Beiträge von martinelli

    Ich vermute mal, dass das Öl eventuell die Schutzschicht des Beckens angreifen kann. Außerdem willst Du doch nicht allen ernstes mit öligen Becken rumhantieren. Wenn Du allerdings 2 Becken aufeinanderlegst und Karamba dazwischengibst, dann hast Du "Evans Hydraulic Cymbals" oder so erfunden; das erste Becken, das wie ein Schuhkarton klingt.

    Ich habe nach Agostini Band I gelernt, wie man Noten sicher in Schläge umsetzt. Die Handsätze sind dort sehr einfach. Ich hatte Grundkenntnisse im Notenlesen und im Spielen. Falls die gar nicht vorhanden sind, würde ich wenigstens sporadisch einen Lehrer befragen, wie man die Übungen umsetzt und wie das generell so mit der Umsetzung gemeint ist.


    Nach Agostini Band II habe ich mir die grundlegende Technik beigebracht, allerdings die meisten Soli ausgelassen. Ich lege keinen Wert auf ausnotierte Soli über Toms etc. Aber ansonsten sehr gute technische Grundlagen.


    Band IV ist mein steter Begleiter, wenn es um Unabhängigkeit geht. Habe ich nicht ganz durchgemacht, aber ich arbeite daran.


    Empfehlen kann ich das Zeug zu 100%.
    Kaufe Dir erst Band I und den Band II sobald Du mit Band I ein bisschen weitergekommen bist. Es ist angedacht, dass man die beiden Teile mehr oder weniger parallel behandelt: Der eine ist mehr für das Notenlesen, der andere mehr für die Technik.


    Wenn Du konkretere Fragen hast, schieß los.


    M

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    Original von svään
    Also ich sehe da Achtel mit der hihat, Achtel mit der Bass, und Achtel mit der Snare...ich brauch da kein Doppelpedal für, wenns nciht über 200 geht -.-


    Eigentlich ist es ein kleines Wunder, dass Schlagzeuger meistens die angedachte Instrumentierung spielen: Ein richtiger Standard scheint sich immer noch nicht durchgesetzt zu haben. Norman Weinberg lässt grüßen.


    In diesem Kontext lese ich es so wie Du, aber in einer stilübergreifenden Band würde ich ich statt der Snare wahrscheinlich ein Standtom spielen; das entspräche dann sowohl Weinberg als auch dem, was man sonst so zu sehen kriegt.


    Tip an den Original-Poster: Wenn es mit Doppelpedal nicht rund läuft, dann ist das ein Grund, es auf jeden Fall auch mit Doppelpedal zu üben. Spielen würde ich es aber dann doch mit dem Einzelpedal. Dann kann man eventuell noch einen kleinen Backbeat oder so mit der High-Hat dazu treten.

    Binäres Version von Sunshine of my life (eigentlich bossa-mäßig) angezählt und einen Shuffle gespielt. Ich dachte das gehört so (andere Band). Die Band fand es lustig und hat mitgegroovt. Aber leider teilte die Sängerin (Profi) diese Art der Spontanität nicht bzw. wollte für sich kein Risiko eingehen. Also wartete sie geduldig über 2 Minuten, bis ich gemerkt habe, was los war und wir gewechselt haben. Solange kein Solo, kein Akkordwechsel. Jeder dachte, die fange gleich an zu singen. Bis zum Ende des "langen Akkords am Anfang" (tschick-te-tschick-te-tschick-e-tschick-...) haben Musiker und Publikum saublöd gekuckt; Publikum und Musiker eingeschlossen; Sängerin nicht (ich sagte ja Profi mit festgeklebtem Lächeln).

    Gut gedreamweavert.


    Fonts zwar so klein wie heute (leider) üblich, aber wenn man sie vergrößert ([Ctrl]+[+]) dann sehen die Seiten immer noch gut aus. Auch nicht mehr üblich; obwohl ja eigentlich kein Problem.


    Und vor allem nicht die üblichen "Rechtschreib Schnitzer" (die Auseinanderschreibung sollte jetzt ein Witz sein).


    Nichtmal Deppen-Apostrophen (die Seuche vor Genetiv-S oder sogar vor Plural-S) habe ich gefunden.


    Auf die Schnelle was zu meckern finden ... aha:
    Ich möchte mal behaupten, dass auf Deiner Seite ein Komma zuviel ist:
    "Zuständig für den Groove, gehört er zu den Leuten, die ...".
    Also für mein Empfinden ist das erste ein "gefühltes", welches aber nicht hierhin gehört.

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    Original von Roter Teufel
    woher ich noten für solche standards bekomme???


    Wenn es um richtige Tanzmusik (vs. Pop oder Discofoxorgie) geht, dann kann ich aus Erfahrung CDs von Tanzorchestern empfehlen. Es sind oft nicht die einzelnen Noten, sondern der (unnotierbare) Groove. Für den muss man die Musik und die Tänzer verstehen und mögen.


    Z.B. ist ein vom Blatt erlerntes Samba-Pattern zwar eine Basis, aber meine Erfahrung geht so: Emsig Samba-Rhythmen aus der Schule geübt und sogar halbwegs genau hingerattert. Und dann eine Profi-Tanzband hören und wundern: Bei denen klingt es plötzlich richtig schön nach Samba, obwohl der Trommler gar kein Samba-Pattern trommelt, sondern einem ganz normalen Motown-Groove einen einzigen Tom-Schlag hinzufügt.


    Genauso schnell wird aus einem langsamen Rock-Groove eine Rumba, nur weil der Bassist seine Linie etwas verändert.


    Ganz wichtig: Schreib Dir als Anhaltspunkt die Turnier-Tempi von Standard (Langsamer Walzer, Foxtrott, Wiener Walzer, Tango, Quickstep) und Latein (Cha Cha, Rumba, Jive, Passo Doble, Samba) raus und habe ein Metronom dabei. Falls sehr gute Tänzer oder Lackaffen da sind, kann es sonst peinlich werden. Bei anderen Rhythmen ist es nicht ganz so tragisch.


    So, jetzt bekam ich beim Schreiben doch glatt wieder Lust auf Tanzmucke. (Nein, ich habe sie nicht nur wegen des Geldes gemacht.)


    M.

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    Original von DF
    Es geht hier nicht um Kindergarten. Es geht darum, einem weit verbreiteten Missverständnis vorzubeugen.


    Danke für dieses ausführliche Posting. Einige Vor-Poster hatten mich ziemlich verunsichert, z.B. was die verschiedenen Claves oder den Begriff Cascarra angeht. So falsch lag ich gar nicht und habe jetzt sogar noch was dazugelernt.

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    Original von Reed311
    Wie man das ganze dann zum Grooven bringt, darüber schweigt sich der Meister dann natürlich aus.:D
    LG


    Eben. Als ich zum ersten Mal Simon Philipps' Version von Rosanne gehört hatte, musst ich schmunzeln. Aller Technik und allem Feeling zum Trotz rollt es bei ihm lange nicht so wie bei Jeff Porcaro.


    Aber so ist es halt mit dem Groove:
    Wenn zwei das gleiche spielen, ist es noch lange nicht dasselbe.


    Es gibt vielleicht ja auch Simon-Philipps-Grooves, die kein anderer zum Rollen bringt.
    (Und sah, wie sich die Menge aufgebrachter Simon-Fans wieder hinsetzte.)

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    Original von MatingSeason
    Schaut mal auf euer Handgelenk wenn ihr nen "Doublestroke" macht .. das darf quasi nur 1 mal ausholen .. Sobald ihr 2 mal ausm handgelenk schlägt ..ist es kein Double mehr.


    Weiß nicht, ob das so definiert ist. Wer sagt das?


    Warum soll ich einen 7-Stroke-Roll im Tempo 80 nicht aus dem Handgelenk spielen.


    Übrigens: Das sind keine 2 Singlestrokes mit einer Hand. Es fühlt sich einfach anders an und auch der Rebound wird dabei ausgenutzt.

    Ich habe letztes Jahr eine Snare mit Abbeizer behandelt. Wenn man sich genau an die Anleitung hält geht das mit 1-2 Durchgängen alles runter. So spart man sich übermäßiges Abtragen. Am Schluß dann etwaige Reste und Unebenheiten abschleifen und immer feiner bis 800er oder so.


    Und falls Du das Ding selber lackieren willst, fragst Du am besten doch vorher einen Lackierer vorher um Rat. Ich hatte das nicht getan. :(

    Hallo Leute,


    bei der Suche nach einer neuen Snare bin ich auf Ronn Dunnett gestoßen.


    Hat hier irgendjemand schon mal Dunnetts Titan-Snares gespielt?
    Kann er oder sie was über deren Sound und Spielbarkeit sagen?
    (Nein, ich erwäge die Anschaffung nicht wegen des geringen Gewichts.)


    Oder weiß jemand, wo man eine Titan-Snare ausprobieren kann;
    vielleicht im Bereich Koblenz, Köln, Trier, oder Saarbrücken? Die üblichen verdáchtigen (Musicstore, Drums-Only) scheinen nichts an Lager zu haben.


    Mich interessiert im Besonderen die Abmessung 13" x 6,5", aber auch eine 14"-Snare könnte mir zumindest eine Idee geben, in welche Richtung die Reise geht. Habe ja noch kein Geld und daher viel Zeit zum überlegen. :)


    M

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    Original von il-padrino
    Also ich hab schon rausgelesen das die meißten anfänger sets schrott sind


    Wie kommst Du denn zu der Weisheit?
    Die meisten Anfänger-Sets klingen schrottig, weil sie schrottig gestimmt sind und schrottige oder falsche Felle draufhaben. In den letzten Jahren gingen die Preise in der Unterklasse runter und die Qualität rauf. Bei vielen Billigsets (300-500 €) ist der Sound voll o.k. und die Hardware durchaus road-tauglich.


    Anders bei Becken: Ein Beckensatz für 130 € klingt eben nicht.


    Das Wahre ist natürlich ein guter Gebraucht-Deal. Eine Bekannte hat sich für 600€ ein Sonor Force 2000 (noch made in Germany) inklusive 5 Mittelklasse-Becken erstanden. Sowas findet man aber leider nur direkt von Privat. Bei E-Bay sind die Sachen oft teuer; liegen manchmal um den Neupreis. Ihr werdet es nicht glauben: Ich habe schon Sachen verkauft, da habe ich beim Versenden noch ein paar Kleinigkeiten dazugepackt, damit es ein halbwegs fairer Handel wurde. :)


    Am besten erzählst Du erst mal allen Leuten, dass Du ein Schlagzeug und Becken suchst.

    Donnerwetter,


    nach dem Urlaub war ich erstaunt, wie lang der Thread geworden war.
    Ich hatte das Posting schon bereut, weil es nicht in allen Punkten sachlich war.


    catastrophy: Ich habe mir die R'n'B-Jungs nochmal angeschaut - holla. Und ja; wüßte ich nicht um Thomas Langs Verdienste mit Falco u.a., würde ich ihn iin die Schublade "Trommelsport" stecken.


    Tatsächlich gibt es zu diesem abgelutschten Thema Neues:


    cameo: Du hast das Suchtpotential von TG entdeckt. Geil!
    drumfreak07 u.a.: Seid gewarnt, bevor Ihr Euch dieser Droge widmet. :)


    cameo: Klasse Vergleich mit Frauen. Grip scheint wirklich keine rein rationale, ergonomische Entscheidung zu sein.


    Interessant auch, dass die Optik so hoch bewertet wird. Hätte ich nicht gedacht. Vielleicht traut man sich das heute auch eher zu sagen als früher.


    Zu den (für mich) neuen Gesichtspunkten gehört auch das Thema Prestige und Elitesymbol (s. Luddies Steve-Smith-Zitat). Seltsam bis widerlich, finde ich.


    Matzdrums:
    Danke für den Tip mit der Münze. So hört man wenigstens, wenn man den Kreis (früher gemalt) mal nicht trifft.


    Danke für die vielen Antworten.


    M

    Mich würde interessieren, ob außer Nuuk und mir noch weitere Leute hier entweder Traditional Grip (TG) lernen bzw. ob es Meinungen dazu gibt.


    Dann lege ich mal vor:


    Vor ein paar Jahren hatte ich bereits eine TG-Phase gehabt. Inbesondere wegen Wirbeltechnik bin ich zurück zum MG. Ich dachte, die Unsymmetrie könne generell nicht gut sein. (Naja, andererseits sind weder Schlagzeug noch Rhythmik symmetrisch.)


    Seltsamerweise empfinde ich seit jeher den TG trotzdem irgendwie als "natürlich" und komfortabel - solange ich keinen Wirbel spielen muss.


    Mein TG-Hype ist zurück. Diesmal lerne ich aber auch Rolls etc. im TG.
    Dabei wirken sich die Leitfiguren in Sachen Trommeltechnik motivierend aus:


    1. Technik-Freaks bleiben beim TG: Thomas Lang oder Steve Smith würden sicher auf MG umsteigen, wenn es technisch einen Vorteil brächte. (Dass Steve Gadd sich die Mühe nicht macht, ist klar.)


    2. Erfahrene MG-Spieler benutzen jetzt ganz oder teilweise TG: Ich weiß ja nicht, was Freddy Gruber seinen Schülern erzählt, aber immerhin sieht man jetzt auf einmal Neil Peart, Dave Weckl u.v.a. den TG benutzen.


    3. Die Elite spielt einfach TG: Beim Modern-Drummer-Festival 2006 spielen alle guten Groovere mit guter Technik TG - stilübergreifend von Jazz bis Heavy. (Ein paar jugendliche Technik-Verliebte nicht, aber die machen keine Musik sondern Trommelsport.) Ohnehin komisch: Wunderlich: Ich kenne viel mehr MG-Spieler als TG-Spieler, aber die wirklichen Meister spielen fast alle TG: Steve Gadd, Vinnie Colaiuta, Neil Peart, Steve Smith, Dave Weckl, sämtliche Jazzer.


    Also wer ist oder wird denn hier TG-Spieler? Warum? Warum nicht?


    M.

    Die Antwort von Drumstudio1 war m.E. der Schlüssel und ist fast untergegangen. Ich ergänze:


    Wer richtig sitzt kann bei mittlerer Lautstärke von Anfang an Stunden ohne Probleme spielen. Die wichtigsten Punkte sind:


    - Hoch genug sitzen! Früher galt es mal als cool, fast auf dem Boden zu sitzen, aber der PR-bewußte Trommler von heute versteckt sich nicht. Im Zweifelsfall ruhig ganz hoch beginnen (70cm) und dann nach Laune absenken.


    - Weit genug von der Bassdrum weg sitzen.


    - Beine ohne Hindernisse an die Pedale führen: Wenn die Snare im weg ist muss sie weichen. Übrigens gibt es Snares auch in 13 und 12 Zoll.


    Die Reihenfolge beim Aufbau:


    1. Bassdrum mit Pedal(en).
    2. Hocker - weit genug von der Bassdrum weg.
    3. High-Hat - zumindest so weit weg, dass das Kniegelenk einen stumpfen Winkel macht.
    4. Snare - mittig, aber so, dass die Beine nicht herumgeführt werden müssen.
    5. TT/FT - so dass man gut drankommt und nicht zu hoch am Anfang.


    M

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    Original von KingKiller
    (...) Das andere was noch gebräuchlich ist, nennen wir "Sechstole" als "Sechzehnteltriole", weitergedacht "quintole"... nur leider keine "quartole" oder "unoole" sondern da "16tel" und "4tel".


    Um Dich nun doch noch zu verwirren: Es gibt in der Tat auch sinnvolle Duolen, Quartolen und Oktolen. Aber Deine Unole gefällt mir am besten.

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    Original von Domi
    Ihr könnt mir bestimmt ein paar Vorschläge für n paar dolle Crashes machen.
    Ich suche was Füllendes, mit weitem Klangspektrum da sehr kleine Bandbesetzung. Im 17 - 18" bereich.


    Habe mir jetzt ein Meinl Byzance (19" Medium Thin) bestellt. Eventuell zu dünn für Deinen Anspruch, aber ich will nur sagen: Meinl ist ganz schön aus den Socken gekommen. Wenn es laut sein soll, dann höre Dir mal die MB20-Serie an.


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    Original von Domi
    ... 300 km Strecke und 60€ Spritkosten auf mich zu nehmen ...


    300km kosten Dich locker 120€ und mehr. (Du musst Wischwasser, Reifenluft und eventuell auch Öl, Bremsen, Kupplung, Reifen mitrechnen.)


    Jaja, die lokalen Händler haben nix (immer weniger) und die großen hören einem nicht zu. Also: Schicken lassen und ggf. wieder zurückschicken. Bei Versandhandel ist die Rechtslage ja sehr kundenfreundlich. Das Thema Händler und Service gäbe einen interessanten Thread her.)


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    Original von Domi
    Ach und wenn ich grad am fragen bin:
    Hat jm erfahrungen mit dem 20" Meinl MB 10 Bell Blast Ride oder dem 20" Paiste Alpha Metal Ride 06 gemacht? Bin dankbar für jede Antwort.


    Bitte öffne doch in Zukunft für zwei Fragen auch zwei Threads; das hier wird Durcheinander.


    Habe ein Paiste Alpha 20" Full-Ride. Ich war davon von Anfang an sehr beeindruckt und bin immer noch sehr zufrieden. Das sagt allerdings jetzt nur was über die Qualität der Alphas im Allgemeinen. Wie das "Metal 06" dann klingt, kann ich nicht sagen. Aber probieren lohnt sich sicher: Ab mittlerer Preisklasse sind Becken ja alle gut und es entscheidet nur der Geschmack. "Probieren geht über finanzieren", oder wie das heißt.