Beiträge von Chuck Boom

    In irgend einer Zeitschrift (Spiegel, Stern?) gibts hinten die Rubrik "Was macht eigentlich ...".


    Mit der Attitüde könnte der thread evtl. ganz nett werden. Weil man sich dafür interessiert, was heute drummer machen, die aus welchen Gründen auch immer etwas abgetaucht sind (s. z.B. den Mitteregger-thread).


    "Gescheiterte drummer" ist wirklich Käse.


    Ist Wackerman in deinen Augen "gescheitert", weil er nicht in den USA geblieben, sondern ganz bewußt nach down under gezogen ist, weil er dort mehr Zeit für die Familie und weniger Stress und Nervereien hat? In meinen nicht.

    Auch wenn es viele andersrum propagieren: probier mal das Saufen erst nach dem gig anzufangen.


    Und: beim Spielen aufs Lockermachen achten: mal Lächeln (zur Not auch mal Richtung Gitarristen), den Blick durchs Publikum schweifen lassen, öfter mal tief Durchatmen (!!), nicht auf die Lippe beißen, locker sitzen ... so Sachen.

    sobald sich die Anzeige erledigt hat, ist eine entsprechende Antwort zu posten (Antwort Button, bitte kein Edit im ersten Post) und den Beitrag melden damit ein Mod den Thread schließen kann.


    VV: wie wäre es, wenn man den fred zum Löschen nicht extra hochholte, sondern einfach einen mod bitten würde, das Ding ganz unauffällig und leise zu löschen?


    Bei der Gelegenheit:



    den eigenen Thread pushen ist eingeschränkt erlaubt, d.h. nicht zu häufig, eher nur einmal in der Woche


    Ich wäre für härtere Auflagen. :thumbup: Einmal pushen nach frühestens 7 Tagen ist OK, danach aber nur noch in Verbindung mit jeweils mindestens 10% Preisnachlass auf den Artikel. :P

    Du hast eine ähnliche "Leidensgeschichte" wie ich - ich habe bei einem klassischen Theatertrommler gelernt und dementsprechend jahrelang "nur" Snare gespielt.


    Man muss sich einfach klarmachen, dass das 2 Welten sind. Von den Erfordernissen des klassischen Snare-Trommelns (Presswirbel, ausgefeilteste Figuren und Dynamikstufen etc.) kann man im Rock-Pop-Metal-wasauchimmer-Bereich am Set nur ganz wenig mit rübermehmen. Da sind andere Fähigkeiten gefragt (die du im Theatergraben wiederum nicht brauchst). Die Dynamik ist eine ganz andere, du brauchst mehr Ausdauer und Kraft und die Bewegungen am set wollen erstmal gelernt sein. Als Snaredrummer ist man eben keine Wechsel der Trommeln oder Aufteilung von Figuren auf mehrer Trommeln gewohnt. Und wenn du die nötigen Armbewegungen dafür nicht intus hast, bringt dir die schönste Snaretechnik nix.


    Einen weiteren "Trick" (neben Üben) gibt´s also speziell für dich insoweit, dass du mal besonders auf die Ökonomie der Bewegungen und die Körperhaltung beim roll über die toms achtest und dabei z. B. versuchst, durch die Armhaltung und Handgelenksbewegungen Wege zu verkürzen. Beispiel: wenn du die Hand (den Arm) zwischen 2 Trommeln positionierst (Snare und Standtom oder Snare und erstes Tom etc.), kannst du beide Trommeln schlagen ohne den Arm zu bewegen, nur mit Drehung des Handgelenks. Das spart Wege und macht schneller.
    Außerdem macht auch die Körperhaltung was aus. Wenn du z. B. mit dem Oberkörper nach vorne gehst, verkürzt du damit den Winkel im Ellenbogen und vom Oberarm zum Körper. Auch so kann man in der Regel etwas mehr Gas geben.

    Ich suche seit Monaten ein Crash welches dunkel und weich klingen soll, insgesamt sind schon einige namhafte Kanidaten durchgefallen:


    ein 18" K Dark Thin Crash, geht so grade noch durch, aber für den Preis absolut nichts besonderes und eher enttäuschend


    ein 19" K Dark Thin Crash, ein schriller und hoher Ton, bähh


    Da könnte der gepfefferte Hase liegen. Das täuscht oft. Man erwartet die Attribute "dunkel" und "weich" eher bei dünnen Becken (und oft trifft das auch zu), aber bei K Crashs habe ich schon oft das Gegenteil erlebt: die "normalen" (die nur "Dark Crash" heißen) sind meist die schön(er)en mit dem beliebt-berüchtigten dunkel-warmen Klang.


    Mein Leib-und-Seele 18" K Dark Crash wiegt satte 1540 (!) Gramm und ist sowas von dunkel und weich. Ich glaube da liegt auch viel am Profil.


    Probier auch mal ein 18" Sabian Fierce Crash brillinat (Jojo Mayer Signature) und/ oder ein HHX Legacy.

    Schläge .... die noch dadurch an schmackes verlieren, dass du den stock recht weit hinten anfasst


    Hmm, es ist m. E. genau anders rum. Durch den grip etwas (nat. nicht zu viel) weiter hinten gibt´s mehr Schmackes. Schon rein füsikalisch. Macht Steve Gadd angeblich auch so.


    Mir liegt die leichte Spielweise. [] Allerdings ist mein Lautstärkeniveau auch relativ hoch und ich spiele eher druckvoll.


    Ääh ... ja. Hä? ;) Durch die Kameramiks hört man ja eh alles etwas verszerrt, aber ich finde deinen sound auch eher druckvoll als "leicht".


    Auf jeden Fall möchte ich dir für deine Videos (auch die vorherigen) danken, insbesondere dafür, dass du wirkliche Einblicke gewährst: du zeigst oft deine Übungen und grooves roh, inkl. aller Verzocker. Und gerade aus dem teils kritisierten "Langweiligen" - dass du lange Zeit gleichartige Sachen spielst - kann man m. E. viel lernen, z. B. wie du (in imho sinnvoller Weise!) an Übungen rangehst. So kann man glaube ich mehr lernen als aus zusammengetexteten Poser-Soli, in denen in jedem Takt ein neuer skill präsentiert wird. Diese Offenheit (zu der ja gerade vor einer Fachgemeide auch eine Portion Mut und "Ehrlichkeit" gehört) verdient Dank und Anerkennung!

    Hey Daniel, gefallen mir gut die Sachen. Schön gruhwig und relaxt.


    Und geiler Schlüsselbrettler und Tieftöner auch! So Leute darf man nicht einfach ziehen lassen! Sofort Klassentreffen organisieren und verhaften die Jungs. ;)


    Und wie schon vermutet - die Meters gefallen dir dann bestimmt auch. Gib dir die mal bei Gelegenheit:


    http://de.youtube.com/watch?v=4MrOpZVUxLU&feature=related
    http://de.youtube.com/watch?v=rhHYoq-e218&feature=related
    http://de.youtube.com/watch?v=TW8YtGvRXPs&feature=related


    Schönen Gruß und bis bald mal wieder in der Grotte. :)

    Wenn ich im Laden Felle kaufe, mache ich eine Sicht- und Tastprüfung (Schrammen auf dem Fell?, Kragen/Rand eingedellt?, ad lib kannst du auch noch prüfen, ob es plan ist oder eiert und dergleichen) sowie immer eine akustische Prüfung: Fell vertikal halten und mit der Daumenseite an"slap"en (basstechnisch gesprochen). Dabei sollte ein möglichst langer und zufriedener, tiefer Ton rauskommen. Zum Vergelich kannst du dir vorher eins deiner durchgenudelten mit der gleichen Methode "anhören". Die klingen dann meist sehr viel toter, pappiger, mitunter schepperts auch richtig. Die Methode geht natürlich am besten mit einschichtigen Fellen; aber bei Hydraulic & Co. kannst du ja eh auch gleich kaputte draufziehen. :Q

    Das ist zwar immer noch keine 100%ige Garantie, aber damit filterst du schon viel Müll raus.

    Interessante Sachen drin. Sehr abwechslungsreich.


    Dein drumming gefällt mir auch gut. Ab und zu hast du leichte Schwankungen drin (nicht ganz straighte beats), aber das hörst du bestimmt selbst und es hält sich auch in Grenzen.


    Vorschläge: du könntest für meinen Geschmack mal versuchen, ab und an etwas fetter (etwas mehr punch in die Snare, Bassdrum und die Hihat) zu spielen. Zusammen mit deinen ghosts kommt damit noch etwas mehr Dynamikbreite ins Spiel. Und in den langsamen Passagen vllt. noch mehr laid back spielen.

    Hm, dat wäre natürlich auch noch was. :) Dürfte allerdings etwas zu hoch und wacklig werden am End (der Schwerpunkt ist dann doch arg weiter oben als bei einer Schnarre), aber auf jeden Fall eine Überlegung wert.


    Es sind 14x12 und 16x14.

    Jaja doch, klar. ;) Irgendwas kann man da schon fummeln, basteln, biegen. Mein derzeitig vorschwebender Favorit ist: 3 längliche (Loch-)Metallschienen - im Schraubstock biegen - links und rechts in 90° Winel mit Löchern für Schrauben dran, Gummi rumtüddeln - und dann die ST-Drums-Beine von den andern Rims dran. Müsste halten.


    Ich hoffte eben, es gäbe evtl. schon was "amtliches", vorgefertigtes. Variable oder größere RIMS z. B..

    Na dann würde ich vorschlagen 2 weitere Ayotte Tommounts zu kaufen und die Beine da dran machen.


    Dachte ich auch schon dran. Nachfrage beim Händler ergab allerdings, dass eine (in Zahl: 1) Bridge (so nennt Ayotte die Teile) ohne alles schon im 3-stelligen Bereich kostet. Und dann fehlen noch die Beine. (Anekdote am Rande: die Ayottler nehmen für´s Umrüsten von Steel- auf Woodhoops unglaubliche 720,- Euro.)


    Mir ist das ja schon richtig unangenehm, wieviele Gedanken ihr euch macht. Ganz lieb, Danke. Ich werd mal schauen, und dann sehe ich ja, wie ich guck. ;) Am End nehm ich Omas alten Beistelltisch, stutz die Beine (des Tischs) und stell sie da drauf (die Toms, nicht die Oma).

    Vielen Dank Leute!


    Ich hätte vielleicht dazuschreiben sollen, dass es um ein Ayotte geht. Die haben Spannklauen, die von außen um den Holzreifen greifen. Da unter "features" kann man es sehen. Dadurch sind die Schrauben weiter vom Kessel weg als bei anderen Trommeln. Und RIMS sind für den üblichen (kleineren) Abstand Schraube-Kessel von Stahlreifensets gebaut.


    Marcus: die RIMS "sitzen" eben auch um die Schrauben, nicht NUR auf den Böckchen. ;)


    Buddy: sowas dachte ich auch schon. 15" RIMS fürs 14er könnte evtl. passen. Nur ein 17" RIMS fürs 16er wird schwierig ...


    @Kritischer: ja, ich möchte aus Hängetoms Floortoms machen.


    Irgendeine Bastelei wird schon gehen, aber meine Hoffnung war, dass einer vllt. noch andere RIMS kennt. Gerd Stegner und die drumstation Maintal (Ayotte Stützpunkt) wußten aber auch nix. Nun denn ... Daniel Düsentrieb wird´s schon richten.

    Ich würde gern ein paar Woodhoop-Toms auf FT-RIMS stellen.


    Problem: die gebräuchlichen FT-RIMS sind prima für "normale" Toms, aber bei den woodhoops liegen die Schrauben (durch die hoops) weiter weg vom Kessel als bei Stahl- oder Gussreifen, sodass die normalen RIMS nicht passen (zu klein/ eng sind). Ich bräuchte also Rims mit entsprechend mehr Durchmesser.


    Weiß oder hat da jemand was brauchbares?


    (Kessel bohren und Beine dranschrauben kommt nicht in Frage!)

    Das sind Line-Inputs (für Line-Pegel: Keys, CD-Player etc.). Im Gegensatz zu den XLR-Inputs haben die keine Vorverstärkung, sodass die sehr geringen Pegel von Mics (Impulsstärke nur durch die Bewegung einer kleinen Membran!) dafür in der Regel nicht ausreichen (siehe Burnings Bassdrum: trotz voll aufdrehen geht´s da grad mal so). Also am besten einen größeren oder einen Submixer kaufen. Gibt´s klein und günstig z. B. von Behringer.