Es gibt ja einen Unterschied zwischen "richtigen Noten" und "Ablaufplan" ("Drum Charts"). Letzteres halte ich in den meisten Fällen für wesentlich sinnvoller.
Wie sich ein Ablaufplan gestaltet, hängt von den geforderten Details ab. Man kann da auch Noten reinschreiben, aber oft lassen sich Rhythmen auch ausreichend genau bzw. mit gebotenen Freiheitsgraden beschreiben: (Bumm-Chack, Swing, Rock-Shuffle, "Girl from yesterday", Purdie-Shuffle, Back-Beat-Pop, ...).
Die Gestaltung von Auftakten und Fill-Ins werden ja meist sowieso dem Trommler überlassen, also reicht auch da ein entsprechender Text.
Wichtig ist doch meistens, dass man sieht:
- Titel, Version, Taktart, Tempo, Stilistik des Liedes
- Für jeden Teil:
Was ist es (Intro, Strophe, Pre-Chorus, Refrain, Bridge, Solo für ..., Schluss, ...),
wieviele Takte der Teil insgesamt hat und
was (u.U. pro Untergruppe von X Takten) dynamisch / stilistisch passiert, wo wichtige Fill-Ins oder Pausen kommen, etc.
Es gibt schöne Schreibweisen für solche Charts, aber es geht auch per Schmierblatt. Es gibt sogar Zeichen für vorgezogene Einsen und dergleichen. Einach mal nach "Drum Chart" im WWW suchen. Man kann sich damit übrigens auch langsam ans Notenlesen herantasten.
M.