Beiträge von Chuck Boom

    Der Möglichkeinten gibt es viele. Spontan fallen mir ein: die letzten beiden Tomschläge RR spielen. Oder auf die nächste Eins ein Crash, das du z. B. rechts neben das Ride stellen könntest (oder nimmst gleich das Ride). (Nach dem klassischen Snare-Toms-Ding ohne Ausrufezeichen (Crash) direkt wieder auf die Hihat dürfte sich in den meisten Situationen eh zu trocken-falsch anhören.) Oder hörst statt durchgehender Schläge (Beispiel: 8el) mit einem Viertel auf dem tiefen Tom (einzelner Schlag) auf. Oder ersetzt den letzten Tomschlag durch einen BD-Schlag (dann hättest du wieder durchgehende Schläge und BD und Floortom liegen klanglich ja auch beieinander). Auch den Tomwechsel "falsch" herum LRLR bekommt man irgendwann mit etwas Übung hin.
    Prinzipiell gibt es open so viele Möglichkeiten wie closed (wenn nicht sogar mehr).

    Ich meine da gab es noch einen, der das etwas "ernster" (wie auch immer) versucht hat. Aber Knaller-Kalle ist nat. wie immer geil. :thumbup: Danke für den Input!

    Muha - klick.


    (Es gab hier schon mal ein Video von einem, der allerhand Quietschzeug und anderes in seine Grooves integriert hat. Weiß da noch einer den Namen?)

    (Auch) das innen ist kein Riss, sondern der "Auslauf" der Innenlage. Alles etwas grobschlächtig. Hier und da mal vorsorglich Leim reinlaufen lassen dachte ich auch schon dran.


    Wenn ich mir die Blinke-Hardware neuer N&C Snares angucke, gefällt mir die Patina sogar besser. Das Schöne ist - es kann ja nicht rosten. ^^
    Brünieren ... gerade mal geguckt. Wäre auch noch eine Idee. Mal sehen. Hast du das schon mal gemacht?

    Danke, das beruhigt. Bei Fassbautrommeln hatte ich auch schon vermeintliche (An-)Risse zwischen Dauben. Mag sein, dass das unbedenklich ist, aber es ist schon unschön, besonders wenn sie lackiert sind (weil der Lack mitreißt).


    Bild von der ganzen Snare kann ich gern machen. Ich überlege noch, ob und was ich evtl. mit dem Messing mache. Werde es wohl weitgehend so lassen. Hat Charme und schadet ja nicht. Das Sahnetörtchen ist mit den Gussreifen ein echter Hingucker, gerade in Verbindung mit der Farbe.

    Original ist sie auf jeden Fall.


    Die Lackierung sieht auch sonst sehr ordentlich aus, nur an der Stelle nicht. Würde schon denken, dass auch da noch alles original und nichts nachbearbeitet ist. Es ist ein Solid-Kessel (nicht aus dem Baum gefräst, sondern aus einem einzigen, an den Enden keilförmigen, verleimtem Stück) und die Stelle ist genau dort, wo die Überlappung ausläuft (die Überlappung der Holzschichten sieht man speziell auf dem letzten Bild). Nach dem ersten Schreck ist aktueller Stand meiner Vermutungen, dass sich der Kessel nach der Lackierung noch mal etwas zusammengezogen hat. Vllt. durch die Nachtrocknung von Holz oder Leim, oder die V-Ringe (dafür spräche, dass es nur die obersten 15-20 mm betrifft), Temperaturschwankung?


    Werde mich dem Schätzchen mal annehmen, es zerlegen, sanft reinigen, Mechaniken schmieren. Das hat sie glaub ich verdient.

    Habe gerade eine N & C Snare bei mir. 14 x 7 mit V-Ringen.


    Bei der Inspektion sind mir die Nähte bzw. deren Verarbeitung ins Auge gesprungen. Die ist für meine Begriffe recht schlampig. Zuerst dachte ich an einen Riss im Holz, als ich auf der Außenseite eine äußerliche Auftreibung nahe der Gratung gesehen habe. Dann dachte ich, es könnte auch eine Auffältelung im Klarlack sein (sieht so aus, wie wenn eine dünne Schutzfolie nicht flächig sitzt). Dann bemerkte ich beim Blick auf die Gratung aber (zum Glück), dass es ein Solidkessel ist und dort die Außenschicht (keilförmig) ausläuft. OK, scheint also kein Riss zu sein (derzeitige Meinung). Aber auch innen ist die Verarbeitung so, dass man auf einer Seite einen deutlichen Überstand am der Naht fühlen kann.


    Im Moment gehe ich wie gesagt davon aus, dass sie keine Risse hat. Aber die Verarbeitung finde ich schon merkwürdig. Ich kenne mich mit N & C nicht aus, daher mal die Frage: Ist das normal bei denen?


    Die Messingteile haben leider auch schon gelitten. Trägt aber fast noch mehr zum Vintagelook bei. Ist schon ein schickes Teil.

    Es gibt ja Leute, die Lagerhallen für ihren Kram mieten müssen. Da mag individuell schon ein psychologisches, finanzielles oder sonstiges Problem vorliegen, aber da ist jeder Einzelfall anders.


    Mich halten wie auch dich der Zeitaufwand (und die Vernunft) davon ab, dauernd Sachen zu kaufen. Mich hat weniger das lange Vergleichen vorher (mache ich kaum), mehr der ganze Heckmeck hinterher "geheilt". Der Raum steht voll, bis man kaum noch treten kann. Dann kommt die Einsicht "zu viel" und der Wunsch, mal wieder ohne Slalom aus dem Proberaum (Stufe B: durch die Wohnung) laufen zu können, das Gemecker der Frau nimmt penetrante Züge an usw. usw.. Man kennt das. Dann: Fotos machen, Anzeige aufgeben, sich mit doofen Anfragen rumplagen, hin- und herschreiben, verpacken und versenden (und das ist noch der harmlose Ablauf, wenn es gut läuft). Das frisst jedes Mal Stunden und nervt.


    Das Thema gibt es übrigens weit verbreitet. Ich guck mich z. B. gerade nach einem neuen Bike um. Selbst bei so was im Grunde Simplem wie einem Bike (oder äh ... einer Trommel, verdammt) kann man sich in den Komponenten, Herstellern, Ansätzen, Vor- und Nachteilen, Eigenschaften undundund bis ins x-te Detail verdiskutieren - und "muss" dann nat. am besten alles mal haben und probieren. Oder noch besser: die heimische Musikanlage. Guck mal ins hifi-forum.de (wenn du viel Zeit hast und verwirrt werden möchtest).


    Dass das (auch bei uns) in den allermeisten Fällen völlig unnötig und Käse ist, ist klar. Vor allem bzgl. Quantität (Stichwort abnehmender Grenznutzen), aber auch bzgl. Qualität. Bis zu einem gewissen Punkt (meist im preislichen Mittelfeld angesiedelt) sind Investitionen durchaus sinnvoll, soll heißen die Produktqualität nimmt einigermaßen proportional zum mehrinvestierten Geld zu. Spätestens ab dem oberen Mittelfeld flacht die Kurve aber zusehends ab.

    https://www.ebay-kleinanzeigen…vintage/863956804-74-4364


    Atom-rofl.


    "Ich biete eine Remo „Ur-Roto-Tom“ zum Verkauf.


    Es handelt sich um einen Vorgänger der bekannten von Remo entwickelten Roto-Tom. Das original 8 Zoll Fell von Remo ist noch verbaut. Der Klang ist besser als bei den späteren Serien Roto-Toms ...

    Das Teil ist etwa ein halbes Jahrhundert alt.


    Eine absolute Rarität, nur für Sammler!"

    Mitbewerber gibt's da sicher auch noch.


    Das sieht ja im Prinzip wie bei dropbox aus. Wobei mir bei deinem Link der Server in D und der (zumindest vermeintlich) bessere Datenschutz sympathischer sind. Aber dropbox funktioniert so weit ganz gut, falls du mal gucken magst.