Beiträge von martinelli

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    Original von ein Lehrling
    ich spiele jetzt seit 21/2 Jahren Schlagzeug. Heute hat mein Lehrer und ich eine neue Übung begonnen. Mit der linken Hand 8 tel Triole und mit der rechten Hand 4x16.
    [...]


    Vielleicht gibt es ja gute Gründe für diese Vorgehensweise. Wäre sehr interessant zu wissen. Ist das eine bestimmte Schule oder ein bestimmter "Gott"?


    Nach meinem bisherigen Wissen bevorzuge ich auf Koordination zu setzen. Die Hände und Füße sollen ja miteinander spielen, nicht unabhängig voneinander.


    Im sehr fortgeschrittenen Stadium kann es interessant sein, mal eine Hand gegen die andere spielen zu lassen. Dazu sind die Methoden aus dem hiesigen Drei-Gegen-Vier-Thread meiner Meinung nach aber besser geeignet. Ob man das jemals braucht, ist eine andere Sache.


    Frage an alle: Kennt jemand ein Notenbeispiel (Klassik/Jazz/Pop/Rock), wo man sowas braucht?


    Lass Dich nur nicht entmutigen.
    Es trommeln viele in sehr guten Bands, die können das auch nicht.
    (Nein, nicht ich: Erstens kann ich es sehr wohl und zweitens schaffe ich es trotzdem nicht in gute Bands. Da siehst Du: Es nutzt nix; gibt wichtigeres.)


    M.

    Zitat

    Original von buddler
    Ist ternärer "Swing" eigentlich wirklich exakt triolisch?


    Zum Üben im mittleren Tempo auf jeden Fall.


    Wenn man die triolische Aufteilung als Swing und Shuffle beherrscht, kann man wunderbar mit anderen Phrasierungen experimentieren. Zum Üben gut geeignet und sehr nützlich sind die unten genannten Beckenfiguren. (Im Swing-Groove sind das die 2 und die 4 (1 und 3 sind Viertel), beim Shuffle kommt das auf alle Schläge.)


    "Punktierte Aufteilung": Punktierte Achtelnote und Sechzehntelnote, streng binär - also exakt wie notiert - gespielt. Meist in langsamen Tempi eingesetzt.


    "Triolische Aufteilung": Triolen, bei denen die mittlere Note fehlt.


    "Gerade Aufteilung": Glatte Achtel wie notiert. Eher für sehr schnelle Tempi.


    Je nach Tempo und Kontext (Mitmusiker, Stil) kann das natürlich alles dazwischen und außerhalb sein, aber das überlasse ich lieber den Meistern des Jazz.


    Merkregel:
    Wenn's schneller wird rücken die Schäge (meist) dichter zusammen.


    Zur Beckenfigur noch die High-Hat auf 2 und 4 treten und man braucht sonst gar nichts mehr zu machen. Mein Meister riet mir, die linke Hand erst mal in die Hosentasche zu stecken und mit dem rechten Fuß höchstens "gefühlte Four-to-the-Floor" zu geben.


    M

    Beim Lernen nach der Dante-Agostini-Methode in Band IV folgende Zählweise in den Sinn:


    Man denke sich 2 Sechstolen a und b in Folge und spiele die Schläge, die ich mit R und L markiert habe darüber.


    |----6----| |----6----|
    a a a a a a b b b b b b
    R . . . R . . . R . . .
    L . . L . . L . . L . .


    Mir kam das in den Sinn, weil ich bei 2 gegen 3 auch immer das gemeinsame Vielfache benutzt habe. Man kann das am Anfang benutzen und so sehr präzise 3 gegen 4 spielen. Anders wird das nämlich meistens nix. Man wird immer nur so ungefähr 3 bzw. 4 gleichlange Noten hinbekommen. Wenn man das dann mit Zählerei im Vokabular hat, gewöhnt man sich die Zählerei einfach (naja) wieder ab.


    M.

    Drummer-Paule, Du hast mich missverstanden. Schnelle 16tel auf der Bassdrum sind für mich kein Geratter. Sonst würde ich nicht selbst Double-Bassdrum spielen.


    Geratter wird es, wenn Leute sich unter Druck setzen und unter körperlichen Anstrengungen sportliche Höchstleistungen zu erbringen versuchen. Auch bei Tempo 160x4/min hört man noch, ob einer locker spielt oder ob er jetzt am Limit ist.


    Wer langsam übt wird von selber ein schneller und akurater Schlagzeuger. Wer schnell und auf Tempo übt wird vielleicht ein guter Radfahrer oder Läufer, aber seine Bassdrum nie in den Griff kriegen.

    Zitat

    Original von sau edel
    wie trainiert man am besten ausdauer? einfach nur durchgehende 16tel spielen oder gibt es effektivere übungen?


    Darf ich hier mal etwas provozieren? Ich höre kein "Nein" und frage daher die Sau Edel:


    Spielst Du überhaupt wegen der Musik Schlagzeug?
    Fragst Du auch immer hinterher "Wie war ich?"?
    Wärest Du nicht besser in einem Leichtathletik-Verein aufgehoben?
    Da könntest Du dann den ganzen Tag mit der Stopuhr rumlaufen und kucken, ob Du auch ja schneller wirst und höher oder weiter kommst.


    Ich weiß nicht wie schnell ich bin. Ich habe mir auch weder Schnelligkeit noch Ausdauer antrainiert. Aber wenn man gerne spielt und richtig übt, dann wird man offenbar schnell und ausdauernd - auch ohne Nachmessen.


    Noch eine Unverschämtheit von mir: Ohne Dich zu kennen schätze ich mal, dass Du im Allgemeinen falsch übst. Wahrscheinlich versuchst Du möglichst schnell auf ein möglichst hohes Tempo zu kommen.


    Mach' langsam! Spaß statt Stress und Musik statt Geratter!

    Gut, dass Du Technik lernen willst. Einen Überblick kriegst Du, wenn Du Dir die Standard-Rudiments anschaust. Siehe
    http://en.wikipedia.org/wiki/Rudiments


    Diese Grundlagen kann man einfach so üben. Eine sanfte Revolution der eigenen Spieltechnik erreicht man mit viel Fleiß, Disziplin und Stones "Stick Control". Das dauert zwischen 1 Jahr und 1 Menschenleben.


    Diese Snare-Technik verändert automatisch auch die Spielweise auf dem Set, aber man muss daran selber arbeiten. Wer nicht klar kommt: Die "Joe Porcaro Drum Set Method" ist die Bibel; Steve Gadd hören ist Pflicht.


    Allerdings:


    Wenn ich heute einen Metaller als Schüler kriege, dann sind die technisch meisten bereits sehr gut. Allerdings haben sie oft weder Blues noch Swing in den Eiern. Vor allem Swing ist wichtig für das Musikverständnis und für die Vielseitigkeit. Big-Band-Musik hören und Jazz-Konzerte sind der erste Schritt. Dazu kann man auch noch alles, was man bislang binär (also wie notiert) phrasiert hat, nochmal üben und es diesmal anders - z.B. ternär - phrasieren. Phrasierung ist enorm wichtig. Der Durchschnitts-Rocker kennt ja nur auf den Punkt. Und das meistens binär. Aber es ist interessant, was sich zwischen Achteln und Achteltriolen noch alles rumschwirrt. "So wie es da steht" ist bei Arrangements übrigens oft schlichtweg falsch.


    Als weitere alternative könnte ich Dir Latein-Amerikanisches und Afro-Kubanischen Stil empfehlen. Dazu kann ich aber noch nicht viel sagen, weil ich mit meiner Literatur (und mit meinen Fähigkeiten in dem Sektor) nicht zufrieden bin.


    Ich hoffe das hilft, denn ich glaube abgedriftet zu sein. Labertasche halt.
    M

    Viele Sänger, Gitarristen und eben auch Schlagzeuger benutzen ihr Mikrofonstativ ineffizient. Hier geht es ja um Schlagzeuger und da hat sich für mich in hunderten von Gigs als trommelnder Sänger bewährt:


    1. Mikrofonstativ so hoch ausfahren, wie es nur geht (z.B. 1,60m).
    2. Den Galgen fast ganz (80-90%) ausfahren und runterhängen lassen.
    3. Mikrofon aufschrauben und zwar so, dass es schräg nach unten zeigt.
    4. Jetzt das Stativ nach hinten links stellen. Es soll hinter Dir und nach links möglichst weit weg von Dir stehen. Eben soweit weg, dass der Galgen gerade noch die Strecke bis zum Mund schafft.
    5. Den Galgen so drehen, dass das Mikrofon von oben links herunter auf Deinen Mund zeigt.


    Im Ganzen kommt das Mikrofon also jetzt von hinten links oben recht steil herunter. Der Kabelanschluß des Mikros liegt höher als die Kapsel wo Du reinsingst. Jetzt stört Dich nichts mehr.


    Damit es show-tauglich ist, musst Du dafür sorgen, dass das Mikro nicht zuviel von Deinem Gesicht verdeckt. Dazu rückst Du das ganze etwas nach links, sodass Du den Kopf ganz leicht nach links drehen musst, um reinzusingen. Das ist übrigens praktisch, falls Du Noten oder Texte lesen musst. Aushilfstrommler wie ich müssen das schon mal. :) Diese stehen ja meist auch links.


    Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

    Zitat

    Original von PG
    Mit seiner Technik schafft es der Herr Hagenau aber verdammt schnelle Shuffles scheinbar mühelos zu spielen. Also so verrückt kann das nicht sein.


    Riecht nach Möller etc. Auch hier gilt mein zuvor gesagtes: So was ähnliches machen viele irgendwann automatisch. Ich wußte auch nicht, was Möller-Technik ist und hatte sie seit Jahren benutzt.


    Kommt mehr oder weniger alles von selber. Langsam üben ist der Schlüssel zum Erfolg. Schneller wird man von alleine. Im günstigsten Fall dauert das Monate und Jahre, im ungünstigsten Fall passiert das innerhalb von 3 Minuten während eines einzigen Stücks.

    Zitat

    Original von 00Mod
    Hallo,


    auch wenn das Buch nicht mehr erhältlich sein sollte, dies ist ein öffentliches Forum und die eine solche Verbreitung verstößt gegen gewisse Rechte.


    Solange keine Erlaubnis oder Genehmigung von jemandem, der das auch entscheiden darf vorliegt, können wir so etwas nicht zulassen.


    Lieber Administrator,


    ich möchte das Forum ja nicht in Schwierigkeiten bringen und habe die Dateien daher aus dem Netz genommen.


    Die anderen können mich gerne per Email kontaktieren, falls jemand die Bestellnummer braucht, um doch noch an das Ding ranzukommen oder so.


    martinelli at zwergfell puenktchen de

    Zitat

    Original von PG
    Auf einem etwas älteren Schulungsvideo erklärt ein Herr Rudi Hagenau eine "Unten-Mitte-Oben" Methode.
    Sprich: Erster Schlag im etwa 80° Grad Winkel zum Boden, den 2ten bei 90° und den 3ten bei 100° (ca.).


    Klingt ziemlich bescheuert: Da versucht der Herr Hagenau ganz analytisch darzulegen, wie das bei ihm nun mal zufällig so und so aussieht.


    Besorge Dir am besten erst mal ein paar Aufnahmen im 12/8 Takt und versuche dort mitzuspielen. Das ist auch eine Dreier-Aufteilung, nur langsamer. Vielleicht mussst Du auf richtig alte Klamotten zurückgreifen, aber das schadet nichts. Paul Anka und die Platters sind ein netter Kontrast zu Dream Theatre. :)


    Auf jeden Fall solltest Du das denken sein lassen. Spiel lieber.


    Die Probleme mit ternären Sachen sind übrigens sehr im Trend: Viele Leute können zwar irre schnelles Zeug mit Double-Bassdrum etc. runterfetzen, haben aber überhaupt kein Gefühl für Swing. So kann man bestenfalls ein Drummachine-Ersatz a la Joey Jordison werden, aber niemals ein kleiner Dave Weckel, Vinnie Colajuta oder Simon Philipps. Die sind alle mit dem Swing-Zeug groß geworden und das macht nun mal einen Unterschied. Hör Dir ruhig auch mal ein paar Swing-Sachen (z.B. Big-Bands) an und/oder versuche, so was mitzuspielen.


    M.

    Hallo Trommler,


    wie im Thread "Steve Gadd - 50ways zum üben" angekündigt habe ich besagtes Buch (naja, ist ja eigentlich nur ein Heftchen) jetzt digitalisiert. Ist leider ein bisschen dick geworden (ca. 9 MB), aber ich habe keine Zeit, was daran zu ändern. Ist jedenfalls eine PDF-Datei, die in eine RAR-Datei (RamTamTam.rar) gepackt ist. Für Windows-Benutzer - so sie kein WinRAR haben - gibt es stattdessen eine ZIP-Datei (RamTamTam.zip).


    Links entfernt


    Obwohl das Heft nicht mehr im Handel zu sein scheint, bitte ich um gesunden Menschenverstand im Umgang mit den Rechte des Urhebers: Zieht es Euch runter und druckt es aus, aber gebt es um Gottes Willen nicht außerhalb des Drummerforums weiter.


    Danke
    M.

    Zitat

    Original von Eisenmike


    Bist ja ein toller (alter) Hecht.
    Mir macht es auch mit 33 noch sehr viel freude auf Playalongs von Toto, Paul Simon, Genesis usw. zu spielen.


    Naja, jedem das seine 8o


    Wollte ja keine Diskussion um Musikzeitschriften anfachen, sondern nur etwas über dieses Heftchen lästern. Habe es ja einige Male gelesen und die Playalongs sind interessant. Nur kommt es mir so vor, als richteten sich die Interviews und Testberichte an 14-Jährige. Inhaltlich fand ich es auch wenig überzeugend. Sprachlich ist das Heft irgenwo zwischen BILD und Bravo anzusiedeln, wobei die beiden anderen eine bessere Rechtschreibung aufweisen.


    Denen, die mich jetzt hassen, zur Versöhnung: Ihr werdet in den nächsten Tagen das Steve-Gadd-Buch von mir hier als PDF bekommen.

    Zitat

    Original von Eisenmike
    Ist der Song nicht auch in der neuen Drumheads gelistet?


    Weiß nicht. Ich bin dem Bravo- und Drumheads-Alter entwachsen. :)


    Fifty ways to leave your lover gibt es übrigens auch im "Steve Gadd Book"; zusammen mit jede Menge anderer Grooves/Fills/Licks, die er mit allen möglichen Leuten gespielt hat. Ist so eine dünne A4-Fibel in schwarz mit weißer Ringbindung oder in moderneren Ausgaben. Kann ich sehr empfehlen. Wenn man ab und zu was draus spielt, bereichert das das technische Vokabular.

    Zitat

    Original von Tommler
    [Hat jemand eine Idee, wo man diese Metallsticks beziehen kann?


    Bei der Suche nach den Begriffen
    ahead work out drum sticks
    habe ich einiges gefunden.
    Die gibt es soweit ich sehen kann sogar bei amazon.com


    Ich hoffe das sind die Gemeinten.

    Ich halte auch nichts von Kissen, aber ...


    Zitat

    Original von Evans817
    [...] Ein Kissen hat im Grunde keinen erwähnenswerten Rebound, und du wirst bei jedem Schlag quasi gezwungen den Stick selber zu heben.
    Beim spielen einer Sanre z.B. brauchst du eigentlich nur den Stick fallen lassen und er würde von selbst in seine Ausgangsposition zurückkehren. [...]


    ... das stimmt so nicht ganz; das wäre ein Perpetuum Mobile. Dann würde fast jeder einen geschlossenen Wirbel mit gleichlauten Schlägen hinkriegen.


    Der Stock verliert aber Energie und kommt daher nicht ganz zurück. Man hilft bewusst oder unbewusst nach. Die dazu benötigten Muskeln kann man stärken, indem man mal bewusst auf vollen Luxus-Rebound verzichtet. Das gilt für normales Spiel und besonders für Freunde der Fingerkontrolle.


    Kissen halte ich für Spaßkiller und vor allem für falsch: Man soll ja lernen, den Rebound zu unterstützen; nicht ihn ganz zu ersetzten.


    Ich übe auf einer tiefgestimmten Snare mit einer 6mm dicken Gummimatte. Effekt: Rebound ist noch da, aber nicht mehr so gut wie bei einer Snare. Eher wie bei einem tief gestimmten Standtom. Darauf sollte man auch "rollen" können.

    Hallo Caschki,


    medizinische Ratschläge muss ich mir mangels Wissen sparen, aber hier ein paar allgemeine Tips von einem "was Älteren":


    1. Wenn Du jetzt im Internet nach Informationen rumsuchst, dann bedenke bitte, wieviel Mist es im Netz der Netze gibt. Vor allem negative Panikmache, Halbwissen und mitleidige Pseudohilfe, welches außer Selbstmitleid gar nichts bringt. Man kennt es ja: Blätter in einem Buch über Krankheiten und Du wunderst Dich, dass Du überhaupt noch lebst.


    2. Das Kompetenznetz Rheuma bietet gute Informationen und statistisch belegte Fakten, z.B.
    http://www.rheumanet.org/content/m2/k5/k52/index.aspxx


    3. Neben dem Getrommels wirst Du Dich - und das hat nichts mit Krankheit zu tun - auch noch in anderen Bereichen (Schule, Beruf) weiterentwickeln. Man legt ja ohnehin nicht alle Eier in einen Korb; wenn da jemand reintritt ist alles futsch. (Obengenannte Webseite zeigt, dass Du in Schule und Beruf sogar erhöhte Chancen hast; ich nehme an, weil Du die Sache etwas ernster nimmst.)


    4. Du entscheidest, ob Du Schlagzeug spielst, oder nicht. Bevor Du Dir einen Kopf machst, ob das Trommeln irgendwann ein Problem wird, solltest Du Dich lieber darüber freuen, dass Du jetzt trommeln kannst. Was Du jetzt lernst, dass nutzt Dir auf jeden Fall. Selbst wenn Du später doch ernsthafte Probleme haben solltest: Man kann mit Rheuma Schlagzeug unterrichten oder Musik produzieren. Rheuma wird Dich von der Musik nicht abhalten.


    5. Medizinischer Fortschritt passiert meist klammheimlich: Die Pharmas wollen Patente und Knete einfahren. Darum kommen neue Medikamente oder medizinische Sensationen überraschend auf den Markt. Wegen der starken Verbreitung von Rheuma ist hier jede Menge Geld zu machen. Daher sind viele Pharmaunternehmen in dieser Richtung am forschen. Man darf sicher noch einiges erwarten.


    6. Suche mit Deinen Eltern mindestens 2 verschiedene Ärzte auf und frage beide, was Du tun kannst. Konfrontiere sie ruhig mit den Sachen, die Du bisher so gelesen hast und mit Deinen Ängsten.


    Viel Glück und Keep on Groovin',
    Martinelli

    Ich gehe mal davon aus, dass Falco sich keinen Trommler ausgewählt hatte, der nicht grooven kann. Natürlich kann er auch straight, groovig oder swingend.


    Aber: Damit verdient er doch sein Geld nicht; das können doch viele andere auch. Also sieht man ihn meistens in Überschall mit 2 Füßen auf 5 Pedalen rumgeigen. Schaue ich mir manchmal gerne an, aber nicht wegen der Musikalität.


    Diese ganzen Vorführungen, bei denen zu Playbacks getrommelt wird, sind ja für den Eimer. Das hat doch mit Groove nix mehr zu tun. Das Playback wird abgespult und der Trommler spult seine Technik dazu ab. Die Freiheitsgrade, die er braucht, um sich im Groove von anderen oder von einer Maschine zu unterscheiden, hat er doch gar nicht.


    Ich stelle mir gerade Charly Watts in so einer Situation vor. :)
    Das war jetzt gemein, ich weiß.


    M.

    Zitat

    Original von LarsK
    naja:
    Hugo Egon Balders und Guido Cantz mit dem Drummer von Birth Control:
    http://youtube.com/watch?v=UUnifdM2I1E


    Das "naja" ist berechtigt. Ziemlich arme Performance.
    Für welchen Scheiß sich "Nossi" Noske heute hergibt.
    Habe ihn vor 20 Jahren mit den Hardbeats gesehen und war hin und weg. Die überflüssige Bassdrum-Besteigung hátte er gerne damals schon weglassen können. Die finde ich nach wie vor blöd. Für alle, die Noske nie gehört haben und Birth Control nicht kennen: Er ist wirklich gut. Man merkt es hier nur nicht.

    "Rane Shannon" klingt doch gut und hart.


    Wer Rane Shannon wirklich ist (sein soll), kann ja Euer Geheimnis bleiben; die sollen glauben, einer von Euch hat so einen coolen Namen.


    Wenn Ihr das erste Fernseh-Interview habt und gefragt werdet, wer von Euch Rane ist, sagt Ihr denen, dass Rane Euch einfach nur alle inspiriert hat: Rane, der Kellner in kalifornischen Bar, der nach Feierabend wie der Teufel Gitarre spielt (unfassbar!); der aber aus Angst vor Ruhm und Geld nie Konzerte gibt; der behauptet, Robert Johnson sei ihm im Traum erschienen ...