustik der Messe ohnehin keinen "akustischen Referenzeindruck zum mitnachhause-nehmen" bietet und somit sehr wenig bis garnichts aussagt).




    Dem Vorurteil "was soll ich denn dabei sehen können, auf der Messe stellt jeder doch ohnehin nur handverlesene tolle selektierte Aussteller-Kits aus..." würde ich mannhaft :D entgegnen: "manche Aussteller schaffen noch nicht mal dass... bzw. selbst wenn es so sein sollte entdeckt man oftmals vielsagende Dinge". Viele Messebesucher (sehr viele) selbst wenn sie sich als Materialfreaks verstehen.. nutzen viele Optionen des Erkenntnisgewinns leider nicht adäquat- Schade.

    Volle Zustimmung! Konnte ich am Donnerstag mal wieder auf der Messe live erleben. War zwar keine Musikmesse, aber der Sachverhalt ist der selbe :rolleyes:


    Grüße Moigus