Beiträge von Chuck Boom

    Ohne Gewähr, aber die Fotos 15-17 sehen m. E. schon sehr nach einem Riss zumindest der inneren Lage aus. Fragt man sich daran anschließend, wie so was passieren kann, kommt wohl als erstes (und realistisch / lebensnah betrachtet einziges) Szenario in Betracht, dass der Kessel mal ziemlich aus der Form gebracht wurde. Dauert ja doch meist etwas, bis eine Lage reißt. Was wiederum die bange Frage aufwirft, ob in tieferen Schichten (vllt. auch noch an andrer Stelle) nicht auch Schäden aufgetreten sind.

    Ich bin bei weitem kein Spezialist auf dem Gebiet und halte mich daher anschließend auch raus. Was mir nur aus eigener Erfahrung als gewagte Kombi ins Auge springt:

    Der Mischpultmeister


    technisch sind alle zwischen Vollpfosten und "ich lese gerade die Bedienungsanleitung".


    Digitalpulte sind nach meiner wirklich bescheidenen Erfahrung meist doch eine ganz anders (i. e.: deutlich unintuitiver) zu bedienende Baustelle. Ich habe schon manchen "alten Mischpulthasen" vor einem Digitalpult ausgiebig fluchen sehen.
    Falls euer Mixer also mal ausfallen sollte, solltet ihr mit euren zitierten Kenntnissen vllt. immer einen zweiten Auskenner in der Hinterhand haben.


    Ich persönlich stoße mich am Ruf von Behringer


    Ist der denn so schlecht, gerade was die Leistung pro Preis angeht?

    Im Beckenanwendungsführer (BAF) gibt es sechs Lautstärkestufen. Blues fällt in die zweite (traditional medium volume: soft to medium), Traditional Country fällt in die dritte (modern amplified medium volume: soft to medium loud) [...] Damit können wir uns die Beckenserien und Modelle ansehen, wir sind lautstärkemäßig also irgendwo zwischen soft und medium loud.


    Ja nee is klar. Bei dir weiß ich manchmal nicht, was du ernst meinst und was nicht. Rein vorsorglich: Glaub nicht so viel schweizer Käse, Jürgen. ;)


    Ich hab neulich bei einer R´n´R/Rockabilly-Band ausgeholfen. Die Lautstärke war so gar nicht 60er. Hier ein Video (leider nicht so dolle Tonqualität, aber für unsere Zwecke reicht´s) von einem fantastischen Blues-Trio mit einem fantstischen Drummer. Guck mal, wie der z. T. die Becken durchzieht.

    ob jemand schon Erfahrung mit höheren/lauteren Becken sowie eher tieferen/leiseren Becken mit den von mir erwähnten Musikrichtungen und v.a. bei Livesituationen hat.


    Der Denkansatz ist grundsätzlich löblich*, aber leider zum Scheitern verurteilt. Es kommt einfach auf die individuelle Band und die jeweilige Livesituation an; die Musikrichtungen allein sagen nunmal NICHTS über die Lautstärke (und Ausrüstung) der Saitenquäler oder die spezifische Livesituation / Location aus, und allein darauf kommt es an (s. a. kride20).


    * ... allerdings hören ca. 99% der Zuhörer und vermutlich leider auch der Mitmusiker eh keinen Unterschied zwischen den Setups bzw. achten erst gar nicht drauf.

    Klöppel seitlich verschieben?


    Das Pad ist ja meistens nur leicht (und nicht völlig) außerhalb der Mitte angebracht. Da kann es reichen, wenn du das Fell auf dem Kessel drehst, vllt. wandert das Pad schon so zum neuen Treffpunkt (einen Versuch ist´s wert).

    Ich kenne zwar den Gebrauchtpreis für die Troys nicht


    Dann sollte man hier - ohne Recherche - sowas m. E. nicht posten. ;)


    Kurze Recherche bei Ebay (verkaufte Artikel) ergab hierfür z. B.: gleiches Ride für 46,50.


    Generell finde ich, man sollte hier wie im Titel ausgedrückt nur GANZ SICHER ECHTE Schnäppchen verlinken, sonst ergibt der Thread m. E. keinen wirklichen Sinn bei dem übergroßen Angebot am Markt und den regelmäßig auftauchenden guten Angeboten, Ausläufern, sonstigen Aktionen.

    Man muss die Toms natürlich auch nicht zwingend genau so bedienen. Jürgen wird diesen Gedanken sicher zunächst tief verabscheuen und ich hätte mich nie gewagt, so etwas vorzuschlagen, aber wenn selbst der Chef es anders spielt (z. B. das 2. 16tel auf der 2e noch auf dem selben Tom und wechselt erst danach; und dann noch einen "zu früh" aufs FT und statt der BD noch ein FT-Schlag): plöpp ... mag das evtl. doch noch als Option erwogen werden. ;)

    Ich würde ("normaler" Aufbau des Sets vorausgesetzt) mit links anfangen. Wegen der 3 Schläge auf Tom 1 und dem folgenden auf Tom 2. So kommst du in einem Intro, das vermutlich nach kräftig-stakkatös intonierten Toms verlangt, ohne suboptimal klingende Doppelschläge auf einem Tom und ohne Handgehampel (linkes Tom mit r und rechtes Tom mit l) aus.


    Die einleitenden 32stel ad lib single lrlr oder llrr (für mich llrr). Dann Snare lr, Tom 1 lrl, Tom 2 mit rechts (ahhh!), nächste Note geht mit l oder r (aus musikalisch-flusstechnischen Gründen würde ich sie noch mit r spielen), die 4 danach mit l und FT rlr. Die BD würde ich mit dem Fuß spielen.


    Lass mich raten: Brickhouse?

    Tricky. Denn ich habe auch solche Nachrichten (Edit: von Amazon) bekommen. In etwas gestelzt-seltsamem Deutsch, auch blablubb Daten aktualisieren usw., die umständliche Mailadresse roch auch nach Betrugsversuch. Meine Mail an Amazon ergab allerdings, dass es tatsächlich von ihnen (oder einem beauftragten Dienstleister, ist schon etwas her) kam. Ich sollte / musste meine Bankdaten manuell auf IBAN umstellen (was Amazon als einzige nicht selbst geschafft hatten und was dann trotz 20 Anläufen auch nicht mehr klappte; passte ganz gut, wollte mich da eh abmelden, also denn).

    Threads zusammengeführt und ausnahmsweise noch mal (vermutlich nur kurzfristig) geöffnet.


    Ich möchte nur im Proberaum alles schön abmischen und mir auf die Ohren geben oder auch Demos aufnehmen


    ist auch noch eine Endstufe nötig?


    Nein.


    Was muss ein Mischpult mindestens haben


    So viele Eingänge wie du Mikros nehmen möchtest und einen Kopfhörerausgang.


    Mich dünkt du solltest dich wirklich als erstes mal selbst in die Materie etwas einlesen.

    ein Video, dessen Ton mit dem Zoom H5 aufgenommen wurde


    Hallo Oliver, als Feedback und Ergänzung zu unserern PNs bzgl. H2n: dein Demo klingt klasse! Speziell die BD kommt erstaunlich satt. Ich habe mit dem H2n bisher nur ein paar Proben mitgeschnitten und war damit (ohne große Vorbereitung) auch recht zufrieden, aber nach dem Video glaube ich, man hört die ca. 100,- Mehrpreis doch (wenn ich dich richtig verstanden habe, dass das ohne die externen Miks aufgenommen und nicht nachbearbeitet ist). Welchen Modus hast du genommen, XY oder MS, wav oder mp3 etc.?


    Edit: habe es mir gerade noch auf Youtube angeguckt und dort deine zusätzlichen Infos gelesen ("Zoom X/Y-Kapsel + Shure Beta 52a (Bassdrum) + Shure SM57 (Snare)."). Alles klar. ;)

    Danke Seven. Klar, das wäre ein Kompromiss bzw. wird einer sein (ich werde das auf jeden Fall mal testen). Ich habe mir auch schon mal recordeman-mäßig einfach ein OH über die Schulter gucken lassen (+ obligatorisches BD-Mik). Das ging auf größeren Bühnen noch ganz gut, da die Störquellen (Amps) ein Stück weg waren. Auf kuschligeren Bühnen habe ich da Bedenken, daher finde ich die o. g. Methode in der Theorie interessant, da sie eig. noch mehr Set einfangen müsste.

    Ich häng mich mal ran, passt halbwegs denke ich.


    Ich spiele immer nur ein kleines Set mit 2 Toms. Die BD ist immer mikrofoniert. Je nach Laden und Programm sollten Snare (und ggf. Toms) aber auch noch verstärkt werden. Das würde ich gern möglichst easy gestalten, am besten mit nur einem Mik zusätzlich. Es gibt da die Variante, einen Großmembrankondenser oder auch ein SM57 zwischen den Toms Richtung Snare zu platzieren, womit dann hauptsächlich die Snare, aber auch die 2 Toms noch etwas angehoben werden:


    https://www.youtube.com/watch?v=Kxcufuj-OCE


    https://www.youtube.com/watch?v=iS_YZpn818A


    Hier gefällt mir das SM57 sogar besser als das Neumann:


    https://www.youtube.com/watch?v=YV-N_gA6gDI


    Sind natürlich alles Studiosituationen, aber meine Hoffnung ist, dass es auch live gehen könnte, da das Mikro ja doch "im" Set hängt und von daher ja irgendwie doch quasiclosegemiket (Entschuldigung!) ist. Auf die Snare gerichtet würde diese auch den Bassamp dahinter etwas blocken.


    Hat da jemand live Erfahrungen mit? Wenn ja mit welchem Mik? Ich habe sowohl AKG C3000B als auch SM57, würde mir aber auch noch ein weiteres zulegen wenn nötig.


    Je mehr Mikros verwendet werden und je größer die ganze Sache wird, wird es ohne einen Mischer immer schwieriger, nen ordentlichen Sound sowohl im FOH- als auch Bühnenbereich zu fahren - und stressfrei ist das dann sowieso nicht mehr


    Genau.