Meine Einkäufe in der Türkei (bis 22") waren in einer weichen Beckentasche mein Handgepäck und immer bei mir.
Ist Jahre her, aber nach wie vor: Fragen kostet nix.
M.
Meine Einkäufe in der Türkei (bis 22") waren in einer weichen Beckentasche mein Handgepäck und immer bei mir.
Ist Jahre her, aber nach wie vor: Fragen kostet nix.
M.
Es gibt Schlagzeugstöcke namens „Adoro Silent Sticks”. Ein Kollege liebt sie und hat sie mir empfohlen, allerdings mag ich sie nicht und habe sie nach fünf Minuten für immer weggelegt. Das soll niemanden davon abhalten, es damit zu probieren. Leise sind die schon.
Obwohl ich leise spielen kann und auch dünne „normale” Stöcke habe, habe ich seit der Jugend nicht mehr in einer gemeinsamen Wohnung geübt. Selbst zu Zeiten ohne Band habe ich mir einen kleinen, günstigen externen Übungsraum gemietet. Dann ist man übrigens auch für die Gründung einer eigenen Band gewappnet. Finanzstrategischer Input zum Erhalt der Partnerschaft: So ein eigner Proberaum kostet oft wenig pro Quadratmeter und man kann damit auch teuere Wohnfläche frei machen, indem man Stauraum oder sonstige Hobbys dorthin verlagert.
M.
Für böhmische Blasmusik und Einlagen aus Schlager und Rock eignen sich m.E. fast alle Snares. Das muss nicht heißen, dass sie Deinem persönlichen Wunsch-Sound entgegenkommen, wenngleich man mit Stimmung, Befellung, Teppich etc. einiges hinbiegen kann. Bei professionellen Blasmusik-Orchestern sieht man halt oft Metall- Snares mit 14" Durchmesser und mittlerer Tiefe. Holger Müller (Egerländer) spielt laut Pearl einen Alluminium-Kessel 14"x5".
M.
Hier wird oft Anhören als Lösung genannt, aber das haut nicht bei jedem hin. Bei mir zum Beispiel brennen sich dann Abläufe dann nicht ein.
Wenn es auswendig gehen soll, hilft bei mir nur das Mitspielen, ohne dabei in Noten oder Notizen zu schauen. Mitspielen kann heißen mit der eigenen Band oder - wenn das die Probe zu sehr stört - zu einer Aufnahme. Aber jedenfalls lerne ich nur durch Spielen ohne Noten auswendig.
Es kommt natürlich auch drauf an, wie genau man kopieren will (warum 1:1?) und wie die Musiker untereinander kommunizieren. Mit offenen Ohren dürften die genannten Titel auch ohne Noten und ohne Auswendiglernen hinzukriegen sein. Das würde ich zuerst mal probieren.
M.
Lilypond ist ja LaTeX für Musiker und gut. Allerdings nutze ich (obwohl LaTeX- und Kommandozeilen-Mensch) seit Jahren stattdessen Noteflight und bin so froh damit, dass ich damit gerne hausieren gehe.
Noteflight läuft im Web-Browser. So kann man auf jedem beliebigen Rechner (mit Browser) seine Noten schreiben/editieren - also auch in der Mittagspause auf dem Firmenrechner. Das Installieren und Aktualisieren von Software entfällt komplett. Auch Datensicherung und Versionsverwaltung passieren betreiberseitig. Das Web-GUI inklusive Shortcuts etc. grenzt an Zauberei (sagt der Web-Experte in mir).
Die freie Version erlaubt 10 Stücke und hat fast alle Features. Ich habe schon vor 6 Jahren die Vollversion (ohne jegliche Limits) abonniert. Der Spaß kostet mich pro Jahr 49 USD (ca. 45 EUR); das dünkt mich sehr günstig.
Die Noten speichere ich als Einzelstimmen oder Gesamtsatz im PDF-Format auf mein Tablet (PadMu). Natürlich kann ich mir Sachen auch online abspielen lassen und Einzelstimmen oder den Satz als MP3 runterladen (z.B. damit sich Bandkollegen ihre Gesangsstimme anhören können).
Will sagen: Seit 6 Jahren und 348 Notensätzen bin ich rundum zufrieden.
Ende des Jubels,
M.
Mal zwei Details zu den beiden Fußmaschinen:
(1) Der Stopper an der Fußspitze "fehlt" m.W. bei Yamaha. Den brauche ihn auch nicht.
(2) Die Trittplatte von Yamaha ist m.W. glatter. Ich mag das. Bei Pearl kann man die Gummi-Noppen rausnehmen, dann ist es etwas besser.
Rein subjektiv: Ich spiele die Pearl und würde mir eher die Yamaha kaufen. Genau genommen würde ich gar nicht mehr so viel Geld für Fußmaschinen ausgeben, weil ich ja nur ein einfaches, leichtes, quitschfreies Pedal brauche, bei dem man die Feder verstellen kann und das sich ohne Gefrickel an der Basstrommel montieren lässt. Bodenplatten mag/brauche ich auch nicht.
M.
Ich habe auch die In-Ear-Earplugs "Shure SE215-CL", aber ich finde die klingen zu blechern (Geschmackssache).
Benutzt Du die mit die Einsätze aus Schaumstoff oder die aus Silikon?
Ich glaube nämlich, dass dies einen großen Unterschied macht; mit den "Formschaumteilen" war ich sehr enttäuscht und in meiner Erinnerung war nach Austausch gegen die ebenso mitgelieferten gummiartigen Silikon-Einsätze auf einmal Bass da. Kann ich jetzt hier nicht mehr nachvollziehen, aber probier es mal einfach.
M.
Wenn ich jetzt hier Bilder zum Thema poste, wird's dekadent. Im S-Max fragt man sich eher, wohin mit dem angefangenen Platz.
Vielleicht ist die Bassdrum zu klein, das Stand-Tom einsam oder die Taschen/Koffer tragen nicht genug auf. ![]()
M.
Nicht-Antwort:
Ich finde, beim Üben sollte man lernen, wie das Instrument ungefiltert klingt und man sollte auch leise bis mittlere Lautstärken zu beherrschen lernen. In Bands ist das anders, weil Gitarren und Gesang, gebündelt/gerichtet aus Lautsprechern, dort echte Bedrohungen darstellen. Aber muss ja jeder selbst wissen/merken.
Antwort zu innen vs. außen:
Ohrstöpsel sind vom Transport her sehr einfach, dezent und bühnentauglich. Außerdem hatte ich bei Über-Ohr-Dämpfung schon unerwünschte Nebengeräusche (dröhnende Bassdrum).
Antwort zu Produkten:
Alpine Musicsafe trägt sich ok, wie ich aus Erfahrung weiß. Er dämpft aber mit drei allen Einsätzen den Bereich von 1kHz bis 4kHz deutlich mehr als die Zonen drunter und drüber. Klingt aber angenehm.
D'Addario dBud ist laut Herstellerangaben „geschlossen” ein wenig ausgeglichener; „offen” benutzt dämpft es eher im Bereich ab 2kHz, dort aber "fast linear".
Der Hersteller von „Eargasm Standard Plug” zeigt für ebendiesen Dämpfer eine Dämpfungskurve, die dünkt mich - für einen bezahlbaren, nicht-angepassten Gehörschutz - zu schön (zu linear) um wahr zu sein. Ich werde berichten, weil ... den musste ich jetzt einfach mal bestellen.
M.
Wenn das eine Art Abstimmung wird: Für mich klingen 10-Zoll-Snares immer einfach klein. Ich würde die Klangvielfalt eher durch eine Piccolo mit Durchmesser um die 14" erweitern. Ist natürlich eine Geschmacksache.
M.
Du wirst lachen, bei mir gehört zum Erarbeiten eines Grooves tatsächlich oft Singen (Hookline, Basspattern, Gitarrenriff, was halt charakteristisch ist) und Tanzen.
Die Buchempfehlung von BuddyRoach würde ich mal versuchen, oder jede andere Übung, bei der du eben dann die Hihat durchlaufen lassen kannst. Ich weiß, man hört das nie gerne, am Ende zählt vor allem, wie fleißig man sein Zeug übt.
Von @Trommelfellaz erwähntes Singen fördert die Unabhängigkeit, weil es quasi eine fünfte Extremität ist. Das war auch dem von BuddyRoach empfohlenen Gary Chester sehr wichtig.
Und trommla genau, es sind nicht weitere Bücher oder DVDs, die den Meister machen, sondern der Fleiß. Rhythmen, zu denen man die Hi-Hat treten kann, gibt es an jeder Ecke und man könnte sie sich sogar selber schreiben, aber die Stunden und Monate, die man daran übt, kann man weder runterladen noch kaufen. An Gary Chester bin ich seit zwei Jahren täglich dran und nichts hat mein Spiel je so verändert wie das. Dabei habe ich nicht einen neuen "Trick" gelernt und bin auch kein BPM schneller geworden. Nur besser; viel besser. ![]()
M.
Manchmal grooven Leute einfach wie die Sau. Schön, dass das (auch) so viele junge Leute drauf haben.
M.
meine Hi-Hats sind Musikinstrumente.
Für ein Metronom nehme ich technische Instrumente.
100% Zustimmung. Wenn es zur Musik passt, dass Viertel getreten werden, ist ja nix dagegen zu sagen, Viertel zu treten. Aber als Ersatz für ein Metronom wäre das zumindest für mich grober Unfug. Die kann man, wenn man es für sinnvoll erachtet (was durchaus ein guter Ansatz sein kann) im Kopf mitzählen oder singen, aber: Geh mir nicht mit dem "Chick-Chick" auf den Senkel, nur weil Du so besser das Tempo halten kannst.
Ich vermute - was aber nicht den Tatsachen entsprechen muss -, dass dies hinter der Antwort von Jürgen K mitschwingt. Wenn nicht: Das ist zumindest meine Meinung.
M.
Becken zwischen 90 und 120 Euro könnte man mit dem Händler des Vertrauens oder der Suchfunktion im Online-Handel sondieren. Aber leider wird bei dem Budget kein vernünftiges Crash-Becken rauskommen. Noch ein bisschen sparen und dann was Richtiges vom Gebrauchtkauf wäre eine Lösung.
Die Strategie könnte sein: Nichts kaufen, nur weil es zu den anderen 302-Becken passt, sondern überlegen, wie man mittelfristig klingen will. Es muss ja auch nicht unbedingt Paiste sein. Es ist nix Falsches dran, Becken verschiedener Hersteller zu mischen.
Im Übrigen würde ich mich eher nach einem dünnen 18"-Crash umsehen. Abgesehen davon, dass mir ein 16er als einziger Crash zu klein wäre, könntest Du ein 18er dann auch zusätzlich zum 16er spielen, wenn Dir jemand ein altes Beckenstativ schenkt.
M.
Ich hab kein einziges Becken von oben erwähnten Firm
Das würde an der (nicht sehr wissenschaftlichen) Statistik nix ändern, weil: Aus dem Marktanteil von Zildjian ergibt sich das geschätzte Gesamtvolumen; wobei die Zahl komplett falsch ist, wenn die neuerlich unterstellten 800.000 Sabian-Becken pro Jahr stimmen.
Fazit: Es werden viele Becken produziert, aber auch sehr viele bestellt; warum auch immer.
Mich hat es einige Anschaffungen gekostet, bis ich wusste, was mir gefällt. Die Sachen habe ich nicht weiterverkauft, von daher liegt mein Schnitt in den letzten zehn oder zwanzig Jahren schon über dem, was "man so kauft". Verkauf habe ich übrigens nichts während der Zeit und das würde ja bestätigen, dass einfach mehr gekauft wird, als benötigt.
M.
Es wird viel produziert und wohl viel gekauft, denn nicht-verifizierte Quellen sagen:
Sehr konservativ gerechnet/gerundet/geschätzt komme ich auf 800.000 gefertigte Becken pro Jahr.
Dem stehen locker 2.000.000 Schlagzeuger gegenüber. (Es gibt Zahlen, die unterstellen alleine den USA 1.000.000 Schlagzeuger.) Wenn dann also jeder von uns im Schnitt alle zweieinhalb Jahre ein Becken kaputthaut/runterschmeißt/verliert und ersetzt, dann wird es da schon eng. Vor allem, weil das Gear Acquisition Syndrome (GAS) ja - nebenläufig - selbst Schlagzeugbesitzer ohne ernsthafte Trommelabsicht dazu bringt, das Set im Wohnzimmer mit K-Custom und HHX zu dekorieren.
M.
Mal ein Schuss ins Dunkel: Ich schätze den Neupreis auf gut 3500 €.
Ich glaube bei Top-Zustand sind 60% davon (2100 €) fair und marktgerecht - wenn jemand es dafür kauft.
Zwar habe ich schon tolle Sets unter 40% des Neuwertes verkauft, aber das war meiner Ungeduld geschuldet.
M.
Die Kessel vom Pro wirken hochwertiger und besser verarbeitet als das normale Export.
Was heißt "wirken hochwertiger" und was heißt "besser verarbeitet"? Wo liegen die Unterschiede?
Der grösste Unterschied liegt wohl bei der Hardware. Die Hardware vom Pro waren schon doppelstrebig.
Naja, Doppelstreben kann man als Vor- oder Nachteil sehen; für mich sind sie Letzteres.
M.
Also das mit Handtüchern und/oder Rods würde ich mir zugunsten von leichteren Stöcken und vor allem leichterer Spielweise nochmal überlegen.
Stockalternativen: Bisher habe ich nur eine Stockalternative gehabt, die auch nach Schlagzeug klingt und z.B. für Rimclicks taugt. Der sog. "Splitstick" war ein Stock mit durchgehend gleichem Durchmesser und abgerundeten Enden, der längsseitig fast bis zur Stockmitte mittels drei Einschnitten (<1mm) aufgeschlitzt war. Ich habe ein Paar, kann aber keine Bezugsquelle mehr finden. Falls jemand weiß, wo es die gibt, bin ich interessiert.
Zur Ausgangsfrage: Der höher klingende "Jam Block" von LP könnte dem gewünschten Klick nahe kommen. Ich würde allerdings nicht den Klick immitieren, sondern den Sound suchen, der vielleicht noch besser passt - z.B. mittelgroßer Jam-Block.
M.
Übungen im Moment: Täglich Gary Chesters "The New Breed". Der Moment hat allerdings bereits vor zwei Jahren angefangen. ![]()
M.