Hätte mal noch was Grundsätzliches anzumerken:
Die Gurus in internationalen Newsgruppen haben mir vor wenigen Jahren immer folgenden Tip gegeben:
Gerade wenn Du kein Studio-Profi bist, solltest Du im Studio immer mit wenigen Mikrofonen arbeiten, also zwei oder maximal vier.
Ich nehme ja selber nicht viel auf (eher experimentell oder mal ein Band-Demo), aber das fand ich im Endeffekt besser beherrschbar als das Abnehmen aller Einzelkomponenten. So hebt sich ein guter Natursound vom Einheitsbrei ab.
Am besten ging es mit 2 Großmembranen links und rechts (einmal sogar leihweise Neumänner).
Dazu hatte ich zwar noch ein D112 vor der Bassdrum und zwei kleine Kondensator obendrüber, die ich aber praktisch gar nicht beimischen musste.
Bei einer Bigband-Aufnahme haben es die professionellen Techniker genauso gemacht: Das ganze Set mit zwei Mikros.
Wenn man seinen Sound wirklich mag, dann ist das schon ein Hit. Der Raum muss natürlich auch klingen.
So macht man allerdings keinen Van-Halen-Sound, aber ich halte es in jeder Musikrichtung für des Ausprobierens würdig.
M.