Beiträge von Chuck Boom

    Danke noch mal für alle Beiträge, Kollegen. Es scheint wenig sinnvoll, das Thema jetzt noch weiter zu vertiefen. Vor allem sollte aber deswegen keine schlechte Laune aufkommen. Dazu ist es viel zu unwichtig.

    Vielleicht höre ich ja auch nur Flöhe husten, war die Mondphase ungünstig, eine Anomalie in der Matrix ...

    Lassen wir den Faden vllt. am besten ruhen.

    Das sieht immer wieder beeindruckend aus, aber ein Becken ist halt elastisch und die Erfahrung zeigt, dass es so etwas ohne klangliche Veränderung aushält. Ein Trommelfell sieht in Zeitlupe bestimmt auch erstaunlich aus. Beim Becken ist es halt unerwarteter, weil man denkt Metall wäre ja „hart“.

    Eine Snare sieht man hier sehr schön:


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    Das fand ich sogar noch etwas beeindruckender als die Becken-Slomo, da sich ein Snarefell beim Spielen ja tatsächlich viel "fester" anfühlt (als ein gecrashtes Becken). Auch dass der Teppich so weit abwobbelt (ab 0:54), hätte ich nicht gedacht.


    Dass sich Becken im Lauf der Zeit ändern (meist zum Guten), ist klar. Es soll ja auch Profis geben, die sich neue Instrumente von ausgesuchten Leuten extra einspielen lassen. Mir ist nur noch nie so eine schnelle und deutliche Veränderung untergekommen (wie gesagt unter dem Vorbehalt, dass ich das Ride noch nicht lange hatte und vermutlich nicht alle Nuancen des Klangs zum Vergleich intus hatte).

    Ich bin dem Kollegen übrigens auch keineswegs böse (bin ja wenn überhaupt selbst schuld) und ärgere mich auch nicht darüber. Insofern kann man eine "psychevegetative Wahrnehmungs-Verzerrung" glaube ich wirklich ausschließen. Ich fand / finde es nur erstaunlich, da in nun bald 4 Jahrzehnten noch nie so erlebt.

    ... kleine Erhebung. An der Stelle ist der Filz härter als drumherum. Es bildet sich also eine kleine Spitze, die mir nach einiger Zeit dann auch den Patch und das Fell zerschießt.

    Seltsam. Ist da drunter evtl. eine Schraube o. Ä. (im Plastik)?

    ... dass ich rechts nen Pferdefuß hab. Bei jeder Vorband von uns muss die Bassdrum im Mix gut angehoben werden im Vergleich zu mir. Aber das alleine kann ja nicht zu der Abnutzung des Beraters führen, oder?

    Es dürfte sich auf jeden Fall auswirken. Ob allein oder in Verbindung mit X. Ich kenne auch jemanden, der eig. keine PA braucht für seine BD. Aber der spielt auch (mein letzter Stand) die harte Beaterseite, taugt insofern nicht zum Vergleich.

    Ich habe auch eine Eliminator und auch DW-Beater, allerdings die "alten" (klobigen). Ich meine ich hätte die auch schon mal auf der Eli gehabt, der Durchmesser müsste passen (wenn sie für die neuen nix geändert haben).

    nutze ich immer nur eine Filz-Seite. Dafür gibt es ja dann einfach Ersatzkappen für 3,50 Euro und es muss nicht immer gleich der ganze Beater gewechselt werden.

    Das klingt nach dem gemeinen Beaterfraß durch weiße (coated) Felle. Falls dem so wäre: Da hilft es, die Stelle am Fell, an der der Beater auf´s Fell trifft (und noch etwas drumrum), mit Schmirgelpapier zu glätten. Klappt super. ;)

    Nö, wieso? Kontext der Herr. ;) Deine Lösungsideen verstand ich als psycho-akustische Deutung (erster Teil) bzw. dass sich meine Vorstellungen seitdem (stark) verändert haben (zweiter Teil) und beides schließe ich hier als Ursache aus.

    Ich tippe auf unterschiedlichen Klang in unterschiedlichen Räumen.

    Nope. Soo doof bin ich nun auch wieder nicht. Das wäre ja, als vergliche man zwei verschiedene Teppiche vor und nach dem Saugen. :-p


    Und danke so weit für die Teilnahme. Müssen wir aber auch nicht allzu sehr vertiefen das Thema. Es ging mir vor allem darum, ob andere vllt. auch schon mal so ein (in dieser Ausprägung wohl seltenes) Phänomen hatten.

    (Kontext auch von mir: Das war nicht mein erstes Ride und ein Öhrchen bilde ich mir ein auch entwickelt zu haben.)

    Sofern es Neuware war

    Nein.

    Hat’s du das Ride mal auf den Tisch gelegt?

    Auch nein. Könnte ich tatsächlich mal tun. Eine auffällige Verformung hat es aber jedenfalls nicht.

    könnte ich mir auch vorstellen dass dich die Spielweise des Kollegen damals irgend wie beeindruckt hat und du deshalb kein Gefallen mehr an deinem Ride findest. Es ist ja möglich dass deine Klangvorstellungen von damals heute schon ausgeprägter sind.

    "Beeindruckt" hat die Spielweise wenn dann nur mein Becken (das ist hier die Frage). Und mit meinen Klangvorstellungen hat das sicher nix zu tun. ;)

    Es ist schon ein paar Jahre her, aber weil ich das Ride gerade wieder mal gespielt habe, wüsste ich gern eure Erfahrungen zu dem Thema.


    Eines Abends hatten wir einen Gig und für den Abend waren zwei Bands vorgesehen. Die andere Band spielte zuerst. Ich hatte mein Set aufgebaut, den Kollegen kannte ich flüchtig und ich ließ es ihn mitbenutzen. Eig. hatte ich vor, nach dem Soundcheck meine Becken runterzunehmen. (Ei wat sonst?) Irgendwie war dann aber etwas Hektik (und der Kollege sah wohl auch die bequeme Gelegenheit, seine Klamotten ganz im Auto zu lassen) und ich ließ mich breitquatschen, die Becken draufzulassen.


    Er hat dann schon öfter mal reingelangt und das Ride satt gecrasht. Ich hatte das Ride noch nicht lange, war aber vom Klang recht angetan (so viel weiß ich noch). Seit dem Gig bilde ich mir ein, dass es lange nicht mehr so gut klingt. Ich bin mir da zwar relativ sicher, aber da ich es vorher noch nicht viel gespielt hatte, könnte ich mich auch täuschen. In Erinnerung habe ich ein schön klingendes Ride mit harmonischem Ping, die Bell elegant und nicht schräg. Jetzt höre ich Ping und Bell dissonant. Klar, kommt immer auch drauf an, wo und wie man es spielt. Bin mir aber doch recht sicher, dass es vorher deutlich besser klang.


    Kann das überhaupt sein? Oder bilde ich mir was ein? Kann man ein Ride in 2 Stunden durch Crashen (deutlich) hörbar im Klang verändern? Das Becken ist nicht gerissen oder verbeult (er hat nicht superheavy gespielt), alles fein, aber der Kollege hat es schon immer mal durchgezogen. Ich würde das Ride als mittelschwer mit Tendenz zu light schätzen, also kein Amboss und kein Paperthin.

    Du kannst am Pad (oder auf dem Schenkel) auch mit links compen und die "Bassdrum" mit rechts feathern (um mal gleich den Jäzzzsprech zu üben, Stallgeruch und so :Q ). Bzw. kannst du nat. auch Koordinationssachen mit "BD" und linker Hand über das Pattern am Pad üben.


    Beim Swing-Pattern würde ich die 2 + 4 immer leicht betonen (swingt und groovt einfach mehr). Dann noch das ganze Pattern mit Hand / Fingern auf (auf 2 +4) und die anderen beiden Schläge aus den Fingern bzw. die Hand dabei schließen. Auch das kann man am Pad gut üben,

    Das ist doch ausnahmsweise mal ein Vorteil dieses Instruments - dass man es auch ganz gut ohne üben kann. Sogar das Pad noch ausgenommen wie bei dir.


    Da gehen zum einen die üblichen Sachen: Singles, Doubles, Rudis (quasi alles) mit den Händen auf den Schenkeln oder sonstwo. Ferner Füße heel down (geht auch im Unterricht, vllt. nicht gerade mit Ledersohlen auf Parkett, aber Gummi auf Teppich geht gut - weiß ich :Q ).

    Dann aber vor allem das große Thema Koordination / Interdependence. Also alle möglichen Hand-Fuß-Kombis etc.. Speed allein macht ja selten glücklich bzw. einen schönen Fill. Und das Hirn lässt sich prima leise trainieren.

    Im Auto kann man mit dem linken Fuß den Radkasten bearbeiten und noch eine Hand (ggf. mit Stick) dazunehmen (Fahrsicherheit beachten, is klar).

    Bei deinem Zitat ist was verrutscht, das war nicht ich, sondern Oliver. Dass die Überwachung immer mehr zunimmt, ist bekannt. Ist halt die Frage, wie man damit umgeht. Die Option "Kann man eh nix machen, außer in einer Hütte im Wald ohne Stromanschluss zu wohnen (also fröhlich ab ins Nudistencamp)" ist zum einen in dieser - bewusst übertriebenen - Art natürlich Quatsch (ich hoffe das siehst du ein, sorry), m. E. außerdem oft mehr der Versuch, sich das eigene Verhalten bzw. Lifestylewünsche schönzureden, als wirklich durchdachte, vernünftige Entscheidung. Man kann auch versuchen, einen Mittelweg zu gehen. Z. B. Klamotten ohne Chips kaufen bzw. die vermeintlich gechipte Klamotte bar zahlen (dann kann man die Daten nicht so einfach zuordnen), überhaupt bar zahlen soweit möglich, sich keine Alexa, Cortana, Siri und wie die Schlampen alle heißen ins Haus holen und alles mithören lassen, das Smartphone mal etwas kritischer nutzen ... und per Überweisung zahlen statt mit paypal.

    Das Blöde ist ja auch, dass sich sowas immer selbst verstärkt. Siehe

    Zitat

    Dann würde ich bei Dir halt nicht kaufen weil ich einen Betrugsversuch vermuten würde.

    Finde ich schade bzw. bedenklich. Aber naja, alles nicht so wichtig und jeder wie er mag. ;)

    Es wurde schon von mehreren Betrugsmaschen berichtet, die meine ich auch Käufer (be)treffen können. Außerdem wirft man seine Bank-, Personen- und wasweißich noch für intime Daten ohne Not einem in den nicht gerade für Datenschutz bekannten USA angesiedelten Konzern in den Rachen, der damit wahrscheinlich nicht nur unser Einkaufsverhalten (vermutlich in Kooperation mit Amazon, asozialen Medien & Co.) auswertet, sondern etliches Weitere, Profile erstellt und handelt etc.. Wer´s mag ... aber nun bitte btt.

    Ich kann dir nur aufgrund meiner Erfahrungen mit DHL raten, da hartnäckig dran zu bleiben und auch mal robuster im Ton zu werden. Bei mir verschwand mal eine Snare spurlos (war in einen PC-Karton verpackt, vllt. spekulierte der Dieb darauf). Das ganze Prozedere, bis sie endlich mal tätig wurden und der Schaden reguliert wurde, war unterirdisch. Es waren zig Mails, Anrufe und Erinnerungen nötig, ich sollte mehrere (redundante und m. E. oft unnütze) Vordrucke ausfüllen, es dauerte alles Ewigkeiten. Und ich musste schon fast ausfallend werden, bis sich endlich mal jemand gnädig der Sache annahm.

    Dasselbe mit beim Transport beschädigter Ware.

    Übrigens hier noch eine Info zur Versicherungssumme ins Ausland (Stand 2008, nicht auf Aktualität überprüft).


    Paypal benutze ich aus mehreren Gründen nicht. Jetzt habe ich noch einen mehr.


    Ich wünsche dir viel Erfolg und dass es noch gut ausgehen möge.