Beiträge von Chuck Boom

    Gutes Thema. Oft unterschätzt. Ich denke man muss gute "audience participation" zu einem Großteil schon im Blut haben, der Typ dafür sein. Wenn man eher einsilbig-introvertiert veranlagt ist, kann man das m. E. nicht "lernen". Schade eigentlich. Wir sind da leider auch nicht soo die Weltmeister drin. :pinch:


    Aber man kann und sollte sich unbedingt eine Negativliste machen (war mein erster Gedanke bei dem thread). Mir fielen auch sofort die 2 schon genannten Nogos ein ("Seid ihr alle gut drauf?" -ein Laune-KILLER- und "Und jetzt alle.."). Ins Publikum gehen und Leute zum Mitsingen ZWINGEN sollten man auch vermeiden. Das lässt sich noch beliebig erweitern.


    So Sachen wie von Nils beschrieben sind natürlich klasse. Es hilft bestimmt auch, sich Großmeister der audience participation bzw. der gelungenen Unterhaltung anzusehen/-hören und zu versuchen, sich da ne Scheibe abzuschneiden. Was z. B. Zappa regelmäßig für Storys und Spielchen mit dem Publikum aus dem Hut gezaubert hat, ohne dass es jemals peinlich wurde, finde ich bis heute unerreicht. Oder die Tubes-Shows (die alten, wo sie noch knackig waren, nicht die letzten). Oder Hans Söllner (wenn er gut drauf war). Für härtere Sachen: Knorkator. :B/


    Reeds Tipps sind auch alle sehr gut, und Nippel eh immer unschlagbar. Im Zweifel auch maskuline. :D

    Als "aggressiv" (meine Deutung: schneidend, spitz, höhenlastig, knallig) empfinde ich in der Regel eher flache als tiefe Kessel. Wenn du allerdings mit Aggressivität mehr "Bums!" (Lautstärke durch Bauch / Volumen) meinst, wären tiefere Kessel angesagt. Ob Metall- als Holzsnare finde ich nicht so wichtig, aber viele verbinden mit Metallsnares Aggressivität und schreiben Holzsnares mehr "Wärme" zu, wobei ich eben auch schon genau das Gegenteil erlebt habe: gerade weil du nach Pearl fragst: die MMX Ahorn Snares mit(!) Verstärkungsringen finde ich recht aggressiv. Ich habe so eine, und die ist mir mittlerweile zu knallig. Meine Supra klingt dagegen fast schon weich und zahm.

    Apropos "Griffe": sie haben auch einen Griff von einem Hammer untersucht. Ergebnis: wer damit eine Stunde arbeitet nimmt soviel PAK auf wie mit 3000 Zigaretten (oder sogar 3000 Päckchen Kippen?).


    Zu deiner Frage, wer sich auskennt: du kannst mal deine Berufsgenossenschaft fragen (zumal du selbständig zu sein scheinst). Da gibt es Fachreferate/ -referenten für Gefahrstoffe, die dir wahrscheinlich am besten Auskunft geben können. Ansonsten liefert auch Wikipedia gute Infos. Z. B. dass man das Zeug nicht nur über dirkten Hautkontakt aufnimmt.

    Der Bissonette hat auf seiner DVD (musical expression in different styles) ein paar geile Fill-Sprüche drauf. Ich erinnere mich noch an "Lookatmenow - checkoutmylicks - craaaash!" (2 Triolen + Abschlag) oder "Pat Boone Debbie Boone Craaash". Aber da waren noch mehr gute. Wer hat die DVD noch? :Q

    Ich lehne mich mal so weit raus, dass wirklich nur das Füllholz bröselt. Ich sehe nicht, dass sich da Lagen lösen. Das geht meist mit deutlich sichtbaren Spalten (und oft einer Wellung der inneren Lage/n) einher.
    Deine Krater könntest du noch mit Holzspachtel (z. B. von Clou) ausbessern.

    Das sieht m. E. durchaus so aus, als würde eine saubere Gratung sich lohnen. Weniger wegen der rausbröselnden Füllholzschicht als wegen der schon abgerundeten Form der Gratung. Evtl. bzw. vermutlich ist die Auflagefläche im Ganzen auch nicht mehr plan, da hilft neu graten lassen auch.

    Genau. Darth Vadder. Muha. "Väider" würd ich das mal sprechen.


    Und anglophone sagen auch "Riemou", nicht "Rehmo".


    Ferner: "Sildschn" und "Ewwens".


    Auch hübsch: das erbauliche Kaff Bacharach (am Rhein) sprechen die Amis original "Bättscherättsch" aus! Habe ich daselbst gehört.

    Und weil es grade so viel Spaß macht noch ein Nasenbautz hinterher: die Linie 6 (für Unwissende: das schönste an Mainz - der Bus nach Wiesbaden :Q ) hält direkt vor Willys Tür. Fahrzeit von Mainz aus ca. 10 Minuten. So.

    Ich habe keine Ahnung von Handys, aber die Anzahl der Ringe (Isolatoren) gibt Aufschluss über Mono-, Stereo- und Stereo-mit-Zusatzsignal-Klinken. Guggst du.


    Es dürfte also nix passieren, wenn du mit deiner Stereo-Klinke da reingehst. Wenn doch verklagst du einfach Nokia wegen anti-intuitiver (=frauenfeindlicher!) Konstruktion.


    Off-OT: Sitzen 2 Türken im Pornokino. Fragt der eine den anderen: "Ey, hast du Erekssion?". Meint der andere: "Bist du schwul oder was? Isch hab Nokia!!" Muha.

    strake betonung = Downbeat
    schwache betonung = backbeat


    noten dazwischen = offbeat.


    Zu den Begrifflichkeiten: wenn du das so wie oben schreibst, heißt das eben nicht zeitlich dazwischen, sondern dynamisch dazwischen (zwischen laut und leise). Im Übrigen ist ein backbeat in der Regel sogar sehr stark betont, da Snare auf 2+4, also liegt der "man" da in jedem Fall daneben. ;)

    Außerdem steht noch die Frage offen, wie man am besten bezahlt... normale Überweisung? Paypal? Bezahlung im Voraus?


    Ich habe neulich auch was (un-drumatisches) in GB bestellt. Der einfachste Weg war dabei Zahlung per Kreditkarte. Kann aber auch am Händler gelegen haben. Jedenfalls war eine "normale Überweisung" via Hausbank nicht möglich. Könnte natürlich auch daran liegen, dass die Tommys keine "echten Europäer" sein woll(t)en. Das hamse nu davon. ;)

    man hat uns das so rerklärt.


    strake betonung = Downbeat
    schwache betonung = backbeat


    noten dazwischen = offbeat.


    Der man hält sich da nicht an übliche Begrifflichkeiten. In einem Standard-Rockgroove sind 1 + 3 die downbeats, 2 + 4 die backbeats, die 8el auf den "und"-Zählzeiten die offbeats (bzw. beats abseits der Hauptzählzeit).


    Was du meinst sind dynamische Stufen, als da wären piano - mezzoforte - forte (und noch einige dazwischen). Die kann man wiederum mit verschiedenen Schlagtechniken bzw. -systemen erreichen, wo es dann z. B. full-, half-, tap-, up-, down-strokes gibt.


    Mit 5ern und 7ern hat das aber alles nicht direkt was zu tun.


    Wenn du wie du sagst mit dem Tempo nicht hinkommst: s. Empfehlung oben.

    Das mit den offbeats raff ich auch nicht. Wenn ich das richtig vertshe, dass du Quin- und Septolen sauber in ein (Viertel-)Metrum spielen möchtest und dir das Probleme bereitet, würde ich dir vorschlagen, dass du erstmal lange -und ich meine lange- und ohne Metrum einfach hand-to-hand (rlrlrlrlrl) spielst und jeden 5. oder 7. Schlag betonst, damit du nach und nach ein Gefühl/ Gehör für 5er und 7er bekommst. Dann kannst du irgendwann dazu übergehen, dir das Metronom zu stellen und zwischen 2, 3, 4, 5 ... Schlägen pro beat zu wechseln.