Klare Antwort: Es kommt darauf an.
Manches ist charakteristisch und wichtig, manches subtil aber passend, manches unnötig und manches zu viel,...
So sehe ich das auch. Und auch dem
wie du schon festgestellt hast, hört Otto-Normalverbraucher das nicht raus. Aaaaber: würde es fehlen, würde Otto-Normalverbraucher den Unterschied wohl schon hören oder zumindest fühlen/wahrnehmen (zumindest wenn Otto es direkt im Vergleich hört). Ich denke, das ist wie beim Bass. Bassisten sind ja zuweilen auch eher frustriert, weil man sie kaum wahrnimmt, ja sie sogar manchmal als die am wenigsten notwendigen Bandmitglieder betrachtet. Doch wenn der Bass nicht da ist, fehlt was. Das ist mehr so ein nicht-bewusstes Hören/Wahrnehmen.
schließe ich mich an. Auch wenn Otto die Hihat und Ghosts nicht bewusst hört, nimmt er doch unbewusst das gesamte Paket wahr. Nur mit BD und Backbeat würde Rosanna einfach anders rüberkommen.
Zum Thema Vielspielen: Gerade aktuell feiere ich einen Kollegen, der eine CD nur mit BD, HH, Sn und einem Crashride eingespielt hat - und es fehlt: nix. Klingt klasse, füllig, passend. Auch bei Sachen, die geradezu nach Toms schreien. Schön gegroovt und stets die Dynamik / Dramaturgie bedient. Daher war ich auch lange der (unbewussten) Ansicht, dass er da natürlich ein "ganzes" Set spielt. Er musste es erst erwähnen und ich die CD daraufhin zum ca. 70sten Mal hören, dass ich es merkte. Insofern: ja, wenig kann nach verdammt viel und richtig gut klingen.
