Beiträge von Chuck Boom

    Der Preis bei Ebay war erstens günstiger als beim gleichen Händler online


    Ich rufe öfter mal beim Händler an und die sind jedes Mal froh (sagen viele ausdrücklich). Teils haben sie irgendwas aus edv-technischen (ungewollten) Gründen nicht oder noch zum falschen Preis online gelistet, teils ist das Ding schon verkauft und nur noch bei Ebay aus Versehen drin. Auf jeden Fall sind sie aber froh, wenn sie Sachen direkt (ohne Ebay) verkaufen können. Zum Ebay-Preis bieten sie es einem quasi immer an, oft sogar günstiger wegen gesparter Gebühren. Und ...

    Seit Ebay diese wahnwitzigen Provisionen nimmt


    ... und das seit einiger Zeit sogar noch auf´s Porto(!), gehe ich liebend gern diesen "direkten Umweg" über ein kurzes Telefonat.

    Meine Auffassung von dem Thread ist, dass so ein Set, um hier erwähnt zu werden bzw. damit der Thread überhaupt eine Berechtigung hat, max. 250,- kosten dürfte (besser noch weniger). Gute Angebote gibt´s schließlich haufenweise dauernd überall.


    Nachtrag: Eine Ebay-Recherche, ob das vermeintliche Schnäppchen wirklich eins ist, wäre imho auch Pflicht (zumindest wenn man sich nicht sicher ist). Beim Tama wäre man aktuell z. B. auf ein Hyperdrive 22-10-12-16 gestoßen, das für 338,- wegging.

    Natürlich verändern Schmodder und Patina den Klang, nur eben in der Regel nicht zum Positiven.


    An dem Punkt verwechselst du deinen persönlichen Geschmack / deine Wertung mit einem objektiv und eindeutig bestimmbaren Fakt und damit irrst du. Kann es sein, dass anderen Trommlern der Klang verschmodderter Becken besser gefällt? Und wenn ja: wer hat dann d. E. recht (und aus welchen objektivierbaren Gründen)?


    Der Vergleich mit Kesseln lahmt, weil der Klang eines Beckens in ungleich höherem Maß allein durch seine Schwingungen (um die es hier geht) bestimmt wird, als bei einer Trommel.


    Ich habe übrigens nie behauptet, dass mir Schmodderbecken besser gefallen (eher im Gegenteil).

    Paiste bietet diesen Reinigungs- und Logoneudruck-Service übrigens werksseitig an.
    Die würden das wohl kaum machen, wenn es den Klang verschlechtern würde.


    Dass alte Becken anders ("weicher") klingen als neue, hat mit der Veränderung der Molekularstruktur des Metalls durch die Faktoren "Zeit & mechanische Beanspruchung" zu tun und nichts mit "Schmodder & Patina".


    Ansonsten könnte man mit Fug und Recht genausogut behaupten, dass man Trommelkessel inkl. der dazugehörigen Kesselhardware niemals putzen dürfte, da das "den Klang verschlechtert" ...


    Schmodder und Patina verändern selbstverständlich den Klang. Sie setzen sich in die Rillen und auf die Oberfläche und verändern dadurch (wie z. B. auch Moongel, Gaffa oder ein leicht aufgelegter Finger) die Schwingungen aka den Klang. Bei Trommelkesseln ist der Effekt bauartbedingt zu vernachlässigen, aber das ist auch ein Vergleich, der nie humpelte, sondern von Anfang an lahm war. ;)
    Und dass Paiste das für Leute anbietet, die es gern sauber, ordentlich und feinstens beschriftet mögen, sagt nichts über eine ohnehin subjektive Klangverbesserung oder -verschlechterung aus.

    D., es wurde mehrfach angekündigt und darauf hingewiesen. Wir hatten gerade erst wieder ellenlange Posts und Diskussionen. Es geht darum, mal etwas Ruhe in die aufgeheizte Situation zu bringen. Wenn deine Bell da ist - schreib einen Bericht - wunderbar.

    Mit Snare lagen die letzten bei um die 1500,-, ja.


    Wobei es noch zu unterscheiden gilt: Die letzte Vollbirke-Version hatte eine spitze(re) Gratung und einen länglichen BD-Tomhalter, der mit 4 Schrauben auf der BD befestigt ist, aber NICHT (mit dem dicken Rohr) durch die BD ging. Der Halter liegt bei diesen nur festgeschraubt auf und hat einen Schlitten, auf dem der eigentliche Tomhalter noch verschoben werden kann.
    Davor gab es noch eine Version mit annähernd quadratischem BD-Tomhalter, bei dem dann die BD auch ein größeres Loch für das durchgehende Rohr hat und wo auch nichts verschiebbar ist. Diese haben auch eine rundere Gratung als die späteren.
    Die alten sind günstiger zu bekommen, für die "neueren" kann man schon einiges mehr rechnen. Kommt nat. auch auf die Kombi an und ob mit Standtom oder nicht.


    Edit: Beispiel alte Version: https://www.ebay-kleinanzeigen…ardware/435695651-74-6766
    Hier ein "neues": https://www.ebay-kleinanzeigen…rformer/434397026-74-4775

    Sieh an. Ein Tama SC Birke steht auch gerade unbefellt da rum, bei dem sind alle Lagen SEHR homogen. Ähnlich auch bei allen anderen. You learn never out.
    Danke für jeden Bericht.

    Schönen Dank an alle!


    Abweichungen im Holzton sind üblich, klar, in dem Ausmaß (und vor allem einem solchen Braunton) hatte ich aber noch nichts bislang. Beunruhigt mich auch nicht, ich fand es nur interessant.
    Und ja, es ist ein Pearl. Ein schnuckliges Vision 18-12-14.

    Es gab mal wieder Zuwachs im Keller. Laut Hersteller aus reiner Birke. Von anderen Sets kenne ich von Birke eine typische helle und meist recht homogene Optik, auch beim Blick auf die Gratung. Hier wundert mich dieser Blick etwas. Da es kein Highend-Set ist, werden sie nicht die Filetstücke eingekauft haben, aber kann Birke tatsächlich so dunkel (und ich hab noch nicht mal die dunkelsten Stellen fotografiert) daherkommen? Was meinen die Holzfachleute?

    Ohne das Lied gehört zu haben und Aspekte wie Dynamik, Lautstärke, musikalisch gewollter Ausdruck, was spiele ich vorher, was nachher etc. außen vor lassend: Es ist m. E. immer sinnvoll, möglichst ALLE Varianten an Stickings zu üben und dann u. a. darauf zu achten, wie sich welcher Handsatz FÜR MICH anfühlt, was ich damit machen kann und wo evtl. Vor- und Nachteile liegen.
    V 1 mag einer (von wem auch immer ausgedachten) "reinen Lehre" entsprechen. V 2 fühlt sich aber z. B. für mich oft runder und leichter spielbar an. Nicht ohne Grund werden die klassischen Ballertriolen auf Toms und BD in aller Regel so gespielt (L-R-BD-L-R-BD ... oder R-L-BD-R-L-BD ...). Wenn du noch mit einer Hand Toms einbeinden möchtest, hören sich V 1 und V 2 (im Gegensatz zu nur auf der Snare gespielt) auch noch anders an; auch ein Grund, Verschiedenes zu üben.