Beiträge von martinelli

    MIt diversen Beckentypen habe ich mich nie auseinandergesetzt und ich glaube, sie nicht zu brauchen.


    Zum Beruhigtsein muss ich Im Besitz - aber nicht immer im Gepäck - mindesens haben:
    1 Ride, 1 Hi-Hat, 2 Crashs, 1 Splash, 1 China


    Tatsächlich hat sich sehr viel mehr angesammelt, obwohl ich das Gegenteil von "messy" bin: Ich behalte auch die Sachen, die ich im Moment gar nicht benutze. Die brauchen nur wenig Platz, verlieren ab irgendwann praktisch nicht mehr an Wert und sind m.E. recht inflationssicher. :)


    Im Gepäck - ich weiß, das war nicht die OP-Frage - habe ich je nach Lage
    mindestens 1 Ride, 1 Hi-Hat, 1 Crash und
    maximal dazu 2 weitere Crashs, 1 Splash, 1 China.


    M.

    Wenn Geld keine Rolle spielte, welches Schlagzeug in welcher Kombination (Trommelgrößen, -anzahl, Becken) würdet Ihr Euch zulegen?


    Bei Trommeln genau das, was ich auch spiele: Sonor SQ2 24-13-16-18 Birke mittelstark


    Bei Becken ist das ähnlich, allerdings habe ich da noch den Traum von einem kompletten Satz Istanbul aus den 1980er Jahren. Bis ich den zusammen habe bin ich aber mit meinen Istanbul Mehmet (und manchmal Paiste 2002) schon auf Wolke sechseinhalb.


    M.

    Also für mich emotionales Menschlein ist ein Instrument mehr als Features für Euro. Mit den Trommeln drücke ich mich aus; damit mache ich unmittelbar Kunst. Damit muss ich froh sein.


    Volksrepublik China? Das bisschen, was ich über die moderne Kultur dort weiß, mag ich nicht. Derzeit sind sie auch für viel Ramsch bekannt, weil vieles nur deshalb dort gefertigt wird, weil das billig ist. "Billig" ist aber kein positives Wort; kein Grund, etwas zu schätzen. Es klingt so nach vorübergehendem Kompromiss. Das sind mir so schon der negativen Strömungen zu viele - und die Menschenrechte sind noch gar nicht genannt.


    Irgendeiner wird auch weiterhin irgendwo Instrumente bauen, nicht weil es billig ist, sondern weil man das da gut kann und mit Liebe tut. Da kaufe ich gerne ein.


    M.

    Wenn's rockt, dann ist es ok.
    Klat ist im zweifel Japan oder Deutschland immer qualititativ besser, aber Du musst wissen, ob Du die Kohle hast. Pappel, Ahorn oder Birke macht nicht den irrenn Unterschied. Es muss klingen!


    M.

    Wenn die 400 Euro für das ganze Set reichen sollen, dann lass die Finger von Neuware.


    In den Kleinanzeigen beim T oder in der Bucht gibt es stándig gute Sachen.
    Man kann ja klein anfangen (Ride + Hi-Hat z.B.)
    Einfach kucken, bis was gutes vorbeikommt.
    Habe schon einige schöne Istabul Mehmet und Agop (Traditional Serie!), Sabian AA, Paiste 505, u.v.m. vorbeifliegen sehen, die wirklich bezahlbar und in gutem Zustand waren.


    M.

    Irgendwie lustig: Ich hatte mein Yamaha Maple Custom (das edle mit den Goldböckchen) gegen ein Sonor-Designer in Birke eingetauscht und das Yamaha schweren Herzens verkauft. Auch wenn das Maple-Custom ein tolles Set ist: Ich habe es nie bereut. Bei der Bassdrum ist der Unterschied zu anderen (auch zu anderen Sonor-Kesseln) enorm. Umständehalber wurde bei mir später ein SQ2 (Birke) draus, aber das hat gleiche Eigenschaften.


    Falls Du meinen Sound-Geschmack teilst - und das lese ich heraus - dann kann ich Dir nur raten: Bleib bei Deinem Birken-Designer!


    M.

    Eine Bassdrum erzeugt auch keine 20Hz, auch keine 26x16. Ich habe das nur angeführt, ...


    Im Nachhinein könnte man meinen, ich wollte Dich mit den 17m im Kreis laufenden Schallwellen auf den Arm nehmen. Sorry, ich fand das Bild gestern noch lustig (heute albern).


    ... wichtig ist auch die Holzsorte und die Form der Gratung


    Guter Punkt. Materialstärke ebenso.


    M.

    Also dann mal eine einfach gestrickte Antwort:


    Ich mag den Bassdrum-Sound laut und bassig, kein Metal-Geklapper und auch keine mittigen Vintage-Sounds. Dazu benutze ich 24x18 (Birke bzw. Ahorn) und das wummt richtig klasse auch im Proberaum. (Der Raum hat die angesprochene Wellenlänge von 17m übrigens höchstens als Umfang. Da müssen die 20Hz eben rundlaufen, um sich zu entfalten). Ich erwäge sogar, auf 26x16 umzusteigen.


    Eine Tiefe von 14" erlaubt nach meinen Beobachtungen noch schönere, klar definierte Tiefen, allerdings bei weniger Druck. Warum das so ist, kann ich nicht vorrechnen.


    Fazit: Die Maße 24x14 und 24x16 unterstützen die Soundvorstellung, die ich aus Deinen Beiträgen herauslese. Du verbaust Dir da nichts.
    Natürlich will alles entsprechend befellt und gestimmt sein (Resonanzfell!).


    Und vielen, vielen Dank für diesen Link zum Seasick Steve. Wieder was total tolles kennengelernt.


    M.

    Hier scheinen einige ja schon irre Angst um ihre Bleche zu haben. Ob die sich überhaupt trauen, mal zu crashen? Also mir ist in 30 Jahren noch kein Becken kaputtgegangen - weder beim Spielen noch beim Versand. Und ich spiele meistens laut und habe regen An- und Verkauf.


    Wegen der 80cm Fallhöhe mache ich mir gar keine Gedanken: Es ist ja schon Karton drum und ich verstärke meist die schmalen Seiten (entlang des Becken-Umfangs). Aber auch im normalen Karton müsste es schon komisch fallen, um kaputtzugehen.


    Auch die Gewichtsbelastung (unten im Stapel) müsste schon eigenartig sein, um ihm Schaden zuzufügen. Wenn es z.B. mit der Glocke nach unten liegt und es kommen sehr schwere, ungleich verteilte Lasten darauf, dann würde auspolstern auch nix mehr helfen. Da wäre nur noch die Version mit dem Brett, die jemand hier genannt hat, hilfreich. Aber wie gering ist die Wahrscheinlichkeit?


    Wem im Forum ist denn schon mal überhaupt ein Becken beim Versand kaputtgegangen? Meine gehen höchstens beim Verleihen an Anfänger kaputt.


    M.

    Meine Erfahrungen:
    Pearl SLX 16x16 mit RIMS am Pearl-Rack war einwandfrei.
    Yamaha Maple Custom 16x14 mit YESS am Yamaha Triple-Stativ (mit 14x14 und 20" China an einem Stativ!) fand ich noch besser und ebenso stabil.


    M.

    Ich mag Cajons gar nicht und werde fast schon böse, wenn mir jemand eines für einen "Unplugged-Gig" aufschwatzen will.


    Wenn es sehr leise sein soll, habe ich folgende Waffen:

    • Ein relativ leises Set und etwas Disziplin. Wenn das nicht reicht:
    • Splitsticks, Rods, Besen - je nach Stück und Stil.
    • Wenn mein Getrommel gar nicht zum Leise-Programm passt spiele ich Gitarre, Mandoline, Bluesharp oder gehe Bier trinken.


    Tip: Die Splitsticks scheinen nicht sehr bekannt, sind aber schon ein Hit, weil sie sich wie ein normaler Stock spielen lassen und doch relativ leise sind.


    M.

    Bei mir muss der Sound in der Band gut sein, weil dafür übe ich ja. Daher gehört bei mir das beste Set in den Proberaum der wichtigsten Band.


    Warte mal ab und bring Deine Kiste in den Proberaum der Band. Dann übst Du mal drei Monate daheim täglich Stick-Control o.ä. auf einer alten Snare oder einem guten Pad. Dein Verhältnis zum Set wird sich positiv ändern und Du wirst viele neue Ideen entwickeln.


    Nach den drei (oder mehr) Monaten fragst Du dann nochmal. :)


    M.

    Nur am Rande: Deine Betreffzeile war Mist, weil ohne Aussage.


    Verdammt viele Trommeln für so wenig Geld. Die Gesetzen der Marktwirtschaft gelten leider auch für Schlagzeuge. Will sagen: Einen Aufstieg in ein mittleres Qualitätssegment ist das sicher noch nicht. MIt den Tip, nach einem gebrauchten 5-teiligen Sonor Force 2000/3000, Pearl Masters o.ä. zu schauen will ich Dich nicht langweilen. Ich gehe mal davon aus, dass Du wirklich all die Trommeln zu brauchen glaubst und unbdingt was "frisches" willst.


    Das Set habe ich nie gehört, kann also nur theoretisch kommentieren:
    Lindenholz gilt, wenn gut verarbeitet, als geeignet für Rocksounds.
    Folie soll dem Sound nicht zuträglich sein, aber je nach Ausführung kann der Effekt nur minimal ("esotherisch") sein.
    Der Preis ist, wie bereits erwähnt, meiner Meinung nach zu schön um wahr zu sein. Mutter sagt: Watt nix koscht, datt daacht naeischt.


    M.

    CrashRide

    Und der Herr sprach: Es wird eine Binnenmajuskel-Inflation die orthographische Landschaft durchqueren.

    Was meinst Du mit „nachgeschaut"? Ich spiele ein Paiste 505 Medium, wobei Medium sowas wie Crash/Ride bezeichnet. (Es klingt aber eigentlich nur als Crash richtig gut.)


    Wie solche Zwitter gemacht sind? Fleisch mit Gräten halt. Das Design eines Crash/Rides oder Ride/Crashs vereint mehr oder weniger beiderlei Eigenschaften in sich.


    Kräftige, große Crashbecken haben ohnehin ganz oft Ride-Eigenschaften; ob nun „Crash/Ride" draufsteht oder nicht.
    Umgekehrt lässt sich so manches Ride-Becken prima ancrashen. ich kenne Jazzer, die gar kein Crash mehr benutzen und ihr Ride-Becken als Ride/Crash nutzen - obwohl das gar nicht auf dem Becken draufsteht.


    M.