Ganz klar: je nach dem. 
Kommt auf den Veranstalter, die Veranstaltung, das Publikum, die Einstellungen der Bandmitglieder, Ort, Entfernung, Umstände vor Ort, Zeit, Laune und weitere zig Parameter an. Heißt, das kann man m. E. nicht bzw. nur mit 1000 Anekdoten und deren jeweils persönlich zu ziehender Essenz beantworten.
Einzwo Anekdoten von mir: Ich kenne einen, der im Sommer schöne Open Air Konzerte auf Hut veranstaltet. Schön im Grünen, gute Bühne, schöne Atmo mit kleinem Lagerfeuer, parken kein Problem, Ausladen kein Problem, für die Band gibt’s Essen und Getränke frei. Das beste ist aber, wie er mit dem Hut rumgeht. Da braucht es keinen Zettel mit Anweisungen. Wenn der dir mit seiner Bärenpranke den Sektkühler (als Hut) hinhält, kann jeder in seinen Augen ganz deutlich lesen: „So mein Freund, jetzt zeig mir, ob du ein Arsch**** bist oder nicht. Kleiner Tipp: Ich reagiere allergisch auf klimpern, es darf nur rascheln, das aber dafür laut. Und denk dran - Dinge können kaputt gehen …“ Da kann man immer gut mit dem Hut leben. 
Gibt natürlich auch solche, denen die Band völlig egal ist, die nur wollen, dass man ihnen die Kneipe voll und den Zapfhahn (für Batschnass und Druffnix: die Zapfhenne) leer macht.
Apropos Kneipe: Neulich haben wir in einer kleinen und unscheinbaren Kneipe auf Hut gespielt. Wusste vorher nicht, wie es da aussieht, habe aber Hut zugestimmt, weil die Kommunikation sehr nett war, die Anfahrt nicht allzu weit und wir Bock auf Gigs hatten. Dachte beim reinkommen erst, das geht in die Hose, weil da kaum Leute reingepasst und sie dann auch noch bestuhlt haben. Wurde dann aber einer unserer schönsten Abende: man hat sich herzlichst um uns gekümmert, Sachen geschleppt, Bühne toll hergerichtet, super verpflegt, vorher interviewt und daraus eine richtig gute Anmoderation gemacht usw.. Und auch das (größtenteils Stamm-)Publikum war der Hammer, hat intensiv zugehört, wir wurden gefeiert wie nie und nach dem Gig kam wirklich jede/r noch mal extra bei uns vorbei.
Da nimmt man doch viel mehr mit, als schnöden Mammon. Lieber einen so schönen Abend, als für fette Kohle irgend einen Gig, der nervt. Kommt halt immer drauf an.