Schön, dass es Dir Spaß gemacht hat. Aber warum Holzkiste und Küchentücher? Das sieht doch nach draußen aus und Mikro gibt es sogar auch. Wäre das nicht schöner mit richtigen Trommeln gegangen?
M.
Schön, dass es Dir Spaß gemacht hat. Aber warum Holzkiste und Küchentücher? Das sieht doch nach draußen aus und Mikro gibt es sogar auch. Wäre das nicht schöner mit richtigen Trommeln gegangen?
M.
Bei den Vorgaben würde ich mir mal die Zildjian K Mastersound Hi-Hat anschauen.
Das ist das einzige von Zildjian, die ich behalten habe. Nicht zu laut, nicht zu dunkel und vor allem mit einem schönen Chick, der auch durch das gewellte Unterbecken (ähnlich Paistes „Sound Edge”) begünstigt wird.
welches neue HiHat
Nö, die Hi-Hat ist - zumindest laut Duden - ein Mädel und auch den Binnenmajuskel gibt es so nicht, sondern da gehört der Bindestrich hin. Wäre mir zwar eher egal, aber „Korrekturen” von richtig nach falsch (nennt man das dann „Erratur”?) sind peinsam.
M.
Danke schon mal an trommla und DRUMK. Es ist schwer nachzuvollziehen, welche Probleme vielleicht auch durch „falsche” Benutzung entstehen. Falsch in Anführungszeichen, weil: Nach gesundem Menschenverstand angeschraubt sollte so ein Ding weder wackeln noch verschleißen. Ok, falls es eine deutliche, unübersehbare Anleitung mit entsprechenden Hinweisen auf mögliche Fehlbenutzung gab...
Naja: Ich habe das Pedal ja schon gespielt und kann es mir wieder ausleihen. Der Besitzer bewegt sein Set aber nie, daher meine Frage nach richtigen Langzeit-Erfahrungen. Die Antworten (hier und in verschiedenen Bewertungen) haben meinen Optimismus aber schon ganz schön eingetrübt. Mal sehen.
M.
Wobei ich dann das Sonor Perfect Balance Pedal dem Jojo Mayer Pedal vorziehen würde. Ersteres ist Zweiteres ohne den anfälligen Klappmechanismus, und günstiger.
Da ich ein glattes Pedal will und ewiger Transport-Optimierer bin, erwäge ich das Jojo-Meyer-Pedal. Dabei frage ich mich eben auch: Wie robust ist der Klappmechanismus? Leiert da was aus? Bei dem Preis sollte man zwar keinen schnellen Verschleiß erwarten, aber es haben ja sich ja schon Rösser vor der Apotheke übergeben[1].
Bei Musicstore, Musik Produktiv und Thomann gibt es viele positive Bewertungen; bei Thomann auch ein paar negative. Letztere könnten z.T. überholt sein (Kinderkrankheiten) bzw. wirken manchmal ungerechtfertigt[2].
Was sagt Ihr zu dem Jojo-Meyer-Pedal?
Hat es jemand seit längerem im Einsatz; am besten mit häufigem Auf- und Abbau?
Wie sind die Langzeit-Erfahrungen? Alles stabil wie am ersten Tag?
Danke im Voraus,
M.
[1] Die Redewendung „ich habe schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen” war mir dann doch zu abgedroschen.
[2] Mir sind hier und da Thomann-Bewerter aufgefallen, die nicht nur sprachliche Defizite aufzeigen, sondern auch eigene Bedienfehler den bewerteten Produkten anlasten (plus sich vom peinlichen Thomann-Bauchpinseln irgendwelche Vorteile versprechen). Sorry, ist total off-topic aber musste jetzt raus.
Hat ja gut geklappt. Als Nicht-Schreiner bin ich davon beeindruckt, wie ST-Drums die Sache mit dem Luftloch gelöst hat: Der Abschnitt hat ja dann auch gleich die richtige Krümmung. Wenn man den passenden „Steckdosenbohrer” hat und sauber leimen kann, kann man sich den Murks mit Paste oder anderen Füllmassen wirklich sparen.
Übrigens finde ich die Idee mit dem Sonor-Abzeichen gar nicht lustig; und das, obwohl ich dem Urheber- und Markenrecht sehr kritisch gegenüberstehe.
M.
Hallo,
gerade bin ich in meinem uralten Band 1 von Dante Agostinis „Methode de Batterie” über einfache Übungen zum Partiturlesen gestolpert: „Exercises pour partition” ab Seite 62. Ich hatte das Lesen autodidaktisch nach diesem Buch gelernt und frage mich heute, wie man nach Agostini solche Übungen den interpretierten soll.
Um Urheber-Quatsch zu verhindern, paste ich hier zwei von mir kreierte Zeilen im Stil besagter Übungen:
Frage 1:
Den Swing kann man ja durchaus je nach Tempo interpretieren: Wie notiert punktierte 16tel, noch kürzer, triolisch oder ganz schnell auch als Achtel. Das wird an anderen Stellen im Buch explizit genannt. Ist das bei diesen Übungen auch so gedacht?
Frage 2:
Wenn ja: Wir wären dann die Achtel im allerletzten Takt zu spielen: Als erste und letzte 8tel einer Triole, oder dann doch ganz glatte Achtel (gefolgt von den notierten Triolen)?
Mich interessiert einfach, wie professionelle Lehrer (insbes. Agostini-Lehrer) das lesen. Im wahren Leben würde ich ab mittlerem Tempo alle Achtel shuffeln und nur beim langsamen Tempo spielen, was da steht ... sagt der Autodidakt. Das ganze beißt sich ein bisschen mit dem punktiert notierten Swing, denn den hätte man ja dann auch als Achtel schreiben können.
Hat jemand Ahnung, ob das im Allgemeinen exakt wie notiert gespielt wird bzw. wie es zu interpretieren ist?
M.
Was heißt „überteuert”? Für mich impliziert der Begriff eine unangemessen hohe Gewinnspanne. Man kann solche Abzocke nicht unterstellen, ohne die Gesamtkosten zu kennen. Auch in der Oberliga schauen selbst markentreue Kunden auf den Preis und schielen nach der Konkurrenz, wenn der aus dem Ruder läuft. Für ein paar kompromisslose Die-Hard-Fans („Preis egal”) lohnt sich die Produktion sicher nicht. Daher unterstelle ich, dass hohe Gesamtkosten (Material, Lohn, Produktionsanlagen, Betriebskosten, Produkt- und Marktentwicklung, Vertrieb, Markenpflege, Werbung u.v.m.) den Preis antreiben.
Dann ist eher die Frage: Bin ich bereit, soviel Geld auszugeben? Das kommt nunmal darauf an, was mir ganz subjektiv das Trömmelchen wert ist: Wer emotionslos ein solides Schlagzeug kaufen und spielen will, für den sind die Luxusmodelle ihren Preis eher nicht wert. Wer aber ein gutes Budget für ein langersehntes Traumset auszugeben bereit ist, für den ist der Preis wohl ok.
Niemand kauft eine Rolex, weil er wissen will, wie spät es ist
Genau; auch wenn es nicht nur die Emotion ist, sondern auch Details (für die andere aber niemals so viel Geld ausgeben würden). Wie bei Trommeln halt.
M.
Kann mir jemand etwas über den Wert und einen möglichen Verkaufspreis zu folgenden HiHat-Becken sagen?
Zustand: kein Keyhole, keine Bisse, verschmutzt.
Es ging ja um einen Satz Paiste 5o5 Medium Hi-Hats.
So einen habe ich im gleichen Zustand im April 2024 bei Ebay versteigert und es ging für 58,55 EUR plus Versandkosten weg. Das hat meinen Erwartungen entsprochen.
M.
Wenn die Wedges passiv sind, d.h. keine Endstufen eingebaut haben, dann käme ja in dem Fall ein bereits voll verstärktes Signal in den Eingang des Kopfhörer-Verstärkers. Kann man so ein voll verstärktes Signal in den Eingang eines Kopfhörer-Verstärkers geben? Ich hätte gedacht, dass da ein unverstärktes Signal reingehört, d.h. ein Signal, dass für eine aktive Monitorbox. Oder täusche ich mich da?
M.
Ob man sich so einen Raum antut, muss man ja selber wissen. Aber soweit ist das Ziel ja wohl, dass ein Schlagzeug im vorgegebenen Raum brauchbar klingt - und das braucht woanders nicht gut zu klingen. In dem Fall ist doch alles erlaubt und alles darf hinterfragt werden.
Resonzfell oder eben kein Resonanzfell;
Fell-Bauart (ein- oder doppellagig, mit Punkt, verklebt, ... - ich würde auch ölgedämpfte Evans Hydraulic erwägen);
Dämpfung (Watte rein, Gaffa drauf, Fellring, ...);
Fellstärke (ich würde mal ganz dünn probieren).
Also da muss was zu machen sein.
M.
Kurze Tips aus eigener Erfahrung:
M.
Das Nachwummern und das gestresste Schienbein könnten darauf hindeuten, dass Du den Rückprall nicht zulässt und/oder zu nah am Pedal sitzt. Versuche mal, die Feder der Fußmaschine ganz auszuhängen und dann z.B. Achtel bei mäßigem Tempo oder auch Anderes auf der Basstrommel zu spielen.
M.
Bei lackierten Stöcken habe ich auch schon mittels Schleifpapier den Schaft vom Lack befreit.
M.
Wenn ich sowas im angegebenen Tempo nicht ohne Nachdenken hinbekäme, würde ich im Band-Kontext eine der drei Noten weglassen. Du könntest zum Üben auch mal probieren, was ich mir selber für Mehrfach-Pedaltritte ersonnen hatte. (Bestimmt kamen da auch schon Leute vor mir drauf.) Danach spielt man diese Folge (2a / 3 / 3+) so:
2a: Tritt mit dem Vorderfuß und dabei die Ferse heben und oben lassen (nennen wir es „Toe Upstroke”)
3: Ganz normaler Tritt mit Ferse oben; Ferse bleibt auch oben („Heel-Up Tap”)
3+: Tritt mit dem ganzen Fuß während dessen die Ferse wieder auf die Platte abgesenkt wird („Downstroke”)
M.
Bei den BPM-Angaben von Doppelpedal-Trommlern (nicht Kontrabass-Spielern) sollte man meines Erachtens Qualität und Grenzwerte beachten:
spiele ich aktuell durchlaufende Doublebass bis Tempo 160 bpm
Kann es sein, dass diese Sechzehntel dahingerrödelt sind und mit mit sauberem, kontrolliertem Spiel wenig zu tun haben? Ich wage diese respektlose Vermutung mal einfach.
Der Hintergrund ist, dass ich das auch immer gemacht habe. Wenn ich nochmal doppelhufig spielen würde, dann würden meine täglichen Sechzehntel-Übungen sich überwiegend zwischen 52 und 100♩/min abspielen. Falls ich mich in die Reihen der Kampf Sport-Trommler einreihen wollte, würde ich dann ab und zu mal kurz probieren, welches Tempo darüber ich sauber hinbekomme und das auch bei Bedarf musikalisch benutzen. Bei mir wären das ca. 138, aber auch 126 wären schon gut und brauchbar. Tempi über dieser, meiner Grenze wären für mich tabu.
Durch präzises, langsames Üben kann man bestimmt sein Höchsttempo weiter steigern, aber das dauert und hat Grenzen.
Wie oft übst Du eigentlich Sechzehntel mit dem Doppelpedal in langsamen Tempi, z.B. deutlich unter 80♩/min?
Respekt. Ich spiele seit ca. 5 Jahren intensiv double bass und mit Flat-Foot, komme ich maximal auf 140bpm 16-tel.
Die sind bestimmt mit Geduld erlernt und sauber gespielt.
Im Übrigen sind Sechzehntel bei 140 oder 160 ♩/min gar nicht so langsam und für die meisten Musikstile am Limit: Wenn es schneller wird, muss man wieder am Sound schrauben: Die dicken Bummse liegen dann zu nah aneinander. Wohl deshalb wählt man in der IG Metall deswegen auch eher diesen „Rattersound” mit viel Anschlag (Attack) und sehr kurzem Nachhall (Sustain).
M.
Alter Thread, ich weiß. Was die Ursprungsfrage angeht, hätte man dem Starter von dem Stück abgeraten sollen, weil das nix für Anfänger ist.
Da ich gerade mit „Westerland” gefordert und kein ganz blutiger Anfänger bin:
Das Album-Tempo liegt bei etwa 188 Viertel/Minute. Die kann ich zwar spielen, aber nicht schön, weil dann wichtige Elemente (Bassdrum, Betonungen) schwierig und ungenau werden und der Spaß dahin ist. Live sind die Ärzte oft noch schneller und dann spielt Bela B definitiv überwiegend Viertel, wenn ich das richtig sehe. Ich glaube ich werde bis auf wenige Phasen auf den Becken Viertel spielen.
Und die Party-Rocker unter Euch? Wie spielt Ihr „Westerland”? Habt Ihr „Alternativen”, wie es im Thread-Titel heißt?
Vielleicht kommt ja sogar ein Tip aus der Serie „Meister werden ohne Üben”.
M.
Hossa! Es gibt Gedanken und Bedenken zu Frische und Haltbarkeit von Fellen. Vielleicht sollte Remo anstelle des verschwundenen „WEATHERKING” jetzt ein Mindesthaltbarkeitsdatum und Lagerbedingungen aufdrucken.
M.
Wenn ich die Mikros nicht auch noch verkabeln muss kann ich damit leben. Muss ich aber noch klären.
Selber verkabeln ist doch nicht verkehrt. Die technischen Vorgaben für die wechselnden Veranstaltungstechniker sollten zeigen, wo die Stagebox bzw. die Unterverteilung (hier eher „Sammelstelle”) relativ zum Schlagzeug hin soll. Ich selber nutze auch schon mal eine eigene 8-fach Stagebox mit 10m Multicore bis zur amtlichen Sammelstelle, sodass zunächst kurze Strippen verwenden kann. An Gesang und Snare bevorzuge ich ohnehin meine eigenen Kabel mit Winkelstecker. Verkabeln geht unter 3 Minuten.
On topic:
Resonanzfelle wechsle ich, wenn sie Macken haben (nie) oder wenn ich eine andere Sorte will (unlängst auf Diplomat umgestiegen). Plastik altert und versprödet zwar, aber nicht so schnell, wie ich neue Schlagzeuge kaufe oder den Geschmack ändere. Ich hätte keine Bedenken, ein Resonanzfell 10 Jahre zu benutzen.
M.
Zum leisen Üben geht für mich - ansonsten e-drum-avers - nix über elektronische Trommeln (Gummi oder Meshhead) mit dem Yamaha „KU100 Silent Kick Pedal“.
M.
Digital mit analogem Backup. Das geht so:
Wenn ich Noten bekomme und diese nicht direkt vom (Papier-) Blatt spielen muss, bereite ich mich gerne vor, indem ich die Noten umschreibe/komprimiere. So wurde aus einem 5-seitigen Supertramp-Medley auch schon mal eine einzige Seite. Ich schreibe Noten in Noteflight und exportiere nach PDF. Wenn ich gut zu lesende Noten auf Papier bekomme, scanne ich sie direkt zu PDF.
Die PDFs kommen auf mein PadMu. Für Gigs gibt es dort verschiedene Programmlisten, durch die ich einfach durchblättern kann. Wenn ein Stück mehrere Seiten hat, blättere ich per Hand weiter. Profis benutzen mindestens ein Pedal zum Umblättern, manche sogar zwei PadMus in der praktischen Doppel-Pad-Mappe; das wird aber dann teuer.
Sollte das PadMu mal kaputt gehen, ist in meiner Werkzeugkiste ein alphabetisch sortierter Backup-Ordner mit Papier. Da sind ggf. Originale drin. Bei eigenen Bands steht im Backup nur Überlebenswichtiges: Titel, Tempo, Anfang (anzählen, tacet, tutti, ...) u.ä. - der Rest ist Kommunikation.
Zur Hauptfrage:
Wenn mir jemand spontan 3 Seiten hinlegt, passen die noch auf mein Pult. Bei 4 Seiten stelle ich das Pult höher und hänge 1 oder 2 per Magnet oder Tesa vom Pult herunter.
M.