Beiträge von martinelli

    Zitat von »martinelli«


    So langsam wieder die Weihnachtslieder auf Speed bringen. :)


    Geil gemacht :thumbup:
    Spielt ihr das dieses Jahr wieder in der TuFa?


    Das Stück spielen wir wieder, aber wir haben wegen Saalbelegung (10 Monate im voraus) den Ort geändert: Dieses Jahr im Club Toni in Trier (Details).


    Wie macht ihr euch denn Notizen zu den Songs oder behaltet ihr die alle im Schädel?


    Die Frage geht sicher an die Allgemeinheit. Für St. Andgas (Freunde sagen Standgas): Wir können Lesen und Schreiben. Daher gibt es dokumentarisch von Details über Leadsheets bis zu "alles Tagesform" jede Variante. Aber im Prinzip kommt live schon alles aus dem Bauch.


    M.

    • Clave verstehen und kubanische Rhythmik mehrstimmig horizontal spielen.
    • Doppel-Fußmaschine abgewöhnen (z.B. angewöhnte Fills auf Einzelmaschine umbauen).
    • So langsam wieder die Weihnachtslieder auf Speed bringen. :)


    Ich finde übrigens interessant, dass Black Velvet die Zeiten überdauert hat: Es wird in diesem Thread mehrfach genannt. Als es rauskam war ich verzückt und es wurde sogar Thema eines Workshops in Riebes Fachblatts (Gott hab es seelig) oder in der Drums & Percussion, aber leider wollte meine Band nicht.


    M.


    P.S.: Der letzte Satz fiel mir schwer, zeugt er doch nicht von jugendlichem Alter.

    Gedanken beim Durchlaufen dieses Threads:


    1. Mein Sonor-Prolite (10-13-16-24, im Februar 2014 bestellt) ist sehr gut verarbeitet und klingt hervorragend, egal ob Pop, Hardrock oder Bigband.


    2. Das Cream-White-Finish wollte ich so haben. Nein, es schmutzt nicht.


    3. Wer sich, wie der TS, mal was neues gönnen will, braucht sich dafür nicht zu rechtfertigen.


    4. Ja ja, alle Hersteller sind böse, ich weiß.


    5. Wenn ich gute Hardware will, gehe ich zu Yamaha bzw. ging ich früher zu Pearl. Nichtsdestotrotz ist Sonors Tom-Aufhängung m.E. sehr gut geraten.


    M.

    Aus der Fragestellung glaube ich zu lesen: Du wirst Probleme haben, ein 18er Standtom zu stimmen. Stimmen heißt nicht abkleben!


    Mit einem Standard-Set (z.B. 22-12-13-16 oder 20-10-12-14) kann man alles spielen und damit kommst Du auch beim Stimmen zurecht bzw. da kriegst Du die Toms durch ausgiebiges Probieren in den Griff.


    Falls Du für Dein Budget was mit 24er Bassdrum findest: Vor der brauchst Du keine Angst zu haben, die ist auch für Anfänger und Mittelprächtige beherrschbar. Aber bei den Toms wäre ich mit großen Durchmessern wirklich vorsichtig.


    M.

    Hallo Basti,


    Also ich würde mich für die 22x18 entscheiden, wohlwissend, dass die zwei Zoll Tiefe den Kohl (oder den Sound) nicht fett machen. Da würden meiner Erfahrung nach zwei Zoll mehr/weniger Durchmesser, andere Felle/Stimmung/Schlegel/Dämpfung (so man die wünscht) den Sound deutlicher beeinflussen können. Einer 22x18 fehlt nichts, um bei geeigneten Fellen, entsprechender Stimmung etc. einen sehr guten, tiefen, druckvollen Sound zu bekommen. Selbst 22x16 Zoll haben bei mir schon gut gerockt.


    Will sagen: Meines Erachtens kannst Du nicht viel falsch machen.


    M.

    Die typischen Disco- und Motown-Rhythmen, bei denen die geöffnete Hi-Hat off-beat (auf "und") kommt, klingen bei mir am besten, wenn die Hi-Hat auf den Zählzeiten nur geschlossen, also nicht angeschlagen wird. Das heißt aber nicht unbedingt, dass diese fantastischen Motown-Trommler das auch so spielen;.


    M.


    Edit sagt: Das war ja gar nicht in dem Sinn gemeint.


    Nie mehr wirst Du mir Fokus rauben
    Nie wieder kann ich an dich glauben
    Du warst die reinste Zeitverschwendung
    Du gehst jetzt fort, ich bleib' auf Sendung


    Ich habe Live-Takes angehört
    Ich war nicht glücklich, nur verstört
    Du hast gerattert und gebebt
    Du hast von meiner Kraft gelebt


    Hat es dem Song denn gut getan?
    Hat es nur Energie vertan?
    Der Song hat lediglich gelitten
    Der M. das falsche Pferd geritten


    Du hast mich ständig abgelenkt
    Du hast der Band kein' Groove geschenkt
    Du warst ein einz'ger Ego-Trip
    Du ließt mich denken, ich sei hip


    Im Schrank hab ich dich eingesperrt
    Im besten Wissen dass dein Wert
    Noch unter Null ist, ganz fatal
    Noch eins für dich: Du kannst mich mal!


    Am 2. August 2014 sperrte der passionierte, erfolglose Schlagzeuger M. im vollen Besitz seiner atemberaubenden Bein-Schnelligkeit seine beiden Doppelfußmaschinen in einen dunklen Schrank ein, auf dass sie dort verrotten mögen. Er wollte sogar noch drüber kotzen.


    M.

    Gut zu sehen hier bei der "Südböhmischen", gespielt von den Innsbrucker Böhmischen mit m Kollegen Rabanser
    https://www.youtube.com/watch?v=7e8O1ikazrA


    Der Trommler lässt bei 1:45 den Chapin und bei 2:30 den Rich raus. Geil!


    Liegt wahrscheinlich auch an unserem Dirigenten.


    Beim Lesen des Threads musste ich beim Thema Dynamik gleich auch an Dirigenten denken. Bei Tanzmusik, Pop und Rock wird man seine Kollegen nur schwer zu einem Pianissimo bekommen. Meine beste Erfahrung mit wirklich guter, schöner und breiter Dynamik war in einer Blaskapelle mit einem pensionierten Dirigenten vom Konservatorium. (Es geht auch ohne, wie z.B. "Trio in Tokio" von Petrucciani/Gadd/Jackson beweist, aber das ist ja schon wieder Jazz von Leuten, die der Gedankenübertragung fähig sind.)


    M.

    Vielleicht können Perkussionisten ja einem Schlagzeugset-Trommler helfen:


    Ich hätte gerne für die Wohnung eine Aufbau, mit dem ich bei minimalem Platzbedarf und wenn es geht auch noch relativ leise Polyrhythmik mit 2 bis 4 Gliedmaßen üben kann.
    Eigentlich sind die Sounds als solche Nebensache, aber sie sollen sich auf jeden Fall gut voneinander abheben. Beispiele:
    1. Fuß: Cowbell, Woodblock o.ä. (Idee: Fußmaschine mit großer Cowbell und weichem Schlegel.)
    2. Fuß: Richtung Bassdrum (irgend ein sehr tiefer Klang bei kleinem Platzbedarf)
    1. Hand: snäre-ähnlich, Karton, Buch, ...
    2. Hand: Becken-ähnlich oder Tambourin (aber wie macht man das fest?)
    Es können aber auch ganz andere Sounds sein.


    Gibt es da gescheites Montagematerial. Ich würde das ganze am liebsten en bloc wegstellen können.


    E-Drums wären hier mal (ganz große Ausnahme) toleriert, aber ein E-Set ist auch weit größer als das, was mir vorschwebt.


    Kernfrage:
    Habt Ihr gute Ideen für einen platzsparenden Aufbau von vier gut differenzierten Sound-Quellen? Dann raus damit!


    M.

    Wenn du über die Jahre acht Sets gekauft hast, warst Du nicht zufrieden! (*) Ich habe 20 jahre lang Yamaha recording custom gespielt!

    (*) Redundante Ausrufezeichen gelöscht.


    Dann hat sich Dein Geschmack mit den Jahren eben nicht geändert. Meiner schon.


    Thomas.M:
    Das "Luxusproblem" mit der SQ2-Farbe ist eine lange Geschichte, die eher schmerzhaft als zum Lachen war. Da will ich gar nix mehr von wissen.


    M. (seit 8.7.2014 einer der meistzitierten Schlagzeuger im Drummerforum)

    Ja, er wollte was neues haben, die Budgets sind gestiegen, die Farbe war nicht mehr schön genug und - wichtigstes zuletzt - Stil und Soundvorstellungen haben sich entwickelt. Nur das allererste hatte ich ausprobieren können, aber dabei gar keine Entscheidungsfreiheit gehabt. Aber ich weiß noch die Motivation für jedes einzelne Set:


    • Überraschende Chance für ein Engagement, daher schnell das billigste kaufen. 950 DM für ein No-Name-Set mit Schrottbecken.
    • Preissturz in der unteren Mittelklasse. Ein Pearl Export nur noch 1400 DM UVP abzüglich Rabatt dafür, dass der Händler mir das Ding nicht vorführen sondern nur bestellen konnte. Endlich brauchbare Hardware.
    • Wegen Jeff Porcaro musste es ein weißes Pearl mit seinen Tom-Größen werden, allerdings ein SLX.
    • Mehrfach den Natursound des Yamaha Maple Custom bei Kollegen gehört und haben wollen. Dabei Tomaufbau geändert.
    • Yamaha Hipgig für Proben und den schnellen Gig zwischendurch.
    • Sonor-Designer-Vorführset erfüllt den Wunsch nach größerer Bassdrum und dem mittlerweile liebgewonnenen Sonor-Sound.
    • Das Vorführset von Sonor hatte Macken und ich durfte mir als Ersatz ein SQ2 bestellen.
    • Günstiges Set für den Proberaum einer weiteren Band gesucht und Pearl MCX Masters gefunden.
    • Nicht lachen: Konnte die Farbe meines SQ2 nicht mehr sehen und habe ein weißes Pro-Lite bestellt, aber auch die Tom-Größen variiert.

    M.

    Natürlich möchte ich meine Meinung auch verteidigen dürfen.


    Also wenn es rein um den Sound geht, so wird der Tester im Laden mit dem selben Schlagzeug ein anderes Ergebnis zu Ohren bekommen als im eigenen Raum.


    Du hast den Sinn des Ausprobierens von Trommeln in Frage gestellt und ich kann noch einen draufsetzen:


    Ich habe noch nie ein Schlagzeug vor dem Kauf getestet, aber: Alle Schlagzeuge haben mir den Sound geliefert, den ich wollte. (Ok, Budget-Kompromisse musste ich am Anfang machen.)


    Wie das geht?


    Erstens habe ich mich ein wenig schlau gemacht, wie die Konstruktion (Durchmesser, Tiefe, Wandstärke, Gratung, Holzart) meinen Sound begünstigen kann. Zweitens schaue ich mir an, was die Leute benutzen, die einen für meinen Geschmack einen tollen Sound haben - und zwar unverstärkt Wenn die mit einem bestimmten Set dahin kommen, wo ich hin will, dann kommt das entsprechende Set in die engere Auswahl.


    Ich habe über die Jahre sogar acht Sets komplett blind bestellt und war am Ende immer top-zufrieden.


    M.

    Typische Kombinationen aus 3 Tom (Hänge- oder Standtom) waren für mich immer 12-13-16, 12-16-18, 13-16-18, 10-12-14 oder 10-12-16. Und immer waren zwei Toms irgendwie klanglich zu nahe aneinander und/oder das Gesamtspektrum zu eng.


    Dann habe ich recherchiert, warum die Variation 10-13-16 so selten ist und nur zwei Gründe gefunden: Erstens sind Toms mit geradem Durchmesser (in Zoll) heute beliebt. Zweitens sieht ein 13er direkt neben einem 10er zu wuchtig aus. Also wird die Kombination eher selten gespielt, nämlich hier und da in Orchestergräben (Musical) und von Herrn Garibaldi.


    Gedacht, gekauft: Seit ein paar Wochen spiele ich nun ein 10er Tom links vor mir, rechts neben mir hängt in Standtom-Position ein 13er Tom und daneben steht ein 16er Standtom. Ich kann Euch sagen: Ein Traum! Toms in 10, 13 und 16 Zoll haben jeweils ihre ganz eigene Charakteristik. Das Sound-Spektrum ist einfach enorm. Ich setze die Toms viel gezielter ein und habe jetzt mit wenig Aufwand Piuh, Bamm und Womm.


    Wenn Ihr also über ein neues Set mit drei Toms nachdenkt, kann ich nur empfehlen, über 10-13-16 nachzudenken.


    M.

    Keith Carlock und Simon Philipps sind fantastische Trommler. Ich frage mich aber, ob diese Meister sich nicht gegenseitig kopieren können oder ob sie das aus Prinzip nicht wollen. Um das überstrapazierte, aber bekannte Beispiel "Rosanna" als Beispiel heranzuziehen: Könnte Simon Phillips das so nachspielen, dass es wirklich praktisch wie die Version von Jeff Porcaro klingt? Wenn ja, wollte er das dann? Jeff Porcaro war schon zu Lebzeiten mein Favoritt, aber ich will anderen Meistern ihre Klasse gewiss nicht absprechen. Es halte jeder für das Beste, was ihm am besten gefällt.


    Ich denke, dass er seine linke Hand mehr bemühen muss, um auch mal im Groove mit links zu crashen anstatt mir rechten Hand (Abbruch des Groove).

    Und das sagt WER?
    Also ich habe ein Video gefunden, wo er - stets bemüht - bei 2:22 einen Crash mit Links spielt, damit der Groove nicht abbricht. :D


    M.