Diese Zählweisen wie „1 e and a“ oder andere Silben sind hauptsächlich für den Anfang und fürs bewusste, langsame Üben gedacht bzw. für eine klare Kommunikation sinnvoll (wo genau ein Akzent hinsoll z. B.).
Irgendwann (wenn man alle Subdivisionen / die Mikrotime verinnerlicht hat) sollte man diese Krücken aber in die Ecke stellen - sonst leidet die Musik - und nur noch in Hauptzählzeiten bzw. in 2er, 3er und 4er Päckchen denken. Die Mikrotime läuft dann nur noch innerlich mit.
7er und alle anderen Oddmeter werden dann z. B. in 4-3 (oder 2-2-3) oder 3-4 gedacht und gefühlt, 5er als 2-3 oder 3-2, 11 als 4-4-3 usw.. Alle mir bekannten Kompositionen mit Oddmeters (und ich habe den Schrank voll mit Zappa und so Zeuch) sind sowieso auch so strukturiert.