Beiträge von Chuck Boom

    Hm. Das soll ja wohl in erster Linie sagen, dass s. E. Drummer mit den genannten Charaktereigenschaften (in etwa: selbstlose Zurückhaltung zum Wohle bzw. in Diensten der Musik) aussterben. Ob dem so ist, vermag ich nicht wissenschaftlich begründet zu sagen. Mein Eindruck ist aber eher ein anderer.


    Die Howdy-Fraktion betreffend hatte ich erst neulich ein interessantes Erlebnis. Auf einem Fest lag eine Countryband in den Startlöchern. Sie legten dann mit 6 Leuten auf der Bühne los. Und mit 3 davor, die eine rhythmisch zur Musik passende zünftige Bewegungszermonie vollführten. Line Dance. Ratzfatz standen da 8, 12, 16. Und als ich nach ein paar Nummern ging (weil ich musste), standen hinter mir noch mal zwei Formationen mit ca. 20 Leutchen. Einschlägige Bands und Line Dance Gruppen netzwerken wohl recht intensiv und unterstützen sich auch gegenseitig. Scheint eine recht aktive Community zu sein. Auch von dieser Seite her hatte ich nicht den Eindruck des Aussterbens. Der Kollege Trommler hatte auch durchaus was drauf, spielte aber "trotzdem" wie gefordert ohne Gefrickel und songdienlich.

    Was da im zwischenmenschlichen Bereich evtl. im Argen liegt, kann kein Außenstehender beurteilen und müsst ihr nat. selbst auf die Kette kriegen (oder halt nicht). Aber ergänzend zu den bisherigen guten Vorschlägen noch die Idee, eine kleinere (z. B. 16") oder/und gekürzte BD (+ Dämpfung) zu verwenden. Und statt Besen finde ich Rods viel besser spielbar, auch auf Becken, HH etc.. Handtuch auf Snare ist dann evtl. weniger geeignet (könnte hängen bleiben), aber mit einem dicken Dämpfungsring + Rods auch vermutlich nicht nötig. Und nat. locker spielen, ohne zu arg durchzuziehen (Thema "dewwel"? ;-)).

    Ein anderer Grund ist der, da bin ich offen und ehrlich, daß Frauen einmal im Monat ihre Tage haben. Die ersten Tage sind (jedenfalls bei mir) sehr schmerzhaft und eine Mords Sauerei. Da würde ich lieber auf der Couch liegen,mit Wärmflasche auf dem Bauch, anstatt einen 3-Stunden-Gig zu spielen, wo ich alle Pfurzlang wegen Schwallblutungen (die manchmal das Fassungsvermögen einer Binde übersteigen) auf die Toilette rennen kann.


    Das Gemeine an der Periode in Mischung mit Drumming ist folgendes: Drummen lindert die Bauchschmerzen, ABER ... danach läufts richtig...


    Auch aus privaten Rückmeldungen weiß ich, dass Art und Umfang deiner oft plastischen Schilderungen hier im Forum (neben obigen Zitaten erinnere ich auch an Anekdoten z. B. von Gemeinschaftsonanie im Proberaum mit entsprechenden Resultaten auf Snare und Drumhocker oder mehr oder weniger frei(f)liegenden und begrapschten Geschlechtsteilen usw.) nicht von allen gutgeheißen werden.


    Daher jetzt mal die Bitte an dich, das zukünftig zu berücksichtigen.

    Nach dem Bild verstehe ich die Taktik auch nicht. Ich kenne andere Schraubnieten mit anderer Form (so dass man die beiden "Pilze" ineinander schraubt und die dünn(st)e Stelle eben in der Mitte ist). Wozu bei dieser Niete die Schraube gut sein soll (zum Sizzlen) erschließt sich mir -zumindest aus deinem Bild- nicht so recht. Oder ist das links evtl. eine vollständige Niete (wo der Schraubteil -rechts im Bild- schon drin ist)?

    Gut zu wissen wären noch: Komplett- oder Shellset? Bevorzugte Musikrichtungen (je nach dem fallen die Empfehlungen z. B. zu Kesselgrößen anders aus)?
    (Da er mit www auf Kriegsfuß steht, sherlocke ich mal, dass er schon älteren Baujahres ist und es nicht Richtung Metal gehen soll.) ;)

    Bei der Gelegenheit wärm ich noch mal den Tipp auf, dass man weiße BD-Felle mittig (bzw. wo der Beater halt auftrifft) mit feinem Schmirgelpapier glattschmirgeln kann und dadurch dem Filzfraß vollumfänglich vorbeugt. Funktioniert vllt. auch mit Patches (nie probiert, müsste ja aber).

    da ein Loch gebohrt…


    Nur als Ergänzung noch der Hinweis für einen evtl. Wiederverkauf, dass man damit ein Becken ziemlich entwerten kann (auch wenn die Bohrung/en gut ausgeführt ist/sind). Und je nach Becken und Ausführung kann eine Bohrung auch für Risse förderlich sein. ;)


    Ach ja, und: im Laden fragen, ob man es mal zuhause am Set testspielen darf. Es ist immer wieder erstaunlich, wie stark sich "solo" im Laden angespielte und für gut befundene Klänge bzw. Höreindrücke am Set, im Zusammenklang mit dem Rest, ändern können.

    Unter dem Vorbehalt, dass ich das Werk nicht selbst habe (bin nicht so der Bücherlerner): Drummer´s Inspiration von Andy Gillmann und René Creemers soll in der Hinsicht sehr gut sein (habe ich gehört, Bonedo empfiehlt es auch sehe ich gerade, vllt. kann´s ja noch einer bestätigen). RC ist ja eh über jeden Zweifel erhaben und AG hat mich diesbezüglich mal auf der Mume beeindruckt. Er stand mit kleinem Set und unverstärkt auf dem Gang vor dem STICKS-Stand, groovte "einfach so" vor sich hin und heftete eine geile Idee an die nächste, ohne zu überspielen. Es war ein reiner Genuss, da zuzusehen.

    Zitat

    Zweifellos trägt die berühmteste Ride-Becken in der Geschichte nun die Narben des intensivsten spielen, präsentiert die größte Herausforderung für die Handwerker. Tonys Absturz hat einen Riss im Körper, ein kleiner Riss am Rand, fungierte als eingebaute Dämpfungsglied beschleunigt den Zerfall. Oberen und unteren Hüte sind perfekt von einer Lebensdauer von spielen verschachtelt. Das Küken ist wunderschön, der Stick Klang... erhaben. Alle Becken in diesem Set sind replizieren der originale ohne ihre Mängel.


    :thumbup:

    Die Bettchen sehen gut und gemütlich aus, passt schon. Der Teppich liegt ja auch nicht direkt da drin (nur die Schnüre bzw. Plastikstreifen). Es geht ja mehr darum, dem Fell insgesamt mittig etwas Bett zu geben, und das geht mit diesen schon ganz gut.