Da ich meinen eigenen Sound liebe, benutze ich den auch.
Den Anteil der Mikrofone nehme ich in Kauf (bzw. beim Live-Konzert kommt er mir sogar sehr gelegen).
Aber es muss ja jeder selber wissen, ob er seinen Sound mag oder nicht.
M.
Da ich meinen eigenen Sound liebe, benutze ich den auch.
Den Anteil der Mikrofone nehme ich in Kauf (bzw. beim Live-Konzert kommt er mir sogar sehr gelegen).
Aber es muss ja jeder selber wissen, ob er seinen Sound mag oder nicht.
M.
Vorweg: Bei mir beschwert sich keiner und die anderen spielen ohne Gehörschutz. Ja, sie sind taub.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass der Gehörschutz (Alpine) das Schlagzeug im Verhältnis zum Rest leiser erscheinen lässt, als es ist. Wenn ich die Dinger zwischendurch mal rausnehme, merke ich oft, dass ich eigentlich lauter bin als die Anderen. Daher trage ich beim Gig auch nie Gehörschutz.
Spätestens wenn der Sänger in der Probe oder beim Clubgig übertönt wird, dann finde ich etwas leiseres Spielen angebracht. Bei guten Bands ziehen sogar die Gitarristen mit runter (auf 10 statt 11).
Stick Control und Rudiments in leisen Lautstärken zu üben ist kein Fehler. (Herr Stone sagt es tut sogar dem kraftvollen Spiel gut.)
M.
Im Stadtteil Esenyurt (außerhalb, aber mit Bus und den ganzen hilfsbereiten Menschen gut zu erreichen) werden Becken gemacht und man darf bei Voranmeldung sogar dabei zuschauen. Istanbul Mehmet und Istanbul Agop sind gar nicht so weit voneinander weg. Einkaufen kann man nach einer Preisliste, die offenbar für den Großhandel gemacht ist. (Nein, es wird nicht rumgefeilscht.) Sehr günstig. Also ich habe etliche Kilo Bronze bis 22" durch Sicherheitskontrollen und Zoll geschleppt.
M.
Ich weiß ja nicht, was du für ein Problem hast aber am besten suchst du mal einen Psychater auf, der kann dir sicherlich helfen.
Wenn du ein Problem damit hast, dass ich ohne Unterricht spiele, weil ich einfach keine Lust darauf habe, kann ich dir nicht helfen!
Deine Jugend und Dein Stolz lässt mich die Unterstellung bzgl. psychologischer Probleme verzeihen.
Um nicht missverstanden zu bleiben, hier mal etwas ausführlicher, was ich sagen wollte:
Du leitest Deinen Beitrag damit ein, dass Du den (zu der Zeit noch sehr kurzen) Thread mal gar nicht erst gelesen hast; also die Beiträge der anderen ignoriert hast. Das ist weder höflich noch effizient für die Leser (vielleicht hat ja einer schon gesagt, was Du sagen willst und alle müssen es jetzt zweimal lesen), aber sei es drum.
Dann kommt ein Tip, bei dem jeder halbwegs erfahrene Musiker die Hände über dem Kopf zusammenschlägt: "...immer mal wieder versuchen, so schnell zu spielen, wie es geht". Wenn Du das nicht einsiehst, dann brauchst Du in der Tat einen Lehrer oder Du solltest zumindest nicht mit solchen "Weisheiten" um Dich werfen. Und genau das ist mein Punkt bzgl. Unterricht: Man kann Spaß haben ohne Unterricht und eventuell sogar gut werden. Aber Deine Aussage zeigt, dass manche Leute ohne Lehrer einfach falsch an Probleme herangehen. Sollte das bei Dir trotzdem funktioniert haben (wie effizient sei mal dahingestellt), dann behalte es für Dich. In der Regel wird diese Herangehensweise dem Nachahmer eher schaden als nutzen.
Natürlich gibt es gute Autodidakten. Vielleicht bist Du ja sogar ein richtig guter Schlagzeuger. Ich gönne es Dir. Aber Dein Beitrag war in meinen Augen mehr als überflüssig; nämlich kontraproduktiv.
M.
(Edith hat das Quoting korrigiert.)
Ich habe mir jetzt nicht den gesamten Therad durchgelesen.
Das lässt tief blicken.
Am besten (wie glaub ich schon gesagt wurde) die HiHat verstellen und immer mal wieder versuchen, so schnell zu spielen wies geht.
Sehr hilfreicher Beitrag für den, der sich ein Bild von der Kompetenz des Autors machen will. Ansonsten gehört der Ratschlag in die Tonne.
Ich spiele auch ca. 2 Jahre ohne Unterricht -
Das kann man aus obigem "Ratschlag" lesen und am Schlagzeug wahrscheinlich auch hören.
Unterricht muss man mögen, wenn man's nicht mag, lernt man dabei nichts!
Solche Lehrer habe ich auch kennengelernt. Ich würde bestenfalls eingestehen: Unterricht muss man sich leisten können, aber auch da gibt es Mittel und Wege.
M.
ob 14x6 und 12x5 oder 14x5 und 13x7 oder 14x7 und 13x5 oder oder oder klären wir im nächsten schritt.
Aber meine heißgeliebten 14x8 dürfen auch mit in die Lostrommel, oder? ![]()
M
Falls Du (OP) diesen Titel sehr bald spielen willst:
Bei wenig Erfahrung/Technik ist der Song m.E. zu schnell, um alle Achtel gleich laut zu spielen. Ein Anfänger wird aber versuchen, alle Achtel gleich laut zu spielen.
Man kriegt die Nummer aber ganz gut ins Rollen, wenn die Hi-Hat leicht auf ist und die Zählzeiten fett/schräg gepielt werden.
Für die Schläge auf "Und" hatte sich bei mir quasi von selber ein Upstroke ergeben. Du kannst die eventuell aber auch ganz weglassen (was dem Anfänger auch wiederum im Timing schwer fallen wird), oder zur Inspiration mal bei Youtube nach "Upstroke Downstroke" suchen.
ABER:
Wenn Du die Möglichkeit (das Geld) hast, suche Dir mittelfristig unbedingt einen guten (!) Lehrer.
Statt des nächsten Beckenkaufs würde ich eher punktuellen, oder besser noch regelmäßigen, Unterricht einplanen.
M.
Welcher von den Kesselnarten würdet ihr empfeheln und vorallem wie klingen jeweils die verschiedenen Snarearten?
Jürgen K wird nicht müde zu betonen, wie gering der Anteil des Kesselmaterials am Sound ist - und ich stimme dem voll zu.
Ausgangslage: Du kannst bis zu 1000 Euro und ein Mangel an Erfahrung bzgl. Snare-Sounds. Da würde ich mich von Exoten (Titan, Bronze, Acryl) erstmal fernhalten und stattdessen probieren, was aus einer "Mainstream-Snare" kommst. (Warum sind die wohl so populär?)
Warum also nicht einfach eine sehr gute Snare aus Ahorn (Maple) oder Stahl mit 14 Zoll Durchmesser und einer Höhe von 5 bis 6,5 Zoll? Der Gebrauchtmarkt dürfte davon einiges hergeben, sodass Du Profi-Qualität kaufen kannst und trotzdem noch Geld übrig hast; z.B. für Felle.
Wenn das Soundspektrum, das verschiedene Fellkombinationen und Stimmungen auf dieser "normalen" Snare erlauben je an Deine Grenzen stößt, kannst Du dann nochmal gezielt und mit Erfahrung suchen. Aber das dürfte dauern. Es gibt nämlich dünne, dicke, einlagige, zweilagige, klare, beschichtete, glatte, aufgerauhte Felle mit und ohne Dämpfring/Punkt/Luftlöcher/... und Kombinationen davon und das alles mal zwei (Schlag- und Resonanz-Seite) und dazu noch verschiedenste Snare-Teppiche.
Tip: http://www.evansdrumheads.com/…Batter.Page?ActiveId=3589
M.
Wie kommt es, dass Dein Pearl Forum "in Mitleidenschaft gezogen" wurde?
Mein Senf zur Frage:
1. Das PDP ist nix tolles; kein wirklicher Qualitäts-Schub.
2. Kauf Dir ein Gebrauchtes (aber den Tip hast Du ja schon bei der Suche gefunden).
3. Bei kleinanzeigen.e-bay.de findest Du gut gebrauchtes Zeug in Deiner Stadt oder Nachbarstadt.
M.
Was habt ihr nur alle gemacht, bevor es das Internet gab?
Eben nix. So hat sich das Preisschildchen (in D-Mark) auf meinem Zildjian-K-Hi-Hat bis heute unter der Glocke gehalten. Sehr interessant.
Aber eigentlich finde ich es schon unverschämt, die Preisschilder oder Strich-Codes direkt auf das Becken zu kleben.
M
ch spiele schon etwas länger Schlagzeug, jedoch ist mein derzeitiges Schlagzeug relativ abgenutzt. Und da ich keine Ahnung haben welche Marke, Fells usw.
Wie abgenutzt? Sind die Felle hinüber oder ist es Dir die Kellertreppe runtergefallen?
der Verkäufer konnte mir auch keine Sets wirklich empfehlen
Dann warst Du im falschen Laden oder hast nicht eindringlich genug auf Fachpersonal gedrängt. Wenn es den in Deiner Stadt nicht gibt, dann kann sich eine kleine Reise durchaus lohnen.
In der Preisklasse sind gute, gebrauchte Sachen zu finden. Bedenke aber, dass der Gebrauchtmarkt weit mehr als nur Ebay umfasst. Lokale Kleinanzeigen und rumfragen bringt u.U. wesentlich bessere Ergebnisse und man kann sich die Sachen auch mal ankucken.
M.
Zu den Suchergebnissen aus dem vorherigen Beitrag:
Weckl erzählt wieder von Zeug, das er selber nicht sauber spielen kann - obwohl er ja ansonsten durchaus einer der 100 besten Schlagzeuger der Welt sein mag. Es sei ihm verziehen; er muss ja auch irgendwie seine Videos verkaufen.
Wenn Du Moeller lernen willst, schau Dir Jim Chapin an; der weiß wirklich, was bei der Technik passiert und kann sie auch sauber (schmuddelfrei) spielen.
M.
Vielleicht kann ein kleines Paukenfell passen:
http://www.amazon.com/Evans-Or…i-Drum-Head/dp/B0029ZAOC8
http://drumsonsale.com/product.php?id_product=8809
M.
Hi-Hat: Istanbul Mehmet Funky, 15"
Ride: Paiste 2002, 22" Ride.
Crash: Istanbul Mehmet Traditional Paper Thin Crash, 20".
Zu Deinen Fragen kann ich nur sagen:
Man darf durchaus Musik machen und üben; auch, wenn man nicht auf einer einsamen Insel wohnt.
Auf E-Drums kann man nicht lernen, richtig Schlagzeug zu spielen. Modell "fast gefühlsecht" kostet einige Tausend Euro.
E-Drums sind der Weg zu langweiligem Mainstream-Geschmack.
Diese Meinung ist natürlich subjektiv, basiert aber immerhin auf Erfahrung in professionellen Projekten. Wer kritisieren will, der kritisiere, aber ich muss ja nicht auf jede Diskussion eingehen.
M.
Ein Regal tut es in der Tat, zur Not tun es auch Kartons.
Notlosung: Ein paar passende Sperrholzplatten (5mm) schneiden, die die gesamten Spannreifen abdecken.
Hanoi-Turm bauen, Decke über danebenlegen. Aber die besseren Lösungen sind Regal und Koffer.
M.
Also ich möchte mir gerne neue Becken für mein set kaufen.
Hast Du denn schon irgendwelche (z.B. Schrott-) Becken?
eigentlich wollte ich nicht mehr als 350€ ausgeben
Mit den genannten Beckensätzen kommst Du dann in die obere Unterklasse. Wenn Du die Defizite irgendwann merkst, dann musst Du ja wieder alle Becken neu kaufen.
Wenn ich noch keine Becken hätte, würde ich mir wahrscheinlich ein gutes Ride kaufen. Dazu ein beschädigtes Crashbecken aus der Bucht (für wenige Euro) und beim Hi-Hat je nach Rest-Budget. Crash und ggf. Hi-Hat kann man ja dann in 1-2 Jahren durch was Gutes ersetzen.
ZBT-Satz habe ich mal gespielt. Sowas ist viel zu teuer für ein Provisorium und zu schlecht, um damit die nächsten 4 Jahre klarzukommen.
M.
und 130 eus hab ich auch nicht locker
130€ für gute Amateurqualität ist wirklich ein Schleuderpreis, aber wenn man die nicht hat, geht es eben nicht..
Wenn schon billig, dann richtig billig. Du wirst es ja sowieso irgendwann durch was brauchbares ersetzen, und für ernsthafte Aufnahmen wird Deine Umgebung sowieso nicht taugen.
Muss es für den Zweck überhaupt ein Kondensator-Mikro sein? Dann kauf Dir halt ein Superlux E531.
Ansonsten ein t.bone MB45 II. Das ist für Drums und Gesang. Steht da.
M.
Hätte mal noch was Grundsätzliches anzumerken:
Die Gurus in internationalen Newsgruppen haben mir vor wenigen Jahren immer folgenden Tip gegeben:
Gerade wenn Du kein Studio-Profi bist, solltest Du im Studio immer mit wenigen Mikrofonen arbeiten, also zwei oder maximal vier.
Ich nehme ja selber nicht viel auf (eher experimentell oder mal ein Band-Demo), aber das fand ich im Endeffekt besser beherrschbar als das Abnehmen aller Einzelkomponenten. So hebt sich ein guter Natursound vom Einheitsbrei ab.
Am besten ging es mit 2 Großmembranen links und rechts (einmal sogar leihweise Neumänner).
Dazu hatte ich zwar noch ein D112 vor der Bassdrum und zwei kleine Kondensator obendrüber, die ich aber praktisch gar nicht beimischen musste.
Bei einer Bigband-Aufnahme haben es die professionellen Techniker genauso gemacht: Das ganze Set mit zwei Mikros.
Wenn man seinen Sound wirklich mag, dann ist das schon ein Hit. Der Raum muss natürlich auch klingen.
So macht man allerdings keinen Van-Halen-Sound, aber ich halte es in jeder Musikrichtung für des Ausprobierens würdig.
M.
Basedrum:
- Shure Beta 52
Das AKG D112 ist (neben wesentlich teuereren Grenzflächenmikros) immer noch mein Favorit, aber ich weiß, dass viele das Beta 52 bevorzugen.
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Snare:
- Shure SM 57
- DAP PL-07
- Beyerdynamic Opus 87
Toms:
- DAP PL-07
- Beyerdynamic Opus 87
In der Preisklasse kann ich das Sennheiser E604 wärmstens empfehlen (hat unser Mixer); für Toms sowieso.
An der Snare wird es m.E. unterschätzt.
Wenn es etwas billiger sein soll, gibt es sicher auch gute, gebrauchte Opus 67 (nicht mehr im Programm). Die haben mir live auch schon gute Dienste geleistet.