Beiträge von Chuck Boom

    Also erstmal grundsätzlich: ich sehe das als 9 gegen 6 bzw. 3 gegen 2, da ich immer versuche, die "eigentliche" Time als Basis zu sehen.


    So kommst du m. E. leichter durch und verlierst nicht den Faden bzw. die Time.
    Du denkst ja auch bei einem 3 vs 2 - Geplänkel (z.B. im klassischen Shuffle) schwerpunktmäßig in der Haupt-Time.


    Da liegen dann auch meine Bedenken hinsichtlich


    Zitat

    wenn man die Triolen im Hihat als Achtel umdeuet kommt ja n einfacher 9/8 raus und man kann die 9er-Gruppierung als als Achteltriolen schreiben


    Man kann ja alles irgendwie auf 8 verschiedene Arten notieren, aber sinnvollerweise sollte man (finde ich) immer die Standard-Time im Auge behalten.


    Stichwort "Standard Time": so heißt auch ein Album von Wynton Marsalis ("Standard Time Vol. 1" - Vol. 2 gibt´s meines Wissens bis heute nicht), in dem sehr oft die verschiedensten Times übereinanderlegt werden.


    Sehr geiles (Taschenrechner- ;)) Album mit dem genialen Jeff Watts an der Schüssel.
    Das Ding behandelt auch John Riley in "Beyond bop drumming". Das Buch sollte man sich gleich dazukaufen, sonst kommt man beim Hören der CD nicht mehr mit! ;)

    Zitat

    Tja, Evelyn Glennie - taub oder nicht?!


    Hmm, ich hab vor Jahren eine TV-Doku über sie gesehen und meine mich zu erinnern, dass sie da auch ganz normal interviewt wurde.


    Is allerdings schon ´ne Weile her und ich würde nicht meine Sticks dafür ins Feuer legen. :)

    Ich hab so eine und kann dazu sagen:


    - sehr definierter, präziser Chick, immer gut zu hören
    - leicht offen und nicht zu fest angespielt bekommt man ein richtig schönes sizzlen zu hören
    - geschlossen gespielt auch sehr präzise und durchsetzungsstark
    - einziges kleines Manko: (Refrain-)Powerbeats bei geöffneten Becken könnten für meinen Geschmack etwas rauschiger daherkommen - da ist MIR die HiHat etwas zu "starr".


    Für Rock / Punk m.E. durchaus zu gebrauchen.

    Sorry: ich kann von Fett und Graphitspray etc. nur abraten - das gibt ´ne riesen Sauerei im Gewinde (du kannst den Hocker fortan nicht mehr am Gewinde anfassen und versaust dir beim Gig ~Transport~ evtl andere Sachen damit) und es hilft (nach meinen Erfahrungen) auch nicht viel gegen Quietschen.


    Das Beste ist m.E., alles möglichst festschrauben, insbesondere die oberste Schraube (am Oberteil).


    Edit: pArA: Kugellager?? BEIM HOCKER?? Wie meinen? ?(

    Hmm, ich bin da kein Spezi für.


    Ich hab das nur mal mit einem ziemlich grünen Becken gemacht, und zwar vorsichtig mit der schwarzen Seite eines Küchenschwamms.
    Der Staub hat mir wie gesagt gut in der Kehle geätzt (am nächsten Tag noch!).
    Von daher würde ich es (wenn überhaupt) mit vorher nass machen probieren, am besten mit Grünspan lösenden Mitteln (Zitronensaft? - Hausfrau oder Chemiker fragen!).


    Aber das bischen Grün kannste auch drauf lassen (legt Phil gleich noch ´n Hunni für drauf!). ;)

    Wieso X( ?


    Er hat doch Humor:


    Zitat

    Attention:This shirt suits every drummer, doesn´t matter if you play Sonor,Pearl,DW,Yamaha,Mapex,Tama,Premier,Stagg,Remo,Magnum,Formula 602,2002,Sound creation, Signature Line,Traditionals,Dimensions,Innovations, Rude,K,K Custom,Constantinople,HH,HHX,CM Joysticks,CM Wonderbrush, Meinl,Paiste,Zildjian,Sabian,Ufip,Anatolian,Magna,Medina,Vic Firth,Ahead,Kit Tools,Pro Mark,Evans,Ludwig,Slingerland,Staccato,North Drums,Hayman,Roland,Gretsch,Wahan,Vater,Istanbul,Turkish, LP,Headliner,Bongos,Djembes,Congas,Schlagwerk, Cajons...or cartons


    Ich find´s lustig ... :)

    Zitat

    Um was gehts denn bitte?!


    Phil ist militanter Nicht-Putzer.


    Er betet zum heiligen Aspergillus und züchtet auf seinen Becken Sporen und Pilze jeglicher Art, indem er sie auf nassem Styropor vom Aldi-Hinterhof immer schön feucht und siffig hält.


    Wenn er auf einem Becken Grünspan entdeckt, freut er sich eine Beule in die Hose.


    :D ;)

    Probier mal:


    - dünne Felle (Schlagfell Ambassador, Reso auch dünn)
    - keine Dämpfung irgendeiner Art
    - relativ hohe Spannung
    - wenn möglich Gussbereifung


    Damit bekommst du wätzungschei ... äähh ... schätzungsweise aus 90 % aller Snares den gesuchten Sound.

    Ich habe seit ein paar Wochen eine Kabel-HiHat und mein Aufbau sieht jetzt so aus (von rinks nach lechts): "normale" HH-Maschine - linkes DB-Pedal - (Snare) - rechtes DB-Pedal - Kabelhihat.


    Damit habe ich quasi ein Linksrum-Set, wenn ich die Füße 10 cm nach rechts bewege.


    Harter Stoff ... aber GEIL !!! :) Haut einem erst mal den Brägen entzwei, bringt aber ungemein nach vorne, auch für die "herkömmliche" Sielweise.


    Ich würde auch sagen, man kann ruhig so früh wie möglich mit DB (oder auch anderen Sachen, die die Unabhängigkeit fördern) anfangen.


    So integriert man sie gleich natürlich und sie müssen später nicht aufwendig nachgeholt werden.


    Gerade auch die Bewegungsabläufe mit den Pedalwechseln etc. gehen bestimmt einfacher in Fleisch und Blut über, wenn man sie gleich mitübt.


    Analog:
    Ich habe die ersten Jahre (wirklich Jahre!) NUR kleine Trommel gelernt und gespielt.
    Als dann nach Ewigkeiten das erste Set kam, war das zwar schön, aber hätte ich es gleich gehabt, hätte ich heute wohl mehr drauf ...

    Um das Ganze noch abzurunden:


    4 gegen 3 ist das mit Abstand (!) am Häufigsten verwendete rhythmische Gefüge/Muster in der Rock-, Pop- und sonstwas -Musik.


    Es wird nur meistens wesentlich langsamer dargeboten als in obigen Beispielen, in der Regel über eine Takt verteilt.


    Hört euch mal genau die Phrasierungen von Gitarren, Bass und Bassdrum etc. in heutiger Standard-Mucke an: kommt in fast jedem Lied vor.


    Ausgangspunkt (wo es anfing richtig saftig betont zu werden) dürften (bin kein Historiker - man mag mich korrigieren) Alt-Hardrocker wie AC/DC gewesen sein. Permanent Power-Riffs 4 gegen 3 oder wenigstens Teile davon. In fast jedem "Break". dn de dn de DÄÄÄ ... *headbang* :)