Alles anzeigenDie Frage kannst du auch so stellen: "Wie sind eure Erfahrungen mit Menschen?". Und entsprechend viele und "richtige" Antworten aller Couleur gibt es darauf. Das macht die Sache allerdings beliebig. Was für den einen gilt, ist beim andern völlig anders. Kommt halt auf die Menschen an, mit denen du Musik machst und eure individuellen sonstigen Lebensumstände und Einstellungen. Was sollen wir dir zu deinen Menschen sagen (können)?
(Nicht böse gemeint!)
Nachtrag: Meine Erfahrungen waren (dementsprechend) ein buntes Pottpüree aus Allerlei, ein 360°-Rundumblick. Von "motiviert bis in die Haarspitzen ich will 24/7 proben und fahre für einen Gig ohne Gage von Hamburg nach München" bis "oooochhjooh schnarch hoffentlich simmer bald durch ich will Sportschau gucken".
Was für Schlüsse man daraus dann aber für sich selbst zieht, hängt wiederum von 100 individuellen Umständen ab. In Bands kommt es mitunter zu komplizierten Fallgestaltungen und die sich daraus ergebenden Fragestellungen sind dann oft komplex.
Was Chuck Boom sagt. Unabhängig davon, ob es eine Amateur, Semi-Pro oder Pro Band ist.
Eine Band ist ein komplexes Sozialgefüge, in dem es die unterschiedlichsten Interessenkonflikte zu managen gilt. Menschen verändern sich. Und Lebensumstände verändern sich.
Wie in der Fußballmannschaft gibts die Offensivkräfte, den Torwart und bei Entscheidungen auch immer wieder die Schweiz.
Am Ende muss man sich halt fragen, welche eigene Motivation dahinter steckt. Von Jojo Mayer habe ich mal die "2/3" Regel aufgeschnappt. Jojo hat gesagt, dass er nach folgenden Kriterien entscheidet, ob er an einem Projekt mitwirkt:
Musik ( Geschmacklich und Handwerklich )
Menschen
Geld
2 von 3 müssen gut sein, dass er "Ja" sagt.
Nun gut: Jojo ist Pro, für die meisten Amateure ist Geld nicht das wichtige Kriterium. Aber mit so einem Denkmodell kann man sich ja mal überlegen, was einem wichtig ist in der Band und mal schauen, ob die ( emotionale ) Bilanz stimmt.