Beiträge von Chuck Boom

    Welch ketzerischer Titel in diesem Forum, auch noch im Plural. Es gibt natürlich KEINE Alternative zum Schlagzeug! ;)


    Zu Pads kann ich nur wärmstens empfehlen, ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen und sich was gutes zu kaufen. Z. B. das HQ (jetzt Evans) 12" (jenes). Billige "klingen" blöd (sind laut) und haben meist ein nerviges Spielgefühl. Kleine/re Pads sind gut für Reisen, wackeln aber rum und kippeln auch mal davon. Das machen große nicht. Das von dir verlinkte Remo würde ich auch nicht nehmen (relativ teuer, aber trotzdem unangenehm laut und nicht gut zu spielen).


    Cajon reimt sich nicht umsonst auf cojones non.

    Das ist gut zum Sitzen und im Winter zum Verbrennen, ansonsten macht es krummen Rücken und schlechten Klang

    Das sehe ich auch so.

    Du hast dir deine Frage zwar nach 3 Stunden schon selbst 2felsfrei beantwortet -

    braucht man einfach das Pedal es geht nicht ohne, denn wie soll ich sonst ein Gefühl fürs Pedal bekommen.

    - aber für alle anderen Leser noch ein Tipp: Es gibt einen Kurs mit Claus Hessler auf artofdrumming, in dem er auch auf´s Üben ohne Pedal eingeht (auch er findet das übrigens nicht unnütz, aber das nur nebenbei):

    Foot Technique - ArtOfDrumming

    Bidda scheen. Der kurze Roll ganz am Anfang ist eine Triole, aber das ließ sich mit dem Programm nicht machen. Im ersten Takt lässt er die zweite Ghostnote (auf 1 und) weg, danach spielt er sie meist wie notiert. Hier und da kommen noch kleine Variationen, z. B. die Hihat noch zusätzlich auf die 4-a, aber im Wesentlichen sieht der Groove so aus. Viel Spaß damit!


    Argh, habe den Hihat-Akzent auf der 4 dies und das verhuddelt, also noch mal.

    Was mich daran besonders stört, ist die Kreuzung. Ich hasse es, wenn die Hände sich kreuzen ...

    RLLRL-L-LRLLR-LL

    Da weiß man dann wenigstens, wofür der Paradingens gut sein könnte.

    Einerseits ja, andererseits bringt das den schon oben beschriebenen zusätzlichen mentalen Aufwand für das Merken dieses nicht allzu fluffigen Handsatzes und die Gefahr, sich u. U. zu verzetteln und/oder noch härter zu verknoten (wenn man einen Doppelschlag z. B. mal woanders hinsetzt, den Groove aber irgendwie noch retten möchte), mit sich. Ich würde diesen Punkt nicht unterschätzen. Anders hast du die Birne einfach freier und weißt schon weit (sobald du es vor-liest) im Voraus, wenn du einen Akzent auf einer off-Zeit hast, dass du den mit links spielst bzw. on eben mit rechts.

    Hinzu kommt, dass du dich für die Snare auf 1-a gar nicht verkreuzen musst. Das ginge auch recht bequem ohne, indem du den rechten Arm zu gegebener Zeit kurz leicht nach vorne rundest und mit links dran vorbeischlägst.

    Aber erlaubt ist nat. was gefällt ...

    Sind die RTOM black hole echt so leise? Man liest immer was von bis zu 80%iger Reduktuion. Ist das echt so?

    Beispiele aus der Tube:


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    Könnte sogar auch in einer (Achtung der kommt flach) Miezwohnung gehen.

    Vermutlich findest du mit der richtigen Schreibweise mehr. Der Herr heißt Cobham. ;)


    Edit: Das war übrigens nicht veralbernd gemeint, kann ja sein, dass du mit Cobman gesucht hast. Andernfalls sag Bescheid, dann guck ich, dass ich dir das Intro notiere.

    Wobei bemerkt, es keine "falschen" Fehler sind. Die von dir notierten Noten sind korrekt-entsprechen nur nicht dem Original.

    Klasse Satz für jede Prüfung. Meine Antwort stimmt. Nur halt nicht zu der Frage. :Q


    Tatsächlich hab ich den auch übersehen, auch weil du die BD an die optisch "richtige" Stelle (zwischen die Ride-Schläge) geschrieben hast.

    Hm...ich habe die Bilder in einem privaten Album in der Galerie. Ich dachte aber, dass einzelne Bilder dann für andere sichtbar sind, wenn ich sie in einem Beitrag verlinke...sonst muss ich das Album öffentlich machen.
    Wenn ich ein Album "privat" stelle, dann kann ich doch einzelne Bilder daraus verlinken und die sind dann für andere sichtbar, oder nicht?

    Offenbar behalten sie dann ihr "Privat-Attribut". Probier´s doch bitte mal mit öffentlich machen, oder: Das / die Bild/er umbenennen und zu den öffentlichen hinzufügen. Versuch macht kluch (hoffentlich).

    Ich denke jeder Stick hat seine spezifischen Eigenheiten, Vor- und Nachteile und es scheint mir sinnvoll, immer mal mit anderen Sticks zu spielen. Es ist auch erstaunlich, wie schnell man sich umgewöhnen kann. Hatte mal nach 5a Hickory superdicke Sticks (ich meine aus Weißbuche(?)) probiert ... nach ca. 30 Min. fühlten die sich auch ergonom an.

    Hmpf ...

    Zitat

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    Ich hab das mal lesbar gemacht, HWS und Augen machen Ü50 nicht mehr alles mit.

    bei Nr. 2 mache ich das tatsächlich aktuell beim Üben so, also /RLRL-LRL/RLR-RL-L/.

    Genau. Den Vorschlägen der Kollegen würde ich dagegen nicht folgen. So wie von dir notiert musst du dir nämlich keine Gedanken machen, mit welcher Hand du die Akzente spielst (on = rechts, off = links, und zwar immer). Und die Hände bleiben in ihrem jeweiligen Flow. Beim Alternieren käme noch hinzu, dass sich der Handsatz jedes Mal dreht (was den während einer Live-Performance ohnehin gestressten mentalen Headroom noch zusätzlich beansprucht).

    Alternieren finde ich erst in höheren Tempi sinnig, wo z. B. schnelle Dreiergruppen hand to hand besser, schneller und ergonomischer gehen. Oder bei überschaubaren Figuren (wozu ich das von dir notierte aber nicht zählen würde).

    Bei Nr. 3 mache ich es etwas anders: /L-RL-L/RLR-LR/.

    Soll die Phrase so (mehrfach) wiederholt werden (ist ja wichtig zu wissen für den Handsatz)? Wenn ja: So wie von dir notiert geht´s. Ich würde aber vermutlich die letzten beiden rr spielen. Die beiden Noten sind m. E. am musikalischsten, wenn sie dezent gespielt werden (am dezentesten von allen), sie leiten ja auf die nächste starke Eins hin, da schlüpfen zwei einhändig soft gespielte m. E. besser als lr. Und du vermeidest den Wechsel von Snare auf Tom mit links (was ich eh eine eher unangenehme Bewegung finde, zumal wenn du die Snare noch leise und das Tom laut spielen möchtest; geht natürlich, aber anders finde ich es angenehmer).

    Nunmehr fand ich gleich Nr. 4 aus demselben Potpourri weiter vorne, da kann man meiner Meinung nach trefflicher streiten, wie man das machen soll oder gibt es auch hier einen Königsweg?

    Kommt nat. auf den musikalischen Zusammenhang an, z. B. wie intensiv du die Hihat spielen möchtest. Und ich nehme an, dass die 3 auch noch betont sein soll (?). Musikalisch könnte ich mir auch alle 4 Hihat-Schläge auf 3 etwas hervorgehoben / mit Nachdruck gespielt (Stockschulter auf Beckenrand oder -fläche) gut vorstellen. Dementsprechend hier rlrl. Und auch wenn 84 noch gut einhändig machbar sind, würde ich wohl auch die ersten drei bzw. vier schon rlrl spielen. Die letzten beiden auch rl. Also RlrL-R-r-RLRLR-rl.

    Diskussionen über Grips (in allen Details), Haltungen, Bewegungen usw. sind interessant, allerdings befürchte ich an einem Punkt geführt, der evtl. weniger wichtig / effektiv ist, als wir denken. Bzw. erhoffen sich viele vllt. zu viel davon.


    Ich mache nun auch seit über 35 Jahren an meiner Schlagtechnik rum, versuche dirverseste Grips und Bewegungen, versuche Vor- und Nachteile zu ergründen etc..

    Nachdem die Snare durch ein erstes Set ergänzt wurde, habe ich mir nach ersten Armverknotungen gedacht, dass es doch eigentlich viel sinnvoller sei, die Hats mit links zu spielen (als Rechtshänder) und tue dies seitdem. Seit einigen Jahren spiele ich außerdem auch (zusätzlich) auf einem komplett auf links aufgebauten Set (das ist interessanterweise noch mal eine ganz andere Baustelle, als auf einem Rechts-Set z. B. mit dem linken Dofuma-Pedal und X-Hats rechts zu spielen). Ferner lasse ich seit jeher links mehr Zeit und Aufmerksamkeit zukommen, als rechts.


    Trotzdem ist meine Linke nach wie vor ein Alien im Vergleich zu rechts - und das bei äußerlich identischen Gegebenheiten, Grips usw. und trotz vermehrter "Zuwendung".

    Was mich zu dem Gedanken verleitet, dass das hier diskutierte vllt. gar nicht der primäre Punkt ist. Vermutlich nicht mal der nächste. Warum sonst können die meisten mit ihrer starken Hand Sachen so viel besser, als mit der schwachen (bei wie gesagt äußerlich identischen Vorgaben)? Und das trotz oft höherem (Übezeit-)Aufwand für die schwache Seite und identischem Grip. Selbst Vinnie wird mit dem Fluch "My left hand sucks!" zitiert.


    Es gibt da m. E. außerdem so viele Variablen (in der persönlichen Anatomie, Spielweise bzw. beabsichtigtem Einsatz - laut / leise / schnell / langsam / Snare / Tom / Ride / Hats ...) und es geht oft um so winzig kleine, von außen gar nicht sichtbare Nuancen (wie fest man den Stick mit welchem Finger wo genau hält, Winkel in Gelenken etc.), dass es vllt. nicht viel Sinn ergibt, so was schriftlich haarklein ausdiskutieren und ein Optimum festlegen zu wollen. Einer hat lange dünne Finger wie ein Weberknecht (die Spinne ;-)), ein anderer kurze fleischige Hände wie ein Schraubstock.


    Aber dies nur als kurzer Einwurf, ich wollte euch hier keinen Austausch vermiesen. (Und ich wäre auch sehr froh, wenn ihr zu einem verwertbaren Ergebnis kämt.)