Beiträge von Chuck Boom

    Ich liebe das Internet tatsächlich für die ganzen schönen Inspirationen. Hier noch einer mit Jay Lane. Klasse Typ. Eine Hihat-Maschine sozusagen. Die nächste Zeit steht dann mal verschärftes Hats-Bearbeiten auf dem Übungsplan.


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    Und wieder mal Benny ... einfach herrlich.


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    :love:

    Ich halte mich mit Geräte-Empfehlungen zurück, aber was mir noch einen Hinweis wert erscheint:


    Zitat

    für den Anfang tatsächlich 9 Eingänge. 1 für die Snare, 5 für Toms, 1 BD, und 2 Overheads.


    Nicht nur für den Anfang (aber gerade da) wäre es m. E. eine Überlegung, ob du nicht mit weniger Miks besser fährst. Je mehr Mikros, desto mehr Schaff (z. B. das alles gut einzupegeln) und Übersprechungen. Es gibt auch Möglichkeiten, ein Set mit 3 Mikros ausreichend abzunehmen (guck mal nach Glyn Johns Technique). Das obere OH kann man oft sogar noch weglassen (nur BD + ein OH schräg über die Schulter, so bin zumindest ich live immer gut hingekommen) oder mit den Positionen noch variieren (z. B. ein SM57 o. Ä. zwischen die Toms Richtung Snare ausgerichtet etc.).
    Für deine Zwecke ist das vllt. der bessere Weg und dann reicht auch ein kleines Pult. 9 Miks sind wirklich deutlich schwerer zu handhaben, als 3. Bevor du viel Geld ausgibst, würde ich das zumindest mal testen. Es gibt ja PA-Verleihe und einige Drumläden leihen Kunden auch mal den Kram, dann kannst du erst mal probieren.


    Rein bauchmäßig sind mir Analogpulte auch noch lieber, weil übersichtlicher, nachvollziehbarer und evtl. (ich weiß es nicht) auch robuster (?). Könnte mir vorstellen, dass bei einem Digitalpult irgendein kleiner Defekt schneller das ganze Pult unbrauchbar macht (je mehr Elektronik und Platinen), als bei einem analogen. Aber da kenne ich mich nicht aus, ist vllt. nur die übliche Neandertaler-Scheu.

    Lustig und gut ist auch folgende Übung: Auf der Clickmaschine 2 Takte Viertel-Clicks, dann 2 Takte (oder zum Einstieg nur einen Takt) Pause und dann wieder einen Click auf die nächste Eins programmieren. Die Band oder wer halt dabei ist stellt sich mit den Rücken zueinander (oder schließt die Augen, jedenfalls ohne Blickkontakt). Ziel ist, die Eins nach der Pause so tight wie möglich gemeinsam zu klatschen.


    Viel Spaß!

    Prinzipiell ja. Praktisch wird man das kaum brauchen. [...] ich wüsste nicht wo man das musikalisch anwenden kann.


    Klassisch bei Shuffles z. B.. Macht sich sehr gut in Fills und Übergängen. Aber auch sonst. Wenn man erst mal angefangen hat, damit zu spielen, fallen einem Möglichkeiten ein. Allerdings beschleicht mich auch das Gefühl, dass wir aneinander vorbei schreiben, denn du beschäftigst dich ja offenbar schon länger als 2 Wochen mit Trommeln :thumbup: und da sind dir doch bestimmt schon viele und musikalisch durchaus "sinnvolle" 3-gegen-4-Ideen untergekommen.

    Man kann für so was auch gut einen Dremel (mit dem "Miniflex"-Aufsatz) nehmen. (Gibt es auch in jedem Baumarkt als Hausmarke für kleines Geld, völlig ausreichend.)


    Generell noch mal zum Bohren etc.: Die meisten machen die Fehler, a) einen 2-mm-Bohrer zu nehmen und b) am vermeintlichen / sichtbaren Rissende zu bohren. Das hält i. d. R. nicht lange, weil a) die Bohrung zu klein ist (da geht leicht der nächste Riss von aus) und b) wie schon geschrieben der Riss meist noch unsichtbar ein Stück weiter reicht.
    Also 1,5 bis 2 cm weiter, als man den Riss sieht, markieren und bis 8 mm bohren (aufsteigend, kleiner anfangen). Dann mit Edding die Außenseiten der Löcher (parallel) verbinden * und entlang der Linien dremeln. Die Grate mit einer Feile abtragen. Zum Schluss mit viel Geduld (wirklich reichlich!) nach-/feinschmirgeln.


    * Ich hatte früher mal einen Riss schlank zwischen den Löchern ausgedremelt (s. Bild). Das ist mir leider irgendwann nachgerissen. Kann sein, dass ich die Bohrung mit immer noch zu wenig Sicherheitsabstand gesetzt hatte. Kann aber auch sein, dass die Schwingungen bei dieser Lochform (mit überstehenden "Lappen") rissaffiner sind, als wenn man ein Langloch (parallel) ausdremelt. Meine Reparaturen mit Langlöchern halten jedenfalls alle.

    Das mag durchaus so sein. Ich hab meine Becken nie so analytisch durchgemessen, hatte nur mehr den von mir geschilderten Eindruck. :) Allerdings erinnere ich mich auch an einige Becken, bei denen die Unwucht definitiv nicht vom Loch herrührte. Und ich meine, da waren auch Istanbuls dabei (aber wurscht).

    ungleichmäßige Gewichtsverteiliungn


    Das Becken ist ca. 10 Jahre alt.


    Die schwere Seite, also die zu mir zeigt


    Das war mein erster Gedanke. Ich hatte schon einige Becken, die eine ungleiche Masseverteilung hatten. Die neigen dann nat. immer die schwere Seite dem Spieler zu (da in der Regel dahin angewinkelt) und wenn man so ein eher dünnes 24" Becken dann 10 Jahre spielt und crasht, hat man ratzfatz so eine Achterbahn drin. (Ein weiterer Aspekt kann wie schon angesprochen ein nicht-mittiges Loch sein. Das ist aber eher selten.)


    Was dazu aber nicht ganz passt, ist dein letztes Video (mit dem waagerechten Becken), denn dort scheint es recht austariert zu sein. Besser kann man das aber noch testen, wenn man das Becken auf eine Fingerkuppe legt (ist dann mittiger als ggf. auf einem Ständer). Mach das mal und wenn es sich dann zu einer Seite neigt, hättest du eine plausible Erklärung. Wenn nicht, hat er das Ding vllt. einfach nur "zu viel" gecrasht. Das wäre dann deine Entscheidung, ob du es behältst oder nicht oder noch einen Nachlass erfragst (550,- sind schon heftig; willst du von mir nicht auch ein paar Sachen kaufen?? :D ).
    Mir geht es wie FW, mein Lieblings-Crash hat auch eine Unwucht und an der tiefen schweren Stelle eine beachtliche Krempe. Ist mir in dem Fall egal und es ist auch noch nicht gerissen. Ein Kumpel hat ein völligst zerknautschtes K Istanbul Crash. Auch keine Probleme.


    Last not least: schön abgejatzt im Startpostvideo, Herr Kollege. Lecker. :thumbup:

    Ich denke alle möglichen Bedenken wurden nun ausreichend breit dargelegt und ich würde es vorziehen, wenn nicht mehr so viel über die familiären und pädagogischen Umstände, Hintergründe, Methoden, Intentionen etc., die hier keiner ausreichend fundiert beurteilen kann, spekuliert würde. Lasst den Thread bitte nicht weiter ausufern.

    Super, gratuliere (du Sack!).


    Das Finish müsste "Platinum Mist" sein, oder? Davon hab ich auch ein MMX im Keller (22,10,12,16). Klasse Set. Und nat. ein Riesenschnapper.
    (Notiz für´s Logbuch: Ich sollte mal öfter in den Kleinanzeigen stöbern.)

    Liest sich ja prinzipiell nett, läuft aber anscheinend nur, wenn man google analytics akzeptiert. Und wofür brauchen die neben google analytics die ganzen Angaben zu Alter, Geschlecht, Wohnort, Sprache etc. zur Auswertung des Tests? :huh: