Beiträge von Chuck Boom

    Serienmäßig wurden m. W. die Lite Trommeln mit einer Innenlage aus Palisander ausgestattet.


    Ich bin da kein Spezi, hatte aber die eine oder andere Lite. Serienmäßig ist m. W. das typische Maserbirkeinnenfurnier (s. Bild). Ich hatte sogar auch mal eine Palisander (leider auch verbohrt). Kann sein, dass die ausnahmsweise auch innen Palisander hatte statt MB (da mir das aber relativ wurscht und schon lange her ist, kann ich das nicht mehr sicher sagen). "Standard" war aber m. W. MB.


    50,- Euro ... Vorschlag: hör auf zu schreien, mach das Loch zu oder lass es offen, egal, jedenfalls erfreue dich einfach am vermutlich wie immer schönen Klang dieser Snare. :)
    (Wenn das Schreien schlimmer wird: ich nehm sie dir auch ab.)

    Ich würde in ein Fachgeschäft gehen und passende Schrauben kaufen. Spart auch Nerverei und Porto. Es könnten zwar zöllige (mit Zollgewinde) sein, aber selbst wenn: bei den paar Gewindegängen passen sehr wahrscheinlich auch ähnliche in metrisch.


    Nachtrag: ich bin wegen der Fragestellung davon ausgegangen, dass es keine Vierkantschrauben sind. Auf Thomann-Bildern sehe ich da allerdings Vierkanter. Die gibt es auch in mini / kurz. Geht´s dir um die Schrauben an sich oder nur um die Farbe (schwarz)?

    Bitte lasst es nicht zu offtopic werden, sonst muss und wird irgendwann geschnippelt und aufgeräumt werden. Am besten auch keine weitere Diskussion über Clickzahlen (nächster Halt: Zahl der Facebookfreunde und davon Zahl der Weltruhmdrummer) und ähnlich Themenfremdes, das haben wir doch alles schon mehrfach fruchtlos durch. ;)

    Eben. Der durchschnittliche nichttrommelnde Mitmusiker merkt bestenfalls (irgendwann tags drauf), wenn du ein neues 26" China ranhängst und durchdengelst. :D


    Meine kleinkarierte Anmerkung kam auch nur, weil wir uns hier eh schon im Bereich Flohhusten bewegen und man -dann- auch diese Parameter berücksichtigen muss.

    Dass dein (wie immer lobenswerter) Versuch bzw. die Messergebnisse leider fehleranfällig sind, ist dir ja vermutlich bewusst, oder? ;)


    Du konntest z. B. wahrscheinlich nicht sicherstellen, dass du das Becken jeweils mit der gleichen Intensität und Beschleunigung angeschlagen hast. Auch wo genau am Stick der Kontakt stattfindet, wirkt sich deutlich auf das Ergebnis aus. Ich hab da tatsächlich auch schon mit experimentiert (ohne Soundfile, nach Ohr). Wolltest du es genauer machen, bräuchtest du streng genommen einen Roboterarm, der die Schläge 100 % identisch ausführt (und das Becken sollte der Vollständigkeit halber auch jedes Mal gleich ausgerichtet sein).


    Aber "dennoch" mal wieder ein gespreizter Daumen für deine Aktion. :thumbup:

    [WD40 ...] Die Schmierwirkung ist aber eher gering und nur kurzfristig. Meine Erfahrung damit ist, dass das Zeug aufgrund des Vaselineanteils einen tollen Einmal-Schmier-Effekt an Gelenken und Lagern hat, aber nach kurzer Zeit muss man wieder WD40 draufhauen, und irgendwie ist man damit ständig dran.


    Ich habe vor ca. 6 Wochen ein paar Türscharniere (täglich mehrmals in Benutzung) mit mehreren aufeinander liegenden O-Ringen, die fürchterlich quietschten, damit versehen. Bis heute ist Ruhe. Insofern kann die kurze Zeit auch länger dauern. Aber (Achtung Phrasenkotzalarm :D) ich bin ganz bei dir, dass es bessere Alternativen gibt. Das WD40 habe ich erwähnt, weil man es wirklich fast überall bekommt und weil es zumindest einen Versuch wert bzw. immer mal zu gebrauchen ist.


    Das HHS 2000 von Würth ist um Längen besser, aber leider nicht überall zu bekommen und teurer. Aber das Zeug ist echt klasse, da es im Gegensatz zum flüssigen und flüssig bleibenden WD40 einen Schmierfilm bildet, der auch an der zu schmierenden Stelle bleibt (erstaunlich lange). Die Produktbeschreibung und Rezensionen kommen insoweit hin.


    Zitat

    Am meisten knarzt es zudem da, wo die (relativ neuen) Federn mit den Drahtbügeln Kontakt haben.


    Kann aber auch noch was anderes sein: Sehr oft quietschen (auch) die Federn in sich (sind ja auch bewegte aufeinanderliegende Metallteile). Falls du es noch nicht probiert hast, sprüh auch mal die Feder komplett ein.

    würde ich die 300 € ausgeben


    Ernsthaft oder nur so dahingeschrieben?


    Was ein Konzert kostet (den Veranstalter bzw. die Band), ist eine Sache. Was es (jemandem) wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich stehe zum Glück fast nur auf Zeugs, das sich nicht so millionenfach verkauft. Mir wäre es auch zu doof, dreistellig zu löhnen, lange anzustehen und dann über erst mal 100 Meter Köppe ein beleuchtetes Rechteck anzugucken bzw. auf Monitore zu starren. Ein schönes, intimes, stressfreies Clubkonzert - wunderbar. Bei Preisen über 100,- fühle ich mich grinsend verarscht.

    Ich habe kürzlich auch eine 70er Supra (6,5") aufbereitet, der Hebel ging auch hier teilweise hakelnd. Geholfen hat: auseinandernehmen (Schlitten ganz runter bzw. ab), bei der Gelegenheit kurz grobreinigen (Stahlwolle), und alles dick mit Vaseline schmieren (Schlitten beidseits und die Hebelmechanik). Läuft seitdem sehr gut und hat auch schon bei anderen Snares geholfen. Und nein, der Hebel löst sich jetzt auch nicht von selbst. ;)


    Wer nimmt denn einen Schraubenzieher mit zum Gig??!


    Ja äh ... ich. Ein schweizer Messer ist immer dabei. Kann ja auch mal an sonstigen Stellen gebraucht werden. Aber Vierkante sind auch mir lieber.

    Das ist m. E. genau so ein "Schnäppchen" wie alle anderen unschnappigen Angebote von ihm.* Aber ich habe wohl eh eine andere Auffassung, welche Angebote in diesem Thread ihre Berechtigung haben ...


    * Zustand unbeschrieben, nur ein Foto und das dunkel, sieht nach quadratischen Toms aus, BD mit Metallreifen (und bei Fassbau nach meinen Erfahrungen immer die Frage, ob und wie lange die Segmentnähte noch halten)

    Da frage ich mich direkt: was hat die Hüfte mit der Bass Drum zu tun?
    Nächste Frage: was hat das Bein damit zu tun?
    Ich spiele mit dem Fuß (den Füßen!)


    Sehr einfach. Hebt man das Bein, ist neben anderen auch ein Muskel involviert, den man seitlich in der Hüfte spürt (je ungeübter desto mehr, kann schon auch fies werden).


    Da nach Übungen gefragt wurde: hinsetzen, Bein leicht heben und senken (Fuß vom Boden). 8) Treppen steigen.

    Jemanden Erfahrenen gucken lassen wurde ja schon gesagt.


    Weitere Ansätze unabhängig davon: man muss nicht immer Heel up (Ferse oben) spielen. Fuß aufliegend geht auch und ist auf jeden Fall der Übung wert (am besten beides üben).


    Und es gibt noch verschiedene Fußtechniken, die sich lohnen zu üben und die auch die Hüfte entlasten, z. B. das alte Rauf-runter-Spiel (immer schön locker das Fußgelenk):


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