Genau.
Mechatroniker (genau wie Ingenieure, Müllarbeiter, Ärzte) sind aber nicht rund um die Uhr Mechatroniker (bzw. was immer ihr Beruf ist), sondern in erster Linie mal Menschen. Damit das mit dem Genuss, dem sozialen Miteinander, der Sprache, dem privaten Finanzhaushalt, der körperlichen Fitness, dem politischen Bewusstsein und der Kreativität auch klappt, bedarf es mehr als Fachidiotentum.
Mir ist aufgefallen, dass vieles, was man vergessen hat, einen eben doch geprägt hat. Beispiel: Wer irgendwann Goethe gelesen oder sogar auswendig gelernt hat, hat damit ein paar kleine Schalter im Hirn umgelegt, ob er das wieder vergisst oder nicht. Was die Phantasie und Kreativität beflügelt hat, kann man praktisch nicht mehr nachvollziehen. Das kann von Geometrie bis Aufklärung (egal ob 17. Jh. oder Oswald Kolle) alles sein.
M.