Vllt. helfen ja auch noch einzwo konkrete Tipps, um die Sache voranzubringen. Ein Gretsch Catalina Club Jazz wäre wohl ein guter Kandidat. Neu (Lieferung + Rücksendemöglichkeit bei Nichtgefallen) für 639,- zu bekommen, taugt auch durchaus was, Größen 18-12-14 und brauchbare Snare. Brauchbare Hardware und Becken noch nach und nach dazukaufen ... nur so als Idee.
Beiträge von Chuck Boom
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irgendwas zu gebrauchen, vielleicht von den Becken?
Aber nun noch zu einem wichtigeren Punkt: den Becken! Für den Klang des (gesamten) Schlagzeugs und damit den langfristigen Spielspaß sind Becken m. E. die deutlich wichtigere Anschaffung, weit wichtiger als die Frage, welches Set gut wäre. Trommeln kann man durch unterschiedliche Felle, Stimmung und Dämpfung stark im Klang beeinflussen (und auch aus Billigkram oft noch was Brauchbares rausholen; die meist schlechte Hardware ist nat. weiterhin ein Punkt). Becken klingen aber im Wesentlichen so, wie sie klingen, da lässt sich mit Hausmitteln und ökonomisch sinnvoll bei Schrott nichts mehr zum Positiven wenden. Und Pearl macht zwar gute Trommeln, die Becken kannst du aber in der Regel besser als Lampenschirm verbasteln, dasselbe gilt für die Meteor-Becken. Also bei Becken die unbedingte Empfehlung, zu investieren und nicht zu sehr zu knappsen. Gute gebrauchte Becken bekommt man auch wieder zum Kaufpreis los bzw. ohne großen Verlust, also noch ein Argument, hier etwas Geld in die Hand zu nehmen.
Hat man dann etliche Hörschutzuntensilien in verschiedenen Größen daneben liegen für zuhörer?
Vor allem auch für den/die Spieler/in! Gehörschutz ist wichtig, auch und gerade für Kinder. Auch dazu (ob und was gut wäre) werden hier sehr unterschiedliche Ansichten (mit teils religiösem Eifer) vertreten, daher gehe ich nicht tiefer. Einzwo gute Kapselgehörschützer sind aber sicher eine sinnvolle, erschwingliche und auch schnell und unkompliziert (das erhöht die kindliche Akzeptanz) auf- und abzusetzende Anschaffung. -
Ich haue mal wieder meine Standardempfehlungen für solche "Fälle" raus: in der Umgebung nach guten (die Beratung, was was taugt, kann hier erfolgen) gebrauchten Sets gucken. Da bekommt man mit Abstand am meisten für´s Geld, da der Markt völlig übersättigt ist. Zuerst würde ich auf ebay gucken mit Umkreisfilter (xx km um PLZ yyyyy), und zwar nach Sets, die als Auktion mit niedrigem Startpreis angeboten werden. Da werden teils richtig gute Sets halb verschenkt, auch da sie meist nur zur Abholung sind und damit der Interessentenkreis auch noch regional beschränkt ist. Optimal wäre ein Komplettangebot (gutes Set mit Hardware und guten Becken, dazu unten mehr). So was bekommt man noch günstiger (im Verhältnis), da die meisten nur Einzelteile suchen und Komplettangebote damit (noch) unattraktiv(er) sind. Falls du deine PLZ verraten magst, können wir dir hier behilflich sein und mal das Angebot scannen.
Aber nun noch zu einem wichtigeren Punkt: den Becken! Für den Klang des (gesamten) Schlagzeugs und damit den langfristigen Spielspaß sind Becken m. E. die deutlich wichtigere Anschaffung, weit wichtiger als die Frage, welches Set gut wäre. Trommeln kann man durch unterschiedliche Felle, Stimmung und Dämpfung stark im Klang beeinflussen (und auch aus Billigkram oft noch was Brauchbares rausholen; die meist schlechte Hardware ist nat. weiterhin ein Punkt). Becken klingen aber im Wesentlichen so, wie sie klingen, da lässt sich mit Hausmitteln und ökonomisch sinnvoll bei Schrott nichts mehr zum Positiven wenden. Und Pearl macht zwar gute Trommeln, die Becken kannst du aber in der Regel besser als Lampenschirm verbasteln, dasselbe gilt für die Meteor-Becken. Also bei Becken die unbedingte Empfehlung, zu investieren und nicht zu sehr zu knappsen. Gute gebrauchte Becken bekommt man auch wieder zum Kaufpreis los bzw. ohne großen Verlust, also noch ein Argument, hier etwas Geld in die Hand zu nehmen.
Zu den Größen: da würde ich nicht unbedingt zu einer 16er BD tendieren, das ist schon recht speziell, sowohl vom Klang als auch dem Spielgefühl her. Es gibt schlimmeres, kann man machen, aber ich würde ein kleines Jazz-Set mit 18er Bd bevorzugen. Die klingt schon amtlicher, man braucht keine Adapter und garkeligen Aufbockvorrichtungen, sie ist aber immer noch niedrig genug und kann von klein und groß gespielt werden. Und auch hier dürfte das Argument mit dem Wiederverkaufswert ziehen. Nachteil könnte sein, dass Sets mit 18er BD nicht so oft angeboten werden. Aber vllt. gibt´s ja was in der Gegend.
Und zur Grundsatzfrage: A! Ist wohl ungefähr wie der Unterschied zwischen einem Bontempi und einem Flügel.
Und noch zur Frage Unterricht: ich würde zumindest anfangs immer mal wieder und auch öfter einen Lehrer gucken lassen, ob / damit sich keine schlechten Haltungen, Bewegungsabläufe, Verkrampfungen etc. einspielen. Man kann da mehr falsch bzw. suboptimal machen, als man gemeinhin denken mag.
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Neben "misheard lyrics" gibt's eben auch "misreaded brands".
Schön war auch SNOWWIS.(Oder der Kunde, der im Autoteileshop nach einem 710er Deckel fragt ...)
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Schade das kein passendes Pedal dabei war.
Ich erinnere mich, dass der Rainer Stang (drums-direkt.de) mal eins hatte. Ist allerdings schon Jahre her (dass ich es da gesehen habe). Aber vllt. hat er´s ja noch. -
Die Herren Greb und Nickel sind mir auch spontan eingefallen. Wäre nat. Championsleague und vermutlich etwas teurer, aber bestimmt lehrreich und inspirierend. Und Soli können die ja auch, sagt man ...
Und wenn sie keine Zeit haben, empfehlen sie dir evtl. gute Kollegen. -
Informationen nicht, nur Erfahrungswerte.
"Hey, neue Preisliste, die haben ja schon wieder 15% erhöht." "Tja, der Dollar ist so gestiegen ..."
"Hey, neue Preisliste, warum denn jetzt schon wieder 10% Aufschlag?" "Der Dollar ist so gefallen ..."
Im Prinzip wie beim Sprit.
Schaumerma. -
Danke, das spart mir den Aufbau. Sieht bei mir ähnlich aus.
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Und zum Thema Platz ganz vergessen: BD mit Rosette und dort möglichst viel Kram drauf, um Ständer zu sparen. Für Gigs habe ich links ein Tom und rechts einen Beckengalgen für´s Ride. Dann noch ein Crash mit Galgen und schrägstellbarer Clamp an die Hihatmaschine (in Richtung des vorderen Beins montiert, geht gut, wackelt nix), ad lib noch ein weiteres Becken mit LP-Clamp ans Standtom. So komme ich ohne Ständer aus (behave!) und das Set steht auch schön platzsparend.
Aus Bedenken bzgl. der gekürzten und vollgepackten BD (Stabilität?) habe ich dort innen mittig noch einen Gewindestab verbaut und an den noch eine Rohrschelle, in die ein D112 passt. -
Für die Tiefe des Klangs ist vorwiegend der Kessel-Durchmesser wichtig, weniger seine Tiefe. Eine gekürzte 22er BD klingt in der Regel tiefer als eine ungekürzte 20er, dasselbe gilt für Toms. Insoweit wären gekürzte BD + Toms wohl eine Überlegung, auch zum Platz sparen in der Fläche (BD). Bleibt nat. dennoch ein Spagat.
Eine 20 x 8 Heritage BD hatte ich mal. Die war mir zu flach und dünn im Klang. Habe mir eine Pearl WLX auf 22 x 10 kürzen lassen, da kommt merklich (überproportional) mehr raus. -
Wollte ihn auch gar nicht in Frage stellen. Er ist ein riesen Drummer und hat sicher tonnenweise mehr Ahnung als ich. Es ging mir generell um Dogmen, die immer mal rausgehauen werden und für den Betreffenden bzw. eine von vielen Situationen passen mögen, für andere Drummer bzw. in anderen musikalischen Kontexten aber kontraproduktiv sein können und am Weiterkommen hindern. Aber genug (Halb-)OT und viel Spaß beim Kurs, bei dem es sicher viel Inspiration und zu lernen gibt. Bin auf Berichte gespannt.
Edit: gerade mal wieder über den guten Bill Bachman gestolpert und hier eine (von vielen) alternativen Meinungen zum Thema Lücke (ab 6:55): https://www.youtube.com/watch?v=Bpfz1iGvbEM
Und im selben oben verlinkten Video sagt er ja selbst, dass auch andere Techniken ihre Berechtigung haben (ab ca. 1h 03m).
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Ich habe zwar nicht gesehen / gehört, was er genau vorgeführt / gesagt hat, aber bei solchen (auch von anderen gern gemachten) Ansagen (man MUSS Sticks soundso halten, muss soundso schlagen, treten, bewegen, da MUSS eine Lücke sein etc.) krieg ich immer die Motten. Weil es so pauschal und als einzig taugliches Wundermittel angepriesen einfach Käse ist. Je nach Anatomie und in der spezifischen Situation gewünschtem Ergebnis gibt es meist zig Möglichkeiten und Techniken. Die Leute, die ein Dogma propagieren, spielen ja selbst meist je nach Situation anders. Mit einem Lehrer hatte ich auch mal genau das Thema Lücke Daumen / Zeigefinger besprochen. Der Kerl hat aber nun mal Hände wie ein Schraubstock. Fleischig, kompakt, keine Fragen offenlassend. Der KANN da gar keine Lücke lassen.
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Auf "Video" klicken oder hier: https://www.youtube.com/watch?v=YSjsNzffUGQ
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Ich glaub den hatten wir hier noch nicht, oder?
[video]
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Dann müsstest du aber noch zusätzlich erklären, wie das Video aufgebaut bzw. zu sehen ist, was der Würzkürze und der angenommenen Sekundenaufmerksamkeit der Veranstalter wieder entgegensteht. Ein Teufelskreis. Ich finde das Video schon gut so. Man sieht recht schnell, woran man ist (und das ist klasse). Wer nur ein paar Sekunden sehen will, soll das tun (da kommen alle wichtigen Infos rüber), und wer mehr sehen will, hat auch die Gelegenheit. Da Gesang (leider) meist das wichtigste Kriterium ist, könntet ihr noch überlegen, einen entsprechenden Part noch vor dem "Intro" zu platzieren (für Leute, die keine 20 Sek. haben). Denn auch gesangsmäßig habt ihr ja gut was zu bieten.
Und überhaupt: Nette Truppe, gratuliere. Mit wenig Gigs schlagt nicht nur ihr euch rum, das wird glaub ich überall immer blöder. Und mit so einem Schiff von Band was Angemessenes zu bekommen, dürfte ja noch mal schwieriger sein.
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Was spricht denn dagegen, einfach ein schönes 80er-Set mit Quadrattoms zu kaufen und wenn nötig vllt. die Gratungen mal machen zu lassen (statt Neuware)? Da so out wie Videokassetten, bekommt man die ja oft recht günstig. Und unkaputtbar bzw. gut (genug) verarbeitet sind die meisten ja auch.
OT: was ich auch schon immer mal wissen wollte, Ballroom: dein Shirt ... gab´s das mal oder ist das selfmade (oder photoshop)? Bzw. ontopic für 2019: das wäre doch mal (wieder?) eine Auflage wert.
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Zitat
das falsche Reso hat mir auf ner Bass Drum noch nie nen druckvollen Rocksound versaut
Mir ist das mal nach Wechsel von einem dickeren auf ein dünnes Reso so ergangen. Vllt. nicht wirklich "versaut", aber schon hörbar. -
Exakt diese Felle habe ich noch nicht 1:1 verglichen. Aber auf einem (fremden) Set, das ich immer mal spiele, sind Diplomat Fiberskyns drauf (auf Snare, Toms und auch als BD-Reso). Remo sagt zwar "The Diplomat® Fiberskyn® drumheads feature warm, open midrange tones with outstanding definition and controlled sustain", ich empfinde diese Felle aber als attackreicher (knalliger), also weniger "warm" als z. B. weiße Ambas (das Fiberskyn ist auch in der Diplomat-Variante noch 0,5 mil dicker als ein Amba). Das fällt aber nat. am ehesten auf Toms und Snare auf. Beim BD-Reso dürfte je nach Schlagfell, Stimmung und Dämpfung der Unterschied vermutlich nicht so riesig sein. Für den gewünschten großen, punchigen Sound ist aber ein PS3 dem Fiberskyn m. E. vorzuziehen. Und ein PS3 als Reso bringt auch mehr Fülle als ein Amba, wenn du als Schlagfell auch ein PS3 spielst.
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Bei meinen hab ich das Reso auch nicht bis Ultimo gespannt. Ist m. E. auch hier wie immer Geschmackssache.
Bei Supras gibt es noch den Tipp, dass sie nach überwiegender Meinung mit Ludwig Fellen besser klingen als mit z. B. Remos. Und solltest du Ludwig Felle kaufen wollen noch ein Tipp: die Ludwig heavies haben ca. Ambassador-Stärke, die Ludwig mediums sind dünner (Richtung Diplomat). Und noch einer: als Teppich mögen viele auf der Supra den da besonders.
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Das hatten wir glaube ich noch nicht. Hier das Ganze in Halftime (muha) und alles noch gut hör- und sichtbar (kein Matsch).
Steve Such bringt laut eigener Info in Kürze auch ein Buch über Vinnie raus ("... beast of a book is finally written, and is currently in the editing process.").
Und hier noch eine schöne Fill-Transkription. In der Slomo sieht man auch, dass der Handsatz hier stimmt im Gegensatz zur Idee hier (obwohl dieser Handsatz ja eig. näher läge).