- Im Live-Betrieb reißen einen die Mitmusiker manchmal mit, sodass man einfach lauter spielt als beim Üben oder Proben. Beim Üben und Proben mit meiner früheren Hardrock-Band habe ich mit meinen 1A-Stöcken auch nicht sanft gespielt, sondern so, dass es gut klang. Aber beim Gig haben mich die zwei sehr lauten Gitarren-Türme irgendwie dazu verleitet, lauter als nötig zu sein. Meine Gelenke blieben schmerzfrei, aber Blasen gab es immer - und immer nur live; nie in den Proben. Check doch mal, ob Du in der Live-Umgebung nicht (unnötigerweise) lauter spielst, als in den Proben.
- Sound-Check: Spielst Du vielleicht schon beim Sound-Check zu laut? Dann wird man Dich entsprechend wenig verstärken und Du musst während des Programms genauso laut spielen musst, damit Du (Monitor) und das Publikum (PA) Dich hören.
- Rimshots: Wenn man beim Rimshot genau trifft, muss man ihn nicht so laut spielen. Zudem drücken viele Leute den Stock runter, statt ihn wenigstens etwas zurückfedern zu lassen. Das kann Aua in Handgelenk, Ellenbogen und Schulter geben.
- Traditional Grip hat nach wie vor meine Sympathie, aber bei lauter Rockmusik hat die linke Seite da schon was auszuhalten; egal, wie korrekt und in welcher Ausführung man ihn anwendet. (Nach 20 Jahren Traditional-Erfahrung weiß ich, wovon ich spreche.) Jaja, der Donati kann ganz laut und bei Lang hat das auch funktioniert, aber das kann bei Dir und mir ins Auge (oder ins Gelenk) gehen.
- Pedale / Kniekehle: Sitzt Du vielleicht sehr tief? Ich würde die Sitzposition mal deutlich erhöhen, sodass der Oberschenkel auf jeden Fall zum Knie hin abfällt.
M.