Mit genug Wasser in den Kesseln kommen bzw. kamen dann aber so manche hier auf die Idee, ich könnte ja Fische drin halten.
Und Keith Moonhat es dann wahr werden lassen.
M.
Mit genug Wasser in den Kesseln kommen bzw. kamen dann aber so manche hier auf die Idee, ich könnte ja Fische drin halten.
Und Keith Moonhat es dann wahr werden lassen.
M.
Bei den Crashes gefallen mir die Thin Crashes eindeutig am Besten.
Bemerkung am Rande: Das geht mir mittlerweile meistens so, welshalb ich dünne bis mittlere Crashbecken bevorzuge und Lautstärke eher durch Durchmesser als durch Dicke fördere.
M.
Ich fand den Original-Post zumindest interessant. Ob man davon was gebrauchen kann, ist eine andere Sache. Aber mal reinhören und nachspielen (oder das zu versuchen) kann nix schaden.
M.
Wenn du über die Jahre acht Sets gekauft hast, warst Du nicht zufrieden! (*) Ich habe 20 jahre lang Yamaha recording custom gespielt!
(*) Redundante Ausrufezeichen gelöscht.
Dann hat sich Dein Geschmack mit den Jahren eben nicht geändert. Meiner schon.
Thomas.M:
Das "Luxusproblem" mit der SQ2-Farbe ist eine lange Geschichte, die eher schmerzhaft als zum Lachen war. Da will ich gar nix mehr von wissen.
M. (seit 8.7.2014 einer der meistzitierten Schlagzeuger im Drummerforum)
Ja, er wollte was neues haben, die Budgets sind gestiegen, die Farbe war nicht mehr schön genug und - wichtigstes zuletzt - Stil und Soundvorstellungen haben sich entwickelt. Nur das allererste hatte ich ausprobieren können, aber dabei gar keine Entscheidungsfreiheit gehabt. Aber ich weiß noch die Motivation für jedes einzelne Set:
M.
Es gibt das als 16er. Ich frage mich aber gerade, warum die Kessel-Abmessungen überhaupt eine Rolle spielen, wenn der Ton nach dem Umbau ja ohnehin vom Trigger kommt.
M.
Natürlich möchte ich meine Meinung auch verteidigen dürfen.
Also wenn es rein um den Sound geht, so wird der Tester im Laden mit dem selben Schlagzeug ein anderes Ergebnis zu Ohren bekommen als im eigenen Raum.
Du hast den Sinn des Ausprobierens von Trommeln in Frage gestellt und ich kann noch einen draufsetzen:
Ich habe noch nie ein Schlagzeug vor dem Kauf getestet, aber: Alle Schlagzeuge haben mir den Sound geliefert, den ich wollte. (Ok, Budget-Kompromisse musste ich am Anfang machen.)
Wie das geht?
Erstens habe ich mich ein wenig schlau gemacht, wie die Konstruktion (Durchmesser, Tiefe, Wandstärke, Gratung, Holzart) meinen Sound begünstigen kann. Zweitens schaue ich mir an, was die Leute benutzen, die einen für meinen Geschmack einen tollen Sound haben - und zwar unverstärkt Wenn die mit einem bestimmten Set dahin kommen, wo ich hin will, dann kommt das entsprechende Set in die engere Auswahl.
Ich habe über die Jahre sogar acht Sets komplett blind bestellt und war am Ende immer top-zufrieden.
M.
Bei Größen kann ich auch Wochen nach der Lieferung bestätigen, dass die von mir kürzlich vorgebrachten Ansichten immer noch Bestand haben. 24 BD, 10 TT (links über BD), 13 TT (rechts tief neben FT), 16 FT (ganz rechts) hat mir großen Tonumfang, Flexibilität, viel Inspiration und nebenbei eine coole Optik beschert. Vielleicht gibt es ja bald mal ein Bild.
M.
Typische Kombinationen aus 3 Tom (Hänge- oder Standtom) waren für mich immer 12-13-16, 12-16-18, 13-16-18, 10-12-14 oder 10-12-16. Und immer waren zwei Toms irgendwie klanglich zu nahe aneinander und/oder das Gesamtspektrum zu eng.
Dann habe ich recherchiert, warum die Variation 10-13-16 so selten ist und nur zwei Gründe gefunden: Erstens sind Toms mit geradem Durchmesser (in Zoll) heute beliebt. Zweitens sieht ein 13er direkt neben einem 10er zu wuchtig aus. Also wird die Kombination eher selten gespielt, nämlich hier und da in Orchestergräben (Musical) und von Herrn Garibaldi.
Gedacht, gekauft: Seit ein paar Wochen spiele ich nun ein 10er Tom links vor mir, rechts neben mir hängt in Standtom-Position ein 13er Tom und daneben steht ein 16er Standtom. Ich kann Euch sagen: Ein Traum! Toms in 10, 13 und 16 Zoll haben jeweils ihre ganz eigene Charakteristik. Das Sound-Spektrum ist einfach enorm. Ich setze die Toms viel gezielter ein und habe jetzt mit wenig Aufwand Piuh, Bamm und Womm.
Wenn Ihr also über ein neues Set mit drei Toms nachdenkt, kann ich nur empfehlen, über 10-13-16 nachzudenken.
M.
Keith Carlock und Simon Philipps sind fantastische Trommler. Ich frage mich aber, ob diese Meister sich nicht gegenseitig kopieren können oder ob sie das aus Prinzip nicht wollen. Um das überstrapazierte, aber bekannte Beispiel "Rosanna" als Beispiel heranzuziehen: Könnte Simon Phillips das so nachspielen, dass es wirklich praktisch wie die Version von Jeff Porcaro klingt? Wenn ja, wollte er das dann? Jeff Porcaro war schon zu Lebzeiten mein Favoritt, aber ich will anderen Meistern ihre Klasse gewiss nicht absprechen. Es halte jeder für das Beste, was ihm am besten gefällt.
Ich denke, dass er seine linke Hand mehr bemühen muss, um auch mal im Groove mit links zu crashen anstatt mir rechten Hand (Abbruch des Groove).
Und das sagt WER?
Also ich habe ein Video gefunden, wo er - stets bemüht - bei 2:22 einen Crash mit Links spielt, damit der Groove nicht abbricht. ![]()
M.
Bin zwar selber kein Doublebass Player, aber was das in dem Zusammenhang zu suchen hat
Ich dachte, dass man so vielleicht die Heavy-Technik-Freaks dazu kriegt. sich das Wesentliche bei Henry Spinetti anzuhören, also Groove ohne Ende und auch ohne Doppelpedal mit satt Power. Sorry für die Verwirrung.
M.
Es gibt viele tolle Drummer, aber manchmal findet man einen bei dem man denkt: Uff! Der spielt genau so, wie ich auch spielen will.
Habe eben so einen durch Zufall entdeckt (bin ja eigentlich gar kein Clapton-Fan):
https://www.youtube.com/watch?v=d2O5DJA_yOo
Predigt an die Heavy-Doublebass-Fraktion: Gehet hin und lauschet einmal, was der Typ macht. Mehr braucht es nicht zu sein - mehr darf es bei dem Stil/Titel auch gar nicht sein.
M.
Tom von einem neueren Sonor Set und eine von meinem 14 Jahre alten Yamaha Billigset
Das meiste ist ja gesagt, aber vielleicht noch zum Alter: Kessel nutzen sich weder ab, noch werden sie - bei normaler Behandlung - im Alter gebrechlich. Bei wirklich alten Sets war die Hardware oft ab Werk nicht gut, aber 14 Jahre sind in der Beziehung kein Alter. Gerade Yamaha hat auch vor 20 Jahren schon tolle, haltbare Hardware gemacht.
NIchtsdestotrotz: Es findet sich immer ein Grund, ein neues Set zu kaufen. Ich weiß, wovon ich schreibe. ![]()
M.
Danke, Schlagschrauber, dass Du meine Aufmerksamkeit auf diese Nummer gelenkt hast.
Sie war bei mir in der Schulblade "alt, seicht, vergänglich" abgespeichert, aber mit der heutigen Erfahrungen muss ich sie umparken in die Kiste mit dem Etikett "originell, geil arrangiert, klasse gespielt, klasse gesungen, cool dargeboten".
Hilft Dir vielleicht nicht weiter, aber ich musste das jetzt loswerden.
M.
Welche Art von Snare und Fell braucht man um so einen Sound hinzubekommen
Ich sehe keinen Grund, warum meine 14x8 oder 14x6 Ahorn-Snare, z.B. mit Ambassador rauh oder Genera Dry und einem ganz normalen Resonanzfell den Sound nicht hinbekommen könnte. Deine Metallsnare wirst Du auch in die Nähre kriegen. Die hier teilweise vorgeschlagenen Extreme würde ich mir sparen. Probiere mal einfach ganz normale Stimmungen aus. So lernst Du, wie sich verschiedene Spannungen bei Schlag- und Resonanzfell (absolut und gegeneinander) auswirken oder welchen Einfluss die Spannung des Teppichs hat. Klebeband, Moongel und Dämpfungringe würde ich dabei außen vor lassen.
M.
dass dünne Kessel generell etwas „fetter“ klingen
Glaube ich nicht.
Es kommt aber darauf an, was Du mit "fett" meinst. Viele verstehen darunter ein breites Frequenzspektrum - und da würde ich behaupten, ein dicker, starrer Kessel schluckt weniger weg als ein dünner.
Ich kann mir folgende gnadenlos vereinfachte Merkregel (bei gleicher Holzart) nicht verkneifen:
Dünne Kessel klingen tiefer und leiser als dicke.
Das ist aber nur meine Erfahrung und stimmt auch nur, wenn man die Trommeln auch entsprechend befellt, stimmt und spielt.
A propos fett: Für mich wurde die Welt erst mit dem Sonor Signature (heavy) fett und laut. Und dünn ist wahrhaftig anders.
M.
Unterschätzte Kombination a la Garibaldi: 10-13-16
Egal ob das 16er hängt oder steht, die Kombination ist irre flexibel und bietet ein weites Spektrum.
Das 13er kann über der Bassdrum oder in Standtom-Position hängen.
Für Rock darf das 13er auch mal alleine über die Bassdrum und das 10er bekommt frei.
Übrigens sind 13 Zoll m.E. der schönste / stimmbarste Tom-Durchmesser.
M.
Schönes Set.
Wenn Du aber schon ein Rack hast, verstehe ich nicht, warum Du Stand-Toms statt Hänge-Toms wolltest. Oder ging es Dir um den typischen Stand-Tom-Sound.
Oft wird behauptet, dass ein 16"x14" Hänge-Tom statisch ein Problem für Holz und Halter wären, aber aus langjähriger Erfahrung kann ich sagen: Beim Yamaha Maple Custom hält das 16er Hängetom prima und schwingt hörbar freier, als wenn es auf drei eigenen Beinen steht.
Aber trotzdem hast Du ein sehr, sehr schönes Set.
Zudem werden Situationen kommen in denen Du froh bist, Standtoms zu haben, nämlich wenn Du das Rack daheim lässt (und vielleicht weniger Zeug mitnimmst).
M.
Heute mache ich jedes Konzert zu einem einzigartigen Event, indem ich den Aufbau eben nicht millimetergenau beibehalte. Das ist bei mir der Kreativität zuträglich.
Aber das war nicht Deine Frage, daher hier meine Erfahrung zur Sache, nämlich mit einem Pearl-Rack:
So kann das sogar ein Bassist aufbauen, während man selber so tut, als müsse man dringend die Snare stimmen.
M.
Trommeln und Symmetrie ist ein interessantes Thema. Ein paar Punkte aus Rechtshändersicht:
M.