Beiträge von Chuck Boom

    Aus einem anderen Thread meine ich mich an spezielle Lüfter zu erinnern, die kaum Schall rauslassen. War glaube ich hauptsächlich über eine verwinkelte Führung der Lüftungsrohre (und evtl. noch irgendein Gimmick) gelöst.


    Klasse Sachen bastelst du da (auch das Set)! :)

    Du hast natürlich Recht. Ich gehe auch schwerst davon aus, dass sich zumindest solche Cracks wie von dir genannt bzw. ab einer gewissen Liga über mentale Aspekte Gedanken machen.


    Ich weiß allerdings auch, wie viel Aufmerksamkeit und Trainig diesem Bereich (schon ab untersten Ligen) in manchen Sportarten gewidmet wird (ellenlange Literatur, Trainingslager, tägliche Überoutine pipapo). Das ist da (oft) allgegenwärtig, gehört zu jedem technischen Training untrennbar dazu, wird aber auch eigens gesondert geschult etc.. Und zumindest im Drummerforum ist mein höchst subjektiver Eindruck, dass das - im Vergleich - weit weniger Gewicht hat. Es mag sich ja hier am End auch nicht so krass auswirken und insofern wäre ein evtl. Schattendasein gar berechtigt. "Nix genaues" ... genau.

    Finde ich eine gute Idee so einen Thread. Ich würde noch vorschlagen, es nicht nur auf a) bekannte und b) Schlagzeuger zu beschränken. Auch unbekannte Drummer und andere Musiker können ja was richtiges und wichtiges sagen.


    (Sonntag hörte ich z. B. auf HR Info ein Interview mit dem Hornisten Felix Klieser. Beeindruckend der Herr. Da fielen viele gute Sätze, auch zu anderen Themen. Zum musikalischen Ausdruck bzw. zur "Technik" fand ich seine Antwort auf die Frage interessant, wie er es ohne Arme schaffe, bei einem Instrument, das darauf ausgelegt ist, mit einer Hand im Trichter gespielt zu werden, trotzdem so einen weichen Ton hinzubekommen. Neben den verschiedenen Atemtechniken und -bereichen hob er hervor, wie viel Einfluss unser Geist, unsere Vorstellung, unsere Gedanken auf den musikalischen Ausdruck haben, und zwar ohne dass wir sagen könnten, was sich denn an der technischen Ausführung dadurch ändert. Wenn er sich z. B. vorstelle, in einer wohlig warmen, schäumenden Wanne zu sitzen, draußen lockerflockiger Schneefall, klinge sein Ton schon dadurch viel weicher. Den Einfluss der Gedanken auf das Ergebnis kennt man ja auch in anderen Bereichen, z. B. im Sport. Im musikalischen Kontext wird dem aber denke ich noch nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet.)

    Stimmt schon. Es weiß auch niemand, wie Mondgestein "eigentlich" aussieht.


    Muss man mit leben. Und demjenigen, der den Sound mixt, etwas Vorschussvertrauen entgegenbringen. Wenn du dann noch nach dem Soundcheck oder in der Pause positives Feedback aus dem Publikum bekommst - sei zufrieden in dem Bewusstsein, dass mehr nicht geht.


    Du kannst nicht alles kontrollieren.


    Und Klangeindrücke sind ohnehin individuell, sprich: gut ist´s doch, wenn es möglichst vielen Zuhörern gefällt. Das muss aber nicht unbedingt mit deinen Soundvorstellungen übereinstimmen. Vielleicht hat der Mixer ja einen viel massentauglicheren (wertungsfrei) Geschmack als du.

    Es kommt nach meinen bescheidenen Erfahrungen nicht -allein- auf Messwerte bzw. die Dicke des Fells an.


    Wo du das UT erwähnst: die haben (m. W. immer noch, hatten jedenfalls früher) gegenüber den Ambassadors einen Ring aus einem anderen Material (und ich glaube die sind auch nur in den Ring geklemmt und nicht geklebt, aber alles unter Vorbehalt, ich bin kein sonderlicher Fellspezialist). Die UT sind im Vergleich mit Ambassadors, Emperors etc. Low-budget-Felle, sie wurden (werden?) bei Sets im eher günstigen bis mittleren Segment ab Werk aufgespannt. Sie sind nicht allzu übel, aber ich konnte damals beim Wechsel auf Ambassadors schon einen Unterschied hören. Das wäre schon mal einen Versuch wert m. E..


    Weiter habe ich auch gerade ein Set mit Evans EC2 drauf, das mir mit Ambassadors bzw. Emperors als Schlagfelle besser gefallen hat. Bei mir haben die EC2 - auch in verschiedenen Stimmungen - bisher keinen so guten Eindruck hinterlassen. Aber das mag auch am Set liegen (dass die damit nicht so gut harmonieren).
    Also auch, wenn du sagst, sie passen für dich: ich würde da auch noch andere probieren. Wenn du statt UT ein Amba als Reso nimmst, verändert sich der (Gesamt-)Klang eh.


    Um nicht arm dabei zu werden, kannst du ja ein paar Kombis erst mal nur bei einem Tom testen.


    Für Empfehlungen bin ich nicht so wirklich der Fellkenner, aber bei "Short Stack" und "typischer Rocksound" würde ich zu einem dickeren Schlagfell tendieren (clear gibt etwas mehr Attack, coated klingt weicher-wärmer-runder), z. B. auch mal die verschmähten Pinstripes (gerade bei Shortstack) oder ein Emperor. Als Reso ein Ambassador (kein Diplomat!) clear.

    Ein Aspekt ist noch das Tempo. Bei schnellen Hihat-Figuren ist es z. T. schon spürbar angenehmer (und sauberer), wenn man den Schlag weglässt. Es gibt sogar Figuren, wo ich mal behaupte, dass niemand überhaupt auf die Idee käme, beim Schließen noch zu schlagen, z. B. die klassischen Offbeat-Akzente (zumindest ab einem gewissen Tempo).

    Hier gab es bis vor kurzem noch das Lager des Ladens, der früher "Wetten dass" beliefert hat. Da hab ich mal anlässlich des sog. Abverkaufs (der keiner in dem Sinn war, aber egal) mal rumgestöbert und dabei auch jede Menge stille TV-Becken gefunden: man hat einfach 2 Becken zusammengeklebt. Teils wurde auch eine dickere transparente Kuststoff-Platte flächig druntergeklebt. Und ich meine KLEBEN. Nix Tesa, nix Gaffa, nix Teppichkleber, die wurden vollflächig und bombenfest mit wasweißichwas unzertrennbar verklebt. 8|
    (Für Trommeln wurden damals auch diese transparenten Scheiben (aus irgendeinem Kunststoff, kann ich nicht genau sagen) aufgelegt. Da wären heute wohl Mesh-Heads erste Wahl.)

    Man kann auch Unterteil und Sitz mischen, kostet halt ggf. mehr (wenn man keinen netten Laden findet). Die Durchmesser sind glaube ich meist identisch (und etwas Varianz lässt auch die Klemme im Oberteil zu).


    Was ich vergas: die Lehne fand ich beim Pearl auch um Längen besser als die komische Wurst von Tama.

    Bei vier Beinen (DW) gebe ich zu bedenken, dass nicht jede Bühne 100% plan ist und dann vier Beine wackeln können.


    Ich hatte sowohl den Tama als auch den Pearl. Der Pearl gefiel mir dabei um einiges besser, sowohl von der Sitzfläche (Form) als auch dem Komfort. Aber das wird vermutlich individuell verschieden sein.


    Von Billigheimern würde ich Abstand nehmen. Wie du schon schreibst: Investition in Gesundheit und so. Ich hatte mal einen Billighocker getestet, der zwar gut aussah und hier im Forum gute Kritiken bekam, aber das war kein Vergleich zu den teureren, der kam direkt wieder weg.

    Ein Fall für die Storchbraterei: bis zum Punkt "Sound" das von "Fachblatt-Rezensionen" sattsam bekannte Mann-ist-das-toll-verarbeitet-und-sieht-das-alles-geil-aus-Blubb, man klickt sich lethargisch dem erwarteten - da als Untergrenze obligaten - "Auf jeden Fall unbedingt antesten!!!"-Fazit entgegen ... da wird man plötzlich ohne Vorwarnung völlig überrascht (den Satz mit "allerdings immer ohne jede Spur von Musikalität" habe ich mir ungelogen fünf Mal durchgelesen, weil ich den Fehler finden wollte) mit einem erfrischend offenen, handfesten Verriss und einer 2 von 5 Sterne Wertung (und das auf einer von einem Großhändler initiierten Seite, der das Set aktuell im Programm hat). Für diese völlig unerwartete positive Überraschung ein Danke / Chapeau von mir!


    http://www.bonedo.de/artikel/e…t/mit-der-lizenz-zum.html


    Falls der Artikel mal gelöscht werden sollte hier ein Auszug, weil´s m. E. wirklich Seltenheitswert hat:


    Ich hab mir gerade das Jazz Playalong angehört. Konstruktive Kritik: das hätte m. E. mehr Swing und mehr Eier, wenn du a) die 2 und die 4 noch mehr rausarbeiten (akzentuieren) würdest (ist so alles etwas eben in der Dynamik), b) könnte das Swingfeel für meinen Geschmack noch "enger" sein, du spielst die Triolen-offs m. E. etwas zu breit, und c) würde auch insgesamt noch etwas mehr Dynamik (insbesondere etwas herzhaftere Akzente) den bisher etwas gehemmten, schüchternen (was du gar nicht nötig hast) Gesamteindruck auffrischen.

    Ich hatte kürzlich die selbe Situation. Bei 40 neuen Stücken in kurzer Zeit wird es -für mich- schwierig, alle sicher im Kopf zu haben (wieviele STR kamen jetzt, wieviele Takte hat das Solo, wo genau kam der Break etc.).


    Ich habe mir die Stücke daher in Grobform notiert mittels Tabellen (immer 2 Zeilen: oben STR, REF, Solo etc. und unten Taktlänge oder Besonderheiten). Für die schnelle optische Orientierung habe ich dann noch die Spalten STR, REF und Solo unterschiedlich eingefärbt (natürlich immer gleich!), so sehe ich mit einem kurzen Blick schneller, wo man gerade ist und was kommt. Hat sehr gut geklappt.

    Jürgen K erstellt einen Spekulations-Thread? Und das noch Multiple Choice (mit medizinischen, aufbautechnischen, mechanischen und sicher noch weiteren Imponderabilien)? Dann noch die Frage, ob sein Fuß woanders evtl. anders stünde ...


    Jürgen? Alles gut? Wie heißen Sie, welcher Tag ist heute, wieviele Finger sehen Sie (wenn Sie auf Ihre Füße gucken)? :D

    Wenn ich rhythmische Geräusche in der Umwelt (Vögelrufe Rufe von Vögeln eignen sich da ob ihrer Repitition prächtig, Fahrbahnschwellen sind schon deutlich langweiliger, können aber je nach Fahrzeugaufkommen und -abstand auch interessante Phrasen ergeben, usw.) wahrnehme und meinen kranken Brägen nicht straff genug dizipliniere, kommt es vor, dass ich die Geräusche "dekliniere". Soll heißen mal ternär, mal binär interpretierte, die Eins versetze, Akzente einbaue usw.. Mein Arzt sagt aber, ich könnte die Dosierung erst mal so lassen.


    Dass ich 32 mal (Spießer!) was durchgehen muss, so weit isses bei mir zum Glück -noch- nicht. Hör mehr Zappa, dann schmeckt vllt. irgendwann das Essen auch wieder.

    Guter Lehrer. ;)


    Ich möchte mit netten Bandkollegen gute Musik machen, die uns und dem Publikum gefällt, und dabei mit den netten Leuten auf und gut gelaunten vor der Bühne eine schöne Zeit haben.


    Ferner möchte ich mich persölich und meine Fertigkeiten sowie meinen Sound fortentwickeln. Dabei gent´s mir allerdings weniger um Ziele wie "dies und das in dem Tempo können". Wichtiger finde ich, WIE man etwas spielen kann, wie es sich anhört und anfühlt.