Beiträge von martinelli

    Die Hälse am Anfang von Takt 4 sollten anders gruppiert sein, aber ansonsten ist das so brauchbar - auch, wenn ich einige Sachen im Hinblick auf Lesbarkeit anders schreiben würde.


    Die runden Notenköpfe auf der obersten Linie sind für viele nicht selbsterklärend. Ohne weitere Anweisungen kommt der runde Notenkopf z.B. laut Weinberg-Standard erst bei Notierungen für mindestens fünf Toms vor; ansonsten findet man auf dieser Linie und darüber nur Becken, d.h. Kreuz-Notenköpfe.


    M.

    Das "Patina" Argument, das auch gerne vorgebracht hat ist reine Kosmetik ohne Impact auf den Sound.

    Danke. Sehr befreiende Aussage. Wenn es keinen Einfluss auf den Klang hat, werde ich keinen Gedanken mehr an die Tellerwäsche verschwenden - es sei denn, ein Traumjob mit Traum-Gage erfordert per Bühnenanweisung blinkende Bronzescheiben.


    M.

    Nach ein paar Versuchen in der Vergangenheit kam ich zu dem Entschluss:

    DW-Hardware hat zwar manchmal innovative Eigenschaften, aber leider auch ein hohes Gewicht, hässliche Hebel und einen zu hohen Preis. Und dann kommt sie auch noch aus Trumphausen. Nix für mich.


    M.

    Bei meiner Pearl Elminator, die ich seit 15 Jahren spiele, ist der Beater auf einer Sechskant-Welle montiert. Daher gibt es nur genau 6 Positionen, die der Beater an der Welle einnehmen kann.

    Kann ich fast nicht glauben. Zumindest der Winkel des Schlegels lässt sich doch stufenlos verstellen. Meine Fußmaschinen aus der Reihe habe ich um 2009 gekauft; da geht das. Und in der Gebrauchsanweisung wird ja auch gezeigt, an welcher Schraube (über der Feder) man drehen muss.


    M.

    Danke für Euere Tipps.

    dass sich die Frequenzbereiche, die von außen noch wahrgenommen werden, je nach Bauart und Material deutlich unterscheiden können.

    Das ist ja auch bei bloßen Dämpfern so: Alle Hersteller behaupten, linear zu dämpfen, aber so ganz klappt das ja dann doch nicht.


    Ich habe übrigens mal beim Üben zum Test eine Micky Maus (also ein Schallschutz von der Baustelle) über den Kopfhörer gezogen. Man hat fast nur noch den mikrofonierten Sound gehört - wäre da nicht ein schmales Frequenzband im Bereich der Bassdrum gewesen, was einfach nicht tot zu kriegen war und vollkommen überrepräsentiert tierisch genervt hat.


    Wie eingangs erwähnt, fahre ich mit den SE215 ja wirklich nicht schlecht und es wird wohl auch dabei bleiben.


    M.

    Alter Thread und neue Frage.


    Ausgangslage: Ich benutze den Shure SE215 an einem Fischer „In-Ear Amp 2”. Von einigen, die ich in dieser Preisklasse ausprobiert habe, dämpft der SE215 die Umgebung am besten; bei mir bringen Silikon-Einsätze da das beste Ergebnis. Damit kann man leben, aber ich frage mich:


    Wie gut dämpfen denn angepasste Kopfhörer wirklich? Die können ja passiv die Außenwelt auch nicht auf Null drehen. Leider kann man sich sowas ja nicht eben machen lassen und zurückgeben, wenn es dann doch nicht signifikant (noch) besser isoliert.

    Hat jemand hier vielleicht Erfahrungen, nach denen sich ein (leider teuerer) Umstieg auf angepasste Kopfhörer lohnen würde?


    M.

    Also Noten sind Noten, ob auf Papier oder digital, z.B. als PDF-Dateien. Ich nutze beides.


    Zum Schreiben/Editieren, Ausdrucken, Exportieren (PDF u.a.) und Teilen von Notenmaterial gibt es bereits eine sehr gute Online-Lösung namens Noteflight. Die nutze ich seit vielen Jahren. Die Resultate lade ich dann auf mein PadMu. Backup ist je nach Anforderung dann manchmal sogar wieder auf Papier.


    M.

    Wenn kein Galgen nötig ist, würde ich eine einfaches, gerades Stativ nehmen.

    Bei meiner Bassdrum (24") passt das nicht, weshalb ich einen Yamaha CS655A verwende. Der geht sehr tief und ist vor allem sehr leicht und doch standfest; vor allem bei relativ wenig ausgezogenem Galgen.


    M.

    Eigentlich heißt ein Strich durch eine Note, dass man einen Doppelschlag ausführt (Diddle).

    Bei 2 Strichen, kenn ich es so, dass man einen Wirbel in der Länge der durchgestrichenen Note spielt. Soviel zum Schlagzeug (korrigiert mich gerne).

    Beim Kontrabass (und wohl den meisten intonierenden Instrumenten) ist die einfach durchgestrichene Note der halbe Notenwert doppelt gespielt und zweifach durchgestrichen ergo der viertel Wert vierfach. In der Praxis endet das aber nicht selten in ad lib gespielten Klangteppichen :D

    Der Schrägstrich heißt, dass man den Notenwert unterteilt. Der sagt nicht, wie (Doppel- oder Einzelschläge) man spielt.

    Auch zwei Striche haben mit der Spielweise (Wirbel) nix zu tun, sondern hier werden die Notenwerte nochmals unterteilt.

    Das mit mit den halbierten bzw. geviertelten Notenwerten stimmt so, wenn die Ausgangsnote ein Viertel oder kürzer ist.

    M.

    Guten Tag,


    wenn Notenwerte unterteilt werden, indem man ihnen einen oder mehrere Schrägstriche durch den Hals (bzw. bei halslosen Noten über den Kopf) macht, nennen das zumindest die Streicher ein Bogentremolo. Nun wird die Schreibweise ja auch oft für das Trommeln genutzt - nicht nur für den offenen Wirbel. Kennt jemand einen in der Welt des Schlagzeugs ansässigen Fachbegriff für diese Schreibweise? Bogentremolo will ja irgendwie nicht so richtig passen und Stocktremolo wäre jetzt albern. :)


    M.

    das Buch 'New Breed' mit ihm durcharbeiten, es soll die Grundlage für unseren Unterricht sein und auf dieser Grundlage sieht der Lehrer ja wie ich spiele (Technik, Stockhaltung, Sitzhaltung, Timing, Geschwindigkeit usw.).


    Und wenn er Fehler erkennt, kann er Sie mir ja sagen und dann kann er mir ja weitere Übungen geben um die Fehler zu korrigieren

    Wenn Du einem guten Lehrer irgendwas vorspielst, kann er gleich einige Baustellen erkennen und Vorschläge machen, wie man diese angeht. Dann könnt Ihr entscheiden, wie es weitergeht.


    Eine Schule wie „The New Breed” mit einem Lehrer durchzuarbeiten, halte ich für unwirtschaftlich. Der Lehrer kann die Methode vermitteln (30 Minuten) und am Anfang gelegentlich an einer Übung überprüfen, ob dir Richtung noch stimmt (je 10 Minuten), aber ansonsten bot das Buch mir auch ohne Lehrer zwei Jahre lang täglichen Spaß.


    M.

    Toller Beckenarm, weil man den Arm in einen beliebigen Winkel bringen kann. Leider teuer. Sowas hatte ich mal wegen System-Umstellung (auf ⌀22mm) verkauft. Für auf den Halter auf der Bassdrum hätte ich sowas gerne wieder - obwohl mir bei diesem für dahin beide Rohre zu lang sind. (Ja, ich könnte sägen ... mal sehen.) Das Ding ist teuer aber m.M. einzigartig, weil der Galgen 360° drehbar ist. Zu Deiner Frage:


    Ich hatte mir schon das Nachfolgemodel angesehen - ich glaube es heißt CBA671MC und ist etwas kürzer (40cm). Aber ich kann mich täuschen; es könnte die 60cm lange Version immer noch geben.

    M.

    Ich denke, so ein Ding soll Krach machen. Wenn nicht: Man muss nicht mit voller Wucht draufhauen.


    Wenn der Ton einfach zu hoch ist und zu lange anhält, hilft vielleicht:

    1. Im Musikgeschäft oder im Versandhandel 2 Meter Filzstreifen für die Bassdrum kaufen und halbieren.
    2. Trommel mit Schlagfell oben hinlegen, Schlagfell abnehmen.
    3. Filzstreifen quer über die Trommel legen; Fell und Spannreifen auflegen; Stimmschrauben ohne Spannung beidrehen.
    4. Filzstreifen an beiden Seiten anpacken und etwas anziehen, sodass er dann mehr oder weniger am Fell anliegt.
    5. Stimmschrauben soweit anziehen, dass das Fell bei leichtem Druck keine Falten mehr macht.
    6. Schritte 2 bis 5 für das Resonanzfell wiederholen.

    Ja, es dauert in jedem Alter lange, das zu lernen.

    Es hilft ganz sicher, nicht gleich die ganze Leseübung über das Ostinato zu spielen versuchen, sondern sich um jeden Takt der Leseübung Wiederholungszeichen zu denken. Man spielt also mit einer Hand das Ostinato und mit der anderen wiederholt man darüber viele, viele Male den ersten Takt der Leseübung. Wenn das gut sitzt, nimmt man sich den zweiten Takt der Leseübung vor. So baut man Unabhängigkeit auf. Wenn das mit allen Takten klappt, kann man mal die ganze Leseübung probieren. Wenn es dabei massive Schwierigkeiten gibt, kann man auch zunächst nur die ersten zwei Takte über das Ostinato wiederholen und dann die nächsten zwei.

    Du schaffst das. Leute, die nach 10 Wiederholungen aufgeben, schaffen es nicht.

    Ich würde sagen, Begriffe wie perfekt und unperfekt werden oft von Leuten verwendet, die bei der Bewertung von Rhythmik ein festes Tempo und ein Gitter (Quantisierung) anlegen. Daher kamen die zumindest früher gängigen Ansichten, dass Ringo und Charlie „unperfekt“ spielten, was ich mittlerweile als grobe Fehleinschätzung lese. Musik ist halt Kunst; keine Mathematik.

    M.

    YouTube Premium Jahres-Abo, d.h. einmal 100€ zahlen und in 1 Jahr verlängern. Davor hatte ich Deezer; auch ok, aber etwas geringere Verfügbarkeit der gewünschten Titel. Wenn mir die Kollegen jetzt YouTube-Video-Links zu Vorlagen für's Covern oder als Inspiration schicken, kann ich die ohne Werbung kucken


    Trotz aller Vorteile: Wenn das abonnierte Jahr ausläuft, schaue ich mich nach nicht-USA-Diensten um - auch wenn es Geld und Komfort kostet. Ich weiß, dass dies schwierig werden dürfte.


    Hat jemand Erfahrung mit Diensten jenseits von Trumphausen, idealerweise aus Europa, CA, AU?


    M.

    Ich habe vor wenigen Monaten mit Schlagzeug angefangen und mir kürzlich eine Doublebass Maschine dazugekauft.

    Alternativ könntest Du auf Reisen aber auch an den vielen anderen Baustellen arbeiten und Dich drauf freuen, daheim dann wieder auf der Doppel-Fußmaschine zu rattern. Ein paar Trommelstöcke und ein Metronom erlauben stundenlanges Üben. Ideen dazu gibt es bei Interesse hier kostenlos. :)